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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Famulaturen habt ihr gemacht ???



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juho
06.09.2008, 10:31
1. Famu: Allgemeinchirurgie
Kannte die Abteilung noch aus dem Pflegepraktikum und war echt super! Durfte genauso viel machen wie die PJ und hab so echt ne Menge gelernt – von Untersuchen, Anamnese, Pat vorstellen bis hin zum Schallen.

2. Famu: Unfallchirurgie
Offiziell lief’s als Ambulanzfamu, aber ich konnte und durfte im Prinzip alles machen und sehen was ich wollte, von daher definitiv zu empfehlen.

3. Famu: Plastische Chirurgie
Waren fünf super-interessante Wochen (nein, es gab nicht nur Brüste und Nasen ;-)), das Team war riesig nett und ich hatte eine Menge Spaß.

4. Famu: HNO (7. Sem)
Brauchte noch den Rest Praxisfamu-Tage und bin in ne HNO-Gemeinschaftspraxis, die in ein Krankenhaus integriert war und somit auch ne Menge Belegbetten hatte. Von daher konnte ich dann auch öfters in den OP und in der Praxis gabs auch ein bisschen interessantere Fälle, nicht nur Ohrenschmerzen und Cerumen ;-).

5. Famu: Allgemeinchirurgie in Kanada (9. Sem)
Das war leider auch bei mir ein wenig ein Reinfall... Wahrscheinlich wärs für jemanden, der noch nie in der Chirurgie war, sogar recht cool gewesen, aber ich fands nicht wirklich schön. Zum einen wurde ich überhaupt nicht ins Team integriert, es hat niemanden wirklich interessiert, ob ich da war oder nicht und wirkliche Aufgaben hatte ich auch nicht. Im Prinzip war’s mehr ein Observership als irgendetwas anderes und im OP war’s auch einfach nur langweilig. Machen durfte ich praktisch gar nichts und für „einfach nur gucken“ waren die Eingriffe definitiv nicht spannend genug weil eben schon öfters gesehen (Hernien und so...). Bei Leber- oder Pankreaseingriffen wäre ich ja mit „Observing“ durchaus bereits glücklich gewesen aber bei Sachen, die man wirklich schon oft gesehen hat und bei denen man damals auch zumindest ein wenig involviert war... Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich erwarte nicht, dass mich jemand großartig assistieren lässt, aber selbst wenn ich 2 Haken in der Hand halte, ist das doch was anderes als völlig untätig daneben zu stehen und ignoriert zu werden. Die Krönung war dann wenn sich der Resident noch eingewaschen hat, um beim 10cm-Schnitt-zunähen zu assistieren. Und wenn ich dann demonstrativ freundlich gefragt habe, ob ich noch was helfen könnte sonst würde ich jetzt Essen gehen, wurde böse geguckt. :-))
Naja, Fazit: Toronto ist ne tolle Stadt und das Ganze war dank meiner Mitstudis und unserem „Rahmenprogramm“ definitiv ne geile Zeit, nur Krankenhaus war halt leider nicht so dolle....


Für mich waren die Famus einfach dazu da, ein bissel herumzuschnuppern, mir die Sachen anzuschauen die mich interessieren und das Fach zu finden, in dem ich später mal „glücklich werden" könnte. Ich kann jetzt vielleicht nicht so gut Viggos legen wie einer nach der Anästhesie-Famu und EKGs lesen kann ich ehrlich gesagt auch nicht, aber was solls. In die Innere müssen wir alle ja sowieso mindestens 15 Wochen (Block+PJ), ob wir wollen oder nicht... :-))

