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Schmausbacke
23.06.2003, 19:33
Original geschrieben von Heinz Wäscher


bei den wenigsten Leuten ist die Karriere das primäre Ziel.
Es geht doch ums Glücklichsein!
du meinst auch ein arbeitsloser Stahlkocher kann glücklich sein? :-)) *war Spaß*
Es ist sicher so, dass viele Dinge wichtiger sind als ein gutbezahlter Job. ;-)

Heinz Wäscher
23.06.2003, 19:35
Original geschrieben von Schmausbacke

du meinst auch ein arbeitsloser Stahlkocher kann glücklich sein? :-)) *war Spaß*

Hey! Red nicht schlecht von meinem Opa! :-))

Der Peach
23.06.2003, 21:04
Erstmal vorab: Habe nicht alle Posts gelesen, aber ich schreibe jetzt sowieso nur über meine Persönliche Sicht:

Normalerweise hätte ich geantwortet, dass man alles machen kann wie man es will, doch ausgerechnet heute ist mir etwas passiert was mich nachdenklich gemacht hat und mich etwas davon überzeugt hat dass es doch irgendwie etwas wie schicksal geben muss....

Auf dem Rückweg von der Schule ist eine kurve wo ich immer mit dem motorrad ziemlich weit runter gehe und die halt einfach spaß macht. (die kurve ist aber nicht ganz übersichtlich.....
Doch heute lagen ca. 100m vor der kurve so ein paar zermatschte Tomaten und ich dachte, dass ich nicht so wie die tomaten mal auffer Straße liegen will und bin wirklich zum ersten Mal seit langem langsam durch diese Kurve.
Und mitten in der kurve kommt plötulich ein Bus weit auf meiner Seite um die kurve, sodass ich immernoch ziemlich ausweichen musste.
Normalerweise hätte ich da keine Chance gehabt.

Jetzt kann man auch sagen, dass es Zufall war,
aber ich fand die Sache sehr
suspekt und dubios zugleich :-D

Ciao Peach :-winky

Spindmaus
23.06.2003, 21:26
das ist wirklich so eine Sache mit dem Schicksal. Ich habe mir da bisher noch keine großen Gedanken drüber gemacht, ob mein Leben Vorsehung ist/war oder nicht.
Eines macht mich aber schon nachdenklich: Wie kommt es, dass manche Leute ein "easy" Leben führen (normale Familie, ganz normaler Lebenslauf, kleine Tiefs und Hochs, normale Ausbildung, normaler Job, nichts besonderes - wie ich) und andere scheinbar immer die Arschkarte gezogen haben. Damit meine ich Schicksalsschläge, die man selbst nicht beeinflussen kann wie früher Tod der Eltern oder Tod vieler Freunde, Krankheiten, Behinderungen etc. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe, gibt es da wirklich den einen oder anderen mit dem ich um nichts auf der Welt tauschen wollte. Da frage ich mich schon, wo ist die Gerechtigkeit? Warum haben nicht alle die gleiche Chance?? Nicht alle gleich viele bzw. wenige Katastrophen zu verarbeiten? Schicksal oder einfach nur eine Laune der Natur?
Auch glaube ich, dass nur jeder "im Rahmen seiner Möglichkeiten" machen kann was er möchte.

ehemalige Userin 24092013
23.06.2003, 23:53
Original geschrieben von Der Peach



Jetzt kann man auch sagen, dass es Zufall war,
aber ich fand die Sache sehr
suspekt und dubios zugleich :-D

Ciao Peach :-winky




Das wiederum ist, finde ich.....eine besondere Form von "Zufall"..."Schicksal"....die man damit erklären kann........das da n Schutzengel dran beteiligt war.
Denn die gibt es wirklich.....davon bin ich überzeugt.



Gruss Kaddel

Pünktchen
24.06.2003, 10:04
Original geschrieben von Kaddel

Das wiederum ist, finde ich.....eine besondere Form von "Zufall"..."Schicksal"....die man damit erklären kann........das da n Schutzengel dran beteiligt war.
Denn die gibt es wirklich.....davon bin ich überzeugt.

Gruss Kaddel


Ich glaub auch daran :-love

milz
24.06.2003, 11:55
Also, daß jetzt alles irgendwie vorbestimmt ist, glaube ich nicht. Eher schon daran das, daß einem psychologische Merkmale in eine gewisse Richtung zwingen. Ist ja auch einleuchtend, nur das Ausmaß ist schwer festzumachen und geht da eher in die philosophische Frage: "Wie frei ist der Mensch in seinem Tun?". Ich glaube, der Intellekt gaukelt einem eine größere Freiheit vor, als man tatsächlich hat.
Das wäre dann aber eher ein intrinsisches und kein exogenes Schicksal.

Andererseits hatte ich schon so oft mehr Glück als Verstand (zB. im ersten Jahr mit Führerschein :-blush ), daß es mir schon schwer fällt, NICHT an Schutzengel und höhere Mächte zu glauben.

