Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Physikum nach zwei Semestern? (Zweitstudium Medizin...daher)
Coxy-Baby
19.11.2009, 08:38
Naja vielleicht sollte sich die Frederstellerin erstmal um die Lappalie "Studienplatz" bemühen,
DANN Scheine äquivalent schreiben lassen (und das ist einfach mal Prof. abhängig wie die
drauf sind) DANN hochstufen lassen.
Vielleicht kann ja mal ein Zweitstudistudent mal schreiben welche SK man so braucht für Charite......
SuperSonic
19.11.2009, 08:45
Das mit dem Physikpraktikum ist ein wenig konstruiert, wenn Du promoviert bist, drücken die Profs bei der Ausstellung der Äquivalenzbescheinigung in der Regel ein Auge zu. Anders sieht es aus, wenn man nur Vordiplom hat......
Das gilt aber auch nur für das Promotionsfach. Mit einem promovierten Biochemiker wird der Physikprofessor bei fehlenden Praktikumsversuchen wohl kaum so kulant sein wie mit einem promovierten Physiker. :-))
Das gilt aber auch nur für das Promotionsfach. Mit einem promovierten Biochemiker wird der Physikprofessor bei fehlenden Praktikumsversuchen wohl kaum so kulant sein wie mit einem promovierten Physiker. :-))
In der Regel ist Physik in den naturwissenschaftlichen Studiengängen zwar nicht mit einem Physikstudium vergleichbar, wird aber doch schon recht umfassend gelehrt. :-)) (ok, ein wenig böse)
Darf ich fragen, woher Du diese Einschätzung hast? Welches Fach war bei Dir Erststudium? Offenbar scheinen die Erfahrungen bezüglich der Äquivalenzbescheinigungen doch recht unterschiedlich....:-)
Nur weil man ein Fach studiert hat, heißt es noch lange nicht, dass man den Schein dann anerkannt bekommt. Bei uns im Jahrgang gabs nen promovierten Physiker, der bei uns die komplette Physik mitmachen musste, weil eben der klin. Bezug fehlte :-nix
Aber man sieht ja, dass beim Threadersteller noch einiges vorher zu klären ist, bevor wir zur Hochstufung kommen. Gerade Berlin zählt da übrigens nicht zu den einfachsten Unis. Viel Glück
unser promovierter biochemiker (oder wars molekularbiologie???? jedenfalls sowas in der richtung) musste sogar die klinischen u integrierten seminare in biochemie besuchen, aber klausur u praktikum wurde ihm erlassen
SuperSonic
19.11.2009, 20:35
Darf ich fragen, woher Du diese Einschätzung hast? Welches Fach war bei Dir Erststudium? Offenbar scheinen die Erfahrungen bezüglich der Äquivalenzbescheinigungen doch recht unterschiedlich....:-)
Ich bin Chemiker. Obwohl das Physikpraktikum für Chemiker wesentlich anspruchsvoller ist als das der Mediziner, musste ich drei Praktikumsversuche bei den Medizinern nachholen, bevor ich eine Äquivalenzbescheinigung bekommen habe. Die Medizinerklausur blieb mir immerhin erspart...
Naja vielleicht sollte sich die Frederstellerin erstmal um die Lappalie "Studienplatz" bemühen,
DANN Scheine äquivalent schreiben lassen (und das ist einfach mal Prof. abhängig wie die
drauf sind) DANN hochstufen lassen.
Vielleicht kann ja mal ein Zweitstudistudent mal schreiben welche SK man so braucht für Charite......
Die Thread-Erstellerin bevorzugt es, sich vorher zu überlegen, WO man das am günstigten realisieren kann, und wie realistisch die Hochstufung (je nach Uni) ist. Anstatt hinterher festzustellen, dass das nciht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe. ;)
Zum SK: Bekomme ich eh nicht angerechnet. Aber das ist egal, weil ich das an keiner deutschen Uni bekommen. Ich bin im Moment überhaupt nicht in Deutschland, insofern ist das mir persönlich egal - es macht keinen Unterschied, wo ich mich bewerbe.
Lapalie Studienplatz: Ich kann nur noch mal wiederholen, dass (wenn ich mich wie geplant einen Erstsemesterstudienplatz bei der ZVS bewerbe, den realtiv sicher bekommen werde, wenn nicht alles völlig schief geht. Was passieren kann, ist aber nciht so wahrscheinlich.)
An welchen Unis bekommt man denn solche Anerkennungen und Hochstufungen relativ leicht durch? Hat da jemand Erfahrungen?
Danke!!! :)
dnaliea
Mietzekatze
20.11.2009, 17:29
Lapalie Studienplatz: Ich kann nur noch mal wiederholen, dass (wenn ich mich wie geplant einen Erstsemesterstudienplatz bei der ZVS bewerbe, den realtiv sicher bekommen werde, wenn nicht alles völlig schief geht. Was passieren kann, ist aber nciht so wahrscheinlich.)
