Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Berufsmotivation
RS-USER-blacksheep
17.06.2005, 23:04
Original geschrieben von rettungsküken
Bleibt doch das einzig wahre manuelle RR Messen durch die menschliche Hand. ;)
Und das Auge. Nur dazu scheinen wohl die APH nicht fähig zu sein. Wenn die Werte wie die vom Hamster geschriebene als real akzeptieren ... *seufz* Deutschland, das ist dein Gesundheitssystem *seufz*
rettungsküken
17.06.2005, 23:06
Das hat nix mit dem Gesundheitssystem zu tun, sondern schlichtweg mit der Intelligenz der Leute.
Welche Zahl grösser und welche kleiner ist kann sogar mein kleiner Cousin sagen.
RS-USER-Kermit
18.06.2005, 05:09
Mein Fahrer meinte letztens auch, "Druck von 100 zu 180!"...:eek:
Auf meine Frage hin, kam es ihm dann bissle komisch vor und er hat nochmal nachgemessen.
Naja, noch 2 Dienste und dann darf ich endlich wieder mit Leuten fahren, die hin und wieder auch mal denken, so langsam brauch ich nämlich bei jedem zweiten Einsatz das KIT...:(
RS-USER-rettungshamster
18.06.2005, 11:22
In diesem Fall muss ich Küken mal Recht geben...es scheitert wirklich an der Intelligenz der Leute ! Und wenn es nicht die Intelligenz ist (wofür ich mit gut dünken noch Verständnis aufbringen könnte), dann mangelt es an beruflichen Engagement. Aber diese schwarzen Schäfchen findet man überall und jederzeit.:(
RS-USER-blacksheep
18.06.2005, 11:29
Original geschrieben von rettungshamster
In diesem Fall muss ich Küken mal Recht geben...es scheitert wirklich an der Intelligenz der Leute ! Und wenn es nicht die Intelligenz ist (wofür ich mit gut dünken noch Verständnis aufbringen könnte), dann mangelt es an beruflichen Engagement. Aber diese schwarzen Schäfchen findet man überall und jederzeit.:(
Naja ...und woran liegts? Das das Arbeitsamt jeden 3ten Arbeitslosen ins Gesundheitsystem presst scheiß egal was er fähig ist zu begreifen wird wohl auch ne Teilschuld treffen. In meinem RA-Kurs saßen 2 vom AA kommende. Bei denen hast du regelmäßig Gesichtsentgleisungen gesehen wenn das aktuelle Thema ihren Horizont überstieg. Da wars auch nicht lang bis dann 5 mal die selbe Frage zu dem Thema kam und sie es danach immernoch nicht verstanden haben ...
Und bei dieses Pflegehelferkursen wird wohl noch weniger erklärt und drauf geachtete das die Leute auch mitkommen, könnte ich mir denken (man möge mich korregieren wenn ich falsch liege).
rettungsküken
18.06.2005, 11:35
Das hab ich aber auch schon gehört, das das arbeitsamt den leuten vorgeschlagen hat doch zum rettungsdienst zu gehen.
ALSO, entweder entscheidet man sich im gesundheitswesen eigenständig für den beruf, oder man lässt es. Darunter leiden einfach die Patienten, und das kann nicht sein.
RS-USER-rettungshamster
18.06.2005, 11:42
Ich werd mich mit Sicherheit wiederholen, aber diese Thematik hatten wir schon mal. Da dies für diesen Thread wohl off Topic ist, werde ich das mal in die Station RS verschieben ;)
rettungsküken
18.06.2005, 11:44
oh, doch so schnell gemooooooooooooved! :-p :D :jump:
RS-USER-rettungshamster
18.06.2005, 11:49
Back to topic !!
rettungsküken
18.06.2005, 11:57
*räusper*
Im Allgemeinen finde ich, das die Berufsmotivation für Berufe im Gesundheitswesen wesentlich stärker sein muss, als vielleicht bei Berufen am Schreibtisch oder ähnliches. Weil das Maß an Verantwortung in Berufen wie Kranken-und Altenpflege, Rettungsdienst und Krankentransport, und noch viele andere, schon höher gesetzt ist als beim telefonieren und Briefe schreiben. Klar kann man da auch Fehler machen, die Konsequenzen haben, aber es geht dabei nicht wirklich um die Gesundheit eines Menschen. Wenn ich mir vorstelle, das Leute in solchen Berufen arbeiten und eigentlich garkein Bock dazu haben, ist es denen vermutlich auch egal ob das Medikament, was sie Herrn Müller da grade zum einnehmen hinstellen, auch wirklich das ist, was er kriegen soll.
Mr.Blasenkatheter
18.06.2005, 15:43
Hallo ihr Lieben....
Wenn man bedenkt das manche Menschen aber keine andere Wahl haben, in einem anderen Beruf zu arbeiten. Es war oder ist doch zur Heutigen Zeit das die meisten Eltern ihren Kindern vorschreiben, wie sie ihr Leben gestalten sollen. Und dann kann es schnell passieren das Tochter von Fr. Meyer, Aufeinmahl den Beruf der Krankenschwester erlernt. Obwohl sie gern Malerin werden möchte. Aufeinmahl lernt die Tochter ein wunderschönen Mann kennen. Und bekommt Kinder. So muss nun die Tochter in diesen Beruf arbeiten weil sie schließlich ihre Kinder versorgen muss.
rettungsküken
18.06.2005, 15:53
Beine zusammen pressen! :-p Ne im Ernst, wofür gibt es Schwangerschaftsurlaub und Mutterschaftsurlaub und was weiss ich noch alles, wenn die Frauen unbedingt Kinder kriegen müssen.
