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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dekubitusprophylaxe - Mit Wundheilsalbe oder Feuchtigkeitsspendende Lotion ?



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Hörbird
23.06.2004, 12:28
Hallo,

Heute ist bei meiner Arbeit auf Sozialstation eine Frage aufgetaucht die sicherlich interessant ist. Es geht dabei um die Dekubitusprophylaxe. Ganz klar die Druckentlastung, aber bisher wurde um die Haut zu unterstützen, immer gelehrt noch evtl. zusätzlich eine Wundheilcreme aufzutragen z.B. Mirfulan, oder Panthenol.

Doch eine Schweßter, mit der ich heute arbeitete, hatte wohl die Erfahrung gemacht, das solche Salben die Haut eher austrocknen und rissig machen. Sie benutzt lieber feuchtigkeitsspendende Lotion, das sie die Haut geschmeidig hält und hat positive Erfahrungen gemacht.

Nach allem was ich gelernt habe, steht das aber im Gegensatz.

Wie steht Ihr dazu ? Welche Erfahrungen habt Ihr evtl. gemacht ?

RS-USER-Claudi
01.07.2004, 18:09
Grundsätzlich würde ich das nicht pauschalisieren. Es kommt doch sehr auf den jeweiligen Patienten (individuelle Gefährdung, Hautzustand etc.) an.

Im speziellen würde ich NIEMALS Mirfulan zur reinen Prophylaxe bei "normal intakter" Haut nehmen. Da ist Zinkoxid drin - daher kommt es zur Austrocknung der Haut. Das ist allenfalls bei einer Windeldermatitis o. ä. wünschenswert.
Panthenol - hm. Allenfalls bei sehr sehr trockener und rissiger Haut (ist ja eigentlich auch eine Heilsalbe und kein herkömmliches Pflegeprodukt, gelle). Und natürlich superdünn und nur auf Hautbereiche, die für die nächste Stunde nicht aufliegen. Sonst weicht die Haut wohl eher auf.

Drum ist die Anwendung reiner Hautpflegepräparate abgestimmt auf den Zustand der Haut eindeutig am besten. Schließlich gehört zur Dekubitusprophylaxe eindeutig eine supergute Hautpflege. Also die Haut schön sauber, trocken und geschmeidig halten. ;)

Hörbird
01.07.2004, 18:18
Das Salben nicht alleine gegen Dekubitus hilft ist klar, allein von der Pathogenese her.


Im speziellen würde ich NIEMALS Mirfulan zur reinen Prophylaxe bei "normal intakter" Haut nehmen. Da ist Zinkoxid drin - daher kommt es zur Austrocknung der Haut.

Leider wurde genau das uns gelehrt !:confused:

Also hat die Schweßter gar nicht unrecht wenn sie sagt mit Lotion einreiben, weil sie die Haut geschmeidig hält ...

RS-USER-Claudi
01.07.2004, 18:21
äh nä. Hör mal ruhig auf die Schwester. ;)
Erfahrung ist das halbe Leben bzw. Theorie und Praxis....:D

Ich weiß nicht, was man euch so beibringt - bin ja nicht mehr auf dem neuesten Stand. Nur würde ICH es nicht nehmen. Jedenfalls nicht dafür. ;)

Hörbird
01.07.2004, 18:25
Naja...Grundsätzlich wird uns gelehrt, wenn wir es gut und ausreichend begründen können, dürfen wir auch so handeln.

In dem Fall eine sehr gute Begründung!

Tja, die Erfahrung fehlt mir halt, kein Wunder bin gerade mal 2 Jahre in der Pflege, 1 davon als Zivi....

RS-USER-Claudi
01.07.2004, 18:40
na dann ist es ja gut... :-p

Die Erfahrung kriegst du schon. Nur immer schön fragen wieso weshalb weswegen. Dann geht dir meist ganz von selbst ein Licht auf. Und beim Praxistest gibts ohnehin im Laufe der Jahre so manches AHA - Erlebnis.

