Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alter in der Vorklinik!
Ich mache jetzt nach dem Abi erst mal noch ein Jahr was anderes (Europäischer Freiwilligendienst) und werde dann im Oktober, wenn ich in Münster anfange, 19 sein.
Ihr müsst übrigens keine Angst haben, dass ihr dann nach dem "ein Jahr was anderes machen" keinen Platz mehr bekommt: HSS hat etwas, das sich "Anspruch auf bevorzugte Auswahl nach Dienst" nennt, und so könnt ihr euch schon direkt nach dem Abi bewerben und habt dann - Überraschung - Anspruch auf bevorzugte Auswahl nach Dienst. Das heißt, ihr werdet auf jeden Fall wieder genommen. Mach ich auch so.http://hochschulstart.de/index.php?id=hilfe703a
KeepWell
14.06.2012, 17:56
So ich push das Thema mal wieder hoch ;)
Ich fange dieses Jahr mit 41 Jahren an, nachdem ich 22 Jahre in der Krankenpflege war.
Absolute Arrhythmie
16.06.2012, 01:24
Ich fange dieses Jahr mit 41 Jahren an, nachdem ich 22 Jahre in der Krankenpflege war.
Das ist ja cool! :)
stellam19
16.06.2012, 16:32
@ dudman: mein Baujahr ist auch noch in den 70ern. Schade, dass du in FFM studieren wirst.
Hiho.... Dann bin ich mit meinen 32, hoffentlich in Essen, noch recht jung ;-)
Dann bin ich mal gespannt, wieviele noch in dem Altersrahmen sein werden...
Auf jedenfall macht der Thread hier Mut ;-)
@stellam19: Ja, wird wohl Frankfurt werden.Wo bist Du denn ?
und @fap79: Mut...? , ja man braucht wohl Mut und grade in meinem Alter erscheint es wohl im Auge so manchen Betrachters als letztes Aufbäumen so kurz vor dem Ableben. Nun, es kommt ja immer auf die Perspektive an und ich muss ja auch noch Minimum 27 Jahre arbeiten, ich kenne das Geschäft nach 22 Jahren Krankenhaus und habe keine Illusionen mehr was den Arztberuf betrifft. Ich sehe das alles ganz nüchtern. Ich möchte meinen Horizont dennoch erweitern, mehr Verantwortung übernehmen und einfach mein Potential mehr ausschöpfen. Der Weg verlangt Mut, aber ich denke was wir älteren ( die wir ja eigentlich auch noch jung sind ) den Neuabiturienten voraus haben ist eine Menge Lebenserfahrung und soziale Kompetenz. In meinem Krankenhaus habe ich für mein Vorhaben unerwarteter Weise von allen Berufsgruppen volle Unterstützung und Zuspruch erfahren und ich kann nur jedem, der auch älter ist und überlegt, raten diesen Schritt zu wagen. Wann, wenn nicht jetzt ?
Absolute Arrhythmie
16.06.2012, 20:31
@dudman: Ich finds klasse und würde mich freuen, wenn du uns auf dem Laufenden hälst wie es dir ergeht. Ich bin ja "erst" 6 Jahre in der Pflege, mache aber auch die Erfahrung, dass meine Kollegen mich in meinem Wunsch unterstützen.
Hurra Hurra, endlich ist noch wer älter! Bin wenn's denn hoffentlich klappt 31 wenn ich im Herbst in München starten darf.
Finde ja wir sollten dann einen extra Thread eröffnen, Oma und Opa in der Vorklinik oder so ähnlich;)))
Wünsche uns in jedem Fall gutes Gelingen, das wird super!
Ach ja und in der Pflege bin ich bisher nicht, aber fast, ( Heilerziehungspflege ) schon zwei putzige Jungs, schon selbständig gewesen und allerlei gejobbt. Nun hab ich sogar ein Stipendium ergattert( muss also nicht nebenbei arbeiten) , also wenn das keine Vorteile gegenüber dem jungen Gemüse sind...
Herzliche Grüße Mio
stellam19
17.06.2012, 11:20
@ dudman: bin wahrscheinlich in Düsseldorf, wenn mein Änderungsantrag noch in der Frist war. Hatte erst Essen als OP1 habe dann aber doch Panik bekommen, dass da zu wenig in unserem Alter anfangen ( 54 vs. 115 Plätze über Wartezeit letztes Jahr).
Ich sehe das alles ganz nüchtern. Ich möchte meinen Horizont dennoch erweitern, mehr Verantwortung übernehmen und einfach mein Potential mehr ausschöpfen.
