Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Liebe Assistenten, brauche eure Hilfe: Neurologie, aber wo?



Seiten : 1 [2] 3

Toast
09.07.2011, 17:23
Ludwigshafen ist absolut empfehlenswert...
Netter Chef, nette Oberärzte, nettes Team an Assistenten...
Insgesamt wenig Überstunden da gute Organistation, alle Rotationen in der Regel in 4 Jahren zu schaffen...
Nachteil: stressige Aufnahme, hohe Arbeitsbelastung im Dienst bei großem Einzugsgebiet - alles im allen eben Akutneurologie...

Babinskine
10.07.2011, 21:01
Danke für die vielen Antworten!
Kann jemand was zur Neuro in Kaiserslautern sagen?

psycho1899
10.07.2011, 21:10
Was möchtest Du denn? Maximalversorger, peripheres Haus, universität oder nicht, Norddeutschland oder Süddeutschland... Deinen Fragen wirken etwas ... ziellos, mit Verlaub.

Babinskine
11.07.2011, 07:21
Als ziellos würde ich sie nicht unbedingt bezeichnen. Am liebsten wäre mir eine größere (50+ Betten, Stroke, Möglichkeit zur Zusatzqualifikation neurol. Intensivmedizin) neurologische Klinik in Baden-Württemberg oder NRW, bzw. am liebsten dazwischen. Was mir wichtig ist sind geregelte Arbeitszeiten bzw. vergütete/ausgeglichene Überstunden und ein fairer Umgang mit Chef und OAs. Uniklinik oder nicht ist mir relativ egal. Ich würde bei guten Arbeitsbedingungen auch an die Uni gehen, wobei sich das ja auszuschließen scheint. Daher schaue ich mir die Homepages der Kliniken an, die den ersten Punkt erfüllen und frage hier nach Meinungen über die anderen Punkte.
Der Großteil der Kliniken, nach denen ich Frage, sind ja größere Abteilungen zwischen NRW und BaWü....

Ehemaliger User 20130505
11.07.2011, 12:42
Kennt einer die Neurologie im Klinikum Ludiwgshafen, Christophsbad Göppingen oder die Vitos-Klinik in Weilmünster?


Zwar keine direkte Info über die Neuro, aber die Träger- und Eigentümerstruktur der Klinik ist wohl eher "originell".

Zum Fachlichen kann ich nichts sagen (bin ein NaWi), aber die "originelle" Trägerstruktur [1]sollte kein Abschreckungsgrund sein. Ich bin in dieser Gegend aufgewachsen und kann dazu nur sagen, dass dieses Klinikum dort einen sehr guten Ruf hat. Es macht die neurologische Versorgung für einen sehr großen Einzugsbereich und kooperiert mit der Klinik am Eichert, einem Haus der Maximalversporgung in Trägerschaft des Landkreises, das wegen des benachbarten Christophsbads keine Neurologie und Psychiatrie hat.
Die Neurologie habe ich mal kennengelernt, als ich meine Oma dort zu einer Angiographie samt Voruntersuchungen und später nach einer Gefäß-OP zu einigen Kontrollen gebracht habe. Die Atmosphäre (Umgangston, Gespräche mit Ärzten, etc.) habe ich als Außenstehender als recht angenehm empfunden.
@Babinskine: Vielleicht kannst Du dir einen Eindruck verschaffen, indem Du dort ein paar Tage hospitierst.

Edit meint dazu:

[1] Das Klinikum wurde von einem Arzt namens Landerer gegründet und dessen Familie hat es später weiter betrieben und ausgebaut. Das Klinikum ist (bzw.war) dort in der Bevölkerung einfach als "Landerer" bekannt. Für uns Kinder war der "Landerer" damals ein Synonym für Klapse, aber der Begriff war nicht negativ besetzt.

Babinskine
11.07.2011, 15:03
Danke Chris, hört sich gut an.
Das mit dem Hospitieren ist eine gute Idee. Momentan bin ich dabei ein paar Kliniken zwecks Bewerbung etc. herauszufischen und Göppingen wird denk ich mit dabei sein.
Allerdings werde ich mich wahrscheinlich erst nach dem Examen bewerben, weil ich erstmal noch ca. 1-2 Monate an meiner Doktorarbeit schreiben möchte und ich es stressig finde jetzt schon in der Lernphase herumzufahren, zu Bewerbungsgesprächen zu gehen und zu hospitieren.
Ich danke Euch allen jedenfalls für Eure Antworten. Ihr habt mir damit sehr geholfen.
Gewisse Infos kriegt man eben doch nur über Leute, die irgendwo arbeiten bzw. einen kennen der einen kennt der einen kennt usw.

Hellequin
11.07.2011, 16:46
Z und kooperiert mit der Klinik am Eichert, einem Haus der Maximalversporgung in Trägerschaft des Landkreises,
Das Eichert ist ein Zentral- kein Maximalversorger, das nur als kleine Anmerkung.

stennadolny
11.07.2011, 22:26
Wenn ein Zentralversorger die Neuro nicht im Hause hat, sollte man aber schon etwas hellhörig werden, nicht ?

Über die Psychos kann man ja noch diskutieren, aber die Neuros.......Willst Du ernsthaft in einer Irrenanstalts-Feigenblatt-Neuro arbeiten ?

Hellequin
12.07.2011, 05:53
Sorry Sten, aber das ist Unsinn was du von dir gibts. Die Neuro dort hat fast 100 Betten inklusive Frühreha und Beatmungsbetten, das hat wohl wenig mit einer Feigenblatt-Neuro zu tun.;-)

Ehemaliger User 20130505
12.07.2011, 06:10
Wenn ein Zentralversorger die Neuro nicht im Hause hat, sollte man aber schon etwas hellhörig werden, nicht ?

Das Eichert und das Christophsbad sind räumlich auch nicht weiter von einander entfernt, als es zum Beispiel einzelne Klinikumsgebäude in Tübingen sind.
Über die Psychos kann man ja noch diskutieren, aber die Neuros.......Willst Du ernsthaft in einer Irrenanstalts-Feigenblatt-Neuro arbeiten ?

Die Neuro würde ich nicht als Feigenblatt, sondern sogar eher als Schwerpunkt bezeichnen.

Das Klinikum liegt auf einem großen parkartigen Gelände und besteht teils aus alten, aber innen modernisierten Gebäuden und modernen Gebäuden aus den achtziger (und jüngeren?) Jahren. Die Neuro ist, soweit ich das damals gesehen habe, in den Neubauten unterbracht.

Babinskine
08.08.2011, 10:00
Hallo,

ich bins nochmal. Ihr habt mir schon sehr weitergeholfen. Danke dafür!
Ich würde mich freuen, wenn einer von euch (der einen kennt, der einen kennt usw.) was zur Neurologie im Westpfalzklinikum Kaiserslautern erzählen könnte...
Danke schon mal!!

jeannie
08.08.2011, 10:12
hallo,
zum aktuellen stand kann ich nix sagen, hatte mich selbst dort vor 4 jahren beworben, auf den ersten blick schien es auch ganz gut zu sein, das gespräch lief gut der chef schien nett und brachte mich dann auf station zu den assistenten....
naja jedenfalls erzählten die mir dann was von ständigem Assistenwechsel und schwierigkeiten die elektrophysiologie zu bekommen und rieten mir absolut davon ab... aber vielleicht ist es jetzt ja besser....

epeline
08.08.2011, 11:04
Ich weiß, ich bin eigentlich im falschen Forum, aber ich habe gerade ein Pflegepraktikum auf einer neurologischen Station beendet. Ich weiß zwar nicht in wie weit die Assistenzärzte zuständig sind aber mit der teils Neuochirurgischen/Neurologischen Station nebenan, dürften es an die 50 Betten sein. Die Assistenärzte kamen immer sehr gut mit ihren Oberärzten klar, in wie weit sich das auch auf den Chefarzt bezieht kann ich nicht sagen, lediglich zur Chefarztvisite war auch eine angenhme Atmosphäre. Eine Stroke-Unit ist auch vorhanden, allerdings nicht unmittelbar auf Station sondern auf der Intermediate-Care 2 Stockwerke tiefer. Das Krankenhaus von dem ich rede ist dieses: Klinikum Meiningen in Südthüringen: Klick (http://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/cms/kmg_2/deu/index.html)

Ich dachte es könnte eventuell interessant für dich sein. :-)

genau das wollte ich jetzt auch empfehlen, aber als die frage nach uni-klinik kam, kam ich ins wanken.

allerdings ist meiningen inzwischen lehrkrankenhaus der uni jena :-)

pietro
08.08.2011, 18:54
Hallo
könnte mir jmd über folgende Krankenhäuser berichten: prosper hospital in REcklinghausen, Allgemeine krankenhaus in Celle und Klinikum Herford. Besonders interessiert mich Unfallchir. oder Radiologie(Stimmung,überstunden,weiterbildung usw. . Ich wäre für alle Tipps dankbar. Gern auch PM. Vielen Dank :)

Babinskine
10.08.2011, 14:07
Danke für den Tipp mit Meiningen. Im Optimalfall suche ich eine Klinik zwischen Düren und Ludwigsburg (bei Stuttgart), da ich aus Düren komme und mein Freund (ebenfalls Mediziner auf Jobsuche) aus Ludwigsburg.
Ideal wäre wenn die Stadt nicht weiter als 2-3 Stunden in beide Richtungen entfernt wäre oder zumindest an einer der beiden Städte näher dran.
Klar, man kann nicht alles haben, aber Städte wie Ludwigshafen, Frankfurt, Kaiserslautern, Heidelberg, Mannheim,... liegen ganz gut in der Mitte...

Danke auch mit den Infos zu Kaiserslautern. Ich denke ich werde auf jeden Fall mal versuchen mit Assistenten dort zu sprechen. Vielleicht hat sich ja was getan in den letzten 4 Jahren....

Vom Uniklinik-Trip bin ich vorerst ab. Ich kann mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass es irgendeine Uniklinik in der Gegend gibt, die faire Arbeitsbedingungen bieten....
Aber ich denke an einer großen Klinik, die keine Uniklinik ist, sieht und lernt man auch viel...

~Asi~
20.08.2011, 12:18
.....

knisbe
21.08.2011, 12:35
Hatte auf einer Fortbildung mal eine Kollegin aus den Schmieder Kliniken Heidelberg getoffen -und zumindest sie war recht angetan von ihren Arbeitsbedingungen. Wohl gutes Klima, Arbeitsbelastung in Ordnung und Arbeitszeiten, die man als geregelt ansehen kann.

abcd
21.08.2011, 14:44
Zumindest fällt bei Kaiserslautern auf, dass in den letzten Jahren sehr häufig Stellenanzeigen ausgeschrieben sind.

psycho1899
21.08.2011, 17:10
Zumindest fällt bei Kaiserslautern auf, dass in den letzten Jahren sehr häufig Stellenanzeigen ausgeschrieben sind.

Jo, die schicken ja teilweise Stellengesuche, getarnt als Fortbildungseinladungen, an Privatadressen. Ich frage mich, woher die meine Adresse haben... :-oopss

Kliniken Schmieder ist ne excellente Reha-Klinik... aber eben eine Reha-Klinik. Wäre persönlich für mich nicht die erste Wahl, um meine neurologische Karriere zu starten. In Kombination mit der Frage nach der UK Heidelberg schon strange... ich mein, Ortsgebundenheit hin oder her, aber zwischen Rehaklinik oder Uniklinik sollte man sich schon wissentlich entscheiden m.E.

~Asi~
22.08.2011, 10:37
.....