Hörbird
01.07.2004, 18:55
Wird Zeit für eine richtige Pflegewissenschaft - schließlich haben Ärzte auch mal klein angefangen !:D

Intensivling
30.07.2004, 13:31
Mal meinen Senf dazu geb :

Also nachdem ich neue Studien durchgeschmökert und meine eigenen Erfahrungen damit gemacht habe würde ich zur Decubitusprophylaxe keinerlei Salben oder Cremes verwenden .... warum auch ???
Stetige Lagerung und Kontrolle der betroffenen Hautareale ist das Mittel der Wahl.
Feuchtigkeitcremes auf den gefährdeteen Stellen ist oft der perfekte Nährboden für Infektionen, Keime. Deswegen wurde das auf unserer Intensiv abgeschafft.
Mirfulan oder ähnliches ist kontraindiziert, denn durch das Zinkoxid und andere Bestandteile wird eine Minderdurchblutung sogar noch gefördert.

Mein Rat also ... Finger weg von den Salben und Cremes :D

RS-USER-Kräuterhexe
30.07.2004, 14:00
Wollte schon längst auch eine kleine Anmerkung schreiben (muß mich aber gerade primär mit Malaria und Hepatitiden rumschlagen):
bei den Lotionen muß man bißchen aufpassen, daß es KEINE O/W - Präparate ( Öl in Wasser, ok, ist Dir wahrscheinlich klar, aber ich finde es gut, sich das manchmal vor Augen zu führen) sind. Die trocknen die Haut so richtig aus.
Was ein günstiges Mittelchen nach ausgedehnten Waschungen ( trocknen die Haut schließlich auch aus) ist, ist Maiskeimöl oder - nicht lachen - Livio o.ä. Öl :-p.
Ansonsten s.o.

Nursy
30.07.2004, 14:04
Original geschrieben von Kräuterhexe

Was ein günstiges Mittelchen nach ausgedehnten Waschungen ( trocknen die Haut schließlich auch aus) ist, ist Maiskeimöl oder - nicht lachen - Livio o.ä. Öl :-p.
Ansonsten s.o.

Genau !!! und am besten auf noch feuchter Haut !
Macht sie schön geschmeidig !!!

RS-USER-Claudi
30.07.2004, 16:54
auch das mit dem Öl für die Haut würde ich nicht pauschalisieren. Ich finde, umdenken tut not. Was für den einen Patienten gut und richtig ist, muss es für den anderen noch lange nicht sein. Individuelle Pflege für den individuellen Patienten! Das kann doch so schwer nicht sein! :grins:
Es gibt sicher sehr viele Menschen, die nach dem Waschen überhaupt kein Pflegeprodukt brauchen, da sie eine schöne, gesunde Haut haben. Das ist leider längst nicht bei allen der Fall. ;)
Vielleicht einfach mal fragen, womit die Leute sich zu Hause pflegen. Oft ist das durch private "klinische Tests" das Mittel der Wahl.

Übrigens: Meine Haut wird pfirsichrot, wenn ich da mit Olivenöl o. ä. ran gehe. Kanns irgendwie nicht vertragen.... :D

RS-USER-Kräuterhexe
30.07.2004, 17:18
Original geschrieben von Claudi
auch das mit dem Öl für die Haut würde ich nicht pauschalisieren.
Wollte ich auch nicht, war als "alter" Tip gedacht, da nicht überall bekannt!
Ich finde, umdenken tut not. Was für den einen Patienten gut und richtig ist, muss es für den anderen noch lange nicht sein. Individuelle Pflege für den individuellen Patienten! Das kann doch so schwer nicht sein! :grins:
Es gibt sicher sehr viele Menschen, die nach dem Waschen überhaupt kein Pflegeprodukt brauchen, da sie eine schöne, gesunde Haut haben. Das ist leider längst nicht bei allen der Fall. ;)
Vielleicht einfach mal fragen, womit die Leute sich zu Hause pflegen. Oft ist das durch private "klinische Tests" das Mittel der Wahl.
Sehe ich genauso, aber s.o. und noch ein aber:
Viele Menschen benutzen irgendwelche komischen "Pflegemittel", weil Tante Mia das benutzt oder Uschi Glas dafür Werbung macht - und was dabei rauskommen kann....
:grins:
Ich versuche seit 1 Jahr meiner Mutter klar zu machen,die so eine komische Lotion für Haut ab 50 nimmt, und jammert, daß sie so eine trockene Haut hat, daß sie mal dieses Zeug weglassen sollte.
Aber bis man seine Eltern groß hat ... :D