Moorhühnchen
06.09.2008, 14:43
5. Famu: Allgemeinchirurgie in Kanada (9. Sem)
Das war leider auch bei mir ein wenig ein Reinfall... Wahrscheinlich wärs für jemanden, der noch nie in der Chirurgie war, sogar recht cool gewesen, aber ich fands nicht wirklich schön. Zum einen wurde ich überhaupt nicht ins Team integriert, es hat niemanden wirklich interessiert, ob ich da war oder nicht (in den letzten 1,5 Woche hab ich mich morgens nach der Visite gleich wieder verdrückt und bin durch die Stadt getigert und hab Toronto genossen – keine Ahnung ob’s wer gemerkt hat, gesagt wurde nie was... :-nix) und wirkliche Aufgaben hatte ich auch nicht. Im Prinzip war’s mehr ’n Observership als irgendwas anderes (ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals über zu geringen Patientenkontakt beschweren würde...:-))) und im OP war’s auch einfach nur langweilig. Machen durfte ich praktisch gar nichts und für „einfach nur gucken“ waren die Eingriffe definitiv nicht spannend genug weil eben schon so oft gesehen (Hernien, Hemis und so...). Bei Leber- oder Pankreaseingriffen wäre ich ja mit „Observing“ durchaus bereits glücklich gewesen aber bei Sachen, die man wirklich schon oft gesehen hat und bei denen man damals auch zumindest ein wenig involviert war... Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich erwarte nicht, dass mich jemand großartig assistieren lässt, aber selbst wenn ich 2 Haken in der Hand halte, ist das doch was anderes als völlig untätig daneben zu stehen und ignoriert zu werden. Die Krönung war dann wenn sich der Resident noch eingewaschen hat, um beim 10cm-Schnitt-zunähen zu assistieren. Und wenn ich dann demonstrativ freundlich gefragt habe, ob ich noch was helfen könnte sonst würde ich jetzt Essen gehen, wurde böse geguckt. :-))
Naja, Fazit: Toronto ist ne tolle Stadt und das Ganze war dank meiner Mitstudis und unserem „Rahmenprogramm“ definitiv ne geile Zeit, nur Krankenhaus war halt leider nicht so dolle aber was solls....

Weil's ja einige interessiert hat - so ungefähr könnte ich das unterschreiben, nur daß ich halt nicht in Kanada war, sondern in Frankreich. Auch war ich vorher nicht so chirurgiebegeistert wie juho, aber der Lerneffekt war mir definitiv zu gering. :-meinung

dreamchaser
06.09.2008, 22:20
1.Famu/Praktikum (vor Physikum): internistische Intensivstation - war eher Zufall, aber sehr sehr cool. BE, Zugänge, art. Punktion und ZVK gelernt - genial!
2. Famulatur (direkt nach Physikum): Innere in kleinem Haus (gleiches wie 1.), wieder sehr gut. Aufnahmen geübt etc.
3. Famu: Radiologie/Unfallchirurgie (je 2 Wochen) in Norwegen: Radio war nicht so meins, aber UCH war echt sehr gut und super interessant (obwohl ich Chirurgie sonst hasse).
4. Famu: Internistische Notaufnahme (als Praxisfamulatur): Aufnahmen rauf und runter, super Übung für die Praxis -alles oberärztlich vidiert und diskutiert.
5. Famu: Anästhesie/Gyn (je 2 Wochen): Anästhesie war da nicht so toll, durfte nicht so viel machen, da viele Famulanten und PJs, Gyn war nur Geburtshilfe, viele Sectios assistiert, etwas genäht, Spontangeburten gesehen - sehr nett!
6. Famu: Kardiologie in Kairo: sehr viel erklärt bekommen, echtes Bedside-Teaching auf englisch - super viel gesehen, was man in D nicht sieht (rheumatisches Fieber bei jungen Pat. in Vollversion etc.)
7. Famu: Kardiologie in Italien als Vorbereitung auf das PJ kurz danach in der Herzchirurgie - super nettes Team und sehr viel gelernt, Fachvokabular gelernt.
Würde alles wieder so machen - nur wenn man eine wenger gute Famulatur hatte,weiss man, was man an den anderen hatte. Habe aber in allem Famulaturen etwas gelernt.

Hoppla-Daisy
06.09.2008, 22:54
Keiner hier, der ne Uro-Famulatur gemacht hat? :-))

LeiLin
06.09.2008, 23:07
1. Famu Allgemeine Psychiatrie
2. Famu Entzugsstation für Kinder und Jungendliche
3. Famu Anästhesie
4. Famu internistische Praxis
5. Famu Gynäkologie
6. Famu nochmal Gyn
7. Famu, beinah vergessen, war die beste überhaupt.... Pathofamulatur bei Füsezi. Hardcoreunterricht.

Anästhesie empfinde ich als äusserst wichtig. Der Kurs kommt im Studium zu kurz.

