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Pr0st
28.11.2009, 13:24
Leider nein.

Arbeite aber seit 2 Jahren auf einer Station für Wachkoma der Phase F, die aber auch Beatmungspatienten aufnimmt.

kk.... kennst du (oder jemand sonst hier) sich mit Heimbeatmung aus? Vor allem: Mit was und wie (also welche Beatmungsform) wird hier meist beatmet?

RS-USER-Claudi
28.11.2009, 14:47
Naja- "Einschneidend" ist das richtige Wort- Intubation verletzt in der Regel nicht, bei Tracheotomie dagegen muss geschnitten werden- das tut weh, und erst recht Menschen, die soetwas nicht tägl sehen.

Das ist das Problem, zudem können die meisten Patienten damit nicht bzw. nicht normal sprechen, was ebenfalls belastend ist. Auch das ständige Absaugen durch die hohe Sekretbildung ist für Patient und Angehörige belastend.

Naja, sprechen wird er eh nicht, da er wie gesagt sediert sein soll.
Es ist wirklich gut mit euch ein bisschen zu plaudern. Das eliminiert wirre Gedanken D:-)

Werde konkret erst nächste Woche Dienstag was neues erfahren.
Möchte die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass er irgendwann wieder arbeiten kommt - nächstes Jahr natürlich - frühestens...
Das ist nicht sein erster Besuch auf Intensiv. Letztes Jahr war er gleich zwei mal zu Besuch dort. Es war aber nie so dramatisch.

Hörbird
28.11.2009, 15:11
kk.... kennst du (oder jemand sonst hier) sich mit Heimbeatmung aus? Vor allem: Mit was und wie (also welche Beatmungsform) wird hier meist beatmet?

Weiß nicht genau, wie weit du bereits Bescheid hast, aber da Heimbeatmungen immer häufiger werden, und da auch der RD immer mehr mit konfrontiert wird, erzähle ich einfach mal ein wenig, was ich so weiß. Ich hoffe das ist so in Ordnung hier:confused:

Hier im Forum kenne ich momentan keinen der in der Heimbeatmung ist, wäre aber auch interessiert daran ein paar hier zu sehen und von Ihren Erfahrungen zu hören.

Ich kenne mich eigentlich auch nur teilweise aus, da ich eigentlich auf einer Dauerpflegestation arbeite- die unterscheidet sich aber in Finanzierung und Ausstattung nur wenig von der herkömmlichen Heimbeatmung, und mit meiner Fortbildung könnte ich ohne weiteres bei den Heimbeatmungsdiensten arbeiten.

Ein Unterschied bei uns ist, das wir diensthabende Ärzte haben, die ständig erreichbar sind. In der echten Heimbeatmung muss dazu erst der Hausarzt erreicht werden, und je nach Situation eben der Notarzt/ RD.
In der echten Heimbeatmung gibt es eine Pflegeperson pro Patient(Einzelbetreuung), entweder Altenpflegekraft oder sonstige Pflegekraft, immer examiniert und mit Fortbildung zum Thema Beatmung. Je nach Schichtmodell sitzen sie aber 8-12h beim Patienten, kümmern sich neben der allgemeinen Pflege auch um die spezielle Pflege hinsichtlich der Beatmung: Kontrollieren der Werte, Absaugen, Wechsel der Schläuche; kontrollieren der Befeuchtung etc...

Einige der Heimbeatmungsdienste bieten nebenbei soetwas wie Dauerpflegestationen wie meiner auch im kleineren Rahmen an.

Beatmungsformen:
Zwischen Kontrollierter Beatmung und Assistierender/unterstützender Beatmung ist alles dabei:

Bei den kontrollierten Beatmungsformen ist Druck-kontrollierte Beatmung sehr häufig, während Volumen-kontrollierte Beatmung eher selten ist.
Flow-kontrollierte Beatmung dagegen gibt es in der Heimbeatmung nicht.

Bei den Assistierten Beatmungsformen kommen vorallem Assistiert-Druck-kontrollierte; Druck-unterstützende sowie Assistiert-Volumen-kontrollierter Beatmung vor.

