Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ALPHATEAM11 - Fall "Steckschuss in der Schulter"
RS-USER-Eva255
11.03.2006, 20:28
@hörbird
Auhaujaujau - offenbar sind wir hier wirklich weit hinter dem Mond! Ich glaub's ja kaum! Bei der letzten Blutspende vom Roten Kreuz (letzten Dezember) hatte ich deshalb doch noch eine Diskussion mit dem Arzt vom Blutspendedienst:
Schwule, ehemalige Gefängnisinsassen, Menschen die seit einem bestimmten Jahr in Großbritannien gewesen sind und noch einige andere sind - laut dem Fragebogen, den man dort wahrheitsgetreu ausfüllen und anschließend unterschreiben muss - von der öffentlichen Blutspende ausgeschlossen. Ihnen wird dringend empfohlen, dem Arzt zu sagen, dass sie sich krank fühlen. Außerdem bekommt man dort noch mal ein zweites Merkblatt auf dem man angewiesen wird, wenn man zu einer der dort aufgezählten Gruppen gehört, die Blutspende auf einem anonymen Zettel (mit der Nummer der Blutspende) als "darf nicht übertragen werden" zu markieren.
Als ich den Arzt darauf angesprochen habe, meinte er nur, das wäre nur eine Sicherheitsmaßnahme - oder ob ich mich etwa mit HIV infizieren wollte?
Seid ihr bei euch tatsächlich schon so viel weiter? (Ich lebe in Niedersachsen, ziemlich auf dem Dorf) Überwältigend!
Grüße,
Eva255
Original geschrieben von Eva255
@hörbird
Auhaujaujau - offenbar sind wir hier wirklich weit hinter dem Mond! Ich glaub's ja kaum! Bei der letzten Blutspende vom Roten Kreuz (letzten Dezember) hatte ich deshalb doch noch eine Diskussion mit dem Arzt vom Blutspendedienst:
Schwule, ehemalige Gefängnisinsassen, Menschen die seit einem bestimmten Jahr in Großbritannien gewesen sind und noch einige andere sind - laut dem Fragebogen, den man dort wahrheitsgetreu ausfüllen und anschließend unterschreiben muss - von der öffentlichen Blutspende ausgeschlossen. Ihnen wird dringend empfohlen, dem Arzt zu sagen, dass sie sich krank fühlen. Außerdem bekommt man dort noch mal ein zweites Merkblatt auf dem man angewiesen wird, wenn man zu einer der dort aufgezählten Gruppen gehört, die Blutspende auf einem anonymen Zettel (mit der Nummer der Blutspende) als "darf nicht übertragen werden" zu markieren.
Als ich den Arzt darauf angesprochen habe, meinte er nur, das wäre nur eine Sicherheitsmaßnahme - oder ob ich mich etwa mit HIV infizieren wollte?
Seid ihr bei euch tatsächlich schon so viel weiter? (Ich lebe in Niedersachsen, ziemlich auf dem Dorf) Überwältigend!
Grüße,
Eva255
Öhmmm..... das würde mich arg schocken!
Kenne den Zettel, klar. Aber so....
Hier mal ein offizieller Link:Blutspende-Kriterien (http://www.blutspende.de/info/kriterien.htm)
Schau dir mal die Seite an, da git's noch mehr. Und frage mal an: Ich kann's mir bei bestem Wille nicht vorstellen - aber möglich ist alles. Es würde mich nur mal wieder in meinen Grundfesten erschüttern!
RS-USER-Eva255
11.03.2006, 21:15
@hörbird
Aumann!
Tja, die Fragebögen bei uns sind so ausführlich, dass die Inquisition dagegen schon fast wie eine Quizshow aussieht.
Mal sehen, ob sich bis zur nächsten Blutspende bei uns auch was dran geändert hat! Wunder soll's ja tatsächlich ab und zu geben! Aber nach allem, was ich gehört hab, sieht es in Hamburg und Bremen ganz ähnlich aus wie hier bisher: da werden Blutspender auf dem Fragebogen sogar nach ihrer sexuellen Orientierung gefragt. Muss mal meinen Bruder fragen, ob sich da in den letzten Monaten irgendwas geändert hat! Obwohl - soviel ich weiß, spendet der aus Prinzip kein Blut mehr...
bis denn,
Eva255
El Mosquito
11.03.2006, 21:16
@Eva255
so jetzt mal so unter uns sturmfesten und erdverwachsenen.
Ich bin zwar nicht schwul und auch kein Transfusionsmediziner, aber da ich 3 Blutspendeausweise habe und quer durch die Staaten spende, kann ich bestätigen das Homosexuelle genauso wie Heterosexuelle folgendes mögliches Ausschlusskriterium teilen.
Haben sie häufige Sexuelle Beziehungen mit verschiedenen Partnern ?
Den Analverkehr findet in beiden Gruppen, sowohl geschützt (geringes Risiko) wie ungeschützt (hohes Risiko) statt.
Und Homosexuelle haben auch nicht häufiger Sex bzw. wechseln häufiger den Partner als Heterosexuelle, auch wenn viele noch auf diesem Dampfer sind :mad:
Wie Mückerich schon sagt:
Vorsicht ist geboten! So macht man sich vieles kaputt!
Gruß
HörBird
DieKleine
11.03.2006, 21:23
Hi!
Blutspende:
Bei uns (Uniklinikum Homburg/Saar) wird auch nach "Zugehörigkeit zu Risikogruppen" gefragt:
"Was Sie vor der Blutspende wissen sollten ...
Folgende drei Grundvoraussetzungen müssen gegeben sein, wenn Sie Blutspender werden wollen:
Sie sind zwischen 18 und 68 Jahren alt.
Sie wiegen mindestens 50 kg.
Sie sind gesund.
Sie melden Sie sich mit Ihrem Personalausweis an und erhalten einen Fragebogen, den Sie ausfüllen. Sie werden gefragt
nach Krankheiten, Unfällen, Knochenbrüchen, Operationen und kleineren medizinischen Eingriffen (einschließlich Zahnziehen),
nach Auslandsaufenthalten,
nach Zugehörigkeit zu Risikogruppen oder sexuellen Kontakten zu Personen aus diesem Bereich (HIV-Infektions-und AIDS-Gefahr),
nach Alkohol-,Drogen-oder Suchtmittelabhängigkeit,
nach Medikamenten (einschließlich Schmerzmitteln),
nach Tätowierungen, Akupunktur, Durchstechung von Nase oder Ohr in den letzten 6 Monaten
und bei Frauen nach Schwangerschaften.
Der Arzt der Spendestelle untersucht Sie dann und spricht mit Ihnen über den Fragebogen. Er entscheidet zu Ihrem Schutz und zum Schutze des Empfängers darüber, ob Sie spenden können."
Das mit Großbritannien, was Du erwähnt hast, ist, glaube ich, wegen BSE/Creutzfeld-Jakob-Erkrankung.
Dass jemand regelmäßig zum HIV-Test muss, bloß weil er schwul ist, ist mir neu. Wäre auch kaum durchsetzbar. Außerdem ist das Privatsache und geht den Arbeitgeber nix an. Übrigens dürfte ein Internist mit einer HIV-Infektion, wenn ich das noch richtig im Kopf habe, sogar weiter als Internist arbeiten, solange er Krankheitseinsicht zeigt und sich entsprechend (verantwortungsbewusst) verhält.
LG................................................ ...........................Anna
El Mosquito
11.03.2006, 21:26
Original geschrieben von DieKleine
Das mit Großbritannien, was Du erwähnt hast, ist, glaube ich, wegen BSE/Creutzfeld-Jakob-Erkrankung.
Da glaubst du richtig.
RS-USER-Eva255
11.03.2006, 21:27
@ el mosquito
Bitte nicht missverstehen - ich teile keineswegs die (leider doch noch immer) gängigen Vorurteile gegen homosexuelle Menschen!