Ich glaube das kann man so stehen lassen und sich anschliessen^^
SchwesterMel
19.08.2012, 23:37
Hello, ich fange zu diesem Wintersemester an und werde bald 26. Mein Alter macht mir gar keine Sorgen, sondern dass ich möglicherweise nicht mit dem Lernstoff hinterher komme, weil ich vor 7 Jahren schon Abi gemacht habe. Die Krankenpflegeausbildung , die ich dannach gemacht habe, war ja echt nicht soooo anspruchsvoll. Danach habe ich dann auf einer ITS gearbeitet.
Wie gehts was das angeht , den anderen, die auch ewig warten mussten und vlt schon paar Semester hinter sich gebracht haben ?? Kann jemand was dazu berichten?
Sich wieder ans Lernen zu gewöhnen, wird vielleicht einige Monate benötigen. Da ist es von Vorteil, wenn Module nach Abschluss sofort geprüft und nicht zum Semesterende alle Klausuren zusammen geschrieben werden.
Ich denke, der Großteil wird das Wiedererlernen der nat.-wissenschaftlichen Basics sein. Neue Inhalte müssen alle lernen.
Oder kannst du anhand der Summenformel die Strukturformel für Propofol zeichnen bzw. die Strukturformel verstehen oder die Bezeichnung 2,6-Diisopropylphenol? http://de.wikipedia.org/wiki/Propofol
Ich gebe zu: Ich mittlerweile nicht mehr. Und ich habe Chemie noch im Abi gehabt und wollte mal Chemie studieren (einerseits ärgerlich, andererseits muss ich mich nicht um ein Zweitstudium bemühen). Es ist einfach zu lange her.
runderling
20.08.2012, 11:06
Also ich hatte auch 11 Semester warten müssen und war daher auch aus dem eigentlichen Lernstoff raus - hatte zuerst eine Ausbildung als RA gemacht, anschließend eine als MTA-L - d.h. ein wenig habe ich dann schon noch gelernt, aber es war doch ganz anders als dann in der Uni. Chemie hatte ich vor dem Abi sowieso abgewählt gehabt, also solche schrecklichen Strukturformeln wie mein mein Vorposter beschreibt noch nie gezeichnet *g*.
Inzwischen bin ich im 7. Semester an der Uni Heidelberg mit lauter 1er-Kandidaten, die jung und frisch und im Lernen drin waren. Anfänglich fand ich es anstrengend, aber ich habe alle meine Scheine gleich ohne Schwierigkeiten gemacht, das Physikum mit gut bestanden und auch jetzt in der Klinik flutscht es sehr gut! Also keineswegs schlechter als die jungen Mitstudenten, insofern nur Mut! :-))
Wichtig ist schon, sich beim Lernen zu strukturieren, ich habe mir angewöhnt, Inhalte zu Hause gleich nachzuarbeiten, wenn sie noch frisch im Gedächtnis waren, Chemie, Physik (Horror für mich) sind Lernfächer, welche aber wirklich zu bewältigen sind - ich denke, Heidelberg ist wirklich nicht wenig anspruchsvoll ("Wir sind Elite-Uni" *g*) und es ging ohne Probleme. Klar, lernen muss man und manchesmal ist das mehr als ätzend (in der Klinik wird es dann wirklich viel besser, weil die Inhalte interessanter sind) aber das bleibt auch den frisch-von-der-Schule-Kommenden nicht erspart, ich hatte das Gefühl, dass ich aufgrund meiner schon vorhandenen längeren "Lebenserfahrung" da etwas unverkrampfer rangehen konnte und daher vieles ausgleichen konnte, was mir gegenüber den Frischabiturienten gefehlt hat.
Viel Spaß in deinen Studium und ein bischen Angst haben alle am Anfang, aber mehr als die anderen brauchst du wirklich nicht zu haben!
Matzexc1
21.08.2012, 15:14
Also ich hatte auch 11 Semester warten müssen und war daher auch aus dem eigentlichen Lernstoff raus - hatte zuerst eine Ausbildung als RA gemacht, anschließend eine als MTA-L - d.h. ein wenig habe ich dann schon noch gelernt, aber es war doch ganz anders als dann in der Uni. Chemie hatte ich vor dem Abi sowieso abgewählt gehabt, also solche schrecklichen Strukturformeln wie mein mein Vorposter beschreibt noch nie gezeichnet *g*.