Die modernen Heimbeatmungsgeräte bieten dabei ähnlich viel, wie die großen Schwestern und Brüder auf Intensiv.: Trigger, PEEP, Ramp etc.
Dabei sind sie recht klein (so ca. DIN-A4-Aktenordner groß), und haben teilweise auch Akkubetrieb, so dass der Patient damit mobil ist.
Die bevorzugtesten Modelle sind Turbinenmodelle, es sind aber auch kolbenbetriebene bei Patienten in Betrieb wie z.B. EV 800/801 von Dräger. Das bekannteste Turbinengerät ist die Legendaire, auf der bin ich auch eingewiesen.
Eher kaum noch zu finden sind Balgengeräte.

Je nach Krankheitsbild und Vorgeschichte kommt häufig die NIV-Beatmung (Maskenbeatmung) zum Zuge, die anscheinend auch immer beliebter in Akuthäusern zu sein scheint. (Hallo an alle Intensivler- stimmt das?)
Ansonsten ganz klar über Trachealkanüle, deren komplette Pflege incl. regelmäßigen Wechsels dann auch von der Pflegeperson übernommen wird.

Hoffe, das war erstmal ausreichend.

Gruß
HörBird

RDPfleger
28.11.2009, 16:39
....

Je nach Krankheitsbild und Vorgeschichte kommt häufig die NIV-Beatmung (Maskenbeatmung) zum Zuge, die anscheinend auch immer beliebter in Akuthäusern zu sein scheint. (Hallo an alle Intensivler- stimmt das?)
Ansonsten ganz klar über Trachealkanüle, deren komplette Pflege incl. regelmäßigen Wechsels dann auch von der Pflegeperson übernommen wird.

...

Also bei mir an der Uniklinik kann ich das ganz klar bejahen, soweit es vom medizinischen und somit vom Krankheitsbild her möglich ist, aber der Patient trotzdem in der ein óder anderen Form eine Atemunterstützung braucht, wird sehr gerne die NIV-Beatmung angewendet. Teils mit "längerer" Dauer, teils intermittierend. Teilweise wird hier als letzter Schritt vor der NIV-Beamtung mit NIV-Nasen/-Gesichtsmaske auch der Highflow herangezogen.

So sind die Patienten leichter zu weanen bzw. gewöhnen sich gar nicht so stark an die Maschine und die Muskeln haben je nach dem noch doch noch was zu tun.

Und soweit ich informiert bin, ist zumindest in der Theorie die NIV-Beatmung (soweit Krankheitsbildtechnisch-/Medizinisch-vertretbar) der invasiven Beatmung vorzuziehen, eben um dem Patienten lange Weaning-Phasen und dem Pat. ggf. die Komplikationen der invasiven Beatmung zu ersparen.

Fallobst
28.11.2009, 19:49
Wir lassen auch gerne NIVen, allerdings habe ich häufog das Gefühl das die NIV nur ein heraus zögern der absehbaren reintubation darstellt...., bzw. einige Docs extubieren um dem Patienten dann direkt die NIV anbauen zu lassen... Das ist nicht im Sinne der Erfinders!

RS-USER-emergency doc
28.11.2009, 20:19
In der echten Heimbeatmung gibt es eine Pflegeperson pro Patient(Einzelbetreuung), entweder Altenpflegekraft oder sonstige Pflegekraft, immer examiniert und mit Fortbildung zum Thema Beatmung. Je nach Schichtmodell sitzen sie aber 8-12h beim Patienten, kümmern sich neben der allgemeinen Pflege auch um die spezielle Pflege hinsichtlich der Beatmung: Kontrollieren der Werte, Absaugen, Wechsel der Schläuche; kontrollieren der Befeuchtung etc...

:eek::eek::eek::eek::eek:

Heimbeatmung im Pflegeheim nach meiner Erfahrung:
Ich kenne nur Heime mit nachts 2-3 Pflegekräften für das ganze Haus (ca. 150 Bewohner) und dabei ca. 5 Heimbeatmungspatienten, die praktischerweise im gesamten Haus verteilt sind... Mit den Geräten kennt sich selbtsredend KEINER aus, auch Bedienungsanleitungen werden nicht vorgehalten (wozu auch?). Mit dem Prinzip der Heimbeatmung kennen die sich auch nicht aus, wie sonst ist zum Beispiel eines meiner zahlreichen Bilder für Götter zu erklären:
Patient liegt im Bett, ist über eine Trachealkanüle beatmet. Aufgrund eines Gerätedefektes ist der gute Mensch ziemlich zyanotisch, und wird von einer Pflegekraft mit einem Ambubeutel maskenbeatmet (!)....

Fallobst
28.11.2009, 20:24
Das mit dem Ambu ist doch wohl jetzt ein Scherz :eek::-keule, hoffentlich haben sie vorher noch einen Guedel eingelegt :D

RDPfleger
28.11.2009, 23:53
Wir lassen auch gerne NIVen, allerdings habe ich häufog das Gefühl das die NIV nur ein heraus zögern der absehbaren reintubation darstellt...., bzw. einige Docs extubieren um dem Patienten dann direkt die NIV anbauen zu lassen... Das ist nicht im Sinne der Erfinders!

Kenne ich in ähnlicher Situation leider nur zu Gut. Besonders wenn der Arzt / die Ärzte sich ohne Oberarzt "vor Ort" nichts entscheiden trauen :rolleyes: und plötzlich bei manchen Patienten eine eigentlich indizierte Intubation dazugehört auf Grund zusehender Verschlechterung der pulmonalen Funktionen....
Erst wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht, dann machen Sie es halt doch.
Das Gegenteil habe ich aber auch schon erlebt, dass manche Ärzte (in dem Fall eine junge Ärztin) gerne maximal invasiv arbeiten würden. Da wird zu jeder Tages und Nacht Zeit wenn dann gleich alles aufgefahren was geht, wo so mancher anderer ärztlicher Kollege noch warten würde und sein weises Haupt dazu schüttelt.

RDPfleger
28.11.2009, 23:59
...
Patient liegt im Bett, ist über eine Trachealkanüle beatmet. Aufgrund eines Gerätedefektes ist der gute Mensch ziemlich zyanotisch, und wird von einer Pflegekraft mit einem Ambubeutel maskenbeatmet (!)....


Das mit dem Ambu ist doch wohl jetzt ein Scherz :eek::-keule, hoffentlich haben sie vorher noch einen Guedel eingelegt :D

Na wenn schon der Nutzen eines gesicherten Atemweges durch liegende Trachealkanüler verkannt wurde :-keule, dann wurde hoffentlich daran gedacht den Cuff der Kanüle vor der Maskenbeatmung bei liegender Trachelkanüle zu entblocken. Wenn nicht würde ich bei dieser Person sogar stark an der Kompetenz einer normalen Ambu-Masken-Beatmung zweifeln oder..... ??? :grins::grins:

Fallobst
29.11.2009, 11:55
Ach so ein Magen will ja auch mal ausreichend belüftet werden :grins:

Unserer OA ist ein großer Fan vom NIV-Helm... ich eher nicht, weil er die Pflege sehr erschwert..., besonders die Mundpflege! Genauso wird gerne verkannt, das so manch ein Patient nicht ausreichend Hustet, so presst du zum einen den Rotz schön mittels ASB und PEEP in die Lunge und absaugen wird jedes mal zu einer mords aktion, weil erst Helm runter absaugen und helm wieder drauf (dafür benötigt man in der Regel immer 2 Pflegekräfte. Viele Patienten tolerieren nach einer kurzen Gewöhnungszeit die Masken eigentlich ohne Probleme.

RS-USER-Sahra
29.11.2009, 16:39
Hallo ihr,
ich arbeite auf einer Station mit sehr vielen Transplantierten Patienten.
Es ist gar nicht so seltent dass solche Patienten vor der Transplatation schon Tracheotomiert werden. Weil wenn sie einmal Beatmungspflichtig werden ist eine Entwöhnung von der Marschine extrem schwierig und Teilweise nicht komplett möglich.Relativ oft ist es so ,dass diese Patienten dann immer wieder Stundenweise an die Beatmung müßen, weil sie sich erschöpfen oder sie Atelektasen haben. Man darf nicht vergessen das dieses Erkrankungsbild Chronisch ist und diese Patienten leider nicht besser werden durch Beatmung.
Häufig hat die geschädigte Lunge auch relativ viele Keime, die dann auch ihre Probleme mit sich bringen. Also stellt man bei solchen Pat. die Indikation zur Tracheotomie recht großzügig.Den eine Tracheotomie hat den vorteil, dass sie vom Patienten meistens besser Tolleriert wir weil es nicht so reizt und die Patienten damit Essen und trinken können.
Ansonsten ist es auch nach der Transplatation nicht schlecht, weil das weaning sich mit einem Tracheostoa auch leichter gestaltet.

Hörbird
29.11.2009, 17:30
:eek::eek::eek::eek::eek:

Heimbeatmung im Pflegeheim nach meiner Erfahrung:
Ich kenne nur Heime mit nachts 2-3 Pflegekräften für das ganze Haus (ca. 150 Bewohner) und dabei ca. 5 Heimbeatmungspatienten, die praktischerweise im gesamten Haus verteilt sind... Mit den Geräten kennt sich selbtsredend KEINER aus, auch Bedienungsanleitungen werden nicht vorgehalten (wozu auch?). Mit dem Prinzip der Heimbeatmung kennen die sich auch nicht aus, wie sonst ist zum Beispiel eines meiner zahlreichen Bilder für Götter zu erklären:
Patient liegt im Bett, ist über eine Trachealkanüle beatmet. Aufgrund eines Gerätedefektes ist der gute Mensch ziemlich zyanotisch, und wird von einer Pflegekraft mit einem Ambubeutel maskenbeatmet (!)....

Ja, Ja- immer diese bösen Pflegeheime!
Sind ja grundsätzlich immer schlecht und Dekus gibt es da ja auch immer!
(O-Ton 90jährige Mutter eines neuaufgenommen Mutters, auf die Frage, warum der Anwalt (!) uns was von einem Dekubitus geschrieben hat, von denen wir Pflegekräfte nix gesehen haben:"Ja, ich dachte in Pflegeheimen haben die doch immer alle Dekubiti?!"- Nein- nicht bei uns....)

Ich hoffe, lieber EmergencyDoc, das Du als Halbgott in Weiß wenigstens so schlau warst, und die Heimaufsicht eingeschaltet hast, denn bei Beatmungspatienten gibt es Regeln in Sachen Personalbesetzung, und die wurden hier wohl eklatant mißachtet!

Ansonsten: schönen Gruß hier an die Krankenkassen, die leider auch bei vollbeatmeten Patienten nicht undebidngt immer die Beatmungspauschale zahlen wollen, was natürlich resultierend ganz ähnliche Folgen haben kann....:rolleyes:

Ich hoffe auch, das die Trachealkanüle wenigstens entblockt war....
Außerdem sollte eigentlich immer ein Ersatzgerät in Reichweite sein- zumindest bei uns im Haus ist das die Regel.

Hörbird
29.11.2009, 17:33
:eek::eek::eek::eek::eek:



ach ja- Heimbeatmung heißt nicht, das der Patient im (Pflege-)Heim beatmet wird, sondern ist gemeint, das der Patient im häuslichen Umfeld lebt und dort versorgt wird.

RS-USER-Claudi
01.12.2009, 11:20
So. Wie ich hörte, hat sich nun eine Pneumonie dazu gesellt, womit meine Hoffnung, dass "es gut ausgehen wird" auf ein Minimum geschrumpft ist.
Immerhin, er soll definitiv (zumindest zur Zeit) nicht beatmet sein, nur O2 kriegen.
Wie auch immer.
Leben ist Geduld haben. Abwarten...