Von daher, laß ich's mal offen.

ehemalige Userin 24092013
24.06.2003, 12:15
..."höhere Mächte" gibt es schon finde ich......nur eben net im unheimlichen oder zauberhaften Ausmass...was auch gut so ist.......aber ich glaube, es gibt zum Beispiel tatsächllich noch irgendwelche Leute irgendwo im All.....denn warum sollen wir die einzigen im unendlichen Universum sein?


Es gab da mal eine PM -Theorie......das am Ende von den schwarzen Löchern genau das passiert.....was hier bzw. auch vor den schwarzen Löchern passiert.........



Gruss Kaddel

milz
24.06.2003, 12:51
Bei der unvorstellbaren Anzahl von Sternen, die es gibt und bei der riesigen Anzahl von Sternen, die davon näherunsweise erdähnliche Bedingungen aufweisen (Temperatur, Klima, Strahlung, Vorhandensein der Elemente C, O, N, H,... u.s.w) und damit Startbedingungen für Leben bieten, finde ich es unwahrscheinlich, daß wir die einzige Lebensform im All sind.

"Intelligentes" Leben, das Raumschiffe baut, ist etwas unwahrscheinlicher, halte ich aber für möglich. (Siehe Erde)

Angesichts der wahnsinnigen Entfernungen im All und des relativ kleinen Zeitfenster menschlicher Existenz (ein paar Mio. Jahre vermute ich) werden wir aber wohl keine zu Gesicht bekommen.

Gruß

PS: Ich glaube, wir kommen vom Thema ab.

ehemalige Userin 24092013
24.06.2003, 13:23
Original geschrieben von milz


PS: Ich glaube, wir kommen vom Thema ab.


Naja...vielleicht ein wenig.....aber es kommt immer drauf an, was man daraus macht.....
Wer sagt denn, dass unsere "Schutzengel" nicht da oben im All sind?
Und wer sagt, das dass, was wir sehen echt ist?
Wäre doch möglich, dass auf den Ortseingangsschildern und alle sonstigen Schilder nicht das drauf steht, was wir lesen......sondern Befehle oder Codierungen für die Ausserirdischen unter uns.......:-));-)

Ach ja und ich habe weder geraucht.....noch zu viel Matrix gesehen............*sfg*

Ich find nur..wilde Theorien sind immer gut:-)


Gruss Kaddel

Heinz Wäscher
24.06.2003, 13:36
Original geschrieben von Kaddel

Ach ja und ich habe weder geraucht.....noch zu viel Matrix gesehen............*sfg*


jajaa...leugne nur!

ehemalige Userin 24092013
24.06.2003, 13:38
..aber nur.....alles Lüge!!!!!

:-D


Gruss Kaddel

Pünktchen
24.06.2003, 14:49
@kaddel
von wegem vom thema abgekommen :-D
Wer an sein schicksal glaubt, der glaubt auch daran das irgendjemand es lenkt...vielleicht sind wir wirklich nur Figuren aus einem Videospiel :-(( ....und einer passt auf alles auf und wenn er nicht mehr weiter weiß, dann gibts nen joker :-)) ....so nach dem motto...Peach brauch ich noch, also überlebt er...und dann stellt man sich selbst die Frage: warum? Warum bin gerade ich es der an dieser Stelle des Lebens weitermachen darf? :-notify

jaja...theorien sind schon was feines...unerklärliche dinge versuchen die Menschen auf seltsame Weise sich verständlich zu machen ...in ein schema zu fassen, ob gut oder schlecht :-)...

airmaria
24.06.2003, 23:20
Ich denke, wenn man sagt: "das ist/war Schicksal" ist man schon auf dem Weg zur Religion...

Ich glaube an den Zufall, an Glück und an Pech (...und an Liebe)! Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn etwas schreckliches z.B. passiert, ist es einfacher zu sagen: das war vorherbestimmt, das sollte so sein... irgendwofür wird es schon gut sein...
es ist schwieriger zu akzeptieren, als sich vorzustellen, daß man den Unfall nicht erlitten hätte, wenn man nur eine Sekunde später aufgestanden wäre... usw... usw...

Es ist eine Gewissensberuhigung, ein Verdrängen von unerklärlichen Dingen... ein Versuch der Erklärung dafür...

Selbstverständlich kann ich meinen Lebensweg grob planen, beeinflussen... für mein Glück etwas tun... aber ich kann mich nicht vor "schicksalshaften" positiven oder negativen Ereignissen frei machen und bewahren.

Sonst wäre es auch langweilig!

