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Sonnenschein2
14.06.2011, 15:46
Opt-out habe ich nicht unterschrieben, sonst wären's entsprechend mehr.
Was unterschreibt man da genau, kannst du das bitte mal erklären ? Und ist es schwierig, wenn man einer solchen Sache nicht zustimmt, dann trotzdem den Vertrag zu bekommen ?
Manche User wiederholen sich halt ungern, diesen Umstand bitte ich zu respektieren.
Müssen sie doch auch nicht, wer Lust hat antwortet, wer keine hat läßt es bleiben - so wird es jedenfalls in anderen Foren gehandhabt. Nur dieses Häufige: "das haben wir früher schon mal erörtert", "lies erst das gesamte Forum durch, bevor du uns hier mit einer Frage behelligst", was hier im Forum praktiziert wird, das nervt schon ein wenig und wirkt einfach sehr abweisend und unfreundlich - finde ich jedenfalls. Diesen Umstand musst du natürlich nicht respektieren, wenn du einfach kurz versuchst zu verstehen, was ich meine, dann reicht das schon ;-).
DrSkywalker
14.06.2011, 18:49
Was unterschreibt man da genau, kannst du das bitte mal erklären ? Und ist es schwierig, wenn man einer solchen Sache nicht zustimmt, dann trotzdem den Vertrag zu bekommen ?
Müssen sie doch auch nicht, wer Lust hat antwortet, wer keine hat läßt es bleiben - so wird es jedenfalls in anderen Foren gehandhabt. Nur dieses Häufige: "das haben wir früher schon mal erörtert", "lies erst das gesamte Forum durch, bevor du uns hier mit einer Frage behelligst", was hier im Forum praktiziert wird, das nervt schon ein wenig und wirkt einfach sehr abweisend und unfreundlich - finde ich jedenfalls. Diesen Umstand musst du natürlich nicht respektieren, wenn du einfach kurz versuchst zu verstehen, was ich meine, dann reicht das schon ;-).
Du hast einen sehr nervigen Ton an dir. Gibts hier immer mal wieder... :-micro
Feuerblick
14.06.2011, 19:03
Für 48 Beiträge blickt der Sonnenschein aber schon sehr hinter die Kulissen... Respekt. :-lesen
Es geht hier auch um Höflichkeit. Kein Mensch würde sich als Anfänger mit seinem Instrument in ein Orchester setzen und fröhlich in die Runde fragen "Sacht ma, wie spielt man das Ding eigentlich?". Nein, er würde zunächst spielen lernen und sich dann erst ins Orchester setzen. So ähnlich ist es hier auch... Erst Suchfunktion benutzen und die Ergebnisse auch sichten und erst wenn das nichts bringt fragen.
Um was zum Thema beizutragen (nachdem hier einige so nett waren): Die Anzahl von Diensten und damit Wochenstunden ist von Haus und Fach abhängig. Ich habe in meinem Fach (Augenheilkunde, Uni) zwar Opt-out unterschrieben, weil ich 24-Stunden-Dienste vorziehe, komme aber trotzdem auf maximal einen Dienst pro Woche und ein Wochenende im Monat im Schnitt. Sprich: 65 Stunden/Woche hab ich noch nie hinbekommen.
gyrasehemmer
14.06.2011, 19:30
sssssss
Psychiatrie: Meistens recht pünktlicher Schluß, d. h. ohne Dienste wie vertraglich vereinbart 42 h/Woche.
Mit Diensten und bei bestehender opt-out-Regelung 60 h/Woche im Mittel über ein halbes Jahr, d. h. es können schon mal an die 100 h/Woche werden, die sich durch Urlaubs/Fortbildungs/Krankheitszeiten dann wieder ausgleichen.
(opt out: Regulär zulässig sind 48 h/Woche, bei ausdrücklicher Zustimmung des Arbeitnehmers dürfen - offiziell - bis zu 60 h/Woche im Mittel über ein halbes Jahr gearbeitet werden).
Neu ab Juli: Dienste in der Nacht allein statt zu zweit (400-Betten-Haus) mit doppelter Vergütung (nur auf Wunsch, keine Verpflichtung)!
ProfessorDrSnuggles
14.06.2011, 20:56
Hallo liebe Medi-Learn-Gemeinde.