RS-USER-emergency doc
04.12.2009, 19:53
Lieber Hörbird,
ich weiß jetzt nicht, warum Du Dich so angefasst fühlst, wenn ich von einem schlechten Pflegeheim berichte. Daß Heimbeatmung nicht von Pflegeheim kommt ist mir schon klar. Ich bin auch in Pflegeheimen unterwegs, in denen ich auf freundliches und kompetentes Personal treffe, und das Gefühl habe, die Bewohner seien gut versorgt. Nur ist das eben nicht so anekdotentauglich.
:-keks:peace:

Hörbird
04.12.2009, 22:35
Lieber Hörbird,
ich weiß jetzt nicht, warum Du Dich so angefasst fühlst, wenn ich von einem schlechten Pflegeheim berichte. Daß Heimbeatmung nicht von Pflegeheim kommt ist mir schon klar. Ich bin auch in Pflegeheimen unterwegs, in denen ich auf freundliches und kompetentes Personal treffe, und das Gefühl habe, die Bewohner seien gut versorgt. Nur ist das eben nicht so anekdotentauglich.
:-keks:peace:

Arbeite mal im Pflegeheim- wenn Du das irgendjemanden erzählst wirst Du erstmal böse angeschaut, dann werden die Horrorgeschichten vom Freund einer Freundin ihrer Cousine deren Uroma im Altenheim erzählt, bei denen es ja so schrecklich ist....

Es gibt sicherlich immer noch genügend schlechte Altenheime, aber die Mehrzahl ist gut! Leider sieht die Bevölkerung es anders, und solche Anekdoten wie von Dir hierzu lesen war, immer wieder zum besten gegeben, machen es nicht besser. Im Gegenteil....

Unsere Angehörigen z.B. haben solche Geschichten auch gehört und haben sich eine Meinung vorgebildet- es wird heftigst nach kleinsten Fehlern gesucht, damit dieses Bild bestehen bleibt.
Werden welche gefunden, geht es gleich zum Geschäftsführer anstatt es mit uns zu klären.
Den Spaß hatte ich schon dieses Jahr: beim Geschäftsführer zum Rapport gerufen zu werden, weil Angehörige zu Unrecht unzufrieden waren- zum Glück war meine Doku lückenlos. Es ist wirklich kein Spaß, im Sozialraum (eigentlich kein Zutritt für Angehörige) im hintersten Eck mit dem Rücken zur Wand von Angehörigen angeschrien zu werden wegen angeblicher Pflegefehler, die zu dem Zeitpunkt schon 2 Monate alt waren.
Alles nur weil das ja ein Pflegeheim ist, und Pflegeheime schlecht sind, und Pflegekräfte ja eh alle faul, schlecht und unverantwortlich sind....
Tatsächlich wird soetwas uns immer wieder unterstellt.

Ich kann über die Überwachungskammerageschichte bei Lidl nur lächeln- jeder Handgriff wird von unseren Angehörigen überwacht, (z.B. wann wir wann unsere Handschuhe gewechselt haben, wie lange unsere Pause ging, wie lange wir bei einem Patienten waren -zulange, wenn es nicht der eigene ist, zu kurz, wenn es der eigene ist- etc.)- wir dürfen uns keine Fehler erlauben.
Es gibt Geschichten, die ich jetzt lieber aus Gründen der Anonymität nicht erzählen werde, aber einen Blog wert wären.
Mag sein, das ist so, weil wir eben Wachkomaptienten haben, aber ich habe ähnliches auf einer normalen Dauerwohnstation ebenfalls schon erleben dürfen...


Eine Geschichte die ich ja bereits erzählt hatte, war die der Frau, die Ihren pflegebedürftigten Sohn einen Deku angedichtet hatte, weil sie immer wieder gehört hat, das dies in Pflegeheimen ja normal sei. Ich finde das spricht Bände, und es ist nunmal so, das vorallem die Pflegenden darunter leiden müssen!

Deswegen bin ich soetwas immer schnell angepisst

:peace: