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pottmed
17.03.2011, 19:22
hahaha
hab mich da grad selbst wieder erkannt ^^

Wer nicht ? :-))

JanK
18.03.2011, 10:39
Da bring ich den Standarteinwand, dass dass maximal grauenvoll für die Leute mit schlechtem Abi ist.
Die Abinoten verteilen sich ja auf einer Gauskurve und wer ein Abi von 3,5 hat, der ist schlechter als ca. 95% seines Jahrgangs.
Da er nach dem Abi sonst weder Wartezeit noch Dienst noch Ausbildung hat reiht er sich logischerweise ganz unten ein in die Schlange der Wartenden.
Im nächsten jahr ist sein Punktwert geringfügig besser durch 2 WS, aber trotzdem reiehen sich vom nächsten Abijahrgang bestimmt nochmal 90% vor dem ein, und da die ja auch alle mit jedem Semester besser werden, werden die für immer und ewig vor ihm bleiben. Da es AFAIK mehr Erstbewerber als Studienplätze gibt, wird sich der arme Kerl erstmal ein paar Jahre tendenziell "rückwärts" auf der Warteliste bewegen.
Korrekter Einwand, aber da ist mir auch irgendwie ein kompletter Absatz verschollen. Mein Fehler, sorry. Dazu hätte eigentlich noch was kommen sollen.
Also, zu deiner Kritik:

Ich hatte es nicht so angedacht, für x Wartesemester jeweils y Punkte zu berechnen. Dass das in Richtung unteres Ende der Notenskala extrem unfair wird, ist mir auch klar.
Ich denke eher an eine exponentielle Skalierung, wenn ich es mal gerade so umschreiben darf. Ganz simpel gesagt: Je mehr Wartesemester man ansammelt, um so mehr Punkte gibts für das einzelne WS. Gerade um die Gaußkurve der Abiturnoten "auszugleichen". Details erspare ich mir im Moment, das ganze ist ja primär ein Gedankenexperiment ;-)

Im Moment hat das Zulassungssystem ja zwei Fixpunkte. Maximale Punktzahl im Abi = zugelassen, maximale Wartezeit = zugelassen.
Diese Fixpunkte als "Eckdaten" des Systems würde ich beibehalten. Mir schwebt halt nur ein System vor, das die "sonstigen" Kriterien ebenfalls zumindest einigermaßen abdeckt.


Damit weißt Du aber immer noch nicht wann Du zugelassen wirst, denn das hängt ja davon ab wieviele Leute sich mit welcher Punktzahl jeweils bewerben - und so wie die Bewerberzahlen über die Jahre schwanken sowie eingedenk meiner These, dass früher oder später praktisch alle eine gewisse Zeit warten müssen, ist das genauso unkalkulierbar wie bisher.
Aber diese Unklarheit ist - man möge mir den Ausdruck verzeihen - zwangsweise systeminhärent. Wir haben es nun mal mit einem hochdynamischen System zu tun, in dem die einzige Konstante die Anzahl der Studienplätze ist.
Ich hab mir ehrlich Gedanken darüber gemacht, aber ich sehe keinen Weg, dieses Problem zu lösen. Die Zulassungskriterien hängen nun mal zwangsläufig davon ab, wie viele und was für Leute sich bewerben.

Ich hab selbst fünf Jahre gewartet, ich kenn diesen Schei** nur zu gut. Aber ich halte dieses Problem der "Zulassungsunklarheit" für unlösbar. Außer, die Anzahl der verfügbaren Studienplätze ist größer oder gleich der Anzahl der Studienbewerber.
Das wird wohl auf lange Sicht nicht der Fall sein.