Übrigens: Meine Haut wird pfirsichrot, wenn ich da mit Olivenöl o. ä. ran gehe. Kanns irgendwie nicht vertragen.... :D
Ich meinte auch nicht Olivenöl - das reizt, glaube ich, fast jede :D (mich auch)
Wie wäre es mit Eselsmilch???? ;)
Einen schönen Abend

RS-USER-Claudi
30.07.2004, 17:29
Original geschrieben von Kräuterhexe
... Viele Menschen benutzen irgendwelche komischen "Pflegemittel", weil Tante Mia das benutzt oder Uschi Glas dafür Werbung macht - und was dabei rauskommen kann....

Ich hab ja auch gesagt oft ist es das Mittel der Wahl und nicht, dass man Uschi Glas' Hautcreme für die armen Leute benutzen soll. Ich kannte auch mal eine ältere Dame, die darauf bestand, sich mit Melkfett einzureiben....
Aber oft ist es gar nicht mal so schlecht, was die Leute benutzen. ;)

Den Tipp mit dem Olivenöl hat mir jemand anderes gegeben :o
Übrigens hatte ich auch mal einen "Garantietipp" für Teebaumölprodukte. Konnte danach 3 Tage nicht auf die Straße :-p

Eselsmilch? Teuer, oder? :o
Aber wurscht. Es geht hier schließlich um die Haut alter Menschen, die meist schon viele Jahre das Bett hüten. ;)

RS-USER-Kräuterhexe
30.07.2004, 17:37
Die Eselsmilch wäre eher für Dich gewesen! Als Freitagabendentspannungsbad ( bevor Du jetzt denkst, ich will Dir irgendwie etwas unterstellen..)

Soll ja schon Cleopatra benutzt haben!
Wahrscheinlich sehr teuer :eek:
ich sach ja, Maiskeimöl, seehhhr günstig :-p
Melkfett war in dem Altenheim, in dem ich während der Ausbildung war, auch sehr beliebt .....
So long
(sorry, habe das"OFT" nicht so ganz wahrgenommen - ja, ja die selektive wahrnehmung :rolleyes: ;) )

RS-USER-Feife
30.07.2004, 20:25
Mir kommt da gerade eine Idee... Claudi schreibt, dass jahrelange Erfahrung das halbe Leben ist. Finde ich auch.
Aber für alle von uns, die vielleicht noch nicht so lange leben, wie Claudi Erfahrung hat ;), wie wäre es, wenn wir gemeinsam eine Liste mit Pflegeprodukten zusammenstellen, die wir bei bestimmten Hautzuständen gerne (weil gut wirksam) verwenden?

Ich mache einmal den Anfang:

Ich verwende gerne...
"PC 30-V" (eigentlich ein Stumpfpflegeöl) für Patienten mit einer grundsätzlich intakten Haut, die aber durch Lagerung (z.B. langes Sitzen im Rollstuhl) mehr oder minder stark gerötet ist.
Das Öl wird dünn aufgetragen, der Geruch ist angenehm (riecht ein wenig wie Kräutertinktur).
Vor allem die prophylaktische Wirkung würde ich als gut bis sehr gut beschreiben.

Und ihr? Was nehmt ihr gerne? Und wann?

Ghoose
31.07.2004, 00:25
habe auch etwas beizutragen, da ich selbst ziemlich lange mit Querschnittsgelähmten gearbeitet habe und dabei das ganze Spektrum von Prophylaxe bis Therapie kennengelernt habe.

