Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Assistenzarzt in der Schweiz
teletubs
28.03.2011, 20:21
www.fmhjob.ch oder auf der Deutschen Aerzteblatt-Seite!
Schwalbe23
30.03.2011, 20:49
so jetzt hab ich mal in der weiterbildungsordnung gestöbert- dauert das dann echt 7 Jahre mit dem Gyn facharzt, wenn man 3 jahre a und 4 jahre b klinik machen soll? verstehe ich das richtig?
allerdings steht dann an anderer Stelle mindestens 1 Jahr in einer Klinik der Kategorie A und mindestens 1 Jahr in einer Klinik der Kategorie B bei 5 fachspezifischen Jahren. Das finde ich merkwürdig...
und was soll das heißen, wenn da bei ortho steht:
1-2 Jahre Basisweiterbildung und 4-5 Jahre orthopädische Chirurgie?
Jetzt bin ich ein wenig verwirrt.
Was sind Eure Erfahrungen, wie lange dauert es, bis die Schweizer ihren Facharzt haben?
Die Niere
31.03.2011, 12:32
Ich versteh das Problem nicht so richtig. Bzgl. Gynäkologie steht doch klar geschrieben
2.1 Dauer und Gliederung der Weiterbildung
2.1.1 Die Weiterbildung zur Erlangung des Facharzttitels Gynäkologie und Geburtshilfe besteht
aus 5 fachspezifischen Jahren.
2.1.2 Mindestens ein Jahr der Weiterbildung ist an einer Weiterbildungsstätte der Kategorie A zu
absolvieren und mindestens ein Jahr an einer Weiterbildungsstätte der Kategorie B. Damit dauert das ganze 5 Jahre und davon musst du jeweils mind. 1 Jahr an einer A und B-Klinik machen.
http://www.fmh.ch/files/pdf4/gynaekologie_version_internet_d.pdf
gruesse, die niere
Schimmelschaf
31.03.2011, 12:50
mind. 1 Jahr an einer A oder B-Klinik machen.
Müsste es nicht "und" heissen? Denn so wie ich das verstehe, muss man mind. 1 Jahr in einem B-Spital und dazu mind. 1 Jahr in einem A-Spital machen.
Die Niere
31.03.2011, 12:53
Müsste es nicht "und" heissen? Denn so wie ich das verstehe, muss man mind. 1 Jahr in einem B-Spital und dazu mind. 1 Jahr in einem A-Spital machen.
Richtig...hatte mich verschrieben.
lg, n
Relaxometrie
14.05.2011, 21:38
Von unzufriedenen Kommilitonen höre ich derzeit wieder öfter den Spruch, daß "man in die Schweiz gehen müsste". Ich versuche dann immer klarzustellen, daß vielleicht das ein oder andere in der Schweiz besser ist, aber auch nicht alles Gold ist, was glänzt. Ich habe auch schon die in der Schweiz wohl längeren wöchentlichen Arbeitszeiten angebracht, aber das wird immer platt gemacht mit "glaube ich nicht". So wie ich es aber aus dem Forum in Erinnerung habe, ist schon öfter erwähnt worden, daß die Arbeitszeiten länger sind. Daher nochmal meine Frage:
Wie sind die vertragliche und die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit bei Euch in der Schweiz und in welchem Fach seid Ihr tätig?
Ich kann dir das nicht beantworten, weil nicht in der CH tätig, relaxo - aber ich denke, dass kommt eher fachbedingt/klinikbedingt, dass deine früheren Kommilitonen unzufrieden sind und ihre Hoffnung in die Schweiz legen - aber das hattest du ja auch schon geschrieben.
Mache gleiche Erfahrungen bei den meinen - teils half schon ein klitzekleiner Wechsel der Klinik um wieder einen zufriedenden Menschen hervorzubringen!
Relaxometrie
14.05.2011, 22:09
ich denke, dass kommt eher fachbedingt/klinikbedingt, dass deine früheren Kommilitonen unzufrieden sind und ihre Hoffnung in die Schweiz legen
Ich finde es immer ziemlich dämlich, wie manche so schnell dabei sind, zu sagen, daß "man in die Schweiz gehen sollte", ohne die Fakten wirklich zu kennen.
Wenn man sie dann fragt, warum sie es nicht machen, kommen oft nur Floskeln oder Allerweltsausreden, warum sie leider gerade in einer Situation sind, in der es gerade nicht geht. Das sind meist keine wirklich stichhaltigen Argumente.
teletubs
14.05.2011, 23:33
Arbeitszeit beträgt 50 Stunden pro Woche mit Diensten. Wenn man mehr schafft, auch geplant, dann bekommt man Kompensation.
Es ist wohl wahr nicht alles Gold was glänzt, aber ich bereu es keine Sekunde...im Gegenteil ich finde und fand es toll hier. Habe mich aber auch in das Land verliebt :-love
Ich habe bis dato immer nette Kolleginnen und gute Stellen gehabt. Ich habe nur ein Jahr in Deutschland geschafft, was sicherlich kein Zuckerschlecken war. Klar, ich kann das DAMALS nicht mit heute vergleichen, aber wenn ich so höre, was da so abgeht, bin ich froh gegangen zu sein. Ich habe überall immer etwas gelernt...das meiste aber sicherlich hier. Es wird hier sehr viel Wert auf Teaching, Fortbildungen etc.pp gelegt...das war bei meinem ersten Arbeitgeber nicht usus. Es lag aber eher am Personalmangel, obwohl wir Lehrkrankenhaus der Uni waren.
Ja....es muss jeder selber wissen, was er machen will. Ich sag nur: Zurück kann man immer :-))
Relaxometrie
14.05.2011, 23:53
Arbeitszeit beträgt 50 Stunden pro Woche mit Diensten.
Die 50 Stunden stehen also als Wochenarbeitszeit im Vertrag? Ob sich die Stunden dann auf die "normale" Tagschicht, oder auf den "Dienst" verteilt, ist ja erstmal egal.
teletubs
14.05.2011, 23:57
Jap die stehen da drin. Und eigentlich wird das auch eingehalten...bei uns ist´s so, wenn du wie ich jetzt, 7 Tage am Stück schaffst, haste dafür dann 5-7Tage frei danach. Klar kannst du auch Überstunden ansammeln.
Ich jammer auch viel...oft auf höherem Niveau :-wow Ich brocke mir den Mist meistens selber ein...aber würde mir das kein Spass machen, dann würde ich das naturellement nicht tun.
Relaxometrie
15.05.2011, 00:00
Jap die stehen da drin. Und eigentlich wird das auch eingehalten...bei uns ist´s so, wenn du wie ich jetzt, 7 Tage am Stück schaffst, haste dafür dann 5-7Tage frei danach.
Durch die freien Tage feiert man aber Überstunden ab, die durch die "7 Tage am Stück" angefallen sind. Oder hat man durch "7 Tage am Stück" Anspruch auf mehr Urlaub? Zählen die Sonn- und Feiertags gearbeiteten Stunden irgendwie mehr?
teletubs
15.05.2011, 00:06
Ja...Nacht- und Feiertage bekommst du zeitmässig vergütet. Bei uns innerhalb des Spitals gibt es z.B. unterschiedliche Vergütung. Je nach Fachrichtung bekommst du mehr oder wie wir weniger :-???
Kompensation ist KEIN URLAUB...ist quasi Freizeitausgleich. Und es wirkt sich nicht auf dein Gehalt aus...die WE-Dienste bekommt man minimal vergütet.
Relaxometrie
15.05.2011, 00:13
Ist der 50-Wochenstunden-Vertrag in den meisten Fächern üblich?
teletubs
15.05.2011, 00:19
Ist der 50-Wochenstunden-Vertrag in den meisten Fächern üblich?
Für alle ;-)
Relaxometrie
15.05.2011, 00:26
Für alle ;-)
In allen Häusern? Uni/Maximalversorger/mittleres Haus/kleines Haus?
Bei Euch heißen die Häuserkategorien anders, oder? A/B/C oder so?
teletubs
15.05.2011, 00:29
Also A, B und C sind die Weiterbildungskategorien. Die unterschiedlichen brauchste halt für den FA. Schau mal unter www.fmh.ch Da werden Sie geholfen :-))
Ja...schnuppe, ob gross, ob klein...50 Stunden-Woche überall und für jeden :-)) Plusminus...
Relaxometrie
15.05.2011, 00:33
Ja...schnuppe, ob gross, ob klein...50 Stunden-Woche überall und für jeden :-)) Plusminus...
Das nehme ich jetzt als Argumentationshilfe in der manchmal von wenig Sachkenntnis geprägten und oft unkritisch geführten Diskussion, daß in der Schweiz alles besser ist.
Wenn die 50 Stunden auch Fortbildungen und einen insgesamt ruhigeren Arbeitsstil umfassen, ist die 50-Stunden-Woche ja kein Megadrama. Aber trotzdem sollte man wissen, daß diese Zahl in den Verträgen steht.
teletubs
15.05.2011, 00:37
Wenn die 50 Stunden auch Fortbildungen und einen insgesamt ruhigeren Arbeitsstil umfassen, ist die 50-Stunden-Woche ja kein Megadrama. Aber trotzdem sollte man wissen, daß diese Zahl in den Verträgen steht.
A oui...mit Fortbildungen...je nach Klinik 4-5x/Woche...oder mehr. Bei uns macht das allein oft schon 5-10Stunden aus :-oopss
Relaxometrie
15.05.2011, 00:41
Vielleicht ist doch alles besser in der Schweiz :-))
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