Ich weiß, dass ich keine Ideallösung abliefern kann. Das war auch gar nicht mein Ziel. Aber ich glaube, zumindest so ungefähr könnten Verbesserungen des Systems aussehen.

answerai
18.03.2011, 22:50
Da stellt sich doch mal die Frage: Warum sollte das einen Vorteil bringen, bzw. wieso sind diese Bewerber "geeigneter" als andere ohne Ausbildung?
Klar, die haben schon ein bisserl Erfahrung im medizinischen Sektor gesammelt - aber ingesamt ein überschaubarer Gewinn für die drei Jahre, die dafür verwendet wurden.
Es gibt soweit ich weiß keinen Anhalt dafür, dass die erfolgreicher studieren oder "bessere" Ärzte wären (was immer man darunter versteht), wenn da jemand eine anderslautende Studie oder sowas hätte, das würde mich sehr interessieren. Auch dass die Pflege-Ärzte irgendwie sozialkompetenter sind ist IMHO eher Autosuggestion der Pflege, die meinen, dass sie die Leute irgendwie sozialisieren würden mit ihrer Ausbildung - ist zumindest meine Meinung. :-meinung

Auf der anderen Seite der Medallie steht dafür, dass ein Haufen verhinderte Medizinstudenten nun in die Pflegeberufe drängen, dort aber gar nicht arbeiten wollen, sondern nur ihre Unibewerbung aufmöbeln wollen. Dafür gehen dann andere (z.B. Realschüler), die dort mutmasslich länger arbeiten wollen, leer aus.
Von den Kosten einer solchen Ausbildung mal ganz zu schweigen.
Deshalb die Frage, ob der Staat dieses Verhalten wirklich fördern soll indem er die Ausbildung noch besser boniert und damit diesen Weg für noch mehr Leute attraktiv macht.
Das würde nur dann Sinn machen wenn die Ausbildung einen Zusatznutzen für das Studium hätte und dafür gibt es - nach meinen Kenntnisstand zumindest - keinen einigermaßen soliden Hinweis.

Ich glaube, du unterschätzt den Pflegeberuf ungemein! Ich arbeite seit 2 Jahren auf einer Intensivstation und kann dir nur sagen, dass man gerade im Punkto Patientenbeobachtung, welcher meiner Meinung nach einen großen Eckpfeiler der ärztlichen Tätigkeit darstellt, eine Menge dazulernt und viel Erfahrung sammelt. Dies kann ein Studium in keiner Weise nur durch theoretische Lerninhalte vermitteln. Und mit Autosuggestion hat dies nichts zu tun: Man merkt recht schnell, wenn ein neuer Assistenzarzt vorher in der Pflege gearbeitet hat. Der Umgang mit Patienten ist meist ein anderer und die Kommunikation mit der Pflege ist besser (und das ist verdammt wichtig!)

Rico
19.03.2011, 01:31
Ich glaube, du unterschätzt den Pflegeberuf ungemein! Das sicher nicht, aber ich denke, Du überschätzt den Benefit für das Studium und die ärztliche Tätigkeit etwas...

Es liegt mir fern, die Arbeit der Pflege herabzuwürdigen - im Gegenteil.
Pflege ist aber kein "Arzt light" im Sinne eines Fundaments auf das man das Studium aufbauen kann, sondern eben ein eigenständiger Beruf mit gewissen Überschneidungen zum Arztberuf, so wie es auch Überscheidungen bei MTAs, RTAs, OTAs, Physiotherapeuten, Diatässistenten, Arzthelferinnen, etc gibt.
Das heisst aber nicht, dass man all diese Tätigkeitsfelder als Arzt vertieft beherrschen muss, denn dafür gibt es ja gerade das entsprechende Fachpersonal.

