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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geduld ist eine Tugend - Warten auf den Studienplatz



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schmuggelmaeuschen
06.06.2012, 08:29
ich will mich auch fürs sbb bewerben geht leider erst wenn ich schon im 1. Semester bin :-(

Sticks
06.06.2012, 11:58
Ich hab mich auch erst im erstem Semester beworben, weil ich es vorher gar nicht kannte. Das Geld was du dort verlierst ist sicher ärgerlich, aber besser als 5,5 Jahre nichts zu bekommen. ;-)

schmuggelmaeuschen
06.06.2012, 12:37
ja genau und ich hoffe die sehen es mir nach, dass ich dann auf den TAG genau 2Jahr gearbeitet habe vom 1.10.2010-31.9.2012 höhö, aber das braucht man ja nur um zum verfahren zugelassen zuwerden oder?

Sticks
07.06.2012, 08:21
Ja. Und zwei Jahre sind zwei Jahre.

Quadraticus
30.07.2012, 23:07
Oh Gott, es gibt nichts, was ich so sehr will, wie Medizin zu studieren.
Ich habe dieses Jahr mein Abi gemacht mit einem sehr schlechten Schnitt, da ich mir bis Anfang des Jahres noch sicher war Informartik zu studieren...
Seit der 9.Klasse habe ich mich für Medizin interessiert, aber ich dachte immer "Da kommst du eh nicht rein."
Ich habe es also niemals ernsthaft in Erwägung gezogen.
Aber beim Gedanken daran den Rest meines Lebens etwas zu machen, was mich zwar interessiert, aber eben nicht erfüllt habe ich gezweifelt.. Ich hatte den festen Entschluss gefasst Informatik in Aachen zu studieren und hatte mir schon alles angesehen und mich informiert.
Als ich kurze Zeit später irgendwas im Fernsehen sah, was auch nur ansatzweise mit Medizin zu tun hatte, war mir klar, dass ich unbedingt Medizin studieren muss.
Ich war auch schon bei der Studienberatung, aber Chemie, Biologie oder medizinische Biologie reichen mir eben nicht. Ich will Medizin.
Habe mich auch schon für eine Ausbildung zu biologisch-technischen-Assistentin beworben und bei der Führung durch die Schule fand ich auch alles unglaublich interessant und spannend. Aber wie man immerwieder hört sind Berufsschulen ja nicht so fordernd... und diese Ausbildung würde mir auch nicht reichen, aber sie geht zumindest in diese Richtung.
Nun mache ich ein halbjähriges Pflegepraktikum, was mir schon nach einer Woche auf den Keks ging. Ich bin hoffnungslos unterfordert. Die Schwestern machen auch nicht viel mehr, außer Sachen die ich nicht darf und Papierkram. Pflege ist absolut nichts für mich..
Und jetzt warte ich auf meinen Ablehnungsbescheid, hoffe aber inständig, dass es doch eine Zusage ist.
Ich will am liebsten jetzt sofort anfangen zu studieren, ich bin so wissbegierig...
Ich rechne mit 8 Jahren Wartezeit, aber ich würde auch 10 warten, wenn ich keine andere Wahl hätte, weil ich es so unbedingt will....
Ab einer gewissen Zeit ist die Wartezeit schon vertane Zeit, weil man einfach ewig warten muss, bis man seinen Lebenstraum erfüllen kann und muss sich vorher mit Ausbildungsberufen rumschlagen, die einen nicht richtig ausfüllen. Aber in den ersten Jahren kann man sich auf jeden Fall weiterentwickeln, Erfahrungen sammeln und Dinge ausprobieren/erleben (wie z.B. bei Auslandsaufenthalten).
Ich weiß, dass demnächst die Bescheide kommen und ich bin seit einer Woche schon so ungeduldig, aber die Zeit bis dahin geht einfach nicht um...
Ich glaube, dass ich das Studium schaffen werde. Es wird zwar harte Arbeit, aber ich will es so sehr und ich bin bereit sehr viel dafür zu tun... Ich glaube das schwierigste daran ist einen Platz zu kriegen...