Dann sag mal konkret (ganz freundlich gemeint), warum Du so sicher einen Studienplatz bekommen wirst. Hast Du schon "wissenschaftliche Beziehungen" zu einem Prof./Uni? Schreibt Dir jemand ein wissenschaftliches Gutachten? Was machst Du denn jetzt genau? Ich glaube, das würde viele Zweitstudienbewerber hier sehr interessieren, weil die Bemühungen um mehr als einen Gnadenpunkt (jedenfalls hier im Forum) so gut wie immer für die Katz' sind und waren, selbst bei denen, bei denen man die Begründung mit gesundem Menschenverstand sofort durchgehen lassen würde (also nicht von Geschichte Hinterindiens zur Medizin oder so ;-)). Gib mal ein paar mehr Infos.
Naja vielleicht sollte sich die Frederstellerin erstmal um die Lappalie "Studienplatz" bemühen,
DANN Scheine äquivalent schreiben lassen (und das ist einfach mal Prof. abhängig wie die
drauf sind) DANN hochstufen lassen.
Vielleicht kann ja mal ein Zweitstudistudent mal schreiben welche SK man so braucht für Charite......
Dann sag mal konkret (ganz freundlich gemeint), warum Du so sicher einen Studienplatz bekommen wirst. Hast Du schon "wissenschaftliche Beziehungen" zu einem Prof./Uni? Schreibt Dir jemand ein wissenschaftliches Gutachten? Was machst Du denn jetzt genau? Ich glaube, das würde viele Zweitstudienbewerber hier sehr interessieren, weil die Bemühungen um mehr als einen Gnadenpunkt (jedenfalls hier im Forum) so gut wie immer für die Katz' sind und waren, selbst bei denen, bei denen man die Begründung mit gesundem Menschenverstand sofort durchgehen lassen würde (also nicht von Geschichte Hinterindiens zur Medizin oder so ;-)). Gib mal ein paar mehr Infos.
Also, so wie ich das Punktesystem verstanden habe, gibt es zwei Kriterien, einmal die Diplomabschlussnote (Biochemie Diplom, Note 1=4 Punkte) und dann noch die Begündung. Bei der sollte ich irgendwie mehr als einen Punkt abstauben, weil ich a) in einem verwandten Studiengang mein Erststudium gemacht hab, b) gerade Doktorarbeit schreibe (und dementsprechend auch sowas wie eine Publikationsliste und Liste relevanter Beiträge zu Konferenzen etc. have). Ausserdem bin ich immer noch der Meinung, dass ich einen der Medizinerprofs bei denen ich gearbeitet hab, davon überzeugen kann mir ein positives Gutachten zu schreiben.
Das Sozialkriterium, das es auch noch gibt, bringt mir gar nix, da ich in London doktorarbeite und nirgendwo in Deutschland gemeldet bin, nicht verheiratet und überhaupt.
VIelleicht ist meine Einschätzung der Chancen auf einen Studienplatz auch völlig vom Mond...aber ich hab bis jetzt fast überall gehört, dass man in den letzten Jahren quasi schon mit 4 Punkten gute Chancen auf einen Erstsemesterstudienplatz via ZVS hatte.
Hört sich das einigermassen sinnvoll an, oer liege ich völlig falsch?
Coxy-Baby
20.11.2009, 18:44
Na dann hak ich mal rein, letztes Semester brauchtest du 5 Punkte für nen Platz.
Und das Gutachten schreibt dir nicht irgendjemand den du magst sondern die UNI
an der du dich bewirbst.Und wenn du kein Sozialkriterium erfüllst könnte es sein das
du an beliebten Orten (Charite z.B.) keinen Studienplatz erhälst da du da SK4 oder höher brauchst.....
Mietzekatze
20.11.2009, 18:45
Also, so wie ich das Punktesystem verstanden habe, gibt es zwei Kriterien, einmal die Diplomabschlussnote (Biochemie Diplom, Note 1=4 Punkte) und dann noch die Begündung. Bei der sollte ich irgendwie mehr als einen Punkt abstauben, weil ich a) in einem verwandten Studiengang mein Erststudium gemacht hab, b) gerade Doktorarbeit schreibe (und dementsprechend auch sowas wie eine Publikationsliste und Liste relevanter Beiträge zu Konferenzen etc. have).
Ja, im Prinzip alles richtig. Allerdings kenne ich leider auch jemanden, der die gleichen Voraussetzungen wie Du mitbringt und auch nur 1 Punkt bekommen hat... Aber da die ZVS ja individuell entscheidet, heisst das ja noch nix.
Ausserdem bin ich immer noch der Meinung, dass ich einen der Medizinerprofs bei denen ich gearbeitet hab, davon überzeugen kann mir ein positives Gutachten zu schreiben.
An sich bestimmt sehr gut für Deine Begründung bei der ZVS (wo man ja quasi sein Lebenswerk mitschicken kann/sollte ;-)), aber so wie ich die ZVS verstehe, muss das Gutachten von der Uni in Deutschland kommen.
VIelleicht ist meine Einschätzung der Chancen auf einen Studienplatz auch völlig vom Mond...aber ich hab bis jetzt fast überall gehört, dass man in den letzten Jahren quasi schon mit 4 Punkten gute Chancen auf einen Erstsemesterstudienplatz via ZVS hatte.
Ähm, nee, leider reichen 5 Punkte ohne Dienst (also 4 für Note plus Gnadenpunkt) im Moment nicht mehr für einen sicheren Studienplatz als Zweitstudienbewerber.
Mietzekatze
20.11.2009, 18:46
Huch, jetzt war Coxy-Baby schneller... :-winky
Na dann hak ich mal rein, letztes Semester brauchtest du 5 Punkte für nen Platz.
Und das Gutachten schreibt dir nicht irgendjemand den du magst sondern die UNI
an der du dich bewirbst.Und wenn du kein Sozialkriterium erfüllst könnte es sein das
du an beliebten Orten (Charite z.B.) keinen Studienplatz erhälst da du da SK4 oder höher brauchst.....
Na 5 Punkte hätte ich doch. Wie gesagt, sicher gibt es nicht, ich meinte, es wäre relativ wahrscheinlich.
Noch mal zum Sozialkriterium, weil ich da irgendwie nicht so durchblicke: gilt das zusätzlich, oder ist das komplett separat und wird auf das Punktesystem draufgerechnet?
Coxy-Baby
20.11.2009, 18:53
Solange wir ähnliche Dinge schreiben ist ja wurscht wer schneller is...........
Coxy-Baby
20.11.2009, 18:59
Na 5 Punkte hätte ich doch. Wie gesagt, sicher gibt es nicht, ich meinte, es wäre relativ wahrscheinlich.
Noch mal zum Sozialkriterium, weil ich da irgendwie nicht so durchblicke: gilt das zusätzlich, oder ist das komplett separat und wird auf das Punktesystem draufgerechnet?
Es steht alles hier: http://www2.zvs.de/fileadmin/downloads/Merkblaetter/M08.pdf
Mietzekatze
20.11.2009, 19:05
Guck mal hier, hier steht ganz viel drin für Zweitstudienbewerber:
http://www2.zvs.de/fileadmin/downloads/Merkblaetter/M08.pdf
Bei der Ortsverteilung wirst Du mit den anderen Erststudienbewerbern in einen Topf geworfen, die über Wartezeit reinkommen:
http://www2.zvs.de/index.php?id=309
D.h. ohne Sozialkriterium sieht es für folgende Unis schlecht aus:
Berlin-Charité
Hannover MedH
Köln
Mainz
Münster
Tübingen
Bei den anderen kommt es auf den Schnitt an, aber den erfüllst Du ja.
Allerdings sind das jetzt die Daten aus dem WS 2009/10. Das kann natürlich immer etwas variieren.
feelgood
25.11.2009, 15:55
deleted
SuperSonic
25.11.2009, 16:36
Da die Approbationsordnung sowieso eine MINDESTSTUDIENZEIT von 12 Semestern (vor 10 Semestern kommt man nicht ins PJ) vorschreibt hätte man auch nicht wahnsinnig viel davon, wenn man nach 2 Semestern Physikum machen würde. (Außer 2 Semester frei für ne Dr.-Arbeit o.Ä.)- es würde aber nicht die Gesamtstudiendauer verkürzen. Das sind in Deutschland nunmal 6 Jahre.
Natürlich würde es (im Idealfall) die Gesamtstudienzeit verkürzen: Wenn jemandem 2 Fachsemester angerechnet werden (und es mit dem Quereinstieg oder der Hochstufung klappt), kann derjenige theoretisch nach 2 Semestern Physikum und nach weiteren 6 Semestern das PJ machen. Also unterm Strich 5 Jahre statt 6 Jahre Medizinstudium, das eine "fehlende" Jahr wurde ja in diesem Beispiel vom Erststudium angerechnet.
nunja, wenn die Dame sich nicht für die Kategorie "wisschenschaftliche Gründe", sondern einfach für "sonstige berufliche Gründe" oder "besondere berufliche Gründe" entscheidet und diese anerkannt werden, dann würde sie def. eine Zulassung bekommen. Da braucht man auch kein Gutachten von der jeweiligen Universität, sondern muss lediglich selbst seine jeweiligen Gründe darlegen und wenn man dann einen Text von einem (med.) Prof hat und das nicht alles völlig an den Haaren herbeigezogen klingt, dann sollte das nicht wirklich ein Problem sein in diese Kategorien zu rutschen?!
Medi-Mami
30.11.2009, 11:06
@dnaliea: hast Du denn einen Dienst geleistet?
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