Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der-"PatientenKotz"-Thread
Coxy-Baby
09.01.2010, 12:55
die gar nicht wissen, wovon sie reden, das aber laut, sagen lassen zu müssen
Genau das ist ja der Knackpunkt...... Diejenigen wissen es ja nicht.
Genau das ist ja der Knackpunkt...... Diejenigen wissen es ja nicht.
Deshalb geht man doch aber zum Arzt oder? Weil man es nicht weiß.
Wobei manche ja doch sehr genaue Vorstellunge haben, wie das Ganze zu laufen hat ( a la "ich habe ja schon im Internet geguckt und da steht...").
Patienten sehen den Arzt immer mehr als bloßen Dienstleister, wundern sich dann aber, wenn sie wiederum nur noch wie Kunden behandelt und abgefertigt werden (können) und keine Zeit bleibt für eine allumfassende Versorgung durch einen unglaublich netten und entspannten Arzt, der den Wunderheiler, Seelsorger, besten Freund und Mutter Theresa in einer Person vereint.
Wie heißt es so schön: "Don't hate the player, hate the game!"
Also, liebe "Boaso", gewöhn dich daran, dass die Realität nicht so aussieht wie in der Schwarzwaldklinik und dass du Kunde bist, der auch mal schlecht beraten und behandelt wird - das kommt vor! Genau so wie in allen anderen Dienstleistungssektoren auch.
Das wird dir nicht gefallen - den Ärzten aber auch nicht.
Und bitte hör auf mit deinen ständigen Verallgemeinerungen über "DIE böse ärzteschaft". So etwas zeugt weder von einer fairen Diskussionsbereitschaft, noch stößt du damit auf viel Gegenliebe und Verständnis in diesem Forum, wie du auch schon bemerkt haben dürftest.
Als letzten Punkt noch:
Patienten sind also nur "Außenstehende", die mal wieder alles nicht einordnen können......
In dem Zusammenhang, den "Logo" angeführt hatte und auf den du dort eingehst: Ja! Hier in diesem Forum (!) sind Patienten in der Tat Außenstehende und können nicht einordnen, wie manch eine Aussage zu verstehen ist.
Dass du den Beitrag von "Logo", der sich lediglich auf Threads hier in diesem Forum bezog, falsch verstanden hast oder falsch verstehen wolltest und stattdessen auf den Umgang zwischen Arzt und Patient "draußen" in der Klinik beziehst ist einfach nur unangebracht und unnötig polemisierend.
Natürlich ist ein Patient im direkten Gespräch nicht als "Außenstehender" zu behandeln. Wenn aber ein Patient bei einem Dialog zwischen Ärzten und/oder Studenten zuhört (wie er hier im Forum geführt wird), dann ist es doch selbstverständlich, dass er gewissermaßen außen vor bleibt, da er auch nie als Adressat gedacht war.
Auf viele Beiträge möchte ich nicht im Einzelnen eingehen da sich diese meines Erachtens selbst kommentieren.
Ob ich hier polemisiere sei dahingestellt…….ich würde sagen, wer im „Glashaus sitzt sollte nicht unbedingt mit Steinen werfen“.
Zu der einen Frage……ja, auf jeden Fall ein breiteres Mitspracherecht, da wie schon geschrieben, es um die Gesundheit des Behandelten und nicht des Behandlers geht……denn geht etwas schief, trägt der Behandler eh in nur wenigen Fällen die Konsequenzen oder wird zur Verantwortung gezogen.
Ich fordere doch keine „emphatischen“ Ärzte, da werden meine Beiträge einfach wieder fehlinterpretiert. Ich möchte aufgeschlossene Ärzte, die auch über den Tellerrand hinausblicken, den Patienten mehr mit einbeziehen, nicht einfach über seinen Kopf hinweg entscheiden.
Und dann immer der Vorwurf, „man hätte ja keine Ahnung und wissen nichts“!
Jeder normal durchschnittlich begabte Mensch kann ebenso medizinische Literatur lesen und verstehen und um Fachausdrücke auswendig zu lernen und zu meinen man klinge damit besonders intelligent………na ja………
Vieles was Professoren vorplappern, wird einfach unkritisch übernommen, auch ausgelöst durch das strikte Hierarchiedenken an Universitäten und Krankenhäusern.
So ist das nicht, ich kenne einige Assistenzärzte, die gerne manches anders machen würden, aber ganz schön duckmäusern um nicht eins auf den Deckel zu bekommen…..anscheinend erwartet man das selbe Verhalten dann auch vom Patienten…..das hat nichts mit Polemik zu tun. Wenn Patienten für dumm gehalten werden sollen, haben sie eben auch irgendwann mal die Nase gestrichen voll.
http://209.85.129.132/search?q=cache:P7NbU8R72LIJ:www.bibliomed.de/images/fw/Roeder2.pdf+hierarchische+Strukturen+an+Kliniken&cd=11&hl=de&ct=clnk&gl=de&lr=lang_de
Ein schlechtes Betriebsklima und unverhältnismäßige hierarchischen Strukturen
führen zu Ängsten, Rückzug in die innere Emigration und Demotivation.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMGS) stellte gemeinsam mit dem IQWIG (6.2.8.) in einer Pressemitteilung vom 10.11.2005 das Ergebnis einer Qualitätsstudie über Deutschlands Gesundheitssystem vor:
http://www.selectiv-verlag.de/Kapitel_6_1_11.html
Deutsche Ärzte in der Identitätskrise – Wenig Geld, hierarchische Strukturen und sinkende gesellschaftliche Anerkennung
http://www.pressbot.net/article_l,1,i,10371.html
Es sind typischerweise einzelne Vertreter der Gruppe A (Emigration bereits in den 1960er Jahren, Universitätsausbildung im Ausland), die ihre Kritik am deutschen Universitätssystem auf allgemeine kulturelle Faktoren, besonders die Unterschiede im akademischen Habitus und Lebensstil zwischen Skandinavien und Deutschland, reduzieren und zugespitzt so kontrastieren: "Freundlichkeit", "Toleranz", "Kollegialität" in Skandinavien versus "Erfolgsneurose", "Verbiestertheit" und "Professorenherrlichkeit" in Deutschland. Als Grundsatz einer deutschen Universitätsreform bietet sich entsprechend das Motto "mehr Bescheidenheit" an.
http://library.fes.de/fulltext/id/0144811.htm
Vor diesem Hintergrund wird die traditionelle, institutionalisierte hierarchische Struktur des ärztlichen Dienstes in den Krankenhäusern den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht.
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=1.144.761.1040.1067
Hier werden sogar Ärzte bei Stellenangeboten mit „flachen hierarchischen Strukturen“ gelockt. Ist das nicht bezeichnend, wenn das sogar extra erwähnt werden muss???
http://www.kwp-consult.de/product/23344/
http://www.park-klinik.com/site/ueber-uns/leitbild-grundsaetze.html
http://www.dgn.org/stellenangebote-25.html
Mit vielen hier gemachten Aussagen mir gegenüber rückt ihr euch wirklich ins „rechte Licht“ und braucht euch nicht zu wundern, wenn ihr auch nur noch als „Dienstleister“ betrachtet werdet.
Also lieber hark gewöhne dich auch an die Realität, dass Patienten das irgendwann nicht länger mitmachen.
Traurig ist eben, dass Patienten sich ja schlecht selbst behandeln können und auf Gedeih und Verderb einen solchen System ausgeliefert sind.
Als letzten Punkt noch:
In dem Zusammenhang, den "Logo" angeführt hatte und auf den du dort eingehst: Ja! Hier in diesem Forum (!) sind Patienten in der Tat Außenstehende und können nicht einordnen, wie manch eine Aussage zu verstehen ist.
Dass du den Beitrag von "Logo", der sich lediglich auf Threads hier in diesem Forum bezog, falsch verstanden hast oder falsch verstehen wolltest und stattdessen auf den Umgang zwischen Arzt und Patient "draußen" in der Klinik beziehst ist einfach nur unangebracht und unnötig polemisierend.
Natürlich ist ein Patient im direkten Gespräch nicht als "Außenstehender" zu behandeln. Wenn aber ein Patient bei einem Dialog zwischen Ärzten und/oder Studenten zuhört (wie er hier im Forum geführt wird), dann ist es doch selbstverständlich, dass er gewissermaßen außen vor bleibt, da er auch nie als Adressat gedacht war.
Nett von dir, dass du das nochmal aufgreifst.
Ich hatte für mich dieses Thema bereits abgehakt und nicht mehr darauf geantwortet, da Boasos Diskussionsstil jedwede Bereitschaft sich zuerst einmal inhaltlich richtig mit Thesen, Statements & Postings zu beschäftigen, vermissen lässt... Das ist nur unreflektierte Phrasen-Werferei von ihrer Seite aus.
Klink' mich hier jetzt auch aus -
Gruß LOGO
Diese ganze Diskussion ist leider fruchtlos. Und das liegt an Dir, Boaso.
Warum das so ist, kann ich sehr schön an Deinem letzten Posting demonstrieren:
Ich fordere doch keine „emphatischen“ Ärzte, da werden meine Beiträge einfach wieder fehlinterpretiert. Ich möchte aufgeschlossene Ärzte, die auch über den Tellerrand hinausblicken, den Patienten mehr mit einbeziehen, nicht einfach über seinen Kopf hinweg entscheiden.
Das ist primär ein guter Ansatz, der durchaus unterstützenswert ist.
Und dann immer der Vorwurf, „man hätte ja keine Ahnung und wissen nichts“!
Jeder normal durchschnittlich begabte Mensch kann ebenso medizinische Literatur lesen und verstehen und um Fachausdrücke auswendig zu lernen und zu meinen man klinge damit besonders intelligent………na ja………
Verstehe ich Dich richtig? Du drückst hier gerade aus, ein medizinisches Studium beschränke sich darauf, medizinische Literatur zu lesen, Fachausdrücke auswendig zu lernen und intelligent zu klingen.
Wenn Du das gemeint hast, ist es eine unzulässige Vereinfachung; hast Du es nicht so gemeint, solltest Du an Deiner Ausdrucksweise arbeiten und vielleicht einfach mal sagen, was Du wirklich meinst.
Vieles was Professoren vorplappern, wird einfach unkritisch übernommen, auch ausgelöst durch das strikte Hierarchiedenken an Universitäten und Krankenhäusern.
So ist das nicht, ich kenne einige Assistenzärzte, die gerne manches anders machen würden, aber ganz schön duckmäusern um nicht eins auf den Deckel zu bekommen…..anscheinend erwartet man das selbe Verhalten dann auch vom Patienten…..das hat nichts mit Polemik zu tun. Wenn Patienten für dumm gehalten werden sollen, haben sie eben auch irgendwann mal die Nase gestrichen voll.
Auch das ist wieder eine unzulässige Verallgemeinerung und Vereinfachung, die sich aus einigen wenigen, teilweise richtigen, teilweise falschen Annahmen speist.
Es sieht in manchen Abteilungen so aus, und einige Patienten werden so behandelt, das kommt tatsächlich vor. Aber das als Regel darzustellen, ist schlicht und ergreifend falsch.
Fassen wir zusammen: Du beginnst mit guten Ansätzen, mischt da einiges an falschem Halbwissen darunter und meinst am Ende, ein besseres Urteil als ein ausgebildeter Arzt abgeben zu können. Zudem trittst Du von vorneherein mit einem unterschwelligen Vorwurf an uns heran.
Jetzt frage ich mich natürlich, warum ich Dich ernst nehmen soll?
Ich meine, Du zeigst hier eine himmelschreiende Arroganz, und forderst von uns Bescheidenheit? :-nix
Mit vielen hier gemachten Aussagen mir gegenüber rückt ihr euch wirklich ins „rechte Licht“ und braucht euch nicht zu wundern, wenn ihr auch nur noch als „Dienstleister“ betrachtet werdet.
Also lieber hark gewöhne dich auch an die Realität, dass Patienten das irgendwann nicht länger mitmachen.
Brauchen sie ja auch nicht! Genau dafür haben wir ja die freie Arztwahl und sogar schon Portale, auf denen Ärzte von ihren Patienten bewertet werden können - ob das sinnvoll und gut ist lassen wir jetzt mal außen vor.
