Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Franken Wechselkurs! Wer überlegt in die Schweiz zu gehen?
Mein Freund studiert an der Uni St. Gallen (HSG, hat einen ziemlich guten Ruf und gilt als DIE Wirtschaftsuni in der Schweiz und ist im Ausland ebenso bekannt), macht in einem Semester seinen Master
Super das dein Freund an der HSG bald seinen Master macht. Die Absolventen sind ja auch weltweit bekannt für ihr moralisches Verhalten in Bezug auf Geld.
Erst recht nicht mit dem Aspekt, so viel Geld wie möglich zu scheffeln und dann wieder abzuhauen, das geht denen ziemlich gegen den Strich (und mir persönlich auch).
Keiner der Absolventen geht jemals ins Ausland ohne die dortige Sprache perfekt zu sprechen. Keiner geht ins Ausland um richtig geld zu scheffeln um dann später wieder in die Heimat ( wo immer die ist) zurück zu kommen. Aber dein Freund ist natürlich ganz anders....wenn Liebe blind macht....
ich würde vorschlagen, dass wir hier entweder wieder (?) ;-) zu einer sachlichen diskussion zurückkehren oder aber, dass das thema bei der vielzahl von persönlichen ressentiments hier mal geschlossen wird..
KingLoui
16.08.2011, 22:58
Ganz ehrlich die Schweizer sollten froh sein, dass wir sie medizinisch und überhaupt kulturell so mitschleifen.
Diese Arroganz und Fremdenfeindlichkeit scheint insbesondere in Ländern zuzunehmen die selber weder kulturell noch wirtschaftlich etwas zu bieten haben. (Könnte am Jodmangel liegen)
Also für mich sind Berge und Unterstützung von Korruption und Kriminalität weltweit durch Schwarzgeldkonten eher zweifelhafte Gründe für dieses absurde Verhalten.
Mich kriegen da keine zehn Pferde hin, denn diese Borniertheit und Kleingeistigkeit können mir auch horrende Nettogehälter nicht versüßen.
stennadolny
16.08.2011, 23:15
Ganz ehrlich die Schweizer sollten froh sein, dass wir sie medizinisch und überhaupt kulturell so mitschleifen.
Komisch: In Deutschland hat man schön langsam in manchen Landstrichen Drittweltstatus, was die ärztliche Versorgung angeht (= keine Ärzte oder aber keine deutschsprachigen Ärzte). Trotzdem geht der Deutsche nicht nach S-A oder Mäc-Pom oder in Bayern in die Oberpfalz (kulturell und med. ebenbürtig und sein eigen HEIMAT), sondern lieber in die kulturell und med. rückständige (deutschprachige) Schweiz, weil der Deutsche weder Französisch noch Italienisch noch Rätoromanisch kann. Wie viele Schweizer.
Diese Arroganz und Fremdenfeindlichkeit scheint insbesondere in Ländern zuzunehmen die selber weder kulturell noch wirtschaftlich etwas zu bieten haben.
So wie Deutschland, Dein Heimatland, ansonsten würden wohl so viele deutsche Ärzte nicht davonlaufen, sondern im eigenen Land die Kultur scheffeln.
In Bayern gehen nicht wenige lieber in die Schweiz als in die bayerische Provinz. Gut so.
(Könnte am Jodmangel liegen)
Aber am Jodmangel in Deutschland, weil hier das Salz nicht jodiert ist (im Gegensatz zur DDR......)
Also für mich sind Berge und Unterstützung von Korruption und Kriminalität weltweit durch Schwarzgeldkonten eher zweifelhafte Gründe für dieses absurde Verhalten.
Für mich auch. Du haste aber noch die Schweizer Vergangenheit mit den KZs, Auslöser für 2 Weltkriege und die neoimperialistischen Kriege in Afghanistan und am Balkan vergessen, da sind die Schweizer ganz weit vorne mit bei. Ebenso mit Knallchargen-Außenministern oder Hanswurst-Verteidigungsministern.
Mich kriegen da keine zehn Pferde hin, denn diese Borniertheit und Kleingeistigkeit können mir auch horrende Nettogehälter nicht versüßen.
Die Schweizer werden es verkraften können :-))
In der Schweiz bekommen die Deutschen die Restposten - und bei Führungsposten scheint man nicht nur in der Medizin mit deutschen Führungsstil nicht ganz zufriden zu sein (, was ich verstehen kann !). Durch meine Kontakte in Österreich scheint es in der Alpenrepublik ähnlich zu sein - man ist eben in den Nachbarländern als Deutscher nicht Hegemon, sondern Gast - geduldeter Gast, der sich anzupassen hat. Kein Tourist, kein Eroberer, sondern Gastarbeiter, jederzeit austauschbar.
Die Deutschen halten sich nicht nur im Medizinbetrieb ja auch genügend Gastarbeiter aus der EU und NIcht-EU. Und ich möchte nicht immer wissen, wie die behandelt werden.....
der_querulator
17.08.2011, 06:51
Hat die Schweiz nicht ein Freihandelsabkommen im der EU ?
Nein.
Kackbratze
17.08.2011, 07:54
Warum hackt hier eigentlich niemand auf Dubai rum?
Die Gehälter sind teilweise exorbitant, die Lebenshaltungskosten hoch, aber mit dem Gehalt machbar. Das Land beutet via Erdölpreis den Rest der Welt aus und zwingt so unschuldige Staaten wie die USA, BRD oder Frankreich in Ressourcenkriege.
Ich finde, gerade auch weil in Dubai auch Araber wohnen, dass wir uns, wenn wir mit der Schweiz fertig sind, uns um Dubai kümmern und auch in die Richtung dümmliche persönliche Angriffe richten müssen.
Danach empfehle ich China (Menschenrechte, Organhandel, Chinesen), Indien (Überbevölkerung, Zwangsheirat, Organhandel, Kaschmir) und zum gesunden Abschluss Mexico (Drogenkrieg, Slums, Kindersoldaten) oder Somalia (Piraterie, Hungersnot, islamischer Terrorismus).
Für weitere Vorschläge bin ich dankbar!
P.S. Auf Grund des temporären Wechselkurses zu entscheiden, in welchem Land ich arbeiten will ist sehr kurzfristig gedacht. Weiterbildung, persönliche Interessen und das persönliche Umfeld sollten eher Beweggründe für Karriereentscheidungen sein als irgendwelche von Bankern gemachte Wirtschaftsveränderungen die jederzeit reversibel sein können.
Schimmelschaf
17.08.2011, 08:32
@Gregory
1. ist mein Freund Schweizer und durchaus weltoffener als ich und 2. weisst du offensichtlich nichts über das Wirtschaftsstudium, BWL und VWL sind zusammen und haben verschiedene Themen, nicht nur Geld, dementsprechend macht man auch den Master. Das was du meinst, ist der Master "Accounting and Finance".
Hachja, immer wieder schön, wenn einem Zeugs unterstellt wird. Ihr kennt mich gar nicht, also haltet mal eure Finger ruhig. Und ja, gewisse persönlich angreifende/stark vorurteilende Sätze habe ich geschrieben, damit ihr mal merkt, wie überaus "freundlich" es ist, wenn einfach mal so über jemanden geurteilt wird.
Kulturell und wirtschaftlich nichts zu bieten.. Ahja. Die Wirtschaft der Schweiz ist dennoch besser gestellt, als die von Deutschland. somit behauptest du also, dass Deutschland kulturell und wirtschaftlich sehr sehr arm dran ist. Deutschland war immerhin das Land, dass bei der Einführung des Euros die anderen Finanzminister 2x gebeten hat, die Schuldengrenze zu erhöhen und hielten sich somit an keine einzige Abmachung. Bis dann die anderen Länder nachzogen und die Schuldengrenze immer weiter nach oben schraubten. Kulturell.. Schonmalz.B. in der Innerschweiz gewesen? Schonmal was von der ETH ZH gehört? Nein? Ignorant. Medizinisch und kulturell mitschleifen.. Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Schwarzgelder: wenn Menschen mit krimineller Energie die Schutzmechanismen eines Staates ausnutzen, die zur Sicherheit des Volkes bestimmt sind, kann das Land ja wohl herzlich wenig dafür. Was war denn das mit Merkel? Kann mir keiner erzählen, dass bei ihr keine Lobby beim Atomstreit dahinter stand. Also lass auch da mal die Kirche im Dorf.
Aber ja, da ich etwas geschrieben habe, was hier nicht gefällt, ist jetzt die ganze Schweiz böse. Da sind wohl einige nicht fähig zu differenzieren. Das mit der Fremdenfeindlichkeit geht aber zu weit. Es gibt einen Unterschied, aus welchem Blickwinkel man die Einwanderung betrachtet. Ich habe sehr viel mit Ausländern zu tun, allein schon durch freiwillige Projekte. Bisher läuft seit Monaten alles gut und ich kann mich in Ruhe auf Englisch mit den Arbeitnehmern verschiedenster Nationen unterhalten (soviel zum Thema, dass ich verlange, dass alle sofort die Landessprache können müssen).
Wer die anderen Sätze bezüglich Sprachtipps und "Vorwarnungen" (Bsp: Aufziehen durch Sprücheklopfen) nicht verstanden hat, ist nicht meine Schuld. Aber Deutschland ist ja ein reines Unschuldslamm.. Unfassbar, wieviele Bretter da vor dem Kopf genagelt sein müssen.
Kein Wunder ist Pisa für Deutschland so schlecht gelaufen. Wenn sogar bei (ehemaligen) Abturienten ein Kompetenzmangel an Interpretations- und Lesefähigkeit besteht. Sonst wären mir so einige Sachen gar nicht erst unterstellt worden.
Träumt hier weiter von Geld und Glück, aber flennt nicht rum, wenns nicht funktioniert. Wer mir noch unbedingt sgen will, wie unverschämt ich doch bin, jegliche Luftschlösser zerstört zu haben, kann das per PN machen. Halte mich aus diesem Philosophiekurs jetzt raus. Und da ich konsequent bin, halte ich es auch ein.
konstantin
17.08.2011, 09:50
Kein Wunder ist Pisa für Deutschland so schlecht gelaufen.
Das fasst deine ganzen Beitraege in diesem Thread eigentlich ganz gut zusammen: Radikal, pauschalisierend und (pesönlich) anfeindend. :-nix
Die Alpenländer sind halt das bessere Deutschland, wann kapieren wir Deutschen das endlich :-))
teletubs
17.08.2011, 10:37
Wer überlegt noch aufgrund dieser einmaligen und unglaublich guten Währungssituation in die Schweiz zu gehen? Und was spriht denn dann noch dagegen?
Ich würde mich so langsam beeilen, da der Kurs wieder steigt ;-)
KingLoui
17.08.2011, 13:55
Komisch: In Deutschland hat man schön langsam in manchen Landstrichen Drittweltstatus, was die ärztliche Versorgung angeht (= keine Ärzte oder aber keine deutschsprachigen Ärzte). Trotzdem geht der Deutsche nicht nach S-A oder Mäc-Pom oder in Bayern in die Oberpfalz (kulturell und med. ebenbürtig und sein eigen HEIMAT), sondern lieber in die kulturell und med. rückständige (deutschprachige) Schweiz, weil der Deutsche weder Französisch noch Italienisch noch Rätoromanisch kann. Wie viele Schweizer.
So wie Deutschland, Dein Heimatland, ansonsten würden wohl so viele deutsche Ärzte nicht davonlaufen, sondern im eigenen Land die Kultur scheffeln.
In Bayern gehen nicht wenige lieber in die Schweiz als in die bayerische Provinz. Gut so.
Aber am Jodmangel in Deutschland, weil hier das Salz nicht jodiert ist (im Gegensatz zur DDR......)
Für mich auch. Du haste aber noch die Schweizer Vergangenheit mit den KZs, Auslöser für 2 Weltkriege und die neoimperialistischen Kriege in Afghanistan und am Balkan vergessen, da sind die Schweizer ganz weit vorne mit bei. Ebenso mit Knallchargen-Außenministern oder Hanswurst-Verteidigungsministern.