schmuggelmaeuschen
31.07.2012, 09:25
wieso macht du den BTA und mit MTA? BTA wird dir nicht in AdH anerkannt (oder?) und ich könnte mir gut vorstellen, dass Ausbildung mehr und mehr boniert werden

Quadraticus
31.07.2012, 20:26
Weil es genau eine von zwei Ausbildungen ist, die ich machen wollen würde.
Aber ich glaube diese ist spannender und ich könnte mir vorstellen in dem Beruf zu arbeiten (auf jeden Fall zumindest Übergangsweise).
Ich bin ehrlich: warum soll ich mich denn mit einer anderen Ausbildung herumschlagen, von der ich genau weiß, dass sie mich nicht wirklich interessiert und fordert?
Geld ist mir vollkommen egal, solange ich über die Runden komme. Dann mache ich lieber etwas, was mir Spaß macht.
Und ich glaube lieber so eine Ausbildung als nur Zuhause sitzen und Däumchen drehen.. Und wenn ich sie nicht kriege mache ich ein FSJ oder ein weiteres Praktikum im Krankenhaus, aber dann im ärtztlichen Dienst...

][truba][
31.07.2012, 20:32
Was hast du denn überhaupt für einen Durschnitt? Bringt dir eine Ausbildung (zwecks ADH) überhaupt etwas?

Finde es gut das du was macht was dich interessiert. Ansonsten quält man sich ja doch die ganze Zeit mit etwas was man nicht interessant findet. Und wenn du dich auf die Wartzeit einstellst ist das eine gute Sache.

Ansonsten gibt es ja, mit etwas Kohle zusammensparen + Kredit, noch das Ausland.

MfG Thomas

schmuggelmaeuschen
31.07.2012, 21:38
@Quadraticus: Naja was MTAs und BTAs später machen unterscheidet sich ja nicht wirklich viel udn ich würde jetzt nicht sagen, das BTA anspruchsvoller ist als MTA...

Quadraticus
02.08.2012, 16:37
Ich hab einen sehr schlechten Durchschnitt...
Naja ob die Ausbildung zwecks ADH etwas bringt, ist mir mehr oder weniger Wurst. Die Chance die Leute mit meinen Leistungen zu überzeugen (Noten) habe ich vertan. Und dann quäl ich mich nicht mit einer Ausbildung die mir (persönlich) weder etwas bringt, noch Spaß macht. Aber eine Ausbildung und ein Beruf werden sicherlich einen besseren Eindurck machen, als garnichts...

ehemaliger User_29072015
03.08.2012, 12:48
mach den job der dir für die nächsten jahr am ehesten zusagt. bei nem schlechten abi bringt einem auch ein adh mit ausbildungsbonus nix. hauptsache du bist in den jahren des wartens einigermaßen mit deinem job bis dahin glücklich

Quadraticus
04.08.2012, 18:07
yäy, danke :)
endlich mal Jemand, der mich versteht

ehemaliger User_29072015
05.08.2012, 09:14
mach den job der dir für die nächsten jahr am ehesten zusagt. bei nem schlechten abi bringt einem auch ein adh mit ausbildungsbonus nix. hauptsache du bist in den jahren des wartens einigermaßen mit deinem job bis dahin glücklich

eigene erfahrungen im leben machens möglich ;-) ich hab mich erst nach und nach getraut wirklich was zu tun was ich will. aber besser später als nie

liesel86
05.08.2012, 14:16
Ich mach mir in die Hose!!
Wenn das am Freitag nichts wird drehe ich durch.....14 Wartesemester! Das muss reichen!!

ehemaliger User_29072015
09.08.2012, 10:02
Ich wollte hier schon immer mal was schreiben, hatte aber nie den Nerv. Fangen wir mal an:

Geduld habe ich wirklich nicht - kenne viele die euch das hier bestätigen könnten. Aber man hat immer das eine Ziel vor Augen, man will das Studium machen, egal was kommt. Ich für meinen Teil hatte einen Job den ich schon nach nur 6 Monaten Ausbildung gehasst habe bis ins Detail (Justizfachangestellte). Ärztin wollte ich eigentlich schon seit meiner Jugend werden, hatte aber nach der 10. Klasse keine Böcke mehr und war nicht selbstbewusst genug das Abi und das Studium in Angriff zu nehmen.
Nach 3 Jahren Ausbildung war meine Antwort auf meinem Prüfer seine Frage: "Und wie haben Sie die Ausbildung empfunden und würden sie es nochmal machen" - "Nie wieder". Genau so meinte ich es damals halt auch bis heute. Nach 4 Monaten Arbeit hab ich mein Abi an der Abendschule nachgeholt (nebenher auch Job im öff. Dienst, hatte also genug Zeit zum Lernen ;-)). Nach 3 Jahren Abi dann 1,7 aber wieder keinen Mut. Alternative Berufsschullehramt (Illusion: lower Job, viel Freizeit, genug Geld)- ich glaube es hat 3 Tage gedauert bis ich wusste, dass es das nicht sein kann und ich glaube wenn ich tief in mein Inneres gehe wusste ich es schon seit der Imma. Egal, 2 Semster durchgezogen. Dann keinen Platz bekommen in GÖ (NC damals 1,5 glaube ich). Ortsgebunden, Mann festen Job, ... was machen. Klar, arbeiten. Von einem unglücklichen Job zum nächsten. Ende 2011 war absehbar, dass es zum Winter mit Medizin klappt. Also, mutig wie ich war hab ich gekündigt und mich ins unbekannte gestürzt, hab Prakitkum im Krankenhaus gemacht, ... Gestern die Zusage bekommen und ich muss sagen, so lange sich 6 Jahre im Nachhinein anhören, ich würde es nicht anders machen und würde wieder im Notfall warten.

Ach ja - und scheißegal was andere in eurem Umfeld sagen, macht EUER Ding

Matzexc1
10.08.2012, 14:57
Ich wollte hier schon immer mal was schreiben, hatte aber nie den Nerv. Fangen wir mal an:

Geduld habe ich wirklich nicht - kenne viele die euch das hier bestätigen könnten. Aber man hat immer das eine Ziel vor Augen, man will das Studium machen, egal was kommt. Ich für meinen Teil hatte einen Job den ich schon nach nur 6 Monaten Ausbildung gehasst habe bis ins Detail (Justizfachangestellte). Ärztin wollte ich eigentlich schon seit meiner Jugend werden, hatte aber nach der 10. Klasse keine Böcke mehr und war nicht selbstbewusst genug das Abi und das Studium in Angriff zu nehmen.
Nach 3 Jahren Ausbildung war meine Antwort auf meinem Prüfer seine Frage: "Und wie haben Sie die Ausbildung empfunden und würden sie es nochmal machen" - "Nie wieder". Genau so meinte ich es damals halt auch bis heute. Nach 4 Monaten Arbeit hab ich mein Abi an der Abendschule nachgeholt (nebenher auch Job im öff. Dienst, hatte also genug Zeit zum Lernen ;-)). Nach 3 Jahren Abi dann 1,7 aber wieder keinen Mut. Alternative Berufsschullehramt (Illusion: lower Job, viel Freizeit, genug Geld)- ich glaube es hat 3 Tage gedauert bis ich wusste, dass es das nicht sein kann und ich glaube wenn ich tief in mein Inneres gehe wusste ich es schon seit der Imma. Egal, 2 Semster durchgezogen. Dann keinen Platz bekommen in GÖ (NC damals 1,5 glaube ich). Ortsgebunden, Mann festen Job, ... was machen. Klar, arbeiten. Von einem unglücklichen Job zum nächsten. Ende 2011 war absehbar, dass es zum Winter mit Medizin klappt. Also, mutig wie ich war hab ich gekündigt und mich ins unbekannte gestürzt, hab Prakitkum im Krankenhaus gemacht, ... Gestern die Zusage bekommen und ich muss sagen, so lange sich 6 Jahre im Nachhinein anhören, ich würde es nicht anders machen und würde wieder im Notfall warten.

Ach ja - und scheißegal was andere in eurem Umfeld sagen, macht EUER Ding

Wow.Toll gesagt und alle Achtung vor dir :-)
Mir haben die 6 Jahre warten auch einiges gebracht. Ein Krankenhaus im Raum Marburg ist nämlich an meinen Erfahrungen in der OP-Pflege interessiert.;-)