Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Änderung der Approbationsordnung
Nein.
Das Staatsexamen ist eine Antragsprüfung. Du kannst auch einfach zu einem späteren Zeitpunkt antreten.
Ist das selbe wie im Physikum - du MUSST ja nicht zum nächstmöglichen Termin antreten.
das ist mir klar, aber dann verliere ich wieder ein halbes jahr...für die, die schon ein paar semester auf den buckel haben ist das einfach keine alternative und ich finde nicht, dass so etwas mal wieder auf dem rücken der studenten ausgetragen werden sollte
DocEmmetBrown
23.01.2012, 17:17
Wobei ich denke, dass wir abwarten sollten, bis der Entwurf den Bundesrat passiert hat. Eventuell finden sich dann für das Übergangssemester (jetziges 7.), zu dem ich auch gehöre, doch noch andere Regelungen. Es handelt sich dabei ja um mehrere tausend Studenten. Vergessen darf man auch nicht, dass durch die Gleitklausel in der Bewertung sich diese geringere Vorbereitungszeit vermutlich auch in einer niedrigeren Bestehenspunktzahl darstellen würde.
ich denke auch, dass man noch abwarten muss, aber auf die bestehensgrenze würde ich mich einfach nicht verlassen wollen ;)
http://bvmd.de/news/ao_aenderung_vertagt/
Ganz toll :-/
ich hab noch was neues: klick (http://www.zeit.de/wissen/2012-01/medizin-eu)
MissGarfield83
24.01.2012, 21:38
http://bvmd.de/news/ao_aenderung_vertagt/
Ganz toll :-/
Das war so klar - die Unis haben Angst um ihre unbezahlten Knechte ... könnten ja alle zu kleinen süßen Krankenhäusern abwandern ...
ich hab noch was neues: klick (http://www.zeit.de/wissen/2012-01/medizin-eu)
Das habe ich auch schon gelesen :) Ich glaube nicht dran, zu mindestens nicht in nächster Zeit. Ich denke in der Zeit bis zum Physikum wird man nichts kürzen können. Vielleicht danach?! Aber wenn es eingeführt wird, dann wird es wohl erst die betreffen, die in ein oder zwei Jahren anfangen zu studieren. So meine Hoffnung :-meinung
ich denke schon, sie können ja nicht einfach anfangen uns ein Jahr zu streichen....bzw das hätte keinen Sinn!!!
(Obwohl ich mich manchmal sowieso Frage ob die nachdenken können)
Wenn Sie das Studium um ein Jahr kürzen, der Stoff aber gleich bleiben soll müssen die KPP und Famulatur streichen, da die Semester dann wie im Modellstudiengang verlängert werden. (Die Armen haben jetzt schon 2 Wochen länger Uni)
Oder aber sie kürzen KPK und Famulatur....ach keine Ahnung. Ich denke dass es mich nicht mehr betreffen wird und wenn sie die Entscheidung noch länger hinauszögern betrifft mich auch die neue Prüfungsordnung nicht mehr...
ich finde es ja toll, dass sie Änderungen schaffen wollen, aber das wichtigste wäre es doch, dem Studenten mal ein bisschen entgegen zu kommen (PJ-Wahl, etc)
Aber wir hören von unserer Uni auch immer, dass wir ja ein so leichtes Leben haben....ach was solls
naja, gegen kpp-kürzung hätten sicherlich die wenigsten was, oder? ;-)
Das sollen sie dann aber bitte schnell entscheiden, ich fang am 13.2. mit den letzten 60 Tagen an ;)
Ansonsten verstehe ich nicht ganz den Vorteil einer theoretisch doch "praxisnahen" Prüfung vor dem Praktischen Jahr...aber bis ich so weit bin, hat sich das vermutlich eh noch 5mal geändert ^^
DAs KPP ist sicherlich das Letzte, was wieder gekürzt wird, unbezahlte Hilfskräfte sind doch immer willkommen. Zumal es doch gar kein zeitliches Problem damit gibt. Nach dem Abi Juli bis September und das Ding ist durch, bevor das Studium überhaupt begonnen wird.
Leelaacoo
26.01.2012, 10:25
Ansonsten verstehe ich nicht ganz den Vorteil einer theoretisch doch "praxisnahen" Prüfung vor dem Praktischen Jahr...aber bis ich so weit bin, hat sich das vermutlich eh noch 5mal geändert ^^
Den Vorteil davon sehen aber viele viele Ärzte, nachdem manch ein PJler (sicher nicht alle) mit deutlich weniger frischem Wissen auf ihren Stationen aufgeschlagen sind, nachdem das Hammerexamen eingeführt wurde...wenn die Innere-Prüfung schon mal 3 Jahre zurücklag wäre man über eine "Wissensauffrischung" im 2ten STEX schon ganz froh gewesen...hatte ich jedenfalls den Eindruck. Da gibt es je nach personenspezifischer Motiviation und je nach Uni seit einigen Jahren wirklich dramatische Wissensunterschiede:-dafür
LG Lee
Thomas24
26.01.2012, 15:37
Hm, seh ich auch so- seit das 2. Stex als grosse Prüfung *vor* dem PJ weggefallen ist, hat sich das ziemlich nachteilig auf die Qualität der PJ´ler ausgewirkt.
Ok, wenn man es aus dem Blickwinkel sieht, macht es Sinn.
Ich habe andererseits auch Assistenten gesehen, die weniger wussten als mancher PJler. Das nur so nebenbei. Meine Erfahrung ist her, dass es negativ aufgenommen wird, wenn man mit zu viel Spezialwissen daherkommt, an ein Zebra denkt, wenn man draußen Hufe klappern hört. Wenn man vor dem Lernen etwas Praxiserfahrung sammeln konnte, hat man doch etwas mehr Durchblick dafür, was wichtig ist und was nicht; ich finde, dass es das Lernen erleichtert. Das ist aber nur meine Meinung.
naja, ich finde die pferde auch nicht sooo abwegig ;-)
Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn man den schrifltichen Teil, sprich die Hauptlernarbeit vor dem PJ-Start gemacht hat, so hat man deutlich mehr an frischem, nutzbarem Wissen für die praktische Tätigkeit präsent (denn nur irrelevanten Mist fragt selbst das IMPP nicht ;-)). Dazu steckte man in der Lernphase zu einer Zeit, in der man das noch gewohnt war, sprich wo der normale Studienalltag sehr präsent war. Wie das in das neue Curriculum zu integrieren wäre, weiß ich allerdings nicht, weil ich damals das zweite Stex machte nach dem zehnten Semester, als man dieses ziemlich einfach freihalten konnte. Nach dem PJ das HEX zu schreiben hat den Vorteil, dass man ein Jahr lang klinischen Alltag erlebt hat, was auch nicht mit Famulaturen zu vergleichen ist, und man doch so einiges ohne große Lernerei einfach weiß oder besser einordnen kann. Aber nach einem Jahr arbeiten, wo die Luft einfach raus ist, noch mal mit IMPP-Lernerei anzufangen, finde ich echt hart, ich hätte es wahrscheinlich gehasst. Tja, eine goldene Lösung wird es nicht geben, und letztendlcih funktioniert beides und man müsste sich halt mit beiden Varianten arrangieren.
Genau das glaube ich ist der springende Punkt: In unserem System gibt es weitaus wichtigere Fragen und weitaus dringlichere Dinge, die man ändern müsste.
Die Niere
04.02.2012, 09:36
Is ja nicht so, als ob es so nicht schon mal gewesen wäre ;-) (wie man die Rückkehr zum Bewährten als Neuerung verkaufen kann, erstaunlich...)Ist total witzig...genau das gleiche habe ich auch gedacht...
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