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flopipop
04.07.2011, 10:07
ich stelle mich als immer mit namen vor, die funktion als student verrate ich erst wenn ich danach explizit gefragt werde. das erspart mir manch eine diskusiion, auf die ich bei 15 blutnentnahmen nicht wirklich lust habe.

Michael72
04.07.2011, 11:01
Also Nee, die OSCE-Prüfung ist kein Argument.
Wenn man danach geht, müsste ich mich vorstellen mit:
"Guten Tag[kräftiger Händedruck], mein Name ist Vorname Nachname, ich bin Ihr Heicumed-Student"

Man sollte noch erwähnen, dass man sich beim Viggolegen-OSCE mit diesem Satz bei der Armattrappe vorstellt...

ehem-user-02-08-2021-1033
04.07.2011, 11:54
Für mich steht der Staus "Student" nicht im Widerspruch zu einer gewissen Kompetenz. Ausserdem finde ich nicht, dass das Vorstellen etwas mit Status oder Kompetenz (wenn dann soziale Kompetenz) zu tun hat, sondern schlichtweg mit Höflichkeit und Anstand.
Das man sich bei bekannten Patienten nicht jeden Tag aufs Neue vorstellt, ist ja klar.

Dem Widerspreche ich bedingt!
Stellt sich die Kassiererin im Baumarkt, McDonalds, im Supermarkt namentlich vor?
Stellt sich der Kellner im Restaurant (Ausnahme Gourmetrestaurant, da machen die das tatsächlich...) namentlich vor?
Wohl aber stellt sich beispielsweise der Pilot bei deinem Flug in den Urlaub namentlich vor.
Wer als Dienstleister einen gewissen Status in der Hierarchie hat der stellt sich nunmal vor,und zwar mit Nachnamen.
Durch das namentliche Vorstellen machst du dich auch in gewisser Weise "wichtig" und grenzt dich selbst von dem namenlosen Etwas ab. Sicherlich kann dies dann auch der Beginn für ein Vertrauensverhältnis sein.

Und meinem persönlichen Empfinden nach wäre es mir als Patient vollkommen egal, ob sich der d+mme Student namentlich vorstellt.
Bei einem Stationsarzt würde ich es erwarten,denn der trifft Entscheidungen die mich betreffen, und ich fände ein Nicht-Vorstellen unhöflich.
Unhöflich fände ich es für den Studenten, wenn er nicht grüßt, nicht anklopft, die Bettdecke einfach wegreißt etc... und schließlich nicht sagt, dass er Student ist. Sein Name würde mich aber nicht interessieren...

Muriel
04.07.2011, 12:36
Sich vorzustellen beim ersten Kontakt, ist ein absolutes Gebot der Höflichkeit :-meinung Ich habe mich auch komatösen Patienten immer vorgestellt. Und wenn mir "nur" der Student = ist ja noch nicht so kompetent (dies spiegelt hier nicht meine Meinung wider!) Blutabnehmen will oder sonstwelche meine Körperintegrität betreffenden Dinge an mir verrichten will, dann möchte ich bitte wissen, wer derjendige denn ist. Zumal man mit einer netten Begrüßung und Vorstellung dem Patienten schon Angst nehmen kann ("boah, ist der nett!"

Evil
04.07.2011, 12:44
Dem Widerspreche ich bedingt!
Stellt sich die Kassiererin im Baumarkt, McDonalds, im Supermarkt namentlich vor?
Stellt sich der Kellner im Restaurant (Ausnahme Gourmetrestaurant, da machen die das tatsächlich...) namentlich vor?
Wohl aber stellt sich beispielsweise der Pilot bei deinem Flug in den Urlaub namentlich vor.
Wer als Dienstleister einen gewissen Status in der Hierarchie hat der stellt sich nunmal vor,und zwar mit Nachnamen.
Durch das namentliche Vorstellen machst du dich auch in gewisser Weise "wichtig" und grenzt dich selbst von dem namenlosen Etwas ab. Sicherlich kann dies dann auch der Beginn für ein Vertrauensverhältnis sein.
Dieser Logik folgend sollte sich aber auch der Student vorstellen.
Für den Patienten hat jemand, der Löcher in ihn hineinpiekst, in jedem Fall einen hohen Status.

