PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedichte, Lyrik, Poesie und so...



Seiten : 1 2 3 4 5 [6]

Abendstern
03.11.2003, 06:00
Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Freude,
eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
und eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.

Knecht
04.11.2003, 08:08
Abends kommst Du spät nach Hause,
Rackerst, schuftest ohne Pause,
Buckelst nur und schwitzt wie'n Schwein...
Eigentlich kannst Du nicht klagen,
Irgendwann wirst Du Dir sagen:
Tu es - oder lass es sein...

(c) Knecht, 2001

nefgeländefahrer
06.11.2003, 18:42
Das Feldheizgerät



Wenns draußen stürmt, das Wasser friert,
der Bach sich schon mit Eis verziert

Der Winter kömmt, es wird jetzt kalt,
jedoch die Heizung ist schon alt.

Die Wärme wird Notwendigkeit,
es bleibt mir nicht mehr sehr viel Zeit.

Der Wigbold friert an Arsch und Füßen.
So ist kein Winter zu geniessen.

Was mir jetzt gut gefallen tät :
Ein Bundeswehr - Feldheizgerät.

Ein Kleines gibt´s, ein Großes auch
Bei ebay stehn die auf dem Schlauch.

Die bieten an, grad wie´s gefällt
jedoch die Frage die sich stellt:

Es gibt die Größe 1 und 2.
Wer war bei der BW dabei ?

Wer kennt die Dinger , kann berichten
von Leistung, Größe und Gewichten ?

Mit Öl würd ich das gern betreiben,
so kann ich schön im Warmen bleiben.

Denn Holz zu spalten jeden Tag,
mir Freude nicht entlocken mag.

Im Anschluß, jetzt noch auf die Schnelle,
ich Bilder zur Verfügung stelle.

Geklaut bei ebay spät am Tag
damit Ihr seht, wonach ich frag.

Nun hoffe ich auf die Erklärung,
im Sinne baldiger Erwärmung.

RS-USER-rettungshamster
09.11.2003, 17:28
Manchmal ist weniger mehr

Manchmal musst du mich allein lassen,
damit ich das Gute, dass du mir gibst,
in mir nachklingen lassen kann.
Zuviel Honig macht den Tee zu süß

RS-USER-rettungshamster
09.11.2003, 17:40
Ob man es glaubt oder nicht, wir suchen uns tatsächlich unsere Gedanken aus.
Wir denken vielleicht aus Gewohnheit denselben Gedanken immer wieder, so dass es scheint, als würden wir uns den Gedanken nicht aussuchen.
Aber die ursprüngliche Wahl haben tatsächlich wir selbst getroffen.
Wir können uns weigern, bestimmte Gedanken zu denken.
Überlegen wir nur, wie oft wir uns widersetzt haben, einen positiven Gedanken über uns selbst zu denken. Nun gut, wir können auch uns widersetzen, einen negativen Gedanken über uns zu denken.



Louise L. Hay

Intensivling
10.11.2003, 12:37
Gedanken

Halt mich in diesem Augenblick einfach nur fest.
Ich will, dass Du Dich mit mir fallen lässt.
Küss mich, fühl Dich in mich ein
und lass mich ein Teil von Deinem sein.
Bleib, schweb in Deinem Geiste nicht schon fort
und wenn Du's tust, verharre dort.
Wart auf mich, ich möchte Deine Welt verstehn -
erfahren, entdecken, erkunden - will mich in Dir sehen.
Gib mir nur ein bisschen Zeit
Dich zu finden in Deinem Gedankenkleid.
Lass nicht zu, dass die Tür verschlossen ist,
Du weisst, ich hab Dich so lange vermisst.
Schenk mir ein Lächeln der Offenheit, lass mich tiefer sehn,
für Lügen bin ich nicht bereit!
Halt nichts vor mir zurück, zeig mir auch die Abgründe!
Ich gäbe Vieles dafür, wenn ich Dich nur verstünde!

Der Intensivling

Intensivling
10.11.2003, 21:19
Die Nacht !

Ich liege neben dir und schau in die Sterne,
sehe wie das Licht des Mondes dein Gesicht
in ein helles und warmes Licht eintaucht.
Ich streichel deine Wange, küsse dich noch einmal
sinnlich auf deine Stirn.
Im Halbschlaf streichelt deine Hand mein Gesicht
und du merkst wie eine Träne an mir hinnabrinnt.

Denn in diesem Augenblick wartich glücklich gewesen,
aber leider bleibt mir dieser Augenblick mit dir verwehrt.