1. gesunde, nicht gerötete oder trockene Haut ist nicht behandlungsbedürftig, aber das A udn O ist die Prophylaxe, also umlager, umlagern, umlager, Superweichmatratze, evtl Luftbett (duo- oder Quattro) oder diverse andere Antidekubitussysteme bei hochgefährdeten "Langliegern", besonders bei eingeschränkter Sensibilität/Kognitiver Funktion.

2.Bei Dekus Grad 1. (Rötung, wegdrückbar) ENTLASTEN!!!, ggf. Lipolotion (Fett auf Wasserbasis, hat einen guten rückfettenden Effekt), von mir aus auch Panthenol

3. Dekus Grad 2. (Induration, nicht wegdrückbar) wie unter 2., wobei die betonung auf ENTLASTEN liegt...

4. Dekus Grad 3. (Beteiligung der Dermis ohne Unterhautfettgewebe, offen) Entlasten, Hydrophile Verbände (Varihesive oder Hydrogel oder ähnliches, Varihesive hat den Vorteil, noch mechanischen Schutz zu geben) bis zur epithelialisierung, dann weiter wie unter 2.

5. Grad 4. (Nekrose bis ins Fettgewebe: Chirurgisches Debridement, sekundäre Wundheilung wie unter 4., je nach Ausprägung auch mechanische Granulationsanregung, z.B. Vakuumschaumstofftherapie, oder mechanische stimulation mit spezialvlies o.ä.) oder bei schlechten Heilungs- und Durchblutungsverhältnissen Hautlappen (Schwenk- oder Stiellappen oder andere abenteuerliche Sachen)

6. Grad 5. wie Grad 4. nur mit Knochenbeteiligung und den entsprechenden Massnahmen wie Nekroseentfernung und Ostheomyelitisprophylaxe/Therapie.

Wichtig: IMMER erst Mangelzustände ausgleichen: proteinreiche Kost, Zink, Durchblutung, Blutzucker, Vitaminmangelerscheinungen u.s.w.

Dann Narbenbehandlung mit regelmässiger Narbenmassage und Rückfettender Lipolotio. Bei hartnäckigen, aber nicht so massiven Fällen kann nach Abheilung auch eine Gerbung der betroffenen Hautstelle mit Gerbsäuren diskutiert werden...

my two cents...

Ghoose
31.07.2004, 00:30
ach ja, und von pflanzlichen Ölen, wie mandel, oliven o.ä. würde ich aufgrund drohender unverträglichkeiten/allergien, die sich auch erst im Verlauf entwickeln können, eher absehen.

Ansonsten gilt wie Claudi schon so treffend bemerkt hat: in der prophylaxe ist Individualität angesagt...

RS-USER-Claudi
31.07.2004, 11:45
Original geschrieben von Feife

Aber für alle von uns, die vielleicht noch nicht so lange leben, wie Claudi Erfahrung hat ;)

Unverschämtheit. :-p :D

Vielleicht einmal ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Thema Haut. (Ja - die Dermatologie steckt noch in den Knochen).
Altershaut (und die meisten pflegebedürftigen sind nun mal alt) kann durchaus problematisch sein, da der Spannungszustand (Tonus) und die Hautelastizität oft zu wünschen übrig lassen. Auch der Feuchtigkeitsverlust kann ein Problem sein. Die Haut ist einfach weniger belastbar, als bei jungen, knackfrischen Menschen. Trockene Altershaut kann schnell rissig werden (vor allem an gefährdeten Bereichen wie Fersen, Ellenbogen etc.) und das kann zum Eindringen unerwünschter Keime führen, zu Juckreiz (Kratzen macht auch Verletzungsgefahr) und insgesamt ist die Dekubitusgefahr erhöht.
Also sollte man schon versuchen, die Hautpflege auf den Hauttyp abzustimmen.
Bei trockener Haut unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr von außen achten. Gerade alte Menschen trinken meist entschieden zu wenig! Mangelernährung ausgleichen (wie Ghoose schon gesagt hat). Keine Seife für die Waschung, sondern Syndets. Man muß übrigens keinen von oben bis unten abseifen! Eine Unsitte, die sich in der Bergbaugeschichte eingebürgert hat. :-p Warmes Wasser greift übrigens den Säureschutzmantel der Haut mehr an als Kaltes. Wenn man also keine groben Verschmutzungen zu bekämpfen hat, sollte das Waschwasser nicht über 28 Grad warm sein.
Hm - wir hatten früher eine Apothekerin, die Waschzusätze selbst gemischt hat. Einfach super. Aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr die Rezeptur.
Für spröde Hautareale haben wir schon mal PH 5 Eucerin Intensiv Lotio F (nicht zu verwechseln mit der PH 5 Eucerin Intensiv Lotio ohne F) verwendet - und das Ergebnis war zufriedenstellend. Nur natürlich nicht auf das frisch eingecremte Hautareal lagern! Denn dann weicht das ganze u. U. auf und der Schlamassel ist da.
Kurz noch ein Wort zu oft verwendeten, aber mit Vorsicht zu gebrauchenden Mitteln:

Desitin Salbe: auch hier ist Zinkoxyd drin, genauso wie in Mirfulan, Penaten Creme und Mitosyl.
Vorsicht auch bei Vaseline. Sie ist definitiv nicht für die Hautpflege geeignet, da sie zum Wärme- bzw. Feuchtigkeitsstau der Haut führt!
Ah so - ja - und natürlich alles andere machen, was zur Dekubitusprophylaxe zählt. (eben Druckentlastung, Blutzirkulation fördern, regelmäßige Hautinspektion, Risikofaktoren ausschalten, Mobilisation etc. pp.)
Wie uns allen sicher bekannt, ist die optimale Hautpflege nur eine Maßnahme zur Dekubitusprophylaxe (und genau um diese Maßnahme gehts ja in diesem thread) - jedoch kann sie z. B. druckentlastende Maßnahmen nicht ersetzen.

@Feife: Ich finde, das man Produkte, mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat, ruhig verwenden soll. ;)

RS-USER-Kräuterhexe
01.08.2004, 10:57
Original geschrieben von Ghoose
ach ja, und von pflanzlichen Ölen, wie mandel, oliven o.ä. würde ich aufgrund drohender unverträglichkeiten/allergien, die sich auch erst im Verlauf entwickeln können, eher absehen.


Falls ich das anmerken darf, auch wenn es nicht zu Decu - Prophylaxe gehört:

Das Problem hinsichtlich Allergien bei "natürlichen" Stoffen/Ölen sind eher die Korbblütler (z. B. Kamille!!!) und ätherische Öle wie z.B. Lavendelöl.
Die Gefahr der Allergien sind bei Cremes etc. genauso gegeben durch Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Emulgatoren(Schlagwörter wie Parabenzoesäure etc. stehen dann nämlich auch in Allergiepässen).

Von dem her ist die Tendenz vieler Krankenhausapotheken eigene Pflege/ Waschprodukte wie Claudi es erwähnt hat ( war in allen Häusern, in denen ich war, auch üblich - und das waren keine Anthro - Häuser :-p ) nicht doof, da auf Konservierungsstoffe etc verzichtet werden kann.
Außerdem ist es laut Wirtschaftsabteilungen auch günstiger!

RS-USER-Bärentöter
01.08.2004, 11:21
zum allergologischen Aspekt: nicht nur Korbblüttler; auch Wollwachsalkohle (Lanolin etc.) und die unausrottbare Ringelblume (wo die botanisch hingehört, weiß ich nicht), Perubalsam (Pflaster). Und grade strapazierte Haut entwickelt leicht Allergien, so daß alte Ulcus-cruris-Patienten außer Silbernitrat oft nichts mehr vertragen. Ich möcht nicht wissen, was in der häuslichen Pflege alles an "Hausmittelchen" hingeklatscht wird.
Ansonsten zum eigentlichen Topic "Decubitus" sag' ich nichts, bin ich nicht ausreichend kompetent.
Was ist gegen Zinkoxyd zu sagen?