Ich arbeite seit 2 Jahren auf einer Intensivstation und kann dir nur sagen, dass man gerade im Punkto Patientenbeobachtung, welcher meiner Meinung nach einen großen Eckpfeiler der ärztlichen Tätigkeit darstellt, eine Menge dazulernt und viel Erfahrung sammelt. Sorry, jetzt bitte nicht böse sein, aber das ist echt eine typische Pflegesichtweise.
Patientenbeobachtung ist ein klassiches Tätigkeitsfeld der Pflege, die den ganzen Tag am Patienten arbeitet und kein "Eckpfeiler" des ärztlichen Arbeitens. Das ist eher ein kleiner Teilaspekt der ärztlichen Tätigkeit: Ein durchschnittlicher Chirurg z.B. sieht den Patienten genau einmal am Tag, wenn er ihm morgens einen frischen Verband auf die Wunde pappt - dannach ist mit beobachten nicht mehr viel.
Wenn der Patient dannach ein Problem kriegt, dann muss die Pflege das sehen und dem Arzt bescheid geben.
Glaub nicht, dass man als Arzt klinische Zeichen z.B. einer Blutung, Infektion oder eines Delirs nicht richtig erkennen könnte nur weil sie oft von der Pflege zuerst gesehen werden - das liegt in erster Linie daran, dass die den Patienten viel öfter sehen. Außerdem kennt die Pflegekraft, wenn der Arzt um 9 Uhr Visite macht, den Patienten schon seit zwei Stunden und hat vorher noch ne Übergabe vom Nachtdienst gekriegt, der Arzt ist da in der Regel noch auf dem Stand von 17 Uhr am Vortag als er heimgegangen ist, wenn ihn vorher keiner auf ein eventuelles Problem angesprochen hat.
Das ist übrigens auch auf ITS so: Wenn da ein unkomplizierter Patient z.B. zur Überwachung liegt, dann seh ich den in meiner Schicht genau einmal, nämlich wenn ich durchgehe. Wenn der mir da einen stabilen Eindruck macht, dann schau ich bei dem nicht mehr vorbei - falls der ein Problem kriegt, dann muss mir die Pflege das sagen, es ist nicht meine Aufgabe alle paar Minuten beim Patienten vorbeizuschauen und zu kucken ob er immer noch stabil ist.
Von sowas muss man sich halt ein Stück weit frei machen (gerade wenn man vorher gepflegt hat). Im Team hat eben jeder seine spezifischen Aufgaben und wenn man weiß, dass man sich da aufeinander verlassen kann, dann ist das eigentlich sinnvolle Aufgabenteilung.
Dies kann ein Studium in keiner Weise nur durch theoretische Lerninhalte vermitteln. Zum Glück besteht das Studium entgegen der landläufigen Meinung nicht nur aus Theorie, es soll ja auch Praxisphasen im Studium geben und manchmal wird tatsächlich am Krankenbett unterrichtet. :-))
Spass beiseite: Blut abnehmen lernt der Medizinstudent auch nicht in der Vorlesung, trotzdem kann er es am Ende des Studiums.
Es ist doch völlig logisch, dass praktische Inhalte nur in der Praxis vermittelt werden können. Und die körperliche Untersuchung ist ja ein - wenn nicht *das* - klassisches Bedside-Fach - schon in den Äonen vor der Studienreform und deren Streben nach Ausweitung der praktischen Lerninhalte.

Und mit Autosuggestion hat dies nichts zu tun: Man merkt recht schnell, wenn ein neuer Assistenzarzt vorher in der Pflege gearbeitet hat. Der Umgang mit Patienten ist meist ein anderer und die Kommunikation mit der Pflege ist besser (und das ist verdammt wichtig!)Das ist recht verallgemeinernd - es gibt in allen Berufsgruppen Leute, die individuelle Defizite mit sich herumtragen, ohne dass man da jetzt direkt Rückschlüsse auf die ganze Berufs(sub)gruppe ziehen möchte.
Zur Autosuggestion: Die ohne Pflegevorgeschichte erkennt man ja schon daran, dass die nach dem Studium 26 sind, die mit Pflegeausbildung 32 Jahre... ;-)
Und das ist IMHO der springende Punkt, klar geht man mit sechs Jahren mehr Lebenserfahrung auf dem Buckel anders mit den Leuten um - es wäre ein Armutszeugnis, falls nicht.
Deshalb vergleich mal lieber einen der direkt studiert hat mit 32 Jahren mit einem der vorher Pflege gemacht hat mit 32. Der erstere ist mittlerweile Fach- oder gar Oberarzt und hatte auch reichlich Zeit alle komminikationstechnischen Finessen mitzunehmen, daher würde ich mal schätzen, dass es bei der großen Mehrheit der Gleichaltrigen trotz der unterschiedlichen Vita keinen signifikanten Unterschied bei den von Dir genannten sozialen Skills zugunsten der Pflegeveteranen gibt - und falls doch mal einer das nach 6 Jahren FA-Ausbildung nicht hinkriegt (Unbelehrbare soll es ja immer geben), dann hätte da eine Pflegeausbildung auch nicht mehr viel geändert. :-meinung