"Mary" airmaria

Pünktchen
25.06.2003, 08:45
Original geschrieben von airmaria
Wenn etwas schreckliches z.B. passiert, ist es einfacher zu sagen: das war vorherbestimmt, das sollte so sein... irgendwofür wird es schon gut sein...
es ist schwieriger zu akzeptieren, als sich vorzustellen, daß man den Unfall nicht erlitten hätte, wenn man nur eine Sekunde später aufgestanden wäre... usw... usw...
"Mary" airmaria

....hmmm... klar denkt man das schreckliche Dinge meist vorbestimmt sind...aber man sollte den Kopf nicht in den Sand stecken oder sich zuhause verkriechen und gar nichts mehr tun....denn ob es Schicksal war, daß weiß man doch nicht ;-) wenn man denkt, man muss eine Sache ändern, dann sollte man es auch versuchen :-top
Wenn es Schicksal wäre, dann kann man eh nix ändern....dann steht man am ende wieder da wo man angefangen hat...also warum sollte ich nicht versuchen aus Situationen, die mir nicht gefallen, heraus zu kommen???

milz
25.06.2003, 19:53
Hallo Kaddel!

Das ist Deine Seite: :-D :-D :-D
Empfehle die Astralebenen zu besuchen! :-music :-top


www.paranormal.de




MfG

sarap112
25.06.2003, 21:40
@pünktchen

Genau!! Das sag ich auch immer, wenn man in seiner Situation unglücklich oder frustriert ist, sollte man auf jeden Fall etwas unternehmen! Wenn man weiss, was einen glücklich machen könnte....ich bin momentan auch in einer solchen Situation....und werde, hoffentlich ab dem kommenden WS mit meinem Med.stud. beginnen! Dass ich mich für Medizin interessiere, war mir schon immer bewusst, aber dass es mich so fasziniert, darauf hat mich auch mein Schicksal gebracht...nämlich als ich gerade frustriert, unzufrieden und unglücklich war!

Ja und wenn die Menschen Schicksalsschläge dadurch besser verkraften, erklären und verarbeiten können, wenn sie es als Schicksal ansehen, dann hat es doch schon seinen Sinn erfüllt!

Ich glaube auf jeden Fall daran!

Und hoffe, auch noch DAS GLÜCK in meinem Leben zu finden :-top

ehemalige Userin 24092013
25.06.2003, 23:44
Original geschrieben von milz
Hallo Kaddel!

Das ist Deine Seite: :-D :-D :-D
Empfehle die Astralebenen zu besuchen! :-music :-top


www.paranormal.de




MfG



Danke:-)


Gruss Kaddel

airmaria
26.06.2003, 00:01
Original geschrieben von Pünktchen

....hmmm... klar denkt man das schreckliche Dinge meist vorbestimmt sind...

aber man sollte den Kopf nicht in den Sand stecken oder sich zuhause verkriechen und gar nichts mehr tun....

zum Ersten:
Nein! nochmal: ich denke das nicht. Ich unterscheide zwischen Zufall und Schicksal.
Wer den Zufall zugrunde legt sagt: "es ist passiert, ich kann es nicht mehr Rückgängig machen".
Wer an Schicksal glaubt sagt: "es is passiert, ich kann es nicht mehr rückgängig machen, es war wohl vorherbestimmt".

Wo ist der Unteschied? Der Schicksalsanhänger braucht einen "Schuldigen" für seine Situation, einen "Sündenbock"... jemanden, der irgendwie dafür verantwortlich ist und das bestimmt hat.

zum Zweiten:
diese weiteren Verhaltensanleitungen gelten natürlich gleichermaßen für Schicksalsanhänger, wie auch für Zufallsorientierte... aber es löst hier nicht den Kern der Frage.

"Mary" airmaria

Lisa
26.06.2003, 07:50
Original geschrieben von airmaria

Wo ist der Unteschied? Der Schicksalsanhänger braucht einen "Schuldigen" für seine Situation, einen "Sündenbock"... jemanden, der irgendwie dafür verantwortlich ist und das bestimmt hat.
"Mary" airmaria

Nach dieser Definition erkenne ich gar keinen Unterschied zwischen Schicksals- und Zufallsanhängern. Ob ich die Ursache für meine Situation nun Schicksal oder Zufall nenne, hat doch auf meine Reaktion und weiteres Handeln wenig Einfluss.


Original geschrieben von airmaria

diese weiteren Verhaltensanleitungen gelten natürlich gleichermaßen für Schicksalsanhänger, wie auch für Zufallsorientierte...
Eben!

Interessant wäre hier die Abgrenzung zum Fatalismus. Dieser Glaube an die Unbeeinflussbarkeit des Laufes der Dinge führt nämlich zu Resignation, Motivationsverlust und Passivität.


Original geschrieben von airmaria

aber es löst hier nicht den Kern der Frage.

Ich denke nicht, dass wir hier erwarten können, den Kern einer solchen Frage auch nur ansatzweise allgemeingültig zu beantworten.
Allerhöchstens ist es möglich, dass jeder einzelne eine Antwort für sich findet. Und diese Antwort basierte dann ausschließlich auf dem persönlichen Glauben...

LG,
Lisa