Das hast du aber auch in anderen Berufen, nicht nur im Gesundheitswesen.Oder meintest du was anderes?
Und das mit dem "meine Mama will aber...." kann mir keiner erzählen. Keiner darf heutzutage gezwungen werden einen Beruf zu lernen , obwohl er lieber das und das lernen würde.
Und auch das Kind ist irgendwann volljährig und kann selber entscheiden.
Schwester Rabiata
23.08.2005, 10:24
Original geschrieben von Mr.Blasenkatheter
Es war oder ist doch zur Heutigen Zeit das die meisten Eltern ihren Kindern vorschreiben, wie sie ihr Leben gestalten sollen.
Kann es sein, das sich die Ironie überlesen habe?
Oder hab ich einfach meinen Sohn zu selbstbewusst erzogen, der lässt sich berufsmässig rein gar nix vorschreiben...:rolleyes:
Tja, mit der Motivation ist das so eine Sache.... wenn ich sehe, wa sso an Schülern hier rumläuft, mit welchem Engagement... :confused:
Rabiata
RS-USER-Katja
23.08.2005, 10:51
Original geschrieben von Mr.Blasenkatheter
Wenn man bedenkt das manche Menschen aber keine andere Wahl haben, in einem anderen Beruf zu arbeiten. Es war oder ist doch zur Heutigen Zeit das die meisten Eltern ihren Kindern vorschreiben, wie sie ihr Leben gestalten sollen.
*räusper*
Ob DAS eine typische Erscheinung der HEUTIGEN Zeit ist? Meinst Du nicht, daß z.B. schon immer Kinder in den Job ihrer Eltern eingebracht wurden (der Handwerkerbetrieb, der Bauernhof...)? :rolleyes:
Stephan2204
23.08.2005, 11:29
und da sehe ich einfach auch das Problem drin...
Man kann speziell im Gesundheitswesen (Alten + Krankenpflege, Rettungsdienst, Krankentranport..) schon sehr schnell sehen, ob das jemand aus eigenem Willen, weil er intresse dran hat macht oder weil er aus irgendeinem grund gezwungen wurde. - Das Problem dabei ist dann einfach auch meiner Meinung nach, das es zum einen dann auf die Knochen der Kollegen geht (wenn man mal wieder keine Lust hat und sich nen gelben nimmt wegen irgendeinem wehwehchen), aber auch auf Kosten der Patienten... wie auch immer. - Dann kommt noch das verhalten gegenüber angehörigen dazu, was teilweise auch nicht so das non plus ultra ist. --
Versteht mich bitte nicht falsch, ich will hier nicht alle über einen Kamm scheren.. - Es gibt (zum Glück) genug Leute, die dann wirklich Krank sind wenn sie nen gelben haben. - Es gibt auch bei leutem, die den Beruf gerne machen so genannte "LMAA" Tage, an denen sie auch einfach nur ihre Ruhe wollen... -- perfekt ist niemand.;)
RS-USER-rettungshamster
24.10.2006, 11:55
Ich hatte ja jetzt das große Vergnügen (oder doch eher schon die Bürde) in einer neuen Einrichtung zu arbeiten.
Jetzt sind schon drei Wochen vergangen und ich muss mit entsetzen feststellen, dass die Motivation der dort beschäftigten Kollegen sowas von im Keller ist.
Derzeit betreibe ich noch Ursachenforschung und trage diese mal in Schriftform zusammen.
Ich hab ja schon in einigen Einrichtungen mein Unwesen getrieben, aber sowas ist mir noch nie untergekommen !!!
Was erstaunlich ist, ist die Tatsache, dass eine positve Grundhaltung zu dem Beruf in einer Vielzahl der Fälle noch vorhanden ist, die Kollegen aber offensichtlich voller Resignation sind, etwas zum guten zu ändern.
RS-USER-Claudi
24.10.2006, 15:13
Ich habe festgestellt, dass die Motivation - besonders der jüngeren Leute - sehr zu wünschen übrig lässt. Aber nicht, weil sie in einen Beruf gezwängt wurden, den sie gar nicht wollten. Sehr viele behaupten sie wollten immer schon Pflege machen bla bla. Wenn man dann fragt, wann die Motivation verschwunden ist, erntet man erstaunte Blicke.
Wie jetzt....
Ich bin doch motiviert und ich arbeite total gerne hier!
Ohne Ironie. Viele glauben das wirklich und halten ihre "boah - muss das jetzt sein - Einstellung" für völlig normal.
Für manche scheint das morgendliche Aufstehen bereits Anstrengung genug zu sein. :-p
Woran das liegt - keine Ahnung. Für mich hat das auch viel mit fehlendem Verantwortungsbewusstsein (für sich selbst und für andere) zu tun.
RS-USER-Bärentöter
24.10.2006, 15:53
Original geschrieben von Claudi
Ich habe festgestellt, dass die Motivation - besonders der jüngeren Leute - sehr zu wünschen übrig lässt.
das gilt aber bestimmt nicht für Hamster!
RS-USER-Claudi
25.10.2006, 07:32
Original geschrieben von Bärentöter
das gilt aber bestimmt nicht für Hamster!
Hamster ist auch kein junger Leut. :grins::-p
RS-USER-rettungshamster
25.10.2006, 09:23
Original geschrieben von Claudi
Für manche scheint das morgendliche Aufstehen bereits Anstrengung genug zu sein. :-p
Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte man sich fairerweise selbst ernsthaft die Frage stellen, ob man das Tätigkeitsfeld nicht wechseln möchte, bevor jemand einen größeren Schaden davon trägt.
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