Fazit: Wenn dir die Nase deines Arztes nicht gefällt oder er dir inkompetent erscheint, dann such dir einen anderen!
ABER: nur weil du mal eine schlechte Erfahrung gemacht hast und womöglich noch von anderer Seite schlimme Geschichten gehört hast (wer kennt nicht irgendjemanden, der eine Horrorstory aus dem Krankenhaus berichten kann?!), so ist es noch LANGE nicht zulässig, große Teile der Ärzteschaft über einen Kamm zu scheren und als durchweg arrogant und überheblich darzustellen!
Das wird nur noch dadurch übertroffen, dass man sich in seiner maßlosen Hybris dazu berufen fühlt, auch noch die ANGEHENDEN Mediziner belehren zu wollen!
Aber wenn man sich mal die anderen, von dir eröffneten Themen anschaut, dann wird einem sehr schnell klar, dass du offensichtlich ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein besitzt. Dass drei von vier deiner bisherigen Threads geschlossen werden mussten spricht dabei auch eine deutliche Sprache. Mal abwarten, wie es dann mit dem vierten (diesem hier) endet..
Natürlich wirst du nun sagen, dass wir in unserer Überheblichkeit und Arroganz nicht bereit sind uns auf deine Argumentation einzulassen und deswegen die Themen geschlossen wurden, aber mit dieser Meinung wirst du hier leider alleine bleiben.
Wie "Evil" schon sagte: Diese ganze Diskussion ist leider fruchtlos.
Weder wirst du hier jemanden belehren, geschweige denn bekehren können, noch werden wir dich von deiner Meinung abbringen.
Wie wäre es also, wenn wir uns darauf einigen, dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen?!
Du hast vielleicht ein paar Leute hier zum Nach- oder Umdenken angestoßen - vermutlich aber eher nicht.
Wenn du noch etwas Neues und Sinnvolles anzuführen hast, dann bitte, her damit. Wenn es sich aber, wie bisher, auf ewige Ausweitungen und Umformulierungen des bereits Gesagten beschränkt - Nein danke.
Wieso gehst Du denn zum Arzt, bzw. schickst dein Kind zu einem, wenn du es besser weißt und kannst?
Zu der einen Frage……ja, auf jeden Fall ein breiteres Mitspracherecht, da wie schon geschrieben, es um die Gesundheit des Behandelten und nicht des Behandlers geht……denn geht etwas schief, trägt der Behandler eh in nur wenigen Fällen die Konsequenzen oder wird zur Verantwortung gezogen.
Ja genau, man sagt vor Gericht einfach:"Tut mir Leid aber der Patient ist durchschnittlich intelligent, hat einige medizinische Fachbücher gelesen und mich mit seinen wichtig klingenden Aussagen überzeugt das falsche zu machen.! und *zack* Freispruch.
Ich hatte ein ähnliche Diskussion neulich im Bekanntenkreis und ich kann das alles langsam nicht mehr hören.
Wieso denken einige Menschen sie könnten so supi dupi mitreden wenns um Diagnosen geht und die Behandlung wohl auch noch besser durchführen als ein Arzt?
Ein Arzt hat 6 Jahre lang studiert und anschliessend noch 4-6 Jahre Facharztausbildung hinter sich gebracht. Das kann man nunmal mit einer Mischung aus medizinischer Abendlektüre,Wikipedia,Apothekenrundschau und Geschichten von Bekannten nicht wett machen!
Ich geh doch auch nicht zur Autowerkstatt und habe schon ne Diagnose in der Tasche weil ich weiss wo der Tank ist, nen Führerschein habe und mal ein bisschen gegoogelt habe.
Da ich davon keine Ahnung habe vertraue ich eben auf das was der KFZ Meister sagt. Wenn der dann ******** baut geh ich eben nächstes mal woanders hin.
Grüße
Lizard
Autolyse
09.01.2010, 18:42
Es ist eine typisch deutsche Verhaltensweise, die Kurt Tucholsky so treffend beschrieb: Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht wieder auf sondern schaut wer schadensersatzpflichtig ist.
Nur das man in diesem Falle wohl eher von schuld sprechen kann.
