Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sorgen im Medizinstudium
][truba][
01.06.2010, 09:36
Also ich kann leider nicht 100% mitreden da ich ja noch nicht studieren kann aber ich hab mir die Seite trotzdem mal angeschaut. Ich finde, wie bei vielem im Leben, muss man schon selber die Sachen für sich annehmen die gut sind und die außer acht lassen die für einen nicht zutreffen.
Es gibt nunmal tausende Medizinstudenten und da kann nicht jeder Tipp auf dieser, meiner Meinung nach guten Seiten. auf jeden zutreffen. Und es sind durchaus viele gute Tipps dabei.
@ Encephallus: Ich weiss leider nicht in welchem med. Sektor du tätig bist/warst aber in unserem Krankenhaus gibt es ne Menge Ärzte ide unsensibel sind. Teilweise auch zu Patienten. Aber sie wissen was sie tun (die meisten ;) ) und sind auch gute Ärzte. Nur keine idealisierten. Von denen gibts sehr wenige.
MfG Thomas
Encephallus
01.06.2010, 11:20
Ich weiss leider nicht in welchem med. Sektor du tätig bist/warst aber in unserem Krankenhaus gibt es ne Menge Ärzte ide unsensibel sind. Teilweise auch zu Patienten. Aber sie wissen was sie tun (die meisten ;) ) und sind auch gute Ärzte. Nur keine idealisierten. Von denen gibts sehr wenige.
Also sowas kann ja fast nur auf Chirurgen zutreffen..Wenn ein Chirurg unsensibel ist, dann ist das wurscht, hauptsache er operiert korrekt...bei ihm kommts sehr aufs Handwerk an...
Aber da die meisten Ärzte den Menschen nicht nur als medizinisches Objekt ansehen sollten, sondern als Subjekt mit Gefühlen, hat für mich ein Arzt seinen Job verfehlt, wenn er sich nicht in den Patienten einfühlt...
Dies gilt insbesondere für Hausärzte, Psychiater und viele andere Ärzte, die den Patienten mit harten Diagnosen konfrontieren müssen...wenn diese Leute nicht einfühlsam sind, dann können sie maximal die HÄLFTE ihrer Arbeit:sie bleiben auf den rein anatomischen Körper beschränkt, lassen jedoch außer Acht, dass die Psyche auch eine große Rolle spielt...Körper und Psyche hängen zusammen...Stichwort:Psychosomatik
Stephan0815
01.06.2010, 12:17
Immer diese Vorurteile gegenüber Chirurgen...
Mehr Klischees bitte ^^
Es gibt Leute hier, die würden ihre Erfüllung vielleicht in der Psychologie finden. :-oopss
Coxy-Baby
01.06.2010, 12:24
Stichwort:Psychosomatik
Ich glaub das ist dein Stichwort!
Spaß beiseite fang an zu studieren und dann herzlich willkommen in der Realität
denn deine Vorstellungen sind dermassen klischeehaft, dass es fast nicht zu toppen ist ala Chirurgien könnten unsensibel sein, na klar weil sie ja auch keine Visiten oder Stationsarbeit haben, bei der die Patienten wach sind..... also etwas weniger Dr.Stefan Frank und Schwarzwaldklinik dafür mehr Realität.
Und es ging auch nicht um sensibelen Umgang mit Patienten sondern untereinander.
Encephallus
01.06.2010, 12:29
denn deine Vorstellungen sind dermassen klischeehaft, dass es fast nicht zu toppen ist ala Chirurgien könnten unsensibel sein, na klar weil sie ja auch keine Visiten oder Stationsarbeit haben, bei der die Patienten wach sind..... also etwas weniger Dr.Stefan Frank und Schwarzwaldklinik dafür mehr Realität.
und weil du studierst, hältst du dich jetzt für den kompletten Arzt oder was?lächerlich!
Meiner Meinung nach müssen alle Ärzte sensibel sein, auch Chirurgen...Ist mir schon klar, dass Chirurgen Visitien zu machen haben..
ich war auch nie derjenige, der behauptet hat, Ärzte bräuchten kein Mitgefühl...
Coxy-Baby
01.06.2010, 12:34
und weil du studierst, hältst du dich jetzt für den kompletten Arzt oder was?lächerlich!
Meiner Meinung nach müssen alle Ärzte sensibel sein, auch Chirurgen...Ist mir schon klar, dass Chirurgen Visitien zu machen haben..
ich war auch nie derjenige, der behauptet hat, Ärzte bräuchten kein Mitgefühl...