Moorhühnchen
06.09.2008, 23:28
Wieso haben hier eigentlich so viele Leute 5, 6 oder gar 7 Famus gemacht?
Sind das wirklich einmonatige Famus oder zum Teil auch gesplittete, also nur 2wöchige? Oder sind da nur freiwillige Praktika mitgezählt?

Ich hätte gar nicht die Zeit gehabt, so viele Famulaturen zu machen - allein schon deswegen, da man in Hessen Famulaturen nicht splitten kann (höchstens 2 x 1,5 Monate soweit ich weiß) und weil wir häufig Pflichtpraktika in den Semesterferien hatten (Neuro, Päd, Gyn)! :-keks

Wie geht das??? :-notify

Solara
07.09.2008, 00:28
@ Moorhühnchen
Geht mir ähnlich - zudem: irgendwann muss man auch mal Urlaub machen ;-) ! Hätte ich 2 Famulaturen jeweils in den Semesterferien gemacht, hätte ich keinen Tag freigehabt ...

@ Daisy
Zählt das auch :-winky :
Ich kenn zumindest jemand, der Uro-Famulatur (75% der gesamten Famulaturen :-)) ) gemacht hat - ist dem Fach rettungslos verfallen ...!

Hoppla-Daisy
07.09.2008, 07:31
@solara: Wieso nur hab ich das Gefühl, es könnte mir genauso ergehen :-oopss :-))

McBeal
07.09.2008, 08:07
Hihi, Tante Ally hat auch 80% in einem Fach famuliert. :-)

1. nach dem 5. Semester zwei Monate Pädiatrie (Neonatologie und Neuropädiatrie). Hat mir wie erwartet sehr gut gefallen, nettes Team, viel gesehen und gelernt (erste Viggo meines Lebens bei vier Tage alter P-Patientin. :-)) )

2. Praxisfamu (einen Monat) in Kinderarztpraxis. Schlechte Betreuung, gereiztes Arbeitsklima: nicht so klasse.

3. Auslandsfamulatur (einen Monat) im "Children's Ward" und der "Special Care Baby Unit" auf der Isle of Man. Sehr nettes Team, theoretisch viel gelernt, leider in den Sommerferien auf der kleinen Insel nur wenige stationäre Patienten.

4. Kinder- und Jugendpsychiatrie (einen Monat): sehr interessant, aber machen konnte ich natürlich wenig (die hatten pro Woche drei BEs oder so.:-)) ). Habe die Kalorien für die Anorektikerinnen berechnet, bei der Visite die Dokumentation geschrieben etc und war sonst eher beobachtend.

5. Gyn und Geburtshilfe (16 Tage): sehr nettes und engagiertes Team, viel gesehen und gelernt.


Toll war auch das Praktikum, das ich zwischen 2. und 3. Semester im Kreißsaal quasi als Praktikantin der Hebis gemacht habe. :-) Hat großen Spaß gemacht und ich habe auch schon viele geburtsthilfliche und neonatologische Dinge gelernt (außerdem kann ich seitdem perfekt Neugeborene baden und anziehen - das habe ich immer den Vätern beigebracht ;-) ).
In der Anästhesie habe ich als Wahlfach auch noch eine Extravorlesung gehört und eine Woche hospitiert (war wie eine Mini-Famu).

Im Nachhinein würde ich gern noch viel mehr famulieren... *seufz* Aber da fehlte einfach die Zeit.

LG,
Ally

test
07.09.2008, 09:10
Dann verewige ich mich auch mal hier :-))
1. Nach dem 7.Semester 6 WOchen Innere mit Schwerpunkt Infektiologie an einer Uniklinik in D.
2.+3. Nach dem 8.Semester jeweils 4 Wochen Cardiology und Neurology in USA an einer Uniklinik.
4. Nach dem 9. Semester 1 Monat Dermatologie an einer Uniklinik in D.

Das wars ;-) :-stud

Lava
07.09.2008, 10:45
Na gut, der Threaderöffner ist zwar mittlerweile Arzt und wird sich nicht mehr dafür interessieren, aber bitte :-D :

1. Famulatur in der Unfallchirurgie eines kleinen Krankenhauses

2. Famulatur in der Augenklinik in Rostock (mit Ambulanz)

3. Famulatur in der allgemeinen Neurochirurgie Uniklinik Freiburg

4. Famulatur während des letzten Semesters (kurz vor knapp :-)) ) in der chirurgischen Abteilung eines kleinen Krankenhauses in Freiburg (auch mit Ambulanz)

Talelady
07.09.2008, 10:55
Wieso haben hier eigentlich so viele Leute 5, 6 oder gar 7 Famus gemacht?
Sind das wirklich einmonatige Famus oder zum Teil auch gesplittete, also nur 2wöchige? Oder sind da nur freiwillige Praktika mitgezählt?