Inzwischen bin ich im 7. Semester an der Uni Heidelberg mit lauter 1er-Kandidaten, die jung und frisch und im Lernen drin waren. Anfänglich fand ich es anstrengend, aber ich habe alle meine Scheine gleich ohne Schwierigkeiten gemacht, das Physikum mit gut bestanden und auch jetzt in der Klinik flutscht es sehr gut! Also keineswegs schlechter als die jungen Mitstudenten, insofern nur Mut! :-))
Wichtig ist schon, sich beim Lernen zu strukturieren, ich habe mir angewöhnt, Inhalte zu Hause gleich nachzuarbeiten, wenn sie noch frisch im Gedächtnis waren, Chemie, Physik (Horror für mich) sind Lernfächer, welche aber wirklich zu bewältigen sind - ich denke, Heidelberg ist wirklich nicht wenig anspruchsvoll ("Wir sind Elite-Uni" *g*) und es ging ohne Probleme. Klar, lernen muss man und manchesmal ist das mehr als ätzend (in der Klinik wird es dann wirklich viel besser, weil die Inhalte interessanter sind) aber das bleibt auch den frisch-von-der-Schule-Kommenden nicht erspart, ich hatte das Gefühl, dass ich aufgrund meiner schon vorhandenen längeren "Lebenserfahrung" da etwas unverkrampfer rangehen konnte und daher vieles ausgleichen konnte, was mir gegenüber den Frischabiturienten gefehlt hat.
Viel Spaß in deinen Studium und ein bischen Angst haben alle am Anfang, aber mehr als die anderen brauchst du wirklich nicht zu haben!
Ich freu mich schon und stimme runderling zu.
Bin jetzt 27 Jahre jung. Krankenpfleger mit 2,5 Jahren Erfahrung im OP.
Ich bin mir sicher als jahrelang Schul-Abstinenzler macht man sich zu viel Sorgen.
@Schwester Mel:
In der Klinik haben wir definitiv einen Vorsprung. Ich kenn 2 Einser-Abiturienten. Eine ist 3x bei Humanbiologie durch die Histo gehagelt. Frisch von der Schule ist auch schwierig,
vor allem wenn Mama und Papa den lieben Kleinen nicht mehr fördern können.
Zu Lernen wie man selbsständig lernt ist schwieriger als mancher glaubt,außerdem nach 6 Jahren Warten ist die Motivation schon stark ;-)
Also gehen wir es an
- ich denke, Heidelberg ist wirklich nicht wenig anspruchsvoll ("Wir sind Elite-Uni" *g*)
Der eine sagt so (anspruchsvoll), der andere so (anspruchslos) :-/
http://www.medi-learn.de/foren/showthread.php?t=65621
Ach was soll's: Mein Anspruch an mich ist hoch :D
Als "Warter" ist die Motivation hoch und der Wille groß.
runderling
21.08.2012, 21:36
tja mit dem "anspruchvoll" ist das so eine Sache...*g*
allerdings hatte ich in meinen Klausuren kaum Altfragen, ich weiß nicht von wann diese Info ist ... das variert wirkllich von Kurs zu Kurs und wenn man die Physikumsergebnisse beim LPA liest. schneidet Heidelberg eigentlich ganz gut ab, also so schlecht kann die Vorbereitung nicht sein! Ich hatte eher den Eindruck, bei manchen Veranstaltungen haben die sich wenig an den prüfungsrelvaten Stoff gehalten, sondern immer eigene spezielle "Süppchen gekocht" mit Differenzierungen, wo ich mich oft gefragt habe, was das soll, aber lernen musste man es trotzdem!
"Eliteuni" muss ich in Anführungszeichen setzten, weil meine damalige Begrüßung bei der Erstsermestereinführung durch den Rektor mich sehr erboste, es wurde tatsächlich genau diese Formulierung gewählt, nach dem Motte: Sie sind alle die Besten der Besten mit dem 1,0-Abitur - wir Warter waren quasi gar nicht vorhanden - Kotz!
Natürlich war es ein Fest für mich, wenn manche der 1,0er in den Klausuren gescheitert sind, aber nicht, weil ich ihnen das Durchfallen gegönnt hätte, sondern weil manche wirklich meinen, wir Warter könnten es nicht schaffen.
Bei uns gab es gute und schlechte Warter wie unter allen anderen Kommilitonen auch, wichtig ist eigentlich nur die Motivation, auch pures Pauken durchzuuhalten und eben "geschickt" zu lernen und das können Warter genausogut oder eben schlecht wie alle anderen Studienanfänger!
Also keine schlechtere Voraussetzung, deshalb wirklich: nur Mut, wenn ihr wollt (und die meisten wollen es gerade nach dieser langen Durststrecke) dann schafft ihr das auch!
Und vom AdH hat er wohl auch noch nichts gehört? :)
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