Daher - um zum eigentlichen Thema zurückzukommen - halte ich den Zugewinn durch die Ausbildung (der sich ja laut deren Fans offensichtlich v.a. in sozialen Fähigkeiten niederschlägt) für überschaubar. V.a. wenn der sich dann auch noch im Lauf der Lebenszeit nivelliert. Das soll die Ausbildung in keiner Weise abwerten, aber es rechtfertigt IMHO eben nicht eine allgemein höhere Bonierung der Ausbildung bei der Studienplatzvergabe - auch in Anbetracht der schon erwähnten negativen Folgen.

maniac89
20.03.2011, 06:33
(*) Und was ist eigentlich mit den ganzen Studiengaengen, die universitaetsintern ihre Kandidaten auswaehlen? Da gibt es in den aller, aller seltensten Faellen so etwas wie eine Wartezeitquote. Alles illegal? Sind die alle bloede? Ich dachte, ich habe ein Recht auf mein Wunschstudium Wirtschaftswissenschaften?! Wie? Nein? Mit Abitur von 3,5 werde ich da nirgends genommen? Skandal! Alle anzeigen!

Das stimmt nicht. Wartezeitquoten sind auch bei uni-intern vergebenen Studiengängen die Regel - zumindest für grundständige Studiengänge, aber auch für Master hab ich schon Wartequoten gesehen.

Siehe hier

http://www.uni-marburg.de/studium/studsek/bewerbnat/auswahlgrenzen#Wintersemester_2010/11

und hier ;-)

http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/32020000/Ref_2.2_-_SG_1/Auswahlgrenzen/Auswahlgrenzen_20102.pdf

SteffiChap
21.03.2011, 11:00
Könnte eigentlich auch in den Erkenntnis des Tages Thread:

Das Vergabeverfahren ist gerecht, denn gerechter geht es meiner Meinung nach auch gar nicht!

Abi vor 7 Jahren mit einer unterirdisch schlechten DN und trotzdem weiß ich nun, sollte die Welt nicht vorher untergehen, dass ich in 5 Monaten einen Zulassungsbescheid in den Händen halten werde :-) .
Klar, es ist eine unsagbar lange Zeit und man verteufelt das System und alle, die vor einem den Platz bekommen, aaaaaaber: am Ende erkennt man doch, dass man selber dran schuld ist :-) und wie glücklich man sich schätzen kann, diese Chance überhaupt zu bekommen.
Ich weiß nicht, ob ich für einen guten Abischnitt zu blöd war und ob ich deswegen auch das Studium vergeige oder ob ich die Fächer unglücklich gewählt habe und jetzt mit Lernen gut durchs Studium komme.

Niemand kann das vorher wissen, aber natürlich geht man bei einem 1er Abiturienten eher davon aus, dass er es schafft, als bei einem der 7 Jahre aufgrund des Abis warten musste.