Du hast dich aber über den unsensibel Umgang untereinander "Wieder sehr nett alles hier...ich denke, ihr wollt Ärzte werden...warum seid ihr dann so unsensibel? " moniert und das hat wie wir ja schon 1000000000000x festgestellt
haben nix mit sensiblem Patientenumgang zu tun......
Encephallus
01.06.2010, 12:44
Du begreifst es nicht...
Ist auch ok...Fakt ist jedoch, dass man als Arzt auch imemr ein Stück Psychologe sein muss, denn Psyche und Körper hängen eng miteinander zusammen und Ziel eines Arzt ist es, den Patienten zu heilen, nicht zu kränken...wer das nicht begriffen hat, für den find ich auch keine Worte mehr...:-nix
Coxy-Baby
01.06.2010, 12:48
...vielleicht waren wir beide einfach nicht genug schwingungsfähig im umgang miteinander....
papiertiger
01.06.2010, 13:44
Wenn Ihr das weiter ausdiskutieren wollt, dann bitte per PN. Ist nämlich jetzt grad auch nich soo interessant und hier gings ursprünglich mal um was anderes, wenn ich mich recht entsinne.
Papiertiger, Moderatorin Medi-Learn Foren
Ehemaliger User 05022011
01.06.2010, 16:05
"Ich nehm mir vor Klausuren schonmal meinen Laptop mit und lerne bis kurz vor Einlass Altfragen. Während andere sich verrückt machen, hol ich damit noch den ein oder anderen Punkt raus."
na ich würd ja denken, wer noch vor dem Einlaß stehend Altfragen lernt, macht sich verrückt - aber da sieht man es mal wieder, so unterschiedlich ist das subjektive Empfinden
Ich hab die weiteren OT-Beiträge mal gelöscht, Papiertiger hat eindeutig zum Thema aufgefordert. Wenn der Bedarf besteht, die gelöschten Beiträge in ein neues Thema im off-topic Bereich wiederherzustellen, dann bitte kurze PN an mich.
Gruß, Strodti
KalisBLN
01.06.2010, 16:38
Also ich musste die Klausur "Sensibilität für Mediziner" auch zwei mal schreiben. Hatte nur Altklausurfragen gelernt, hab dann leider nur den Soziopathen-Score erreicht. Musste dann leider das Mitgefühl-Praktikum wiederholen.
Aber hab dann beim zweiten mal mit Ach und Krach bestanden. Naja, aber mein Prof hat mir vorgeschlagen, ich könnte doch Chirurg werden.
Mal on-topic :-D
Ich habe an der Uni auch Ersti-Tutorengruppen betreut und finde, dass man seine tollen Tipps immer relativ halten sollte. Es gibt halt verschieden Studi-Typen und es gibt keinen Goldstandard.
"Dieses Buch brauchst du UNBEDINGT, sonst fällst du durchs Testat", "Diese Vorlesung kannst du knicken, braucht niemand",... Vielleicht findet der Ersti tatsächlich die VL toll oder kommt mit dem dicken Standardwerk oder dem (angeblich viel zu knappen) Kurzlehrbuch zurecht.
Zu dem Tipp mit den Altklausuren:
Man merkt schon, dass Protokollkopien und Altklausuren jedem im Studium helfen. Wer selbst mal seinem Kommiltonen weiterhilft, bekommt sicher eher einen Gefallen zurück :-)
LOL@KalisBLN
Und Ontopic:
Zu dem Tipp mit den Altklausuren:
Man merkt schon, dass Protokollkopien und Altklausuren jedem im Studium helfen. Wer selbst mal seinem Kommiltonen weiterhilft, bekommt sicher eher einen Gefallen zurück :-)
Ja, wenn das so läuft, stimm ich da vollkommen zu.
Altklausuren und Altprotokolle sind auf jeden Fall in vielen Kursen sinnvoll...WENN das ganze auf einem Geben und Nehmen beruht und nicht nur einseitig ist. Sprich: Alte Protokolle nutzen, dafür dann aber auch die eigenen aktuellen wieder anderen zur Verfügung stellen (kommt ja auch immer mal wieder vor, dass einzelnen Aufgaben im Laufe der Zeit durch andere ersetzt werden).
Genauso mit den Altklausuren, sofern man die Möglichkeit dazu hat.