Wenn jemand versucht, MEINEN Körper zu versehren, dann will ich wissen, wie der heißt :-D

Relaxometrie
04.07.2011, 12:49
Wenn jemand versucht, MEINEN Körper zu versehren, dann will ich wissen, wie der heißt :-D
Das erinnert mich an einen Artikel, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, aber leider nicht mehr finde:
Eine Personalerin (Managerin, Führungskraft, ich weiß nicht mehr genau, aber irgendwas "Höheres") wurde zu Frauenquoten und ähnlichen Themen befragt und kam auch auf Pilotinnen zu sprechen. Sie sagte:" Ich vertraue den Frauen im Cockpit selbstverständlich. Aber wenn die Pilotin "Nicole" heißt, würde ich vor dem Abflug gerne kurz mit ihr sprechen."
:-D:-)):-oopss

Brutus
04.07.2011, 12:56
Das erinnert mich an einen Artikel, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, aber leider nicht mehr finde:
Eine Personalerin (Managerin, Führungskraft, ich weiß nicht mehr genau, aber irgendwas "Höheres") wurde zu Frauenquoten und ähnlichen Themen befragt und kam auch auf Pilotinnen zu sprechen. Sie sagte:" Ich vertraue den Frauen im Cockpit selbstverständlich. Aber wenn die Pilotin "Nicole" heißt, würde ich vor dem Abflug gerne kurz mit ihr sprechen."
:-D:-)):-oopss

Da würden mir spontan aber noch ein paar Namen einfallen :-)) :-))
Auch wenn der Pilot Kevin Justin heißt, würde ich zumindest einmal hören wollen, ob ich daneben liege mit meinen Vorurteilen!!! :-))

Muriel
04.07.2011, 12:59
Nee nee, die Justinfraktion ist noch nicht so weit, Pilot sein zu können. Die sind ja höchstens 15 Jahre alt, die Burschen. Gefährlicher dürften da im Moment andere Namen sein, die ich hier verschweige, um nicht in Fettnäpfchen zu treten :-D

perro
04.07.2011, 14:19
Nee nee, die Justinfraktion ist noch nicht so weit, Pilot sein zu können. Die sind ja höchstens 15 Jahre alt, die Burschen. Gefährlicher dürften da im Moment andere Namen sein, die ich hier verschweige, um nicht in Fettnäpfchen zu treten :-D

das würd mich jetzt aber interssieren ^^ komm, hau's raus!

Brutus
04.07.2011, 14:28
Nee nee, die Justinfraktion ist noch nicht so weit, Pilot sein zu können. Die sind ja höchstens 15 Jahre alt, die Burschen. Gefährlicher dürften da im Moment andere Namen sein, die ich hier verschweige, um nicht in Fettnäpfchen zu treten :-D


das würd mich jetzt aber interssieren ^^ komm, hau's raus!

Schön galant mit ner Arschbombe ins Fettnäpfchen!!! :-)) :-)) :-))

Giant0777
04.07.2011, 17:38
was ist denn daran inkompetent, sich als medizinstudent vorzustellen??? letztlich entscheidet doch das auftreten, bzw. eine gewisse sicherheit die man ausstrahlt ( pech, wenn man nichts ausstrahlt ).

bei uns im kh gibts ne oberärztin, die kann sich tausendmal vorstellen kann und wird doch ganz oft von angehörigen angesprochen:"schwester, wo sind denn die blumenvasen?"

kompetenz zeigt man eben nicht nur durch den status!:-meinung

ersti
05.07.2011, 01:26
Wir können ja einfach mal alle Patienten nach einer BE fragen, ob denen Name und/oder Funktion wichtig ist.

Pas
05.07.2011, 07:55
Wir können ja einfach mal alle Patienten nach einer BE fragen, ob denen Name und/oder Funktion wichtig ist.

Hab 5 Jahre in der Pflege gearbeitet, über Ärzte die sich nicht vorstellen, wird grundsätzlich geschimpft. Sich Vorzustellen sollte wirklich nicht zu viel verlangt sein.