Vielen, lieben Dank für eure ehrlichen und zahlreichen Antworten. Ihr habt mir sehr geholfen!
Allerdings möchte ich zu einigen Einwürfen etwas sagen.
Selbstverständlich habe ich mich nicht einfach hier angemeldet und prompt meine Frage in die Runde geworfen. Ich habe sehr wohl zuvor die Suchfunktion bemüht.
Ich möchte diejenigen von euch die so etwas denken, bitten, einmal nach "Arbeitszeiten für Assistenzärzte" zu suchen. Bitte schaut euch diese o.ä. einfach einmal die Suchergebnisse an. Es ist wirklich sehr schwieri,g überhaupt eine einzige Antwort auf genau meine Frage zu finden.
Dass es diese sehr wohl irgendwo im weiten Medi-Learn Weiten gibt, ist mir auch klar, scheint es doch eine FAQ zu sein. Nur finden mußt Du den richtigen Thread erstmal.
Ich bitte um Verzeihung, wenn ich jemanden mit meiner Hilflosigkeit belästigt haben sollte. Mir erschließt sich allerdings nicht, weshalb jemand eine Antwort auf meine Frage formuliert, die da lautet: "Diese Frage wurde schon x Mal beantwortet."
Da mir diese Antwort offensichtlich nicht im geringsten weiterhilft, kann sie doch nur aus der Motivation sich als "Alter Hase" zu outen heraus entstanden sein. Für diesen Fall könnte man sich derlei Antworten doch eigentlich schenken, oder? Denn: Wenn man mir helfen wollte, würde man den richtigen Thread posten, gell?
Aber egal ob kritisch oder nicht: VIELEN DANK AN ALLE, DIE IHRE ZEIT HERGEGEBEN HABEN, UM MIR ZU HELFEN :knuddel:
Feuerblick
14.06.2011, 20:59
Nun, hier wurden diverse Threads verlinkt. Und auch dein Thread bringt eine Erkenntnis: DIE eine einzige Antwort gibt es nicht sondern ein "Es kommt drauf an...".
Inwiefern haben dir denn jetzt die wenigen Antworten hier weitergeholfen? Du weisst doch jetzt höchstens, dass es von über 60 Stunden/Woche bis 42 Stunden/Woche alles gibt. Das übrigens steht auch in den verlinkten Threads... Mich würde jetzt schon mal interessieren, welche Erkenntnis du daraus ziehst? Wirst du studieren und das Risiko eingehen, eine Stelle mit mehr als 60 Wochenstunden zu bekommen oder lieber doch nicht?
ProfessorDrSnuggles
14.06.2011, 21:14
Hallo Feuerblick,
eine berechtigte Frage. Ich antworte ehrlich:
Ich habe eine Freundin und eine Tochter. Da ich meine Selbständigkeit aufgegeben habe und komplett bei 0 anfangen muß, kann ich als Assistenzarzt meine family nicht allein über Wasser halten.
Ich habe wie gesagt eine Tochter, meine Freundin muß Vollzeit arbeiten (40Stunden) und wir haben niemanden für die Kleine.
Nun teilten mir ja, wie gesagt, einige Ärzte mit, daß man niemals mit 55 Stunden/Woche auskäme. Dies würde ich körperlich schon schaffen, habe ich bis vor Kurzem doch regelmäßig >60 Stunden gearbeitet. Es wäre allerdings wegen meiner Tochter in Verbindung mit meiner VZ Lebensgefährtin ohne Verwandte für unsere Tochter auf Dauer nicht möglich/sinnvoll.
Da hier keiner regelmäßig mehr als 60 Stunden als Arbeitszeit angegeben hat, bin ich sehr beruhigt und freue mich auf die Zukunft.
Für die Menschen wie Dich, die schon tiefer in diesem Thema sind, scheint es logisch. Ich stehe doch erst am Anfang....
