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Hi ihrs...
aber normalerweise wird dann doch verlangt dass man sich für ein paar Jahre verpflichtet? So kenn ich das. Die HiOrgs sind ja auch keine Wohlfahrtsvereine die etwas zu verschenken haben, eher im Gegenteil
Also, wenn ich mich nicht arg täusch...ist dass nicht ganz so, wie thorben meint....zumindest bei dem KV in dem ich bin...
Da wirste halt Mitglied im ASB (als normale Person, nicht als Zivi)
zahlst deinen Jahresbeitrag....bis dahin okay...
Dann machst z.B. deinen S3-Kurs (vergleichbar San A vom Kreuz),
den man (meineswissens) selber zahlen muß (weiß den Preis etz net auswendig)...
Danach fährst halt ne zeitlang als Dirtter aufm KTW...manchmal auch aufm RTW...wer den RSG (=RettSanGrundkurs) und den RSA (=RettSanAbschluß) zahlt weiß ich bei ehrenamtlichen net...
Unsere Zivis im Klinkfahrdienst bekommen den RDH an einer Schule gezahlt...sollten sie in ihrer Zivizeit Interesse am Rettungsdienst zeigen und sich einigermassen gut anstellen, bekommen sie den RSA gezahlt, und auch das Klinikpraktikum wird für sie organisiert...das RW-Praktikum leisten sie während ihrer Zeit auf unserer Wache ab...
Hmm...das wars mal wieder fürs erste...
Grüße
Sani
ich denke, das Ganze variiert von KV zu KV und von HiOrg zu HiOrg aber insgesamt wage ich zu behaupten, dass es nix zu verschenken gibt :-?
hiho,
also Mitglied bin ich als Privatperson geworden, da gab es zwar Probleme wegen gleichzeitig Zivi und Mitglied, und dass ich da bevorzugt werden könnte, aber das hat jetzt alles geklappt.
Jetzt wo ich Mitglied bin zahlt mir der ASB meinen Sanitätsdienstlehrgang, danach kann ich dann als 3ter Mann mitfahren. Dieser Kurs kostet für nicht Mitglieder 300€.
Das is das was mir der Leiter von meiner Wache gesagt hat, wie das dann mit den weiteren Ausbildungen ist weiß ich nicht.
ciao
thorben
Original geschrieben von thorben
...Sanitätsdienstlehrgang...
Was jetzt? Rettungshelfer oder SanDienstlehrgang? Da ist auch noch ein kleiner Unterschied!
gruß
W
Original geschrieben von thorben
hiho,
Jetzt wo ich Mitglied bin zahlt mir der ASB meinen Sanitätsdienstlehrgang, danach kann ich dann als 3ter Mann mitfahren. Dieser Kurs kostet für nicht Mitglieder 300€.
Das is das was mir der Leiter von meiner Wache gesagt hat, wie das dann mit den weiteren Ausbildungen ist weiß ich nicht.
Vor etlichen Jahren war es bei mir in Darmstadt auch so (allerdings war ich nicht Zivi).
Den San-A und San-B (damals hiessen sie so) hat der ASB mir als Mitglied bezahlt.
Den Rettunssanitäter wollten sie mir aber nicht bezahlen.
Als 3. Mann konnte ich auch mitfahren, musste im Gegenzug aber auch etliche Sanitätsdienste (Fußballspiele, Tanzturniere u.a.) übernehmen.
Und Klinikfahrten mit dem KTW machen.
Und wie oft man dann im RTW mitfahren darf, liegt am Oberhaupt der Wache. :-???
Gruß
Nico
Feuerblick
09.01.2003, 10:30
...und mit diesem Sanitätsdienstlehrgang (bei uns heißen die Erste Hilfe für Fortgeschrittene= San A und SanHelfer = San B) darf man NICHT als 2. auf RTW oder KTW!!! Der RettHelfer ist das nämlich nicht! Der ist auch teurer!
Feuerblick
Original geschrieben von Nico
Vor etlichen Jahren war es bei mir in Darmstadt auch so (allerdings war ich nicht Zivi).Darmstadt???! Ach was, da hat bei mir auch alles angefangen... (Und: WIE? Du warst nicht Zivi?!?! :-D ) Allerdings war ich bei der Konkurrenz... Und dann neun Monate auf der Dornröschenwache in Jugenheim...
Rugger
Gott ist das komplomiziert. Da lob ich mir doch wie das damals bei uns lief. Für Zivistelle als Sanni bewerben Lehgang bekommen arbeiten. Nix mit Mitglied etc. So lob ich mir das.
Erstmal 'tschuldiung falls ich Verwirrung gestifftet habe.
Ich bekomm vom ASB den Sanitätsdienstlehrgang gezahlt.
Den Unterschied zum Rettungshelfer kenn ich nicht.
Aber nach erfolgreichem Abschließen des Lehrgangs darf ich sicher als 3ter mitfahren, und auch bei Sportveranstaltungen, Konzerten u.a. als Sani anwesend sein.
So hat man mir das zumindest gesagt, und verschiedene Leute die das alles bereits durchlaufen haben konnten mir das auch bestätigen...
Mir war das Ausbildungszentrum des DRK nur zu weit weg - deshalb ASB. ;-)
Und der ASB hatte das Monopol auf den Sanitätsdienst an Halloween auf Burg Frankenstein. Was ich dann auch genossen habe.
*grusel*
@ thorben
Dann ist es bei dem Verein ja immer noch so, wie meinerzeit.
Feuerblick
09.01.2003, 15:27
@ Pascal: Als Zivi ist das alles auch ganz einfach :-))
@ Thorben: Ja, das stimmt auch! Als SanHelfer darfst Du SanDienste machen und als 3. mitfahren. Als Rettungshelfer darfst Du als 2. mitfahren, d.h. Du bist nicht mehr als "Praktikant" sondern als richtige Besatzung auf dem Auto UND (zumindest ist das bei uns so) Du bekommst Geld für das, was Du tust. Dritte haben bei uns Praktikantenstatus und dürfen für lau arbeiten :-)
Mal abgesehen davon ist der Rettungshelfer-Lehrgang einfach wesentlich umfangreicher und geht deutlich mehr ins Detail, denn von der RTW-Besatzung werden im Notfall auch ganz andere Dinge erwartet als von den Leuten beim SanDienst. SanHelfer übernehmen eben "nur" die Erste Hilfe ....
Ist halt alles ein wenig verwirrend mit den vielen Bezeichnungen, die fast alle gleich klingen... :-)
Feuerblick
Original geschrieben von Feuerblick
@ Pascal: Als Zivi ist das alles auch ganz einfach :-))
Tja das Zivi Leben war eh toll.
Original geschrieben von Pascal
Tja das Zivi Leben war eh toll. Ach ja... das waren noch Zeiten... *schwärm, schwelg*
@Nico: für San- Dienste habe ich mich irgendwie nie erwärmen können. Und Braunfels war jedenfalls während des RH- Lehrgangs echt genial. Selten vier Wochen lang so viel Spaß gehabt...
Rugger
Ein kleiner Hinweis zu einigen Aussagen dazu, als was man wann auf welchem Fahrzeug eingesetzt werden darf:
Die entsprechenden Rechtsgrundlagen sind LANDESgesetze und somit nicht bundesweit einheitlich! In einigen Bundeslaendern darf ich z.B. als SanH auf den KTW, als RH auf den RTW und als RS aufs NEF, in anderen nicht. Also daher ein bisschen Vorsicht bei allgemeinen Aussagen.
In NRW ist die MINDESTbesatzung die folgende:
KTW: RS + RH
RTW: RA + RS
NAW: RA + RS + NA
NEF: RA + NA
Und um gleich weiterer Verwirrung vorzubeugen:
KTW = Krankentransportwagen
RTW = Rettungswagen
NAW = Notarztwagen
NEF = Notarzteinsatzfahrzeug
SanH = Sanitaetshelfer
RH = Rettungshelfer
RS = Rettungssanitaeter
RA = Rettungsassistent
NA = Notarzt
Gruesse, Pit
docmezzomix
27.01.2003, 20:16
Ja was ich ja totaaaal lustig finde, ist wie unterschiedlich die HiOrgs ihre Kosten auf die Anwärter abwälzen, da lohnt es sich ja echt, alle abzuklappern und man kann einen HAUFEN Kohle sparen. Also mir hat das Kreuz in Wi meine ehrenamtl. Ausbildung vom EH Kurs über San A+B Retthelfer bis zum RettSan komplett bezahlt. Einzige vorraussetzung war, das ich mich nach dem San B auf nem RTW einigen Überprüfungsfahrten unterzogen hab und als "geeignet" (naja, mehr oder weniger ;-) ) eingestuft wurde, und mich dann verpflichtete 3 Jahre lang 12 mal eine 12 Stundenschicht ehrenamtlich RTW zu fahren, doch den Vertrag würde mein Anwalt kleinkriegen. Also too rumfragen wo du
A) Am meisten gzahlt bekommst
B) Am meisten machen darfst (bin ich froh das es bei uns so´n Quatsch wie KTW´s nicht gibt :-? )
Und C) ganz wichtig die Stimmung am besten ist...soll Bereiche geben, wo Zivis keinen Spaß haben. Am besten mal Freunde fragen wie es wo bei ihnen so gewesen ist :-???
Grüße euer dMM
Kiel liegt ja bekanntlich in Schleswig Holstein, ja?
Im hohen Norden ticken die Uhren glücklicherweise etwas anders als im Rest der BRD:
Nach den bisherigen Begriffsverwirrungen kommt nun mal endlich eine :-top kompetente :-top Antwort hinzu!
Die Besatzung eines RTW in Schleswig Holstein besteht grundsätzlich mindestens aus Rettungsassistent plus RS 200.
KTW sind mindestens mit RS 200 plus RH "bestückt".
RS 200 bedeutet: Ein Rettungssani (4 Wo Grundlehrgang plus 4 wo Krankenhaus plus 4 Wo Wachenpraktikum plus 1 Wo Abschluss-/Prüfungslehrgang) PLUS 200 gefahrene und dokumentierte EINSÄTZE .
Somit sollte klargestellt sein, dass in Schleswig Holstein glücklicherweise kein Zivi eigenverantwortlich als Teil der RTW-Besatzung an der Versorgung von Notfallpatienten teilnimmt. Denn Notfallmedizin ist - mit Verlaub gesagt - definitiv nix für Menschen, "die mal schauen möchten, ob's auch wirklich interessant ist"... Ich bin in meiner Zeit in Niedersachsen als RA hauptsächlich mit RH-Zivis RTW gefahren und nun an einer Wache, an welcher ausschließlich RA+RA-Besatzungen auf dem Bock sitzen. Und zwischen den Versorgungsstandards der Patienten liegen Welten, obwohl die Wachen nur 200 Km voneinander entfernt liegen.
Also lieber Too, in Schleswig Holstein sieht's für Dich schlecht aus, wenn Du aber tatsächlich an dem BERUF Rettungsassistent interessiert bist, da gibts in Schleswig Holstein interessante Finanzierungskonzepte, die ähnlich einer betrieblichen Ausbildung gestaltet sind.
Auf lange Sicht gesehen wird sich der Beruf immer weiter spezialisieren und irgendwann das ärztliche Personal vielleicht sogar verdrängen, daher ist es wichtig, dass auch gut ausgebildetes Personal im RD beschäftigt ist - oder kannst Du Dir vorstellen, dass der Herzinfarkt Deines Vaters von einem Zivi mit vierwöchiger Ausbildung therapiert wird?
Feuerblick
27.01.2003, 22:03
Renkman, was bist Du denn für ein Geselle??? Mal ehrlich, was hat der Zivildienst denn mit "mal gucken, ob´s interessant ist" zu tun?
Wir in Hessen haben Zivis als Rettungshelfer auf "dem Bock", wie Du das nennst, und ich glaube nicht, daß die Patienten dadurch schlechter versorgt werden. Ein guter RettAss kann nämlich etwaige Wissenslücken problemlos auffangen... Sofern denn welche bestehen.
Und wir haben hier einige Zivis, die so manchen RettAss locker in die Tasche stecken können!!
Übrigens: Ein Zivi therapiert nicht, er versorgt!!! Und ein RettAss steht daneben, dahinter oder wo auch immer. Das reicht in den meisten Fällen locker aus! Und JA, ich würde meinen Vater und wen auch immer ohne jegliche Bedenken von einer Besatzung RettAss mit Rettungshelfer (Zivi oder nicht) versorgen lassen!
Feuerblick
(Rettungssanitäterin mit bestimmt schon plus 200, wenn auch zum Teil als ehrenamtliche Dritte)
Zugegebenermaßen: mein Eintrag war etwas provokativ, kommt aber nicht von ungefähr.
Ich stelle jetzt einmal hier zwei Erfahrungsberichte zur Diskussion:
Der erste Fall war ein Einsatz, bei dem ich als Zivi mit einem ehrenamtlich tätigen RS zu einer 34jährigen Patientin fuhr, die bei unserem Eintreffen reanimationspflichtig war. Zu diesem Zeitpunkt war ich seit ungefähr zwei Monaten an meiner Dienststelle und hatte aber glücklicherweise schon vorher RD-Erfahrung gesammelt. Die Frau lag in einem engen Wohnungsflur und liess sich nicht in einen größeren Raum verbringen. Das NEF war nocht nicht alarmiert. Durch einen dummen Zufall saß ich nun am Kopf der Patientin und führte meine erste Intubation "draußen" durch. Mitnichten beherrschte ich diese Maßnahme und es war reines Glück, dass der Tubus saß.
Der zweite Fall war ein Verkehrsunfall eines Kleinbusses mit einem PKW an einer Kreuzung Land-/Bundesstraße. Der Kleinbus war mit vier Personen besetzt, der Pkw mit einer Person. Zwei Insassen des Kleinbusses und die Fahrerin des PKW waren polytraumatisiert, die zwei weiteren Insassen leicht bis mittelschwer verletzt. Das NEF und mein RTW-Kollege kümmerten sich um die Schwerverletzten und ich musste mich um die zwei weiteren Patienten kümmern, bis die nachfolgenden Kräfte aus dem Nachbarkreis eintrafen. Dieser Einsatz fand ungefähr 1 Woche nach dem oben geschilderten Einsatz statt.
Ich war bei beiden Einsätzen hoffnungslos überfordert und habe definitiv Fehler gemacht, die ich mit etwas mehr Erfahrung sicherlich nicht gemacht hätte. Allein das ist für mich schon Grund genug, um Hilfsarbeiter aus dem Rettungsdienst zu verbannen und dort nur professionelle Kräfte einzusetzen.
Ein Zivikollege liess sich kurze Zeit später versetzen, da er bei einer Nachtschicht einen weiteren Zivikollegen nach einem Verkehrsunfall erfolglos reanimieren musste. Eine solche Geschichte haut zwar jeden um, wenn man sich innerhalb der Ausbildung jedoch ausgiebig mit der Thematik beschäftigt, ist man etwas mehr darauf vorbereitet als gerade direkt nach dem Abi.
Solche Situationen kommen mit zwei ausgebildeten RA im Wagen nicht vor! Allein die Ausbildungszeit gibt einem viel Sicherheit auf den Weg. Und das ist für den Patienten, die RD'ler und die Ruhe am Einsatzort nur förderlich. Ich möchte nicht als Versuchsobjekt auf der Straße liegen und für ein Erfolgserlebnis eines Zivis bei seiner ersten Intubation sorgen.
An meiner jetzigen Wache ist es tatsächlich so umgesetzt, dass es keinen Teamführer und seinen Helfer, sonder zwei gleichwertige Kollegen gibt die beide die Maßnahmen der Notkompetenz beherrschen (im jur. Sinne: eine Intubation gilt als beherrscht, wenn sie innerhalb eines Jahres mindestens 50 mal durchgeführt und dokumentiert wurde). Das ist bei den Zivis, die ich bisher kennengelernt habe (mich eingeschlossen) niemals der Falls gewesen!
Zudem ist mit dieser Konstellation des Personals eine Reanimation nach Megacode nicht effektiv durchführbar und sämtliche Empfehlungen was Frühdefibrillation, Medikamentengabe und Intubation betrifft sind sinnvoll nur mit zwei voll ausgebildeten RA durchführbar. Zur Erinnerung: ärztliche Maßnahmen dürfen im Rahmen der Notkompetenz nur durchgeführt werden, wenn der Durchführende diese Maßnahme auch beherrscht. Also defibrilliert der RA von der Seite, wechselt zur Intubation ans Kopfende um schließlich wiederum an der Patientenseite einen venösen Zugang zu legen. Viel Spaß dabei, wenn der Patient zwischen Ehebett und Schrankwand liegt!
Diese Erfahrungen auf meiner alten Wache im Vergleich zum Arbeiten auf der neuen Wache sagen mir: Lasst Zivis aus dem Rettungsdienst raus. Und die Schleswig Holsteiner haben so bislang die beste (und finanzierbare) Lösung gefunden
Im ersten Kommentar von "Too" in diesem Forum steht folgender Satz: "Naja, was ich eigentlich wissen will, da ich es mir sehr interessant vorstelle für eine gewisse zeit im krankenwagen "mitzufahren","[...], daher mein kleiner Seitenhieb ("mal gucken, ob's interessant ist...")
Viele Grüße und eine angeregte, weitere Diskussion!
renkman
Feuerblick
28.01.2003, 08:40
Hi Renkman!
Also, was Deine Erfahrungen angeht: Daß ein Zivi bei uns mit einem RS fährt gibt es nicht. RettAss muß er schon sein. Und daß der Zivi intubiert ist auch nicht drin. Da gehört der RettAss hin. Im Zweifelsfall gibt es einen Platztausch.
Was Reanimationen angeht, so denke ich, daß wir hier einen Algorhythmus entwickelt haben, bei dem alles incl. Defi funktioniert und bei dem trotzdem die Maßnahmen in Notkompetenz ausschließlich dem RettAss zukommen. Es hat eine Menge Nachdenken erfordert, aber man kann es hinbekommen.
Überforderung gibt es auch bei Rettungsassistenten. Ich will gar nicht abstreiten, daß ein Zivi schneller überfordert ist und daß natürlich das Arbeiten mit zwei RettAss wesentlich entspannter ist, aber so schlimm finde ich die Rettungshelfer gar nicht. Voraussetzung ist natürlich, daß man sie in den vier Wochen Theorie maximal ausbildet und daß sie auf dem RTW durch ihren RettAss auch weitergebildet werden. Wie gesagt, einige Zivis hier stecken die Assis in die Tasche....
Wie gesagt, bei uns gelten für Rettungshelfer genaue Kompetenzgrenzen. Der Rettungshelfer versorgt im Rahmen seine Möglichkeiten (verkabelt den Patienten, mißt Blutdruck, bereitet Infusion und Medikamente vor, reicht an etc.) und betreut die Patienten. Von Dingen, die ihm nicht zustehen, läßt er die Finger. So wird kein Patient zum Versuchskaninchen für die erste Intubation (darf der Zivi laut "Notkompetenz" sowieso nicht)...
Feuerblick (noch nicht ganz wach)
docmezzomix
28.01.2003, 10:29
:-meinung So und jetzt hüpf ich mit einem lauten Guten Morgen in die Runde.
Als alter EX Hobby muss ich mal den ehrenamtlichen RS und so manchen (definitiv NICHT ALLE) Zivis in Schutz nehmen.
Also ich würde mich von so manchen ehrenamtlichen San Helfer lieber und garantiert auch qualifizierter versorgen lassen als von so manchem RA. Auch da gibt es echt qualitative Unterschiede! Einwerfen möchte ich da mal die ganzen "überschriebenen" RA´s die vor dem Tag X ihren Sankafahrer gemacht haben der dann umgeschrieben wurde auf RS und dann Anfang der 90 wurde aus dehnen alle ein RA. Und da gibt es viele alte, die mangelnde Kompetenz NICHT durch 25Jahre Berufserfahrung wieder gutmachen können.
Und gerade bei den Hobbys (ehrenamtl.) ist es oft so, das die eine heiden Zeit in ihre Aus und Fortbildung stecken und dementsprechend motiviert sind (die machen das nämlich noch, weil der Job ihnen Spaß macht)
Bei uns ist es so, das neue Zivis erst mal durchgereicht werden, und wer nicht gut wegkommt fährt ab dann Schulbus, basta.
RS 200 find ich nicht schlecht, könnt man bundesweit einführen.
Aber wie überall, man sollte nicht bagatellisieren. Meiner Meinung nach sollten die Jahresfortbi´s mit ner Abschlussprüfung sein, damit die alten "die 25Jahr Reddung fohre un des eh scho könne"
so langsam verschwinden, ich denke, dann könnte aus der Not- evtl bald mal ne Regelkompetenz werden (ohoh, mach ich mich hier gerade selbst Arbeitslos?)
Grüße runderum dMM
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