Der Intensivling

Intensivling
10.11.2003, 21:21
Sterne

Zum Himmel geschaut
hab meinen Augen kaum getraut
funkelnde Sterne am Himmelszelt
vielleicht, auf der ganzen Welt.

Mich langsam gedreht,
der Wind hat mich umweht.
Gesucht nach einem Stern,
der wie Du ist, so fern.

Gefunden hab ich ihn nicht,
aber ich sah Dein Gesicht.
Einen Moment am Himmelszelt
in dieser großen Sternenwelt.

Der Intensivling

RS-USER-rettungshamster
20.12.2003, 19:42
Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.

Mahatma Ghandhi

nefgeländefahrer
20.12.2003, 19:46
:D D:-) :D

RS-USER-rettungshamster
20.12.2003, 19:49
Das interpretier ich jetzt mal für mich im Stillen :D

Intensivling
21.12.2003, 16:49
Original geschrieben von rettungshamster
Das interpretier ich jetzt mal für mich im Stillen :D

Besser ist das wohl Hamster :D

RS-USER-rettungshamster
30.01.2004, 19:56
Die Zeit

Zeit ist etwas Kostbares und Besonderes,
etwas das uns oft leider fehlt und wir
vielfach unnötig verschwenden.

Es ist aber etwas, dass wir uns unbedingt nehmen
und dann vor allem auch genießen sollten.

RS-USER-gonzo
30.01.2004, 19:58
wie wahr!!!:)

Ruediger
07.06.2004, 13:21
Das Herz

Eines Tages stand ein junger Mann in der Stadt und erklärte, dass er das
schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine große Menschenmenge versammelte sich, und bewunderte sein Herz, denn
es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie gaben ihm
Recht, es war wirklich das schönste Herz, dass sie je gesehen hatten.
Der junge Mann war sehr stolz und prahlte über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, Dein
Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines. Die Menschenmenge und der
junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war
voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch
andere ersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige
ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo
ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz
sei schöner, dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herzen, sah dessen Zustand und
lachte: " Du musst scherzen", Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines
ist perfekt und Deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.

"Ja", sagte der alte Mann, Deines sieht perfekt aus, aber ich würde
niemals mit Dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen dem, ich meine Liebe
gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und
oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das an die leere Stelle meines
Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue
Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der
andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat, das sind die leeren
Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn die
Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die
Liebe, die ich für diesen Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages
zurückkehren und den Platz ausfüllen werden.
Erkennst du jetzt was wahre Schönheit ist?"

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging
auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönem Herzen
und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein
Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen
Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, das jetzt nicht mehr perfekt war,
aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.
Sie umarmten sich und gingen Seite an Seite den Weg in Liebe gemeinsam,
solange bis die Herzen aufhörten zu schlagen.

Ein Herz kann man nicht kaufen, doch wenn man Glück hat, bekommt man es geschenkt!

:knuddel:

RS-USER-DerDings
21.09.2004, 19:32
mal was kurzes von bukowski

mein leben ist eine pleite.
eine nach der anderen.
ein ententeich voll.

RS-USER-rettungshamster
18.07.2007, 22:14
Hier mal wieder ein Reanimationsversuch eines alten Threads ;)


Ein, find ich, schönes Gedicht von Mascha Kaléko......



Das Ende vom Lied

Ich säh dich gern noch einmal wie vor Jahren
Zum erstenmal. Jetzt kann ich es nicht mehr.
Ich säh dich gern noch einmal wie vorher,
Als wir uns herrlich fremd und sonst nichts waren.

Ich hört dich gern noch einmal wieder fragen,
Wie jung ich sei, was ich des Abends tu.
Und später dann im kaum geborenen Du
Mir jene tausend Worte Liebe sagen.

Ich würd mich so gerne wieder sehnen,
Dich lange ansehn stumm und so verliebt.
Und wieder weinen, wenn du mich betrübt,
Die viel zu oft geweinten dummen Tränen.

Das alles ist vorbei. Es ist zum Lachen!
Bist du ein andrer, oder liegts an mir ?
Vielleicht kann keiner von uns zwein dafür.
Man glaubt oft nicht, was ein paar Jahre machen.

Ich möchte wieder deine Briefe lesen,
Die Worte, die man liebend nur versteht.
Jedoch mir scheint, heut ist es schon zu spät.
Wie unbarmherzig ist das Wort: gewesen !

RS-USER-Neal
19.07.2007, 13:20
Wird besser? Wirds schlechter? So fragen wir alljährlich, doch seien wir ehrlich. Leben ist immer Lebensgefährlich

Erich Kästner