Feuerblick
14.06.2011, 21:19
Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass du dir kein Fach aussuchst, in dem Überstunden und viele Dienste "in" sind. Gibts leider auch... ist aber auch wieder abhängig von Haus und (wichtig) vom Charakter des Assistenzarztes. Nicht jeder gibt sich freiwillig massig Überstunden und Dienste ;-)
sodbrennen
14.06.2011, 21:20
Du musst aber auch bedenken, dass bis Studiumsende deine Tochter schon mindestens 6 Jahre älter ist, und die Situation dann ganz anders. Bzgl. der Tochter würde ich mir eher überlegen, wie das Studium sein wird... :-nix
Und selbst im absoluten Idealfall wären es ja immerhin noch 6,5 Jahre bis zur ersten Stelle ;-)
Sonnenschein2
14.06.2011, 21:25
(opt out: Regulär zulässig sind 48 h/Woche, bei ausdrücklicher Zustimmung des Arbeitnehmers dürfen - offiziell - bis zu 60 h/Woche im Mittel über ein halbes Jahr gearbeitet werden).
Danke EKT für die Erklärung
Kackbratze
14.06.2011, 22:07
Du musst aber auch bedenken, dass bis Studiumsende deine Tochter schon mindestens 6 Jahre älter ist, und die Situation dann ganz anders. Bzgl. der Tochter würde ich mir eher überlegen, wie das Studium sein wird... :-nix
Insbesondere da man den Härtefallantrag zwar stellt, aber deswegen trotzdem nicht sicher an der Uni "vor Ort" landen wird.
Relaxometrie
14.06.2011, 22:15
Danke EKT für die Erklärung
Danke für Deinen Dank. Sehr freundlich ;-)
lalelunurdermannimmondschautzu
Sonnenschein2
14.06.2011, 22:41
Danke für Deinen Dank. Sehr freundlich ;-)
hattest du es auch schon erklärt ? hab ich das übersehen ?
Relaxometrie
14.06.2011, 22:43
hattest du es auch schon erklärt ? hab ich das übersehen ?
Nö, hatte ich nicht. Keine Sorge.
Sonnenschein2
14.06.2011, 22:46
@Relaxometrie - und was meintest du dann damit ???????????????????????????
Relaxometrie
14.06.2011, 23:16
@Relaxometrie - und was meintest du dann damit ???????????????????????????
Dem liegen äußerst komplexe Gedankengänge zugrunde, die ich derzeit nicht zu erklären vermag :-D
Satellit
15.06.2011, 10:44
Wenn man schon mal wieder bei dem Thema ist - wie sieht es denn aus mit den Fachrichtungen, die angeblich keine so hohe Arbeitsbelastung mit sich bringen?
Häufig hört man sowas ja über die Radiologie und Pathologie. Nach Nutzen der Suchfunktion bin ich hier auch auf Beiträge gestoßen, in denen stand, dass man in der Pathologie tatsächlich keine Dienste und keine Wochenendarbeit hat.
Kann man das wirklich so stehen lassen? Warum gibt es dann keinen riesigen Andrang auf die Pathologie?
Relaxometrie
15.06.2011, 11:06
Neben den vermeintlich guten Arbeitsbedingungen muß einem das Fach ja auch liegen. Wenn man sich also nicht für Radiologie oder Pathologie interessiert, können es halt auch die "guten" Arbeitsbedigungen nicht herausreißen.
Wobei ich das aber auch für ein Märchen haelte, daß die Arbeitsbedingungen in diesen Fächer toll sein sollen.
In der Radiologie gibt es auch Wochenend- und Nachtdienste. Die macht man als Assistent aber wohl tatsächlich erst nach einer längeren Einarbeitungszeit. Und ob man Nachtdienste überhaupt schon vor dem Facharzt macht? Keine Ahnung. Aber die alleinige bessere Dienstsituation kann einem das Fach nicht schmackhaft machen, wenn man es ansonsten ablehnt.
Und die Pathologie mag für Assistenten vielleicht ohne Nacht- und Wochenendarbeit abgehen, aber viele Pathologie-Abteilungen sind halt an Unikliniken angesiedelt, wo Du den Feierabendforschungskrampf und die Lehre mit abdecken musst, also auch kein typischer "nine-to-five-Job" zu erwarten ist.
Ein klinisches Fach, in dem es eher ruhiger zuzugehen scheint, ist die Dermatologie.
Von den Überstunden her scheinen Psychiatrie und Anästhesie noch vergleichsweise günstig zu sein.
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