Ich bin glücklich, dass ich zeigen darf, dass ich auch anders kann und vor allem, dass ich mir beweisen kann, dass ich nicht umsonst gewartet habe! :-)

Fazit: Jeder hat es verdient, sich in einem Studium zu probieren. Aber die, die sich in der Schule mehr angestrengt haben oder von Hause aus bessere Leistungen in Form von sehr guten Noten gezeigt haben, sollten auch eher zum Zug kommen, als die, die faul war oder aus anderen Gründen schlechtere Zensuren bekamen.

Jeder darf mal ran, der eine früher, der andere später ;-) !

Liebe Grüße, Steffi
(wahrscheinlich euphorisch ob der anstehenden Hochzeit :-)) :-love )

Chelsea
21.03.2011, 11:39
Seh ich genau so SteffiChap.

Absolute Arrhythmie
21.03.2011, 12:01
Ich für meine Teil wollte schon immer Medizi studieren und war in der Schule einfach nur zu faul. Deshalb reicht mein Abscihnitt icht und ich muss warten. Und ich bin dankbar dafür dass ich warten darf :)

Streifi2011
21.03.2011, 14:01
ich wollte das auch schon immer, hab mein abi extra nachgeholt und nur weil ich nicht gleich an die uni konnte bin ich jetzt die in den a*** getretene, aber shit happens, also, scheiß drauf, weiter arbeiten und dann mit nem "haufen Kohle" ins studium :-)

makkkus
21.03.2011, 15:52
... shit happens, also, scheiß drauf, weiter arbeiten und dann mit nem "haufen Kohle" ins studium :-)

wie gut das es nicht nur mir so geht. Ich glaube ja, dass es für irgendetwas gut ist, dass man wartet. Nicht nur zum finanziellen sparen. Die Erfahrung der Berufsjahre kann einem keiner nehmen, sei es von Station, Ambulanz, Labor, Röntgen oder so wie ich OP. Wir haben wenigstens eine Vorstellung von dem was uns im späteren Berufsleben erwartet/erwarten kann. Schlimm genug, dass wir trotzdem noch studieren wollen.

HaLu
23.03.2011, 20:52
wie gut das es nicht nur mir so geht. Ich glaube ja, dass es für irgendetwas gut ist, dass man wartet. Nicht nur zum finanziellen sparen. Die Erfahrung der Berufsjahre kann einem keiner nehmen, sei es von Station, Ambulanz, Labor, Röntgen oder so wie ich OP. Wir haben wenigstens eine Vorstellung von dem was uns im späteren Berufsleben erwartet/erwarten kann. Schlimm genug, dass wir trotzdem noch studieren wollen.

Ihr sprecht auch mir aus der Seele. Wir wissen, dass wir nicht mit der Nase gegen den Wind, im offenen Kittel durch das KH laufen müssen, damit wir uns geil fühlen, Medizin zu studieren.
Ich freue mich genau so wie ihr, auf die "kleinen" 17 Jährigen, die dank des Doppeljahrgangs Mama oder Papa mit zur Immatrikulation nehmen müssen und nicht in der Lage sind, selbstständig zu atmen, weil in keinem Buch geschrieben steht.

Nun aber mal eben zurück zum Thema... Wenn du Zivi machst, frag doch mal in deinem Krankenhaus, ob man dich nicht mit nem Stipendium unterstützen will. Kannst dann 4 Semester in Ungarn studieren und die restlichen 8 zum Beispiel in HH. Das währe MEINE Lösung, wenn ich jetzt an deiner Position stünde!

Coxy-Baby
23.03.2011, 21:10
Nun aber mal eben zurück zum Thema... Wenn du Zivi machst, frag doch mal in deinem Krankenhaus, ob man dich nicht mit nem Stipendium unterstützen will. Kannst dann 4 Semester in Ungarn studieren und die restlichen 8 zum Beispiel in HH. Das währe MEINE Lösung, wenn ich jetzt an deiner Position stünde!


In welchem Krankenhaus gibt es solche Stipendien?

pottmed
23.03.2011, 21:13
TakkaTukka-Land oder so :-nix

Jemine
23.03.2011, 21:19
geil!

