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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychiater? Nein danke!



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Jynie
09.02.2003, 19:22
Sehr witzig Froschkönig,
du kannst sicher sein das ich die Beiträge der anderen nicht nur lese sondern auch verstehe, aber das es Menschen gibt die Aufgrund von Todesfällen oder Verlusten zum Psychologen gehen ist mir klar, nur das sind Fakten die nicht in das passen was ich erklären will. Das sind große Unterschiede und ich glaube wir reden hier aneinander vorbei. Denn die Situationen die ihr hier versucht zu beschreiben kann ich durchaus nachvollziehen und würde euch auch zu 100% Recht geben nur davon rede ICH nicht.

Nico
09.02.2003, 19:25
Hast du mal eine seriöse Quelle von dem, über das du hier reden möchtest?

Nico

Jynie
09.02.2003, 19:30
Original geschrieben von Nico
Hast du mal eine seriöse Quelle von dem, über das du hier reden möchtest?

Nico

Die Quellen sind seriös oder glaubt ihr das in Lehrbüchern die Tatsache beschrieben wird das mache Menschen keine wirklich schwerwiegenden Probleme haben?

Froschkönig
09.02.2003, 19:31
Original geschrieben von Jynie
Denn die Situationen die ihr hier versucht zu beschreiben kann ich durchaus nachvollziehen und würde euch auch zu 100% Recht geben nur davon rede ICH nicht.

Ich will hier ja nicht den Buhmann spielen also diskutiere ich das gerne aus. Aber diesbezüglich kann ich mich Nico nur anschließen :
Bisher klangen Deine Äußerungen leider nach aus dem Bauch heraus getroffenen Antipathien und nach auf schwache Fundamente gestützte Ansichten. Wenn Du also ein wenig speziefischer werden könntest inklusive irgendwelchen Belegen, so denke ich, ist hier gerne jeder Bereit, mit Dir das für und wider zu besprechen.

Froschkönig
09.02.2003, 19:33
Original geschrieben von Jynie
...mache Menschen....

Damit sind wir wieder bei dem Problem, daß wir von einer nicht signifikanten Minderheit reden. Du suggerierst aber, daß es sich bei den leidtragenden Patienten um die Mehrzahl der Besucher aller Psychologisch-Verwandten einrichtungen handelt

June
09.02.2003, 19:33
Jynie, allein der gesunde Menschenverstand sagt, daß es viele, viele Menschen gibt, die keine psychischen Probleme haben!
Hälst du Psychiater - oder vielmehr Psychotherapeuten, denn davon scheinst du zu sprechen - für so eine Art Vampire? Lehrbücher für Sektenanleitungen?
Nenne doch einfach mal deine Quellen!

Neujahrsrakete
09.02.2003, 19:40
Original geschrieben von June
Nenne doch einfach mal deine Quellen!

Ihre Quellen sind seriöse Fernsehsendungen.
Gibt es sowas überhaupt??

Froschkönig
09.02.2003, 19:41
Mensch Rakete, dat hatten wir doch alles schon :-D

Nu laß ihr ma ein wenig Zeit !

Neujahrsrakete
09.02.2003, 19:46
ey ey, Käptn

(bin gespannt auf die Liste der Quellen)

Jynie
09.02.2003, 19:54
Das mit den Belegen dürfte schwierig werden da ich halbe Bücher aufführen müsste um Klarheit zu schaffen, aber ich werde es versuchen:
1. ihr habt recht wenn ihr behauptet das keiner ohne ein Problem zu Psychologen geht
- das hat ein Hypochonder nie Frage: Anzahl der jenigen die hingehen? Zwar eine Minderheit aber trotzdem beträchtlich in der Tendenz
2. Eine Person die durch einen Unfall psychische Probleme bekommen hat und in Behaldung ist bildet sich dies nicht ein
- das kann ich so unterzeichnen nur das habe ich nie behauptet und passt daher nicht in meinen Rahmen. An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass ich mit solchen Menschen keine Erfahrungen habe um dies in diesem Rahmen beurteilen zu können was ich auch nicht machen würde.
3. ich habe behauptet das es mode geworden ist in psychologische Behandlung zu sein
- ich kann dies nicht belegen das sind durch Statistiken vergelegte Erkenntnisse
4. Meine Abneigung gegen Psychaiter & Psychlogen
- ich habe lediglich meine Meinung gesagt unabhänig vom Rest (ich hoffe die muss ich jetzt ich nicht belegen)
5. Schwarze Schafe die einen Patieten dazu brigen das er noch mehr Probleme hat
- kann ich nicht belegen habt ihr aber soweit ich informiert bin nicht abgestritten das es schwrze Schafe gibt
6. Ich Erfolgsquote einer Therapie
- diese ist zu beachten, wobei ich eingestehen muss, dass ich dieses vernachlässigt habe aufgrund meiner subjektiven Meinung
7. Hab ich was vergessen?

Froschkönig
09.02.2003, 20:03
Liebe Jynie :

Zunächst mal was Grundsätzliches vorweg : Ich bin ABSOLUT kein Rechtschreibfehler-Fetischist, aber in Deinen Sätzen sind manchmal Grammatikalische Logikbrüche, die es mir wirklich erschweren, zu verstehen, was Du sagen willst, nicht böse sein, iss abba so.


zu 1.) Beträchtlich in der Tendenz ? Belegungsnot.....
zu 2.) Da sind wir uns mehr oder minder einig
zu 3.) Wenn es aus Statistiken stammt, könntest DU es genau mit selbigen - uns unbekannten - statistiken belegen. Du sollst sie ja nicht abtippen, aber ein Hinweis auf Autor und Institut oder Datum würtde uns helfen, selbige selbst zu finden.
zu4.) Klar ist das Deine Meinung gewesen. Das haben wir auch nicht bestritten, aber wenn Du Deine Meinung in einer Diskussion verteidigen willst, brauchst Du nunmal belege, gerade wenn alle anderen gegenteiliger Meinung sind....
zu 5.) Das es schwarze Schafe geben mag, habe ich bereits eingeräumt....
zu 6.) Jepp !


Der Frosch

Nico
09.02.2003, 20:08
Original geschrieben von Jynie

3. ich habe behauptet das es mode geworden ist in psychologische Behandlung zu sein
- ich kann dies nicht belegen das sind durch Statistiken vergelegte Erkenntnisse


Ich würde eher sagen: das Verständnis über psychische Erkrankungen hat sich gewandelt.
Und es ist in Fachkreisen (auch bei den Krankenkassen) unbestritten, dass psychische Erkrankungen zunehmen.

Andererseits ist es hierzulande oft noch ein "Makel", wenn sich jemand in therapeutische Behandlung begibt. Zumindest im gros der Köpfe.
Wobei z.B. Depressionen inzwischen schon sozusagen "salonfähig" geworden sind.

Gruß
Nico

P.S. @ Froschkönig
Der Rechtschreibfanatiker bin ich doch - Pascal kann dir sein Leid dazu klagen. ;-)

Froschkönig
09.02.2003, 20:11
Original geschrieben von Nico
Andererseits ist es hierzulande oft noch ein "Makel", wenn sich jemand in therapeutische Behandlung begibt. Zumindest im gros der Köpfe.
Wobei z.B. Depressionen inzwischen schon sozusagen "salonfähig" geworden sind.


Und gerade die Depression hat eine horrende Prävalenz. Geh auf die Straße und jeder 6. Hat im Leben mindestens einmal eine Depression ! Und das ist nur EIN psychiatrisches Krankheitsbild !!!!

Nico
09.02.2003, 20:13
Ich hab gelesen, dass sogar jeder 5. im Laufe seines Lebens an einer Depression erkrankt.

:-love

Froschkönig
09.02.2003, 20:15
Aber Nico, ich werd mich doch diesbezügloich net streiten :-love
sagen wir, jeder 5,5te :-D

Nico
09.02.2003, 20:18
okay ;-) jeder 5.5 te

hab noch was von Juni 2002:

DAK: Alarmierender Anstieg psychischer Krankheiten
- Krankenstand bei Angestellten 2001 unverändert

Die Zahl psychischer Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren vor allem bei jungen Menschen alarmierend angestiegen. Das geht aus dem neuen Gesundheitsreport 2002 der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) hervor, der in Hamburg vorgestellt wurde. In der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen nahm demnach die Häufigkeit der Fälle zwischen 1997 und 2001 um 70 bis 90 Prozent zu.

Insgesamt stieg bei den DAK-Mitgliedern die Zahl der Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen in den vergangenen fünf Jahren um 51 Prozent. Die Hauptursache waren Depressionen, gefolgt von neurotischen Erkrankungen wie Angst- und Zwangsstörungen, Suchterkrankungen und Essstörungen.

Bei Frauen nahmen die psychischen Erkrankungen laut DAK-Report stärker zu als bei Männern. Die Zahl der Fälle bei Frauen stieg insgesamt um 57 Prozent, bei den 20- bis 24-jährigen Frauen sogar um 90 Prozent. "Immer mehr junge Menschen reagieren offensichtlich mit psychischen Problemen im beruflichen und privaten Umfeld", erklärte der stellvertretende DAK-Vorstandschef Eckhard Schupeta. Er forderte eine bessere Versorgung der Menschen mit psychischen Problemen.

Insgesamt blieben die krankheitsbedingten Fehltage bei den Angestellten in Ost und West im vergangenen Jahr unverändert: Der Krankenstand lag 2001 ebenso wie in den beiden Jahren zuvor bei 3,5 Prozent. Im vergangenen Jahr war demnach jedes DAK-Mitglied im Durchschnitt 12,8 Tage krank. 54 Prozent der Fehltage entfielen auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, der Atmungsorgane und Verletzungen. Weitere knapp 21 Prozent waren psychische Erkrankungen, Krankheiten des Verdauungssystems und des Kreislaufsystems.

Dem Report zufolge sind Frauen mit 13,5 Tagen nach wie vor häufiger krank als Männer mit 12,3 Tagen. Auch regional zeigten sich deutliche Unterschiede: Baden-Württemberg hatte mit 2,9 Prozent den niedrigsten und Berlin mit 4,8 Prozent den höchsten Krankenstand. Insgesamt liegen die Werte im Osten mit 4,1 Prozent höher als im Westen mit 3,4 Prozent einschließlich Berlin.

Unterschiede zeigen sich aber auch in den einzelnen Branchen. Beschäftigte in den öffentlichen Verwaltungen und im Gesundheitssektor sind demnach mit 4,1 Prozent sehr viel häufiger krank als etwa in den Branchen Rechtsberatung mit 2,2 Prozent oder Datenverarbeitung mit 2,4 Prozent. Dem Gesundheitsreport liegt eine Totalerfassung aller 3,1 Millionen erwerbstätiger DAK-Mitglieder zugrunde. Die DAK ist mit 7,3 Millionen Versicherten die zweitgrößte Krankenkasse Deutschlands.

Marci
09.02.2003, 20:20
Du hast vollkommen recht mit deiner Aussage, dass die in Anspruchnahme pschotherapeutischer Hilfein Deutschland mit Sicherheit noch ein Tabuthema ist und wohl auch noch bleiben wird, anders als das beispielsweise in den USA der Fall ist.
Ich denke, die Bedenken der Menschen die solch eine Form von Hilfe in Anspruch nehmen, beziehen sich in erster Linie auf die gefürchteten negativen Reaktionen in ihrem näheren sozialen Umfeld. Vielleicht gehen die Befürchtungen sogar so weit, dass sie glauben für "verrückt oder nicht zurechnungsfähig" gehalten zu werden.

mfg marcel

Jynie
09.02.2003, 20:21
Ihr habt Recht, was meine Rechtschreibefehler angeht aber das liegt daran das ich meine Beiträge meist nur überfliege.

Zurück zum Thema geht mal auf
www.zi-mannheim.de/presseschau/presse112_erwachsen02.htm

Nico
09.02.2003, 20:22
that's what I mean

Froschkönig
09.02.2003, 20:24
Tja, das ist alles ganz interessant.

Führ uns aber im umkehrschluß zu folgender Frage :

Sind die Leute heute wirklich häufiger psychisch krank ?
oder
Werden heute psychische Krankheiten schneller und/oder besser erkannt ?
oder
Trifft Jynie´s Hsypothese zu und den Leuten wird beim Arzt die Krankheit eingeredet (Wobei ich immernoch nicht weiß, warum die dann zu einem Psychoklempner gehen....)

*grübel*