Ich hätte gar nicht die Zeit gehabt, so viele Famulaturen zu machen - allein schon deswegen, da man in Hessen Famulaturen nicht splitten kann (höchstens 2 x 1,5 Monate soweit ich weiß) und weil wir häufig Pflichtpraktika in den Semesterferien hatten (Neuro, Päd, Gyn)! :-keks

Wie geht das??? :-notifyIn BW dürfen wir Famus splitten: die einzelne Famu muss mindestens 14 Tage haben, insg. musst du aber mit 5 Splits auf 120 Tage kommen. Wenn du dir die Listen der Leute mit 6-7 Famus ansiehst, wirst du feststellen, dass sie oft schon vor dem Physikum angefangen haben: diese Famus werden von den LPAs nicht anerkannt.
Meine Famus waren
1. 4 Wochen Allg., minimal-invasive und Gefäßchirurgie in einem kleinen Krankenhaus in der Peripherie nach dem 2. Klinischen, noch bevor ich Chirurgie hatte - hat mir viel in dem Fach gebracht, profitiere ich heute noch von.
2. im Anschluss 2 Wochen Patho an der Uni-Klinik - ein guter Einblick in die "Black-Box" der klinischen Pathologie.
3. 3 Wochen Radio in einer großen Praxis nach dem 3. Klinischen - wollte eigentlich nur etwas auf den Bildern sehen, nachdem der Kurs an der Uni gar nichts gebracht hat. Anschließend musste ich ich dieses Fach ganz oben auf die Favoritenliste setzen. :-))
4. 1 Monat Innere in Vilnius/Litauen nach dem 4. Klinischen - wie ich schon sagte ein Reinfall.
5. im Anschluss 4 Wochen Gyn in einer kleinen Gynäkologischen Klinik - sehr gute Famulatur mit toller Betreuung, hab hierbei aber festgestellt, dass Gyn nichts für mich ist.
6. 2 Wochen Radio an der Uniklinik nach dem 5. Klinischen: als Probelauf für ein Radio-Tertial und weil ich noch etwas wenig ambulante Famu-Zeit hatte (hab dann die Patho aus der Wertung genommen weil die klinisch gilt) - hat mich so überzeugt, dass ich dann wirklich ein Tertial bei denen gemacht hab, durfte schon innerhalb dieser Famulatur befunden und wurde von den Oberen als gern gesehener Nachwuchs gesehen.

THawk
07.09.2008, 11:10
Na, dann will ich auch mal...

1. 1 Monat Famulatur Innere (Schwerpunkt Gastroentero / Onko)
Kleines Haus, erste Famulatur. War super. Untersucht, viel besprochen, durfte auch selber schallen (hab leider erst spät gefragt).

2. 1 Monat Anästhesie / ITS / Notfallmed.
KH Husum, fast beste Famulatur! Kann ich immer wieder empfehlen. Durfte am ersten Tag intubieren, hab auf ITS viel machen dürfen und das NEF-Fahren war klasse.

3. 1/2 Monat Hausarzt
Ganz interessant wegen dem hausärztlichen Spektrum. Konnte aber kaum was machen. Zwei Wochen mit ein paar Tagen frei wegen Karneval in der Mitte waren genug.

4. 1/2 Monat chirurgische Ambulanz
Es war wesentlich mehr BG-Nachsorgekrams als ich gedacht hätte. Das war etwas schade. Aber ein paar chirurgische Grundkenntnisse hab ich da bekommen. Für nen zukünftigen Pädiater / Anästheten wirds hoffentlich reichen...