Kackbratze
23.03.2011, 22:46
Das KH in dem ich arbeite bietet Stipendien, aber erst nach dem Physikum.

Coxy-Baby
23.03.2011, 22:50
Das KH in dem ich arbeite bietet Stipendien, aber erst nach dem Physikum.

Einige bei uns auch, aber auch frühestens nach dem Physikum, deswegen war ich bei der Idee Stipendium für einen Zivi, der dann in Ungarn studieren soll, leicht irritiert..

Rico
23.03.2011, 23:19
Ich freue mich genau so wie ihr, auf die "kleinen" 17 Jährigen, die dank des Doppeljahrgangs Mama oder Papa mit zur Immatrikulation nehmen müssen und nicht in der Lage sind, selbstständig zu atmen, weil in keinem Buch geschrieben steht.Manchmal zweifle ich auch an meiner These, dass mehr Lebenserfahrung auch reifere Charaktere hervorbringt. :-nix

So was ähnliches hab ich heut Nachmittag auf dem Spielplatz gehört:
Dreikäsehoch Nummer 1: "Du bist ja voll das Baby"
Dreikäsehoch Nummer 2: "Selber Baby, ich komm in die zweite Klasse."

Wenn man sich was drauf einbildet, dass man selber seine Immatrikulation unterschreiben darf...
Wenn Du jetzt noch Deine Schuhe alleine zubinden kannst, dann bist Du der König der Kindergartengruppe "Lustige Elefanten".

Kackbratze
24.03.2011, 05:10
Klettkind - Bärchengruppe, so würde ich das einschätzen ;-)

Absolute Arrhythmie
24.03.2011, 18:38
Ich finde die Angewohnheit sich als was besseres zu fühlen, nur weil man Ü25 ist und 12 WS auf dem Buckel hat irgendwie auch unangebracht.
Es machts einem im Studium bestimmt net leichter wenn man ständig raushängen lässt wie geil viel Lebenserfahrung man doch schon hat. Solche Leute nerven andere im Allgemeinen ;)

Ich finds nicht schlimm dass ich warten muss, aber was drauf einbilden - auf die Idee käm ich auch nicht :D

studi2010
24.03.2011, 23:10
Ihr sprecht auch mir aus der Seele. Wir wissen, dass wir nicht mit der Nase gegen den Wind, im offenen Kittel durch das KH laufen müssen, damit wir uns geil fühlen, Medizin zu studieren.
Ich freue mich genau so wie ihr, auf die "kleinen" 17 Jährigen, die dank des Doppeljahrgangs Mama oder Papa mit zur Immatrikulation nehmen müssen und nicht in der Lage sind, selbstständig zu atmen, weil in keinem Buch geschrieben steht...


mhmja, das war schon sehr reif. da hat sich die lebenserfahrung bezahlt gemacht (die abgesehen davon die 17 jährigen auch noch sammeln werden...).Die können zwar die immatrikulation nicht selbst unterschreiben, sind dafür aber nicht zu 80% von leuten umgeben, die 7 jahre jünger sind!
ich weiß was mich mehr ankotzen würde:-)
und sie sind vielleicht auch nicht in der lage selbstständig zu atmen(brüller...), aber dafür sind sie in der lage sich nen studienplatz - trotz doppeljahrgang - ohne 6 jahre zu warten zu beschaffen;-)
auch wenn dein stipendienplan sicherlich auch ne ziemlich ausgebuffte idee ist, du fuchs!

bin übrigens 21 und nicht 17 und studier auch schon, also ich gehör nicht zu den ganz "kleinen", ich find nur einfach die aussage unbeschreiblich dämlich für nen 26/27-jährigen menschen. es soll auch 17 jährige geben, die sich nicht geil fühlen weil sie medizin studieren, ebenso wie es 27 jährige gibt, die sehr wohl so denken.