Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Uniwechsel zum PJ ohne Tauschpartner
sodbrennen
05.01.2012, 19:14
Betrifft das nicht dann nicht nur die Uni, wo du die Prüfungen hast. Wär doch komisch, wenn man für's 1. Tertial Studiengebühren zahlen muss? :-nix
Sonic,
ich vermute auch, dass ein Nachweis der LMU über die gezahlten Studiengebühren für dieses Semester reichen müssten. Das erste PJ-Tertial ist ja nur deswegen mit Studiengebühren belastet, weil es eben bereits im letzten regulären Semester anfängt.
SuperSonic
05.01.2012, 19:39
Das wäre so auch sinnvoll, andererseits weist die TU explizit darauf hin, dass es sein kann, dass man doppelt beitragspflichtig ist:
Hinweis für externe PJ-Bewerber
Die Studierenden, die sich um einen PJ-Platz an der Technischen Universität München bewerben, müssen vor Antritt Ihres PJ hier immatrikuliert sein. Die Immatrikulation ist beim Immatrikulationsamt zu beantragen und erfolgt für den PJ-Beginn im Februar und August (ÄAppO-neu) rückwirkend für das gesamte Semester, in das der PJ-Beginn fällt. Deshalb werden für dieses Semester die semesterweise an die Technische Universität München zu zahlenden Gebühren und Beiträge fällig, soweit die Voraussetzungen für die Erhebung dieser in Ihrer Person erfüllt sind. Es kann also sein, dass sowohl an der Universität, von der aus Sie sich bei uns bewerben, als auch an der Technischen Universität München für ein und dasselbe Semester Verwaltungskostenbeiträge, Studentenwerksbeiträge, Zweitstudiengebühren, Langzeitstudiengebühren und/oder Studiengebühren zu zahlen sind. Dies sollten Sie bei der Entscheidung über die Bewerbung um einen PJ-Platz an der Technischen Universität München unbedingt berücksichtigen.
http://www.meditum.de/pj/index.php?option=com_content&task=view&id=16&Itemid=34
Hallo zusammen,
habe hier alles durchgelesen und einige kurze Fragen :
ich habe bald alle Klinik Scheine und würde gerne zum PJ aus persönlichen Gründen an eine andere Uni wechseln ( Lübeck, Göttingen bzw. irgendwo wo ich das PJ im Hamburger Umland ableisten kann ) Auf der Homepage der Lübecker habe ich viele Infos gefunden, die Uni Göttingen gibt darüber nicht soooo viel Infos her.
1. wie stehen die Chancen generell ohne Tauschpartner ( also mit einer Direktbewerbung ) einen PJ Status zu bekommen ? Ich verstehe das Querstellen mancher Unis nicht, schließlich will man ja keinen neuen kompletten Studienplatz, sondern bietet quasi nur noch seine Arbeitskraft etc. an den entsprechenden Lehrkrankenhäusern an, die müssten sich doch eigentlich freuen und ich glaube das jeweilige LPA hat jetzt auch nicht so sehr den Mehraufwand oder übersehe ich da etwas ?
2. spielt es eine Rolle, in welchem Fachsemester ich bin ? Ich bin nicht in Regelstudienzeit, habe das Physikum deutlich später gemacht und auch in der Klinik aus familiären Gründen ein Jahr aussetzen müssen.
3. wäre dann für mein HEX komplett das neue LPA zuständig oder hab ich dann noch was mit meinem HeimatLPA zu tun ? Brauche ich von meinem LPA / meiner Heimatuni eine Bestätigung, dass ich "Pj-reif" bin ? Oder reicht die Einreichnung der gängigen Unterlagen ( Physikumszeugnis, Famuzeugnisse, Scheine etc. )
Vielen Dank
Ich verstehe das Querstellen mancher Unis nicht, schließlich will man ja keinen neuen kompletten Studienplatz, sondern bietet quasi nur noch seine Arbeitskraft etc. an den entsprechenden Lehrkrankenhäusern an, die müssten sich doch eigentlich freuen
Lehrkrankenhäuser bekommen Geld für jeden PJler, insofern kostest Du die neue Uni ja schon etwas.
SuperSonic
24.01.2012, 09:32
ich habe bald alle Klinik Scheine und würde gerne zum PJ aus persönlichen Gründen an eine andere Uni wechseln ( Lübeck, Göttingen bzw. irgendwo wo ich das PJ im Hamburger Umland ableisten kann ) Auf der Homepage der Lübecker habe ich viele Infos gefunden, die Uni Göttingen gibt darüber nicht soooo viel Infos her.
Frag doch am besten die PJ-Ansprechpartnerin (http://www.med.uni-goettingen.de/de/content/studium/912.html) - du bist sicher nicht der/die erste mit dem Wunsch, zum PJ an die Uni Göttingen zu wechseln.
2. spielt es eine Rolle, in welchem Fachsemester ich bin ? Ich bin nicht in Regelstudienzeit, habe das Physikum deutlich später gemacht und auch in der Klinik aus familiären Gründen ein Jahr aussetzen müssen.
Das sollte in diesem Fall eigentlich keine Rolle spielen.
3. wäre dann für mein HEX komplett das neue LPA zuständig oder hab ich dann noch was mit meinem HeimatLPA zu tun ? Brauche ich von meinem LPA / meiner Heimatuni eine Bestätigung, dass ich "Pj-reif" bin ? Oder reicht die Einreichnung der gängigen Unterlagen ( Physikumszeugnis, Famuzeugnisse, Scheine etc. )
Bei mir haben die üblichen Unterlagen gereicht, aber manche Unis bestehen wohl auf einer Bestätigung der "PJ-Reife" (steht ja weiter vorne in diesem Thread...). Wie gesagt: PJ-Ansprechpartner kontaktieren und verbindliche Auskunft einholen.
Für das Hex ist nach einem Uniwechsel nur noch das neue LPA zuständig.
Ich habe für das kommende Semester dasselbe durchgemacht und mich an vielen Unis informiert und beworben.
Zuallererst einmal kann man sagen, dass wirklich jede Uni andere Regelungen und Anforderungen hat. Glaub also keiner Information die verallgemeinert, wie zum Beispiel "Wechsel zum PJ sind nie ein Problem!". Bei solchen Formulierungen sollten allerdings eh bei jedem Medizinstudenten die Alarmglocken klingeln. ;)
Nachdem ich mit 9 Unis telefoniert habe (also natürlich immer mit den PJ-Beauftragten), hatte ich mir ne schöne Liste angelegt, in der keine Uni der anderen glich, was Bewerbungsart, Fristen und Chancen anging. Einige Unis sind froh über jeden neuen PJler, andere hingegen scheinen dir bewusst Steine in den Weg legen zu wollen. Aber es können ja auch steinige Wege begangen werden...
Die Universitäten Münster und Göttingen zum Beispiel nehmen keine Direktbewerber an. Zumindest wurde mir bei beiden Unis am Telefon versichert, dass die Chancen gleich Null sind. Dafür bieten dir beide Unis die Möglichkeit der Zweithörerschaft und das sehr sicher und ohne viel Aufwand (jedenfalls in Göttingen). Der Haken dabei: Deine eigene Uni muss das Ganze erlauben und anerkennen.
Das finden die wenigsten Unis gut, denn die müssen den Studenten dann prüfen (im Hammerexamen) ohne ihn als Arbeitskraft zu haben (im PJ). Aber auch da gibts wieder Unis die sehr liberal sind, was das angeht. Köln zum Beispiel. Falls deine eigene Uni also keine Zweithörerschaft anerkennt, versuchs mit nem Wechsel nach Köln und bewirb dich parallel auf Zweithörerschaft in Göttingen. Klingt kompliziert? Isses auch! Aber dafür sind die Chancen, so das begehrte Lehrkrankenhaus zu bekommen, sehr hoch. Ob das den Aufwand dann Wert ist muss jeder für sich entscheiden.
Als Fazit meiner Recherche lässt sich sagen: Nichts geht über ein Telefonat mit dem jeweiligen Prüfungsbeauftragten. Also: schreib dir deine Fragen auf, ruf an und quetsch sie aus!
Hoffe das konnte dir oder sonst wem helfen. Leider findet man nicht viele solcher Infos im Internet, daher hab ichs jetzt man etwas ausführlicher gemacht. Hoffe das war in deinem (eurem) Sinne.
SuperSonic
30.01.2012, 13:13
Wow, da hatte ich ja echt viel Glück mit meinem Wechsel...
papiertiger
30.01.2012, 13:31
Hoffentlich haben sich derlei Überlegungen mit der PJ-Mobilität dann bald erledigt. Hab eigentlich wenig Lust so einen Wechselzirkus zum zweiten Mal zu machen (aber noch weniger Lust, im PJ jeden Tag vor 5 aufzustehen um rechtzeitig da zu sein..)
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