Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundeswehr
MissGarfield83
01.09.2020, 05:09
Nunja die Bundeswehr schickt ihre Leute an zivile Kliniken weil sie selbst nicht die Ausbildungskapazitäten haben. Aus einem BWZK ist mir bekannt dass man in der Anästhesie mindestens gedoppelt im Saal steht.
Heerestorte
01.09.2020, 16:13
Was hat das denn für einen Grund? Findet da weniger Ausbildung statt? Oder sind die diesbezüglich mit ihren eigenen Leuten ausgelastet?
Genug eigene Leute.
DieF?chsin
12.10.2021, 08:35
Juhu :) gibts hier zufällig Quereinsteiger/Seiteneinsteiger nach dem Studium? :) Starte jetzt „so es das IMPP will“ ins PJ und überlege danach einen Seiteneinstieg zu wagen. Erstmal für 2 Jahre und dann mal weitersehen. Ich bin Soldatenkind, die Truppe ist mir also an sich nicht unbekannt. Wir hatten über unsere Uni die Möglichkeit ein Wahlfach bei der BW zu machen und das hat mir irgendwie richtig gut gefallen. Die Karriereberater habe ich schon durch und ehrlich gesagt nichts sonderlich hilfreiches erfahren, da sie alle nur auf Bewerber für das Studium ausgelegt sind.
Vielleicht könntet ihr mir von euren Erfahrungen erzählen, gerne auch per PM :).
Heerestorte
14.10.2021, 20:37
Was hast du denn für Fragen genau?
DieF?chsin
15.10.2021, 08:48
Ich kenne bisher nur Ärzte bei der BW, die auch über die BW studiert haben. Es geht mir nicht um die allgemeinen Arbeitsbedingungen, das Leben als Soldat o.ä., sondern tatsächlich um die Erfahrung als Quereinsteiger. Da man ja „nur“ diese verkürzte militärische Ausbildung macht, stelle ich mir vor, dass es dadurch schon zu Schwierigkeiten kommen kann. Wie man als Quereinsteiger/ Seiteneinsteiger von den Kameraden wahrgenommen wird, ob die Zusagen für die Quereinsteiger (z.B Arbeitsplatz im BWK XY) eingehalten werden, man die gleichen Lehrgänge besuchen kann, wie die über die BW studierten Ärzte auch) etc.
Heerestorte
15.10.2021, 08:55
Auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, im BWK ist man primär als Arzt/Ärztin gefordert und da tut es nichts zur Sache, dass man nur 4 Wochen Crashkurs hatte. Und ja, bisher alle, die ich kannte, haben das bekommen, was sie wollten. Aber ist ja auch klar: man sagt, dass man XYZ will und erst dann unterschreibt man auch. Und lass dir immer alles schriftlich bestätigen und niemals nur auf mündliche Absprachen einlassen, das geht in der Bw generell schief. Die meisten nehmen erst Mal 2 Jahre mit und schauen wie es ihnen gefällt. In der Zeit ist, je nach Fach, auch ein Auslandseinsatz möglich, sofern man möchte und qualifiziert ist und es passt. Lehrgänge gibt es in den 2 Jahren eher weniger, außer man verhandelt gut oder verlängert.
DieF?chsin
15.10.2021, 09:43
Lieben Dank Heerestorte :)!
Genau über so ein Konzept mit 2-3 Jahren zu Beginn habe ich nachgedacht. Ich würde gerne Innere oder Anästhesie machen, liegt beides momentan gleich auf und daher ist mir klar, dass es dann voraussichtlich auch in den Einsatz gehen wird mit diesen Fachdisziplinen. Das mit den Lehrgängen ist gut zu wissen, macht aber natürlich Sinn, dass da eher erstmal in die Leute investiert, die auf jeden Fall noch lange da bleiben. Wäre dann sicherlich etwas, dass ich mir auch schriftlich bestätigen lassen würde.
PaulaBoston
15.10.2021, 12:29
Ich hätte mal eine andere Frage. In der Stadt in der ich lebe, ist der einzig von der Ärztekammer zugelassene Weiterbilder für Neurologie das Flugmedizinische Institut der Bundeswehr. Mache eigentlich FA Psychiatrie und bräuchte jetzt eben ne Stelle für meine Neurozeit, weiß jemand, ob man sich da als Zivilist überhaupt bewerben kann oder muss man dann Soldat werden?
Danke für die Info. Liebe Grüße
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