WackenDoc
09.01.2010, 19:41
Warum hat deine Bekannte eigentlich der OP zugestimmt, wenn sie damit nicht einverstanden war? Hätte doch auch in ne andere Klinik gehen können.
Patienten haben doch ein Mitspracherecht. Sie werden über die geplante Behandlung aufgeklärt und können diese verweigern, wenn sie nicht einverstanden sind. Behandlungen gegen den Willen des Patienten sind in Deutschland nur in ganz wenigen, genau definierten Fällen vorgesehen.
@Boaso: Du kriegst hier nicht so viel Gegenwind, weil du eine andere Meinung vertritts, sondern weil du 1. ständig das Thema wechselst, 2. du keine überzeugenden Argumente für deine Meinung bringen kannst und 3. anfängst uns zu beleidigen wenn wir dich darauf hinweisen welchen Hintergrund die von dir geposteten Links haben.
Wir behandeln grundsätzlich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft- wenn sich später was anderes ergibt, werden Behandlungen angepasst. Aber nur weil DU glaubst, dass eine bestimmte Behandlung richtig ist, bzw. diese in Einzelfällen gewirkt hat, heisst das noch lange nicht ,dass diese auch besser ist.
Wenn ich jetzt die These aufstelle, dass Schmerzen dadurch geheilt werden können, indem ich nen Loch in den linken Zeh bohre, könnte ich sicher Patienten finden, bei denen das wirkt. Nur würdest du wohl eher auf etablierte Behandlungsmethoden zurückgreifen und wenn ich immer wieder behaupte, dass meine Behandlung wirksamer ist, muss das noch lange nicht stimmen. Durch wiederholtes Behaupten wird es auch nicht richtiger.
Wenn ich jetzt Studien machen würde, die einem entsprechenden wissenschaftlichen Standard genügen und ich dadurch beweise, dass meine Behandlung besser ist als andere, würden vermutlich auch viele meiner Kollegen dem folgen können und ihre Behandlungen anpassen.
Das war jetzt übrigens ein völlig hypothetisches Beispiel- nicht dass jetzt jemand behauptet, dass ich denke, dass Löcher-in-Zehen-Bohren eine adäquate Schmerztherapie wäre.
Nett von dir, dass du das nochmal aufgreifst.
Ich hatte für mich dieses Thema bereits abgehakt und nicht mehr darauf geantwortet, da Boasos Diskussionsstil jedwede Bereitschaft sich zuerst einmal inhaltlich richtig mit Thesen, Statements & Postings zu beschäftigen, vermissen lässt... Das ist nur unreflektierte Phrasen-Werferei von ihrer Seite aus.
Klink' mich hier jetzt auch aus -
Gruß LOGO
Man kann es sich eben auch leicht machen, wenn die Argumente ausgehen!
Ich wollte Dich mal sehen, wenn Du meine Krankengeschichte hinter Dir hättest......wo so viele Fehler gemacht wurden, dass ich fast daran gestorben wäre........wie du über solche Dummen Sprüche, wie ich sie hier teilweise lesen reagieren würdest.
Coxy-Baby
10.01.2010, 09:23
Man kann es sich eben auch leicht machen, wenn die Argumente ausgehen!
Obwohl ich die Engelsgeduld meiner lieben Kollegen hier ja bewundere, sag ich's
einfach ganz profan: TROLL Dich!
Diese ganze Diskussion ist leider fruchtlos. Und das liegt an Dir, Boaso.
Warum das so ist, kann ich sehr schön an Deinem letzten Posting demonstrieren:
Das ist primär ein guter Ansatz, der durchaus unterstützenswert ist.
Verstehe ich Dich richtig? Du drückst hier gerade aus, ein medizinisches Studium beschränke sich darauf, medizinische Literatur zu lesen, Fachausdrücke auswendig zu lernen und intelligent zu klingen.
Wenn Du das gemeint hast, ist es eine unzulässige Vereinfachung; hast Du es nicht so gemeint, solltest Du an Deiner Ausdrucksweise arbeiten und vielleicht einfach mal sagen, was Du wirklich meinst.
Auch das ist wieder eine unzulässige Verallgemeinerung und Vereinfachung, die sich aus einigen wenigen, teilweise richtigen, teilweise falschen Annahmen speist.
Es sieht in manchen Abteilungen so aus, und einige Patienten werden so behandelt, das kommt tatsächlich vor. Aber das als Regel darzustellen, ist schlicht und ergreifend falsch.
Fassen wir zusammen: Du beginnst mit guten Ansätzen, mischt da einiges an falschem Halbwissen darunter und meinst am Ende, ein besseres Urteil als ein ausgebildeter Arzt abgeben zu können. Zudem trittst Du von vorneherein mit einem unterschwelligen Vorwurf an uns heran.
Jetzt frage ich mich natürlich, warum ich Dich ernst nehmen soll?
Ich meine, Du zeigst hier eine himmelschreiende Arroganz, und forderst von uns Bescheidenheit? :-nix
So kommt es eben rüber, sagt der Patient nicht zu allem ja und amen und ordnet sich unter, wird es als arrogant ausgelegt.
Es wird doch immer so groß der "mündige Patient" erwartet.
Was sieht für euch also der mündige Patient aus, das würde mich interessieren?
Versteht mich bitte nicht falsch, ich möchte hier niemanden persönlich angreifen nur das System in seiner Gesamtheit, und es mag schon sein, dass bei meinen überwiegend schlechten Erfahrungen mit Ärzten da auch "unterschwellige Vorwürfe" durchkommen.
Und natürlich beschränkt sich ein medizinisches Studium nicht nur auf Literatur, das war ganz einfach zur Verdeutlichung überspitzt ausgedrückt.
Eine langjährige Praxis und Erfahrung können Lehrbücher nicht ersetzen, das weiß ich auch.
Ich möchte damit ausdrücken, dass man ganz einfach das Wissen der Patienten, die sich informieren und mit Medizin beschäftigt bei der Diagnosefindung oder Therapie miteinbeziehen sollte. Oder bringt man sich da einen Zacken aus der Krone? Wenn man wirklich etwas auf den Kasten hat, vergibt man sich als Arzt nichts, wenn man auch mal Wissen von anderen annimmt, ob jetzt mit oder akademischem Titel.
Es ist mir schon bewusst, dass viele Patienten das von sich aus gar nicht wollen, so ist eben die Erziehung und Mentalität......man geht zum "Onkel Doktor", und meint, nun mach mal.......ich habe ja keine Ahnung und überlasse als dir. Und ich denke, so wollt "ihr" das auch???
Hätte ich in der Vergangenheit bezüglich meiner Krankengeschichte nicht schon zwei mal selbst die richtige Diagnose gestellt und darauf gedrängt, dass daraufhin Untersuchungen veranlasst wurden, könnte ich sicherlich hier nichts mehr schreiben.
Achtung habe ich z.B. vor meinem jetzigen Hausarzt, der keine Probleme damit hat, auch zuzugeben, dass ich mich in bestimmten Teilbereichen der Medizin gut genug belesen habe um darin auf teilweise mehr theoretischen Wissen besitze als er selbst.
Und im Gegensatz zu "selbstherrlichen Ärzten", hört er sich meine Vorschläge an und gemeinsam entscheiden wir, was die richtige Vorgehensweise ist und zum größten Teil fließt dort mit ein, was ich für den richtigen Weg halte.
Ein Patient sollte für seine Gesundheit selbst Verantwortung übernehmen können und dürfen und diese nicht an der Praxistür abgeben.
Hoppla-Daisy
10.01.2010, 10:00
So, ich denke, ich spreche hier im Namen vieler User:
Verschon uns doch bitte mit deinen Ergüssen und such dir ne andere Spielwiese, auf der du die Kinder mit deinem Frust belästigen kannst.
So kommt es eben rüber, sagt der Patient nicht zu allem ja und amen und ordnet sich unter, wird es als arrogant ausgelegt.
Nein.
Du gehst wesentlich weiter. Auch wenn Du scheinheilig in einem Satz zugibst, daß Erfahrung kein Medizinstudium ersetzen kann, tönst Du ein paar Sätze weiter "ICH habe schon zweimal die richtige Diagnose gestellt!" und "zum größten Teil fließt dort mit ein, was ICH für den richtigen Weg halte".
Du erhebst Dich pauschal über Ärzte in medizinischen Belangen. Und damit entlarvst Du Dich selbst als arrogant, heuchlerisch und selbstherrlich.
Brauchen sie ja auch nicht! Genau dafür haben wir ja die freie Arztwahl und sogar schon Portale, auf denen Ärzte von ihren Patienten bewertet werden können - ob das sinnvoll und gut ist lassen wir jetzt mal außen vor.
Fazit: Wenn dir die Nase deines Arztes nicht gefällt oder er dir inkompetent erscheint, dann such dir einen anderen!
ABER: nur weil du mal eine schlechte Erfahrung gemacht hast und womöglich noch von anderer Seite schlimme Geschichten gehört hast (wer kennt nicht irgendjemanden, der eine Horrorstory aus dem Krankenhaus berichten kann?!), so ist es noch LANGE nicht zulässig, große Teile der Ärzteschaft über einen Kamm zu scheren und als durchweg arrogant und überheblich darzustellen!
Das wird nur noch dadurch übertroffen, dass man sich in seiner maßlosen Hybris dazu berufen fühlt, auch noch die ANGEHENDEN Mediziner belehren zu wollen!
Aber wenn man sich mal die anderen, von dir eröffneten Themen anschaut, dann wird einem sehr schnell klar, dass du offensichtlich ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein besitzt. Dass drei von vier deiner bisherigen Threads geschlossen werden mussten spricht dabei auch eine deutliche Sprache. Mal abwarten, wie es dann mit dem vierten (diesem hier) endet..
Natürlich wirst du nun sagen, dass wir in unserer Überheblichkeit und Arroganz nicht bereit sind uns auf deine Argumentation einzulassen und deswegen die Themen geschlossen wurden, aber mit dieser Meinung wirst du hier leider alleine bleiben.
Wie "Evil" schon sagte: Diese ganze Diskussion ist leider fruchtlos.
Weder wirst du hier jemanden belehren, geschweige denn bekehren können, noch werden wir dich von deiner Meinung abbringen.
Wie wäre es also, wenn wir uns darauf einigen, dass wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen?!
Du hast vielleicht ein paar Leute hier zum Nach- oder Umdenken angestoßen - vermutlich aber eher nicht.
Wenn du noch etwas Neues und Sinnvolles anzuführen hast, dann bitte, her damit. Wenn es sich aber, wie bisher, auf ewige Ausweitungen und Umformulierungen des bereits Gesagten beschränkt - Nein danke.
Frei Arztwahl, das ist vielleicht in der Theorie so aber doch nicht in der Realität.
Wer hat den schon die Möglichkeit von Arzt zu Arzt zu laufen bis er den Richtigen gefunden hat, und oft merkt man ja nicht gleich, dass der Arzt nicht der Richtige ist.
Warum ist ein Belehrung schlecht………lernt man den nicht aus Belehrung?
Selbst in den Sprüchen Salomos steht, dass sich ein „weiser Mensch gerne belehren lässt“.
In meinen Augen sind es ganz andere Gründe warum meine Threads geschlossen wurden, ob es nicht eher mit, „etwas nicht hören und wissen wollen, damit nicht belästigt werden wollen, ……usw.
Wenn ich hier mit meiner Meinung alleine bin, muss Sie trotzdem nicht unbedingt falsch sein.
Viele Menschen waren in Diktaturen mit ihrer Meinung alleine und hatten trotzdem nicht unrecht und mit meinen Ansichten über hierarchische Strukturen bin ich wohl nicht alleine, wie alleine schon das Internet beweist.
Wieso gehst Du denn zum Arzt, bzw. schickst dein Kind zu einem, wenn du es besser weißt und kannst?
Das ist eben für mich Überheblichkeit......wenn Du genau weißt, dass ich ja schlecht ein Rezept selbst ausstellen kann oder eine Behandlung durchführen, sondern auf den Arzt angewiesen.
Auf gut Deutsch, werde ich zu allem Übel auch noch verhöhnt.
Coxy-Baby
10.01.2010, 10:17
So ich beantrage hiermit ein Schloß für den Fred zwecks Sinnlosigkeit jeder weiteren Diskussion mit dem Frederöffner.
Den Antrag unterschreibe ich.
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