Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berlin oder Dresden? Oder Münster?
konstantin
06.02.2011, 10:07
Das ein oder andere Buch sollte man sich schon kaufen, denke ich - aber eine schlechte Bibliothek sollte jetzt kein wirkliches Kriterium sein. Oder weisst du schon ganz sicher, dass du ein Bibliothekslerner bist? Meinen meisten Kommilitonen geht es so wie mir: wir waren noch kein einziges mal drin, obwohl wir eine sehr neue, sehr grosse und sehr moderne Bibliothek haben...
Luebeck an sich ist eine schoene Stadt und angeblich laesst es sich dort auch sehr gut studieren - aber es ist halt keine Großstadt. Wie hier schon mehrfach erwaehnt wurde: geh in eine Stadt, in der du gerne leben moechtest! Arzt werden kannst du ueberall, jede Uni hat ihre Staerken und Schwaechen - ueberleg dir lieber mal, wo du sechs Jahre deines Lebens verbringen willst.
naja, ich finde das Onlineangebot der Bib sowieso um einiges wichtiger - aber das kann sich eben ziemlich schnell ändern. Man muss auch gar kein Bib-Lerner sein, damit eine Bib wichtig ist. Es hat schon enorme Vorteile, wenn man fix reinlaufen und sich ein Buch schnappen kann, ohne auf Fernleihe angewiesen zu sein...
KalisBLN
06.02.2011, 15:18
Ja geh bitte nach Lübeck! Berlin wäre dir eh nicht elitär genug.
Man, dich wird das Studium wie ein Schlag treffen...
Die.kleine.helene
06.02.2011, 16:57
also der Grund, weshalb ich über Lübecdk nachdenke ist eigentlich bloß, dass Lübeck näher an Bremen dran ist. Nichts Elite oder so. Habe selbst keinen Turn auf Menschen, die nur auf einen prallen Ruf und Geldbeutel aus sind, wenn ich das mal so sagen darf. Ich komme aus armen Verhältnissen und musste mir so ziemlich alles erkämpfen, was ich habe. Da liegt es doch eigentlich nahe, an die Uni zu gehen, an der ich die beste Ausbildung bekommen kann. Und in meine Lieblingsstadt.
Aber zurück zum Thema. Ich glaube ich fahre nach dem Abi erstmal eine Runde durch Deutschland. Nach Berlin, Dresden und Münster. In den medizinischen Fakultäten dieser Städte war ich nämlich noch nicht.
Jedenfalls glaube ich auch, dass was dadran ist, dass ich in einer Stadt studieren sollte, die ich auch mag. In Lübeck hat mir die Travemünde das Herz gestohlen, allerdings fand ich die Menschen nicht so freundlich. In Dresden war ich so vom Albertinum berauscht. Berlins Museen fand ich einfach nur toll, die Stadt selbst allerdings nicht so schön. In Münster war ich noch nicht.
in Münster lässt es sich aushalten.
KalisBLN
06.02.2011, 19:08
Berliner sind ja allgemein für ihre Freundlichkeit bekannt.
Hallo Helene,
ich würde auch vor allem nach der Stadt gucken... was nützt dir eine super Uni in Freiburg, wenn du nur in den Ferien heim kommst und gerade im ersten Semester Heimweh hast oder gerne mal zu einer Familienfeier am Wochenende heim möchtest. Du wirst in der Stadt wahrscheinlich ca. 6 Jahre verbringen und da ist der "Wohlfühlfaktor" total wichtig.
Die Unis bieten alle eine mehr oder weniger gute Ausbildung. Jede Uni hat einen blöden Prof X, der fies prüft, oder andere Unannehmlichkeiten. Die Rankings sind da mit Vorsicht zu genießen, da die alle verschiedene Kriterien haben und Kategorien wie "Professorentipp" oder "Drittmittelstärke" helfen dir nicht weiter.
Wenn dein Abi wirklich so top ausfällt und du die Wahlmöglichkeit der Uni hast, dann kann ich dich gut verstehen, dass du eine gute Uni haben möchtest! Die Uni Wahl wird von Schülern sicher überschätzt... ich hoffe, du findest eine Stadt und Uni, in der DU dich wohlfühlst!
P.S.: Mit Münster und Lübeck sind sicher gut. Wie sieht das denn mit Göttingen aus? Auch super Studi-Stadt.
netfinder
06.02.2011, 21:01
Berliner sind ja allgemein für ihre Freundlichkeit bekannt.
Mit gutem Beispiel voran...
wenn du ne gute uni willst dann geh blos nicht nach Berlin. münster, tübingen, heidelberg - das sind doch die guten unis.
hier in berlin gibts nur chaos, 8 monate winter, verwesungsgeruch in der s-bahn und am wochenende säuft man sich das großstadtleben schön.
John Silver
12.02.2011, 00:38
also der Grund, weshalb ich über Lübecdk nachdenke ist eigentlich bloß, dass Lübeck näher an Bremen dran ist. Nichts Elite oder so. Habe selbst keinen Turn auf Menschen, die nur auf einen prallen Ruf und Geldbeutel aus sind, wenn ich das mal so sagen darf. Ich komme aus armen Verhältnissen und musste mir so ziemlich alles erkämpfen, was ich habe. Da liegt es doch eigentlich nahe, an die Uni zu gehen, an der ich die beste Ausbildung bekommen kann. Und in meine Lieblingsstadt.
Aber zurück zum Thema. Ich glaube ich fahre nach dem Abi erstmal eine Runde durch Deutschland. Nach Berlin, Dresden und Münster. In den medizinischen Fakultäten dieser Städte war ich nämlich noch nicht.
Jedenfalls glaube ich auch, dass was dadran ist, dass ich in einer Stadt studieren sollte, die ich auch mag. In Lübeck hat mir die Travemünde das Herz gestohlen, allerdings fand ich die Menschen nicht so freundlich. In Dresden war ich so vom Albertinum berauscht. Berlins Museen fand ich einfach nur toll, die Stadt selbst allerdings nicht so schön. In Münster war ich noch nicht.
Es gibt nur zwei Dinge, die bei der Wahl der Uni eine Rolle spielen: Stadt und Größe. Große Unis wie Köln oder Berlin sind sehr anonym, außerdem gibt es da manchmal Probleme, einen Platz in benötigten Kursen zu bekommen.
Alles andere ist belanglos, so wie Ranglisten. Diese Ranglisten sind lediglich der Auswuchs eines weiteren Versuchs, Deutschlands Akademiker in Plebejer und Elite zu unterteilen, und zwar nach dem Vorbild der USA. Hierzulande ist es aber vollkommen sinnlos. Im Amiland gibt es tatsächlich z.T. beträchtliche Unterschiede zwischen Unis, und an der Harvard Medical School wird man sicher von besseren Dozenten unterrichtet als in irgendeiner Uni aus dem untersten Ranking-Bereich. In D ist die Verteilung guter und schlechter Dozenten in den meisten Unis vergleichbar; "Heidelberg" oder "München" klingt für Außenstehende viel beeindruckender als "Homburg an der Saar" oder "Bochum", aber Insider wissen, dass das nur der Nachhall längst vergangener Zeiten ist. Tatsache ist, dass es bei der Frage, wie gut oder schlecht man später sein wird, nur auf eine Person ankommt, und die ist man selbst.
Die.kleine.helene
12.02.2011, 10:52
Hallöchen!
Ich habe jetzt erstmal zwei Praktikumsstellen, um festzustellen, ob mir der Arztberuf auch tatsächlich gefällt.
Abgesehen davon finde ich Dresden noch immer, auch wenn man die Unirankings nicht mit berücksichtigt, sehr verlockend. Das einzige Problem ist, dass Dresden eine große Universität hat.
Abgesehen davon denke ich über Münster nach, wie gesagt, werde mir das anschauen. Am liebsten würde ich eigentlich an einer kleineren Universität studieren, weil dann alles privater ist, man, wie John_Silver so schön sagt, auch in jeden Kurs reinkommt, in den man auch reinmöchte. Deshalb denke ich noch immer über Lübeck nach. Nur habe ich vielfach gehört die Stadt sei abends wie tot und ich selbst gehe schon gerne von Zeit zu Zeit aus, um zu tanzen, etc. Vielleicht bin ich abetr auch ein Wohlstandsgör, das an so etwas gewöhnt ist und deshalb nicht ohne leben kann, oder dies meint. Vielleicht könnte ich ohne leben, wer weiß. Aber im Falle des ultimativen Verlangens bliebe doch immer noch Hamburg. Nur weiß ich aus eigener Begutachtung wirklich, dass die Uni Lübeck eine ich sag mal mikrige bibliothek besitzt. Das ist für mich ein dickes Minus, weil ich regelmäßig meine Schulbibliothek zu Rate ziehe und mir bspw. "Iphigenie auf Tauris" lieber ausleihe, als es zu kaufen. Auch benutze ich regelmäßig die hier in Bremen relativ große Unibibliothek.
Ich werde mich mal in den Dresdner und Münchner Medizinerforen mit Menschen kurzschließen, die mir sicherlich sagen können, ob man in alle Kurse reinkommt.
Vielen Dank an euch erstmal. Und vielen Dank auch an John_Silver; ich hatte die Rankings tatsächlich etwas arg zu Rate gezogen. :-dance
die.kleine.helene
Du verwechselst das Med.studium mit den 'klasisschen' Uni-Studiengängen. Medizin ist viel verschulter, es gibt zumindest in Dresden keine Einschreibungen, sondern du bekommst deinen Stundenplan und hast deine Seminare und Praktika. Also keine Probleme mit "Plätze bekommen".
Und groß finde ich Dresden ehrlich gesagt nicht. Es wird nur einmal im Jahr begonnen und dann ca. 250 Mediziner (wenigstens zu meiner Zeit).
Die.kleine.helene
12.02.2011, 11:43
Das ist ja großartig! Dann steht Dresden nichts mehr im Wege. Werde dort nochmal hinfahren, um mir auch die Fakultät anzusehen. Und wenn diese mir gefällt und ich genommen werde, dann gehe ich nach Dresden. Oder Münster. Schaue mir auch das nochmal an. Vielleicht gefällt mir die Stadt ja. Aber ehrlich gesagt schlägt mein Herz schon seit einem halben Jahr für Dresden.
Medizinstudenten gibts zwar niemals so viele wie in München, nur ist die Dresdner Uni allgemein (nicht nur die medizinische Fakultät) doch sehr groß? auf der Website stand etwas von 35000 Studenten.
Finde die Möglichkeit, für ein Semester nach Sidney zu fahren, sehr verlockend. Und die Gastprofessoren, die es dort geben soll.
Und allgemein finde ichs verschult besser. Also mir persönlich gefällt das. (Was ganz allgemein für ein Medizinstudium spricht.)
Dankeschööön! Nur gute Nachrichten also.
die.kleine.helene
Berlin, Mannheim, Dresden, München, Leipzig... wenn das so weiter geht, sind ja bald alle Unis durch. Du wirst immer Plus- und Minuspunkte haben, egal, wohin du gehst!! Falls du dich doch noch irgendwann entscheiden kannst, nachdem du die gefühlten 100 Kriterien für jede Uni analysiert hast, schreib dich ein und du wirst sehen, dass das Studium ganz anders laufen wird, wie du dir das vielleicht bisher vorstellst. So wie sich das für mich anhört, wird das für dich ein Sprung ins kalte Wasser...
stennadolny
12.02.2011, 13:15
Die derzeit wohl beste Medizinuni - auch, was Vernetzung in die USA IM Studium angeht - ist wohl diese hier:
http://www.pmu.ac.at/de/index.php
Die derzeit wohl beste Medizinuni - auch, was Vernetzung in die USA IM Studium angeht - ist wohl diese hier:
http://www.pmu.ac.at/de/index.php
Woran machst du das fest?
Die.kleine.helene
12.02.2011, 18:45
Ich glaube ich bleibe bei Dresden. 10020 Euro pro Jahr kann ich mir einerseits nicht leisten. Und andererseits ist mir Salzburg dann wahrscheinlich doch zu weit weg.
Aber danke fuer die Idee.
die.kleine.helene
münster ist allerdings auch fantastisch. und da geht durchaus nachts was los. man muss nur selbst auch losziehen.. ;-) zum thema bibliothek - schau dir münster mal an, besuch die bib dort.. "riiiiesig" - zumindest genau der bedarf gedeckt.. :-)
münster ist toll :-love
Die.kleine.helene
12.02.2011, 18:51
pardon: 10250 Euro. brr..
venividivici
23.02.2011, 09:56
Mit Dresden machst du nichts falsch, ich habs bis jetzt auch nicht bereut :)
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