Aber ich kann nur das schreiben, was ich letzten Dezember hier bei uns bei der DRK-Blutspende erlebt hab - und das war leider so, wie ich es beschrieben habe. Ich wünschte, es wäre anders! Ich hab keine Ahnung warum es so ist und ich hab mich auch - nach der heißen Diskussion mit dem anwesenden Doc - wahnsinnig drüber geärgert - und deshalb hatte ich anschließend in der Arbeitsgruppe auch vorgeschlagen, diese Angelegenheit mit ins Drehbuch zu übernehmen.
Grüße,
Eva255
Original geschrieben von Eva255
und deshalb hatte ich anschließend in der Arbeitsgruppe auch vorgeschlagen, diese Angelegenheit mit ins Drehbuch zu übernehmen.
Dann solltete Ihr einen extra Folge draus machen! So geht's entweder unter, oder macht alles kaputt ( die Serie)
El Mosquito
11.03.2006, 21:30
keine sorge eva ich hab dich schon richtig verstanden, ich wollte einfach nur die Ist-Lage darstellen und den Hintergrund und auch gleich meinen Unmut darüber kundtun.
Grus in den Norden
(in unsere Rett-, KatS- und wohl auch Blutspende-3-Welt-Bundesland)
Mücke
RS-USER-Eva255
11.03.2006, 21:44
Hi!
So besser?
X WARTEZONE INNEN / NACHT X
ERICH sitzt unruhig in der Wartezone, schließlich steht er auf und läuft zum OP. Er späht durch das Fenster, kann aber nichts erkennen. DOROTHEA kommt aus dem OP.
DOROTHEA
Dr. Buresch, kommen Sie bitte kurz mit in B1?
ERICH geht in den Behandlungsraum, DOROTHEA folgt ihm.
X BEHANDLUNGSRAUM 1 INNEN / NACHT X
DOROTHEA schließt die Tür vom Behandlungsraum und sieht ERICH ernst an.
DOROTHEA
Dr. Buresch, welche Blutgruppe haben Sie?
ERICH
B-Negativ, wie Ebby – warum?
DOROTHEA
Im OP läuft unsere vorletzte kompatible Konserve durch. Sie wissen ja, wie das ist: wir haben neue Konserven geordert, aber die sind immer noch nicht da. Bitte beantworten Sie mir diese Frage jetzt ganz ehrlich: fühlen Sie sich gesund?
ERICH
Ja! Aber warum?
DOROTHEA
Gut. Dann machen Sie sich bitte bereit für die Spende!
ERICH
In Ordnung!
ERICH zieht seinen Kittel aus, rollt seinen Hemdsärmel hoch und legt sich auf die Untersuchungsliege.
X OPERATIONSSAAL INNEN / NACHT X
DR. VONDERWERTH und DR. DEMIREL operieren. DR. VONDERWERTH greift vorsichtig mit einer Pinzette in die Wunde, holt die Kugel heraus und lässt sie vorsichtig in eine Nierenschale fallen.
DR. VONDERWERTH
Saugen!
DUNJA saugt das Blut aus der Wunde ab.
DR. VONDERWERTH
So – jetzt übernähen wir die Arterie noch und dann sind wir auch schon fast fertig! Was macht der Kreislauf?
ANÄSTHESISTIN
Einigermaßen stabil. Aber Sie sollten sich trotzdem beeilen!
DR. VONDERWERTH
Na, fein! Hoffentlich reichen die Konserven bis zum Ende!
DR. VONDERWERTH operiert weiter.
X OPERATIONSSAAL INNEN / NACHT X
DR. VONDERWERTH operiert weiter. DUNJA wirft einen besorgten Blick auf die fast leere Blutkonserve.
DUNJA
Das ist unsere letzte Blut, die wir haben!
DR. VONDERWERTH
Na bravo! Ich wünschte, es würden mal ein paar Leute mehr zum Blutspenden gehen!
Eine SCHWESTER kommt mit einem Beutel Blut in den OP.
SCHWESTER
Blutgruppe B-negativ. Dr. Buresch hat gespendet...
DR. VONDERWERTH
Wie romantisch! Los, hängen Sie ihn dran! Uns läuft gerade die letzte Konserve durch!
Die SCHWESTER wechselt den Transfusionsbeutel.
Fehlt noch was? Oder ist was zuviel? Über was wird sonst noch so in OP gesprochen?
Beteiligte Personen:
Szene 1 und 2:
Erich Buresch (Lebensgefährte v. Dr. Scheu und Internist)
Dorothea (Krankenschwester und Diakonisse)
Szene 3 und 4:
Dr. Scheu (Patient)
Dr. Vonderwerth (Chefarzt und Chirurg)
Dr. Demirel (Assistenzärztin Chirurgie)
Dunja (OP-Schwester)
eine namenlose Anästhesistin (Komparsin)
eine namenlose Schwester (Komparsin)
Grüße,
Eva255
RS-USER-blacksheep
11.03.2006, 21:50
Original geschrieben von Eva255
Fehlt noch was? Oder ist was zuviel? Über was wird sonst noch so in OP gesprochen?
Total OT aber: Irgendwie fehlt der fuchsteufelwild ausflippender Chefarzt der Chirurgie. Die OPs die ich während meiner Praktika mitbekommen habe, da gabs kaum eine wo der Aufschneider sich mal nicht über den Patienten (zu fett, zu dünn, komische haut was auch immer) beschwert hat :) oder ausflippte weil er schneller Nahthalter verbraucht halt als die Schwester nachlegen konnte ;)
RS-USER-Eva255
11.03.2006, 23:04
@blacksheep
tscha - für einen ausflippenden Chefarzt ist diese OP leider ziemlich ungeeignet: der eher temperamentvolle Dr. Scheu liegt anästhesiert auf dem OP-Tisch und der Chefarzt, Dr. Vonderwerth, ist normalerweise die Ruhe selbst: wenn er sich über irgendwas aufregt, kommen meistens nur ein paar eiskalte, treffende und unglaublich ätzende Bemerkungen. Aufregen tun sich dann eher die anderen.
Vonderwerth erinnert vom Typ her ein bisschen an Mr. Spock: unterkühlt und undurchsichtig, auf keinen Fall darf jemand merken, dass er es bei ihm mit einem lebenden Menschen zu tun hat. Allerdings ist er sehr kinderlieb und kann mit Kindern auch ganz gut umgehen. Seine sonstigen Hobbys: golfen und Organe entfernen.
OT bedeutet Originalton - oder?
Grüße,
Eva255
RS-USER-blacksheep
11.03.2006, 23:25
Original geschrieben von Eva255
OT bedeutet Originalton - oder?
Ne OT = Offtopic. Also nicht das Thema direkt betreffend. War von mir deswegen so gemeint, das man das durchschnittliche Verhalten von Chirurgen nicht im TV zeigen kann. Danach würd sich keiner mehr freiwillig in Narkose versetzen lassen. Geht teilweise schon sehr .. naja .. sagen wir mal niveaulos zu.
RS-USER-Bärentöter
12.03.2006, 02:09
Blacksheep ist hiermit verwarnt!
Kann doch nicht sein, daß solche Interna hier öffentlich gepostet werden...
Minimum drei Rosenkränze!
RS-USER-blacksheep
12.03.2006, 12:43
Original geschrieben von Bärentöter
Minimum drei Rosenkränze!
Wie und keine Ave Marias?
Schwächelst du auf deine alten Tage :D
:peace:
RS-USER-Eva255
12.03.2006, 14:15
@blacksheep
dann lass' ich die OP-Dialoge so - oder muss da noch irgendwas hinzugefügt werden (außer dem fuchsteufelswilden Chefarzt)?
Grüße,
Eva255
RS-USER-blacksheep
12.03.2006, 15:04
Wo ich war, da ließen die Schwestern die Finger von Blutkonserven. Wurde alles nur vom Anästhesiten angehängt. Vorher wurde noch 3 mal validiert das die Nummern auch alle stimmen und das das Blut mit dem vom Empfänger kompatibel sind.
RS-USER-Eva255
12.03.2006, 15:30
@blacksheep
okay, ist jetzt geändert:
X OPERATIONSSAAL INNEN / NACHT X
DR. VONDERWERTH operiert weiter. DUNJA wirft einen besorgten Blick auf die fast leere Blutkonserve.
DUNJA
Das ist unsere letzte Blut, das wir haben!
DR. VONDERWERTH
Na bravo! Ich wünschte, es würden mal ein paar Leute mehr zum Blutspenden gehen!
Eine SCHWESTER kommt mit einem Beutel Blut in den OP.
SCHWESTER
Blutgruppe B-negativ gekreuzt.
DR. VONDERWERTH
Ist die Lieferung endlich da?!
SCHWESTER
Nein, Dr. Buresch hat gespendet...
DR. VONDERWERTH
Wie romantisch! Los, Kollegin, hängen Sie ihn dran! Bei uns läuft gerade die letzte Konserve durch!
Die ANÄSTHESISTIN wechselt den Transfusionsbeutel.
Wie sieht es so aus?
Grüße
Eva255
RS-USER-Feife
12.03.2006, 19:14
Original geschrieben von Eva255
DR. VONDERWERTH
Wie romantisch! Los, Kollegin, hängen Sie ihn dran! Bei uns läuft gerade die letzte Konserve durch!
In den OPs, die ich in meiner Ausbildung begleitet habe würde hier ein markiger Spruch von der Anästhesistin kommen. Wann Flüssigkeit und Medikamente (Blut) zu geben sind lassen sich die Anästhesisten nur ungern von einem Chirurgen sagen. - Speziell wo hier der Bedarf am Blut so äusserst offensichtlich ist.
So schön die Szene mit der Blutspende auch ist - ich halte sie für sehr unrealistisch. Blut wird heutzutage nur selten als "Vollblut" (also alle Blutkomponenten in einem Beutel) gegeben, weil dort das Transfusionsrisiko besonders hoch ist. Üblicherweise werden Erythrozytenkonzentrate (die klassische "Blutkonserve (http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkonserve)") gegeben, die bis auf minimale Mengen von anderen Blutbestandteilen bereinigt sind.
Ein Blutkonserve aufzubereiten nimmt einiges an Zeit in Anspruch. D.h. in einem Raum spenden im nächsten geben ist nicht realistisch. In jedem Fall müsste die Konserve aber noch "gekreuzt" werden. (Es wird im Labor geprüft ob die Konserve mit dem Empfänger kompatibel ist.
Es gibt etwas über 100 (oder sogar 1000?) verschiedene Faktoren die über die Kompatibiltät einer Konserve entscheiden. Die Blutgruppe z.B. "B, Rhesus negativ", ist zwar der wichtigste Teil, aber nur einer von vielen.
Es ist also recht wahrscheinlich, dass die Anästhesistin komplett verweigern würde, diese unorthodox beschaffte Blutkonserve überhaupt zu verwenden (- es wäre verständlich). Würde sie es doch tun bekäme sie spätestens am nächsten Tag besuch vom hausinternen "Qualitätsmanagement" Besuch.
Um das ganze etwas mehr in die Realität zu ziehen: Alpha Team spielt in Hamburg, also keiner kleinen Stadt. Blut ist hier im Notfall deutlich schneller verfügbar als in einer Dorfklinik. Obendrein lass ihr Aortenrupturen flicken, was darauf schließen lässt, dass die Notaufnahme eine gewisse Größe und Ausstattung besitzt. Dementsprechend wäre eine entsprechende Ausstattung mit "Notfallkonserven" ohne weiteres zu erwarten. Neben der eigentlichen Patienteneigenen Blutgruppe wird im Notfall Null negativ, eine Art universell Verwendbare Blutgruppe gegeben.
Wenn es wiederum damit schlecht aussieht und es schon eine Blutprobe vom Patienten im Labor ist, werden auch andere kompatible Blutgruppen in Betracht gezogen werden.
In der Hoffnung, nicht allzuviele Hoffnungen der Drehbuchautoren auf eine 'blutige' Lebensrettung zu zerstören, ;)
Stefan
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