Die Schweizer werden es verkraften können :-))
In der Schweiz bekommen die Deutschen die Restposten - und bei Führungsposten scheint man nicht nur in der Medizin mit deutschen Führungsstil nicht ganz zufriden zu sein (, was ich verstehen kann !). Durch meine Kontakte in Österreich scheint es in der Alpenrepublik ähnlich zu sein - man ist eben in den Nachbarländern als Deutscher nicht Hegemon, sondern Gast - geduldeter Gast, der sich anzupassen hat. Kein Tourist, kein Eroberer, sondern Gastarbeiter, jederzeit austauschbar.
Die Deutschen halten sich nicht nur im Medizinbetrieb ja auch genügend Gastarbeiter aus der EU und NIcht-EU. Und ich möchte nicht immer wissen, wie die behandelt werden.....
Hab's nur überflogen, liest sich wie ein einziger Minderwertigkeitskomplex.
@Gregory: Ich stimme dir zu.
@Schimmelschaf: Erstmal: Wenn mich einer Hitler beschimpfen würde, wäre dies mir unangenehm. Zweitens: Ich wette, dass dein Freund später ins Ausland geht. Abgänger von der SUPER GEILEN SPITZENKLASSE WIRTSCHAFTSUNI St. GAllen !!!!! werden von großen Firmen im Ausland sicherlich übernommen. Falls er in ein englischsprachiges Land gehen sollte hoffe ich, dass er ja nur reines Englisch spricht und nicht etwa mit schweizerischen Akzent. Weil nach deiner Argumentation würde er sich nicht integrieren, wenn er mit Akzent reden würde
Außerdem muss man sich ja fragen, warum so viele Deutsche einen Job in der Schweiz finden. Entweder liegt es am Ärztemangel (Dann müssten ja die Schweizer die Deutschen mit Kusshänden empfangen) oder die Schweizer Ärzte sind schlechter als die deutschen Ärzte. Und wer stellt die Deutschen ein???? Bestimmt nicht deutsche Arbeitgeber.
Denke mal darüber nach
LasseReinböng
18.08.2011, 01:04
Schade, daß der Thread so abgerutscht ist. Da wird einmal das Thema der besseren Vergütung im Ausland angesprochen und schon geht das Geheule los.
Kackbratze
18.08.2011, 05:12
Zum Themenkomplex "Vergütung - Ausland - Schweiz" gibt es schon div. Threads. Bisher fehlte nur die per SpOn gepushte Wechselkursdebatte.
An sich ist der günstige Wechselkurs nur dann interessant, wenn man in der Schweiz arbeitet und in Deutschland lebt bzw. grenznah in der Schweiz wohnt und sein Geld in Deutschland ausgibt.
Ich zahle die gleiche Miete in Schweizer Franken seit 4 Jahren, egal wie der Euro-Kurs steht. Es gab in den letzten Woche kleine Preissenkungen bei Lebensmitteln, aber diese waren vorher ohnehin überteuert. Nur weil der Wechselkurs gut ist (aktuell Euro/CHF etwa 1,13), heisst es noch lange nicht, dass das Leben in der Schweiz plötzlich günstiger ist als vor etwa 3 Jahren (damals war der Kurs Euro/CHF zweitweise 1,60).
Ich war vorgestern zum Abendessen in Deutschland. Für 2 Vorspeisen, 2 Hauptspeisen und 2 Getränke haben wir 45 Euro bezahlt.
Das entspricht etwa 50 Schweizer Franken beim aktuellen Wechselkurs. Damit kriegt man in der Schweiz 1 Vorspeise und 1 Hauptspeise im Restaurant (wenn man Glück hat!).
netfinder
19.08.2011, 22:25
An sich ist der günstige Wechselkurs nur dann interessant, wenn man in der
Schweiz arbeitet und in Deutschland lebt bzw. grenznah in der Schweiz wohnt
und sein Geld in Deutschland ausgibt.
:-meinung
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