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Kackbratze
15.07.2012, 15:43
Namensgleichheiten gibt es zwischen Chefärzten und Oberärztinnen häufiger mal. Ist ja auch nur menschlich.

@ 50 Shades of Grey: Interessant, daß die Leserschaft bei DER Story ( naive unterwürfige Jungfrau wird im Genitalbereich ausgepeitscht etc. pp.) hauptsächlich weiblich zu sein scheint.


Hast Du wieder zu viel Springer-Verlagswerke gelesen?
Die aggressive Werbung via "nur zur Info"-Artikel war ja nicht zu übersehen und überall wurde hineingeschrieben, wie wie weibliche Welt sich auf diese Werke nur so stürzt.

Die weibliche Welt in meinem Umfeld, die, wie bei Chirurgen üblich, ziemlich weit gefasst ist, hat Teile des Werkes Probegelesen und es zwischen "was für ein scheixx", "total unerotisch" und "bäh" eingestuft.
Selbst die Personen, die sich für das weite Feld der sexuellen Möglichkeiten offen zeigen, waren entweder gelangweilt oder amüsiert über die offenkundigen bull$hit im Text.

Es gibt da wesentlich bessere Bücher, die dafür aber nicht so beworben werden...

Colourful
15.07.2012, 16:39
Namensgleichheiten gibt es zwischen Chefärzten und Oberärztinnen häufiger mal. Ist ja auch nur menschlich.

@ 50 Shades of Grey: Interessant, daß die Leserschaft bei DER Story ( naive unterwürfige Jungfrau wird im Genitalbereich ausgepeitscht etc. pp.) hauptsächlich weiblich zu sein scheint.

Kostprobe:
"Ich schließe die Augen, blende den Raum aus, blende ihn aus ... und die Gerte. Erneut bearbeitet er mit kurzen, beißenden Hieben meinen Bauch, dann zielt er auf meine Klitoris, einmal, zweimal, dreimal, wieder und wieder. Ich kann mich keine Sekunde länger beherrschen und komme, stöhnend und laut schreiend, ehe meine Knie nachgeben und ich in meinen Fesseln zusammensacke."

Ist viel zu explizit, um Frauen wirklich zu gefallen, meiner Meinung und meiner Literaturrecherche nach. (Ich schreibe meine Diss auch über sexuelle Fantasien --> Bobby, vielleicht schreibe ich auch die lächerlichste Diss.)
Interessant wird es da, meiner Meinung nach, erst, wenn man es schafft Befindlichkeiten, gerade hier Ängste, Überwindung, also natürlich Gefühle und Bindungsgeschichten interessant, gut geschrieben und sehr facettenreich und differenziert herauszuarbeiten - ich kenne wenig Frauen, die auf blöde Pornos stehen.

Daher stimme ich Bratze zu - ich bin auch da eher interessiert, habe mir das Buch genommen, gedacht, dass das mir gefallen könnte und habe mir dann mal den Schreibstil angeschaut und das Buch dann sofort wieder weggelegt, weil das einfach total unmöglich geschrieben ist, da könnte ich mich richtig drüber aufregen.

Shizr
15.07.2012, 17:17
"50 Shades of Grey" ist potentiell das mieseste, am schlechtesten recherchierte und am grauenvollsten geschriebene Buch der letzten zwei Jahrtausende.
Schlechter als die Feuchtgebiete oder Twilight?

Das fänd ich ehrlich beeindruckend.

Colourful
15.07.2012, 17:21
Ja, dagegen ist Feuchtgebiete ein gutes Buch! Zumindest besser geschrieben. (Aber auch ganz, ganz schlecht)

Keenacat
15.07.2012, 17:38
Schlechter als die Feuchtgebiete oder Twilight?

Das fänd ich ehrlich beeindruckend.

Ist dein Englisch ganz gut? Dann hab ich hier ein Review.
50 shrieks of rage (http://bizzybiz.blogspot.co.uk/search/label/50%20Shades%20of%20Grey%20review)

LasseReinböng
15.07.2012, 17:39
Hast Du wieder zu viel Springer-Verlagswerke gelesen?
Die aggressive Werbung via "nur zur Info"-Artikel war ja nicht zu übersehen und überall wurde hineingeschrieben, wie wie weibliche Welt sich auf diese Werke nur so stürzt.

Die weibliche Welt in meinem Umfeld, die, wie bei Chirurgen üblich, ziemlich weit gefasst ist, hat Teile des Werkes Probegelesen und es zwischen "was für ein scheixx", "total unerotisch" und "bäh" eingestuft.
Selbst die Personen, die sich für das weite Feld der sexuellen Möglichkeiten offen zeigen, waren entweder gelangweilt oder amüsiert über die offenkundigen bull$hit im Text.

Es gibt da wesentlich bessere Bücher, die dafür aber nicht so beworben werden...

Ja, das Zitat ist aus dem SPON Artikel. Ich habe noch weitere Passagen gelesen und fands stilistisch/inhaltlich in erster Linie langweilig bis unfreiwillig komisch.

In den USA kann man mit derartiger Literatur natürlich viel besser medial einen Skandal inszenieren und ihn dann ökonomisch nutzen.

schwarzwald
15.07.2012, 18:10
Aber eins muss man den ganzen Autorinnen der genannten Bücher lassen:

Sie haben Erfolg damit ;-)

Zum Threadthema:gibt es und wird es immer geben, ob innerhalb der Ärzteschaft oder fachübergreifend.
Manchmal isses auch einfach nur die schnöde Liebe :-nix

Kackbratze
15.07.2012, 18:12
Manchmal isses auch einfach nur die schnöde Liebe

Bei Männern kann ich mir ja noch Liebe vorstellen, Frauen sind doch nur kalt und berechnend, da gibt es sowas wie Liebe garnicht!






;-)

wjsl
16.07.2012, 00:35
Namensgleich waren die nicht; mir hat es einer der Assistenten erzählt, und es schien auch kein großartiges Geheimnis gewesen zu sein, eben doch offiziell. Und vermutlich hat der Chef auch keinen allzu insignifikanten Einfluss darauf, wer auf der Autorenliste einer Publikation so alles draufsteht. Hab die der Chefs und OÄ ja immer im Vorhinein schonmal gesichtet, und in dem Fall waren es klinische Studien, also keine Grundlagenforschung oder so. Klar schließt das Können bei der betreffenden Person nicht aus, es war sicher auch viel Arbeit damit verbunden, ist aber doch etwas auffällig, und hat scheinbar doch für Unmut in der Belegschaft gesorgt.

Kackbratze
16.07.2012, 07:36
Scheinbar, vielleicht und kein großartiges Geheimnis.
Krankenhäuser sind Lästerhallen, da ist die Wahrheit nicht so wichtig wie der letzte Tratsch oder die gefühlte Wahrheit.

Nicht immer alles Glauben, was so kolportiert wird und immer selber nach der Wahrheit suchen.
Sollte man als aufgeklärter Mensch sowieso besser machen.
:-meinung

schwarzwald
16.07.2012, 08:59
:-meinung KB

Und ganz ehrlich, was macht es für dich für einen Unterschied ob und wie da irgendwelche Menschen miteinander was haben ? Im Leben und im Job durchsetzen musst du dich eh ganz allein, egal was andre machen oder auch nicht. :-nix

Leelaacoo
16.07.2012, 10:36
Hi hi, wenn man wirklich was erreichen will, schlafe man mit ITS-Pflege ;-) Oberärzte, pfff......Aber das dürft ihr keinem verraten, sonst stürzen sich die Assistentinnen bei uns noch drauf und die Auswahl an nicht-schwul und männlich ist ja eher mau...

LG Lee

Kackbratze
16.07.2012, 10:44
Der arme Kerl. Glaubst Du der schafft das Alles?

Leelaacoo
16.07.2012, 11:00
Na ja, den Physiotherapeuten gibts auch noch....aber das dient weniger der Karriere als der Entspannung...:-D

LG Lee (muss jetzt mal zur Arbeit....;-) )

Shizr
16.07.2012, 14:07
Ist dein Englisch ganz gut? Dann hab ich hier ein Review.
50 shrieks of rage (http://bizzybiz.blogspot.co.uk/search/label/50%20Shades%20of%20Grey%20review)
Danke. Tolles Review, wenngleich das Buch ja wirklich fürchterlich sein muss. Man spürt beim Lesen förmlich den Hass des Reviewers auf das Buch.

*******. Jetzt bin ich echt neugierig auf diesen Murks.

Aber eigentlich hatte ich ja gedacht, nach Twilight hätte sich endlich herumgesprochen, dass Brechdurchfall in die Toilette oder sonstige Abflüsse gehört. Und nicht krankhaft gehypt ins Bücherregal.


War anscheinend nur Wunschdenken.

wjsl
17.07.2012, 22:00
Meine relativierenden Ausdrücke sind eher meiner vorsichtigen Art geschuldet; denn ja, es war offiziell, nicht nur Gerüchteküche.

Wie auch immer; klar ist es im Prinzip für das unterste Glied der Kette nicht wirklich von Interesse. Man zweifelt nur an denen, zu denen man eigentlich aufschauen können sollte. Ich finde, oder fände, Vorbilder nämlich durchaus hilfreich.

Kackbratze
17.07.2012, 22:33
Ich finde, oder fände, Vorbilder nämlich durchaus hilfreich.

Und dann suchst Du in der Medizin?!?
Sollte man Vorbilder nicht vielleicht schon in der Pubertät finden?

wjsl
17.07.2012, 22:46
Vielleicht. Klingt zumindest, als hätten dich deine Vorgesetzten diesbezüglich nie so wirklich überzeugt.

In dem Fall dachte ich nur daran, dass es ja oft so ist, dass die, die die Arbeit machen oft gar nicht mal als Autoren draufstehen, das also vermutlich anders "geregelt" wird; und ich habe noch nicht ganz durchschaut, wie diese Autorenliste und vor allem die Reihenfolge genau bestimmt wird. Einerseits ist da die Theorie, wie welche Stelle zu werten ist (Erstautor hat alles realisiert und geschrieben, Letztautor war Initiator und Ideengeber, die dazwischen haben mitgearbeitet, beziehungsweise die Arbeit gemacht; oder die die die Arbeit gemacht haben stehen gar nicht drauf); nur wenn ich mir manche Publikationen ansehe, scheint sich das nicht wirklich mit dem, was man "Realität" nennt zu decken.

Kackbratze
18.07.2012, 06:41
Realität ist für die Leute, die nicht mit Drogen umgehen können.

Meine Vorgesetzten sind meine Vorgesetzten, Vorbilder sind Ideale.

Kandra
18.07.2012, 07:28
und ich habe noch nicht ganz durchschaut, wie diese Autorenliste und vor allem die Reihenfolge genau bestimmt wird. Einerseits ist da die Theorie, wie welche Stelle zu werten ist (Erstautor hat alles realisiert und geschrieben, Letztautor war Initiator und Ideengeber, die dazwischen haben mitgearbeitet, beziehungsweise die Arbeit gemacht; oder die die die Arbeit gemacht haben stehen gar nicht drauf); nur wenn ich mir manche Publikationen ansehe, scheint sich das nicht wirklich mit dem, was man "Realität" nennt zu decken.

Na offiziell ist der Erstautor auch derjenige, der die größte Arbeit gemacht hat (sprich bei ner Diss-Publikation der Doktorand). An letzter Stelle steht der "Geldgeber", sprich Chef des Labors. Das sind auch die beiden, die bei ner Autorenliste interessieren. Eventuell auch der Mensch an zweiter Stelle, der Rest läuft unter ferner liefen.
In der Realität schreibt sich der Chef/Doktorvater gerne mal an erste Stelle und der Doktorand geht "leer" aus, sprich ist dann Zweitautor oder unter ferner liefen. Ist ne miese Masche, kommt aber leider vor (auch schon selbst mitbekommen).