5. 1 Monat Pädiatrie
Vestische Kinderklinik Datteln. Tolle Famulatur! Die neuropädiatrische Station war zwar schon sehr speziell. Aber es war meine beste Famulatur. Jederzeit gerne wieder :-)

chris1082
07.09.2008, 11:38
1 Monat Innere Notaufnahme: super Famulatur - viele Patienten gesehen, aufgenommen, untersucht. Ab dem 3. Tag alles selbstständig und dann dem FA/OA vorstellen. viele BEs und Viggos (nach 1. klin)

1 Monat Neurologie in D: gut, wenn auch z T sehr speziell. War meist vormittags in der Ambulanz und nachmittags im Lab (war Doktorarbeitsklinik)

1 Monat Neurologie in UK: nettes Team, sonst aber nichts. Kaum was für uns zu machen, wenig Teaching. Nachdem wir es mehr als Urlaub mit medizinischem Hintergrund gesehen haben war es aber doch sehr nett. :-dance

2 Wochen Intensivstation in D: viel gesehen und machen können (ZVK, Arterie, etc)

6 Wochen Kardiologie in SV: super Famulatur, viel gesehen, ab der 2ten Woche eigene Patienten wie ein PJler, viel Teaching, in der letzten Woche im Angio-Lab unter Aufsicht angiographieren dürfen. aber trotzdem auch noch genug Zeit um Land und Leute kenne zu lernen. Freue mich schon aufs PJ dort :-)

Pampelmuse
07.09.2008, 18:57
Soweit ich das beim Überfliegen gesehen habe, gibt´s hier auch Leute, die schon vor dem Physikum famuliert haben.

Wie kam das denn bei den Ärzten an, die Euch betreut haben? Wurdet Ihr wie "richtige" Kliniker behandelt? ;-)

Solara
07.09.2008, 19:33
@solara: Wieso nur hab ich das Gefühl, es könnte mir genauso ergehen :-oopss :-))

Du hörst dich auch exakt wie sie an ;-) - ihr Wahlfach übrigens:
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Uro (was sonst?) :-))

Hoppla-Daisy
07.09.2008, 19:35
Ok.... ich denke, dann werden sich jetzt einige Leute in meinem Umfeld Sorgen machen :-))

(verloren an die Uros..... welch eine Schande ;-) )

cmm
07.09.2008, 20:09
Soweit ich das beim Überfliegen gesehen habe, gibt´s hier auch Leute, die schon vor dem Physikum famuliert haben.

Wie kam das denn bei den Ärzten an, die Euch betreut haben? Wurdet Ihr wie "richtige" Kliniker behandelt? ;-)

Das ist überhaupt nicht erlaubt, denn in der Approbationsordnung heisst es:


§ 7 Famulatur
(1) Die Famulatur hat den Zweck, die Studierenden mit der ärztlichen Patientenversorgung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Krankenversorgung vertraut zu machen.
(2) Die Famulatur wird abgeleistet

1.
für die Dauer eines Monats in einer Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung, die ärztlich geleitet wird, oder einer geeigneten ärztlichen Praxis,
2.
für die Dauer von zwei Monaten in einem Krankenhaus und
3.
für die Dauer eines Monats wahlweise in einer der in Nummer 1 oder Nummer 2 genannten Einrichtungen.

(3) Eine im Ausland in einer Einrichtung der ambulanten ärztlichen Krankenversorgung oder in einem Krankenhaus abgeleistete Famulatur kann angerechnet werden.
(4) 1Die viermonatige Famulatur (§ 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4) ist nach bestandenem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung bis zum Beginn des Praktischen Jahres während der unterrichtsfreien Zeiten abzuleisten. 2Sie ist bei der Meldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung in den Fällen des Absatzes 2 durch Bescheinigungen nach dem Muster der Anlage 6 zu dieser Verordnung nachzuweisen.

Geht also überhaupt nur, wenn einem die Bescheinigung entsprechend nachdatiert wird.

Talelady
07.09.2008, 20:15
Geht also überhaupt nur, wenn einem die Bescheinigung entsprechend nachdatiert wird.Wer will denn gleich sowas! Wenn jemand interessiert ist, darf er doch sicher schon vorher famulieren. Muss man sich ja nicht anrechnen lassen... :-angel

tinach
07.09.2008, 20:56
geht..es nannte sich halt nich "famulatur", sondern "praktikum mit famulaturcharakter"..auch wenn ich es mir nich anrechnen/nachdatieren lassen habe, hat es großen spaß gemacht..hab viel gelernt und wurde genau wie eine richtige famulantin behandelt u durfte die selben sachen machen wie sie :-) und jetzt freu ich mich schon auf die nächste famu im februar..