Relaxometrie
05.07.2011, 10:50
Hab 5 Jahre in der Pflege gearbeitet, über Ärzte die sich nicht vorstellen, wird grundsätzlich geschimpft. Sich Vorzustellen sollte wirklich nicht zu viel verlangt sein.
Über Ärzte, die sich beim Pflegepersonal nicht vorstellen?
Oder habt Ihr überwacht, ob sich der Arzt bei jeder Blutentnahme wieder formvollendet beim Patienten vorstellt :-))

Pas
05.07.2011, 10:56
Über Ärzte, die sich beim Pflegepersonal nicht vorstellen?
Oder habt Ihr überwacht, ob sich der Arzt bei jeder Blutentnahme wieder formvollendet beim Patienten vorstellt :-))

Ne, bei den Patienten natürlich. Wobei ich Ärzte, welche sich beim Pflegepersonal nicht vorstellen, auch nicht verstehen kann.

Die Patieten reden nunmal gern über ihre Ängste, Sorgen und Probleme mit der Pflege und ob du es glauben willst oder nicht, das Vorstellen ist sehr oft ein Thema.

Relaxometrie
05.07.2011, 11:27
Ich stelle mich immer ausgiebig und bei allen Mitarbeitern vor, speziell beim Antritt einer neuen Arbeitsstelle. Während des Studiums also in allen Pflegepraktika/Famulaturen, nach dem Studium dann halt bei Berufsbeginn.
Bei neuen Patienten und deren Angehörigen stelle ich mich auch einmal vor. Dann ist aber auch irgendwann gut, und im laufenden Betrieb sind -wie ich weiter oben schon geschrieben habe- andere Qualitätsmerkmale für die Behandlung wichtiger, als das chronische Sich-Vorstell-Ritual.

Pas
05.07.2011, 11:50
Einmal Vorstellen sollte ja auch reichen, nur zu Beginn hast du das geschrieben:


Den eigenen Namen zu sagen, halte ich für überflüssig. Die Patienten können sich ja oft schon wesenstlichere Infos nicht merken. Wenn sie an dem Namen interessiert sind, können sie ja auf dem Namensschild nachlesen.

Aber egal, :-keks

flopipop
05.07.2011, 12:37
ich stelle mich auch immer beim pflegepersonal vor. es kann vorkommen, dass bei einem großen team auch mal jemand, der eine woche später aus dem urlaub kommt, aus versehen im eifer des gefechts "vergessen" wird. und dann ist man unten durch, es heisst, man wäre arrogant, und "stelle sie nie vor" usw. es gehört natürlich zum normalen zwischenmenschlichen dasein, sich gegenseitig vorzustellen, aber ich habe die erfahrung gemacht, dass gerade pflegepersonal manchmal übersensibel mit dem thema umgeht.

yanmed
05.07.2011, 14:22
Meiner Meinung nach geht es nicht darum, ob man es selber unhöflich findet oder nicht. Allein aufgrund der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die es als höflich und selbstverständlich ansehen, stelle ich mich bei Erstkontakt immer mit Namen und Funktion vor.

Viel schwieriger finde ich es, sich bei Famulaturen im OP vorzustellen.
Da wird einem von vielen Seiten sowieso nicht zugehört (v.a. wenn wenn man beim Gasman sitzt).
Hinzu kommt noch, dass alle Leute gleich aussehen und man meist nicht weiss, ob man sich den Leuten gegenüber schon vorgestellt hat :D

Brutus
05.07.2011, 14:33
Meiner Meinung nach geht es nicht darum, ob man es selber unhöflich findet oder nicht. Allein aufgrund der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die es als höflich und selbstverständlich ansehen, stelle ich mich bei Erstkontakt immer mit Namen und Funktion vor.

Viel schwieriger finde ich es, sich bei Famulaturen im OP vorzustellen.
Da wird einem von vielen Seiten sowieso nicht zugehört (v.a. wenn wenn man beim Gasman sitzt).
Hinzu kommt noch, dass alle Leute gleich aussehen und man meist nicht weiss, ob man sich den Leuten gegenüber schon vorgestellt hat :D

Deswegen habe ich "meine" Famulanten / PJler / Väter immer selber morgens als Erstes den OP-Schwestern vorgestellt. Die wollen / müssen das ja immer wissen, allein schon um von vorne herein klar zu machen, wo ihr "Tanzbereich" ist. :-))
Die Operateure haben wir dann meist in der Waschkaue besucht, oder eben beim Reinkommen kurz abgefangen. Und wen es nicht interessiert: Wayne's... :-))