Giant0777
01.06.2010, 17:17
also ich finde die seite von nelly auch ganz nett, da steckt sicher viel mühe drin und interessant zu lesen ist sie allemal. muss halt jeder wissen, was er davon für sich gebrauchen kann.:-meinung
nichtsdestotrotz findet jeder über kurz oder lang seinen eigenen weg im studium. wie man klausuren besteht, wie man lernt, wie man mit anderen umgeht. ein paar semester braucht sicher jeder dafür. ob das studium aber auf den beruf vorbereitet, dass wage ich zu bezweifeln, weil man ja auch nach dem studium sich erst mal neu in den beruf einfinden muss.
es ist ja ein trugschluss, dass es in der medizin nur ums die medzin geht. da gibts zu organisieren, absprachen zu treffen, sich selbst auf dem laufenden zu halten und natürlich auch ein leben neben dem beruf.
ich denke, dass es mehr bedarf als sensibilität dem menschen gegenüber, auch wenn das wichtig ist ( auch kollegen gegenüber ). je länger ich studiere, desto weniger "glänzt" das ganze für mich. mittlerweile glaube ich, dass zuviel sensibilität eher hinderlich wird, eben weil es um mehr geht, als "nur" das heilen ( selbst heilen ist relativ, wenn man den diabetiker mit niereninsuffizienz und pavk IV und HI sieht ).
und das das mancher, der hier am anfang steht vllt anders sieht ist legitim.
manchmal erinnert es an die geschichten und weisheiten meines opas: ich kanns zwar nicht mehr hören, aber recht wird er wohl haben...:-D
mittlerweile glaube ich, dass zuviel sensibilität eher hinderlich wird, eben weil es um mehr geht, als "nur" das heilen
Eine Psychologin, die Berufseignungstest für versch. Unternehmen und Einrichtungen erstellt und auswertet, hat vor dem Studium zu mir gesagt, dass ich bei Medizin vorsichtig sein sollte, weil ich dafür zu sensibel wäre.
Encephallus
02.06.2010, 07:18
Eine Psychologin, die Berufseignungstest für versch. Unternehmen und Einrichtungen erstellt und auswertet, hat vor dem Studium zu mir gesagt, dass ich bei Medizin vorsichtig sein sollte, weil ich dafür zu sensibel wäre
:-D
Was wohl an den rauhen Zuständen in den Kliniken liegt..wären allerdings ALLE Ärzte sensibel, würde der Bereich Medizin kein Problem für sensible Menschen sein:-meinung
Ich lerne jetzt weiter, obwohl ich voraussichtilich noch 2 Jahre warten muss..Ich fange jetzt schon an, mir meinen eigenen Lernstil zuzulegen:-)
Ich lerne jetzt weiter, obwohl ich voraussichtilich noch 2 Jahre warten muss..Ich fange jetzt schon an, mir meinen eigenen Lernstil zuzulegen:-)
na hoffentlich nutzt du dazu die tollen lerntipps ;-)
zum vorlernen fürs studium sag ich mal diesmal nix ;-)
Angeletta
02.06.2010, 15:21
Im Großen und Ganzen sind nützliche Tipps dabei..
Einzelne Zitate jedoch haben mich sehr schockiert.
(Nur aus dem Kopf)
"Wenn du weißt, dass dein Prof 15 Minuten später kommt, kannst du wählen zwischen einem Gespräch mit deiner netten Kommilitonin oder der Option des Lernens."
"Lass die anderen ruhig machen während des Präpkurses, du sitzt am Rande und lernst."
"Ich schminke mich morgens nicht mehr, weil ich in der Zeit auch lernen kann."
Das mag so klingen, als ob ich prinzipiell gegen Fleiß bin, was ein Irrtum ist.
Sicherlich muss man im Medizinstudium einen großen Batzen Zeit zum Lernen einplanen, aber wenn ich dies immer vor persönliche und soziale Wünsche/Tätigkeiten/.. stelle, habe ich am Ende des Studiums vielleicht eine 1 im Staatsexamen, bin jedoch eine einsame Auswendiglernmaschine geworden.
KalisBLN
02.06.2010, 21:17
HAHA! Dämlichster Tipp EVER:
Wenn ich auf Toilette musste, lief ich so schnell wie ein Kellner. Ich sagte mir: "Du hast es eilig, wieder zum Lernen zu kommen.
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