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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abi 2,6 und Medizin studieren?



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DerSalamander
02.04.2012, 19:52
Dann kommen auch die Wartesemester dazu,seit deiner ersten Bewerbung für Medizin beid er ZVS. Es läppert sich :-)

Also, die Wartesemester laufen aber ab dem Zeitpunkt deines Abiturs, ob du dich gleich bei der ZVS bewirbst oder erst nach 6 Jahren das erste Mal... Nur mal so am Rande bemerkt.

Zuuk
02.04.2012, 20:03
Also, die Wartesemester laufen aber ab dem Zeitpunkt deines Abiturs, ob du dich gleich bei der ZVS bewirbst oder erst nach 6 Jahren das erste Mal... Nur mal so am Rande bemerkt.

gut zu wissen!
Wenn "Star-Of-Life" schon heute weiß, dass er Medizin studieren möchte, dann soll er sich sobald es ihm möglich ist, über die ZVS bewerben. Denn Glück kann wirklich jeder haben :-)

Sait
03.04.2012, 14:35
Mir persönlich ist es absolut piepegal an welcher 3.Welt Uni du dich gerade als Ersti eingeschrieben hast nur um Arzt zu werden, aber bitte hör auf hier zu generalisieren und rumzutröten, dass Leute die nicht bereit sind im Ausland zu studieren gar nicht studieren sollten, denn das ist absoluter Käse. Auch nach 8 Jahren Wartezeit kann man immer noch lange genug als Arzt arbeiten und Leute die nicht gewillt sind, ihre Heimatstadt zu verlassen haben ihren Studienplatz genauso verdient....jeder so wie er will ;-)

3. Welt-Uni, uhhh... gegen das warten spricht wohl auch nichts, mir ging es nur darum, dass man Opfer bringen muss fürs Studium. Warten wäre auch eine Option, Witten-Herdecke auch, wobei die Chancen dort einen Platz zu bekommen ziemlich niedrig sind.

epeline
03.04.2012, 14:57
dieses opfer-gerede finde ich aber auch immer ziemlich.... naja.

was soll denn das?
kein mensch würde für eine ausbildung oder ein anderes studium so argumentieren.
es gibt im leben einfach auch andere dinge, die wichtig sind.
freunde, partner, job, familienplanung, die kranke pflegebedürftige oma, der 15 jahre alte schäferhund, weiß der geier.

aber auf die entscheidung, ob man wartet, ins ausland geht, auf glück hofft oder doch was anderes macht, haben einfach mehr dinge einfluss als der "wille".

pesanserinus
03.04.2012, 15:10
kein mensch würde für eine ausbildung oder ein anderes studium so argumentieren.
es gibt im leben einfach auch andere dinge, die wichtig sind.
freunde, partner, job, familienplanung, die kranke pflegebedürftige oma, der 15 jahre alte schäferhund, weiß der geier.




DANKE! Endlich versteht das mal jemand. Ich wurde im Auswahlgespräch "niedergemacht", weil ich sagte, wenn ich nicht hier studieren kann, wo ich wohne, dann muss ich darauf verzichten, denn ich habe einen Haushalt, eine 9-jährige Beziehung, Haustiere, mein Freund hat hier einen festen Job und bei dem ist er oft tagelang auf Dienstreise (jemand muss sich also um die Tiere kümmern) etc. Da sagte sogar mal eine Ärztin zu mir "Dann müssen halt die Tiere weg." Sorry, aber kein Studium der Welt ist mehr wert als Lebewesen für die ich die Verantwortung trage...das ist für mich genauso, als würde ich meine Kinder (die ich nicht habe :p) weggeben, weil die halt gerade stören. Leider können nur wenige Leute das nachvollziehen, vor allem die, die gerade 19 mit frischem Abi sind und das alles noch nicht kennen/haben.

Brainie
03.04.2012, 16:37
Endlich leute gefunden die so empfinden wie ich ;)


Wobei einige 19 jahre alten Abiturienten auch schon etwas drwuf. Haben das darf man nie vergessen

pesanserinus
03.04.2012, 16:56
Endlich leute gefunden die so empfinden wie ich ;)


Wobei einige 19 jahre alten Abiturienten auch schon etwas drwuf. Haben das darf man nie vergessen

So meinte ich es auch nicht ;)
Aber man kann nicht bestreiten, dass man mehr "Anhängsel" hat, wenn man schon lange berufstätig war etc., das war eher gemeint.
:-)

epeline
03.04.2012, 17:43
man kann auch was drauf haben, wenn man bestimmte standpunkte nicht versteht ;-)

pesanserinus
03.04.2012, 17:56
man kann auch was drauf haben, wenn man bestimmte standpunkte nicht versteht ;-)

Ich sagte ja auch gar nicht, dass junge Leute nix drauf haben....das ist falsch angekommen. Ich meine ja nur, dass viele jüngere, die nur diesen einen Wunsch haben, es seltener verstehen, wenn man das Medizinstudium nicht als OBERSTE Priorität sieht. Habe leider schon oft genug Sachen gehört wie: "Wenn man dafür nicht ALLES tun würde, hat man es nicht verdient, etc." Ich habe mir aber mein Abi hart erarbeitet (auf dem 2. Bildungsweg auch noch!) und dafür auf vieles verzichtet, da sehe ich es nicht ein, mir sowas anzuhören. Ich verstehe auch gar nicht, warum es immer so viel Neid gibt unter Medizin-Bewerbern...

Miyu
03.04.2012, 18:39
Ich verstehe auch gar nicht, warum es immer so viel Neid gibt unter Medizin-Bewerbern...

Weil die Studienplaetze so rar sind wahrscheinlich. Frei nach dem Motto: "Mimimi, ich hab den Studienplatz viel mehr verdient als Du."

Keenacat
03.04.2012, 18:52
Weil die Studienplaetze so rar sind wