Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnarztlügen = Zahnarzthasserbuch
hennessy
07.09.2010, 19:49
.....
Ist halt nix für die Ewigkeit :p
hm, bin grad am überlegen, ob ich das so stehen lassen will.
Denn anscheinend gabs schon immer Menschen mit "supranasaler Oligosynapsie" (schönes Zitat), die selbsternannten Gurus hinterher rannten und alles kritiklos aufgesogen haben. Wie man sieht, sind sie noch nicht ausgestorben. Und ich befürchte auch, dass es diese Spezies weiterhin geben wird. :-(:-(
Ehemaliger User 05022011
08.09.2010, 15:53
Hallo,
hab gerade das darüber gefunden:
http://www.ihcf.org/download/prof-dr.-elmar-reich-gctoothmousse1.pdf
Kennt jemand das Produkt?
Julia
interessiert mich auch - soll man nun Zusatzprodukte zur Mineralisierung nehmen oder ist das Geldschneiderrei
was halten denn die zahnis generell so von xylit?
hab da neulich was in ner pädiatrischen fachzeitschrift gelesen, evt gummibärchen damit zu süßen.
aber für mich klingt das eher so, als würde eben kein neuer schaden entstehen, aber alter schaden nicht behoben werden, oder?
zahnteufel
08.09.2010, 18:20
was halten denn die zahnis generell so von xylit?
hab da neulich was in ner pädiatrischen fachzeitschrift gelesen, evt gummibärchen damit zu süßen.
aber für mich klingt das eher so, als würde eben kein neuer schaden entstehen, aber alter schaden nicht behoben werden, oder?
Xylit ist in jedem Fall besser als Süßstoffe wie Cyclamat, Aspartam oder Saccharin, da diese in der Regel süßer sind als Zucker. Außerdem weniger Säurebildung, dadurch verminderte Kariesgefahr.
Spydaman
08.09.2010, 19:24
Xylit hat die gleiche Süße wie Haushaltszucker, das ist ein großer Vorteil. Außerdem wird die bakterielle Glykolyse gehemmt und somit auch die Säureproduktion. Die SM-Zahlen im Speichel nehmen bei Xylit-Aufnahme signifikant ab, der Plaque-pH steigt. Nachteil ist zum einen, dass es sehr teuer ist und dass es in hohen Dosen abführend wirkt.
Präpmaus
08.09.2010, 20:20
Aber das Problem ist ja, dass Karies eh schon auf dem Rückmarsch ist und es ja nicht wirklich einen Mangel an Zahnarztpraxen gibt. Das heißt also, immer mehr ZÄ und immer weniger Patienten und ihr wisst ja eh, wie schwer es für eine neue Praxis ist an Patienten zu kommen. Da wirds bei einigen schon mit dem Praxiskredit eng ...Lg.
Julia
Sollte man meinen... Wir haben unsere Zahnarztpraxis in der Kölner Innenstadt und viele andere Zahnärzte in unmittelbarer Nachbarschaft. Also an Kollegen bzw. Mitbewerbern besteht wahrlich kein Mangel...
Etwas vorweg: Ich selber habe keine einzige Füllung, Inlay, Krone, Brücke, Implantat oder sonstwas künstliches im Mund. Lediglich ein elongierten Weissheitszahn musste gezogen werden. So gesehen besteht bei mir persönlich kein Bedarf solch ein Buch zu lesen.
ABER: Unsere Praxis hatte angeregt, dass Listerine Probespüllösungen für Patienten abgibt. Pfizer hatten dies damals abgelehnt. Nach dem Eigentümerwechsel von Listerine zu Johnson&Johnson bekommen wir nun die kleinen Listerine Fläschen kartonweise in die Praxis gebracht. Und die gehen weg wie warme Semmeln... Flyer und kurze Anweisung gibt´s natürlich dazu. Teilweise geben wir auch die 1,5 l Listerine Flaschen an Stammpatienten (ohne Berechnung) ab. Dies haben wir schon vor dem Probenverteilen so gemacht. Allerdings müssen wir die 1,5 l Listerine selber übers Depot (HS) einkaufen.
Philips Sonicare gibt´s nach nach größeren Arbeiten (ohne Berechnung) samt kurzer Einweisung dazu... Über Xylit ("Zahnpflegekaugummis") wird selbstverständlich auch aufgeklärt, allerdings nicht mitgegeben..
Jetzt wird wohl der eine oder andere sagen, na dann kommen die Patienten wohl nicht so schnell wieder... Erstmal wird nicht nur eine Karies behandelt, sondern auch eine akute Pulpitis, Abszesse, Implantate gesetzt.. Die Implantate wachsen nun mal nicht von alleine nach und eine "Spontanheilung" bei akuten Entzündungen ist wohl eher selten.
Und wo kommen dann die ganzen Patienten her? zumeist über Empfehlungen. So kommen viele neue Patienten, die woanders nicht zufrieden sind.
Patienten merken nun mal auch wenn das Personal am Empfang unfreundlich ist, der Boden nicht richtig sauber geputzt und die Einrichtung "uralt" ist. Wenn einer erst mal den Ruf hat jede Verfärbung als Karies darzustellen (besonders bei P-Patienten) - kein Wunder das dann die Patienten wegbleiben - dann hilft auch kein weiterer Praxiskredit.
Wir zeigen den Patienten immer den Behandlungsverlauf mit Intraoralkamera, da sind dann einige sehr erstaunt wie schwarz es im Dentin ist...
Insofern dürfte das Buch eher nur Verwirrung stiften.
Übrigens gibts bei PubMed keine Einträge über einen gewissen Dr. Hendrickson. Von daher. Cool bleiben.
Vielleicht nicht da, aber bei Google Scholar (hoffe der Link (http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=dr.+lars+hendrickson&btnG=Suche&lr=&as_ylo=&as_vis=0) funktioniert). Da hat er noch nen zweiten Vornamen und seine Dissertation ist über "Musica Christi" :-top
Sagt ja keiner dasser Dr. med. Lars Hendrickson ist...
:-top Ich glaub aber Marion ist dann doch eher ein Frauenname. Aber das könnte seine Tochter/Frau sein. In Skandniavien ist das Namenssystem jaaaa ganz anders. HendrickSon bedeutet ja - hab ich mal woanders gehört - der Sohn vom Hendrick.
Vielleicht bedeutet dann "Marion Lars Hendrickson" die Marion vom Lars dem Sohn von Hendrick :-???. Ich überleg mir dann, wie ich wohl heißen müsste :-))
Kennst sich damit jemand aus?
Hier hab ich ihn gefunden: :-lesen
Dentists' preparedness for responding to bioterrorism: A survey of Hawaii dentists.
J Am Dent Assoc. 2006 Jul;137(7):946, 948; author reply 948, 950, 952. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16803817)
und wohl auch hier, denn auf seiner HP nennt er sich Lars G. Hendrickson und ist Pädiater und ZA => Hendrickson G (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Hendrickson%20G%22%5BAuthor%5D).
Nursing care delivery models and nurse satisfaction.
A comparison of work-sampling and time-and-motion techniques for studies in health services research.
Robert F. Wagner Graduate School of Public Service, New York University.
The integrated academic information management system at Columbia-Presbyterian Medical Center.
Center for Medical Informatics, Columbia-Presbyterian Medical Center, New York, NY.
Relaxometrie
10.09.2010, 10:12
Ok, es hat ja zum Glück nicht lange gedauert, bis wir endlich auf Verschwörungstheorien und das böse böse Übel der Welt hingewiesen wurden. Der Thread kann also langsam zu Grabe getragen werden.
Don't feed the trolls.
zahnteufel
10.09.2010, 11:04
Ok, es hat ja zum Glück nicht lange gedauert, bis wir endlich auf Verschwörungstheorien und das böse böse Übel der Welt hingewiesen wurden. Der Thread kann also langsam zu Grabe getragen werden.
Don't feed the trolls.
Dr. Hendrickson ist SEHR, sehr, sehr, sehr böse.
hennessy
10.09.2010, 13:01
nur mal so nebenbei:
Thema Antibiotika:
Die Entwicklung der Resistenzsituation wichtiger Keime gegenüber häufig angewandter Antibiotika sollte auch Herrn Hendrickson bekannt sein. Daneben sei noch die Möglichkeit einer Allergie und auch die antibiotika-assozierte Diarrhö erwähnt.
Die Fachgesellschaften (nicht nur zahnärztliche, sondern auch ärztliche, z.B. die Expertenkommission der Paul-Ehrlich-Gesellschaft) kommen allgemein überein, dass Antibiotika bei dentogenen Infektionen nicht das Mittel der ersten Wahl sind und auch nicht die alleinige Maßnahme sein dürfen.
Eine leichtfertige Handhabung der Indikation wird also evtl. nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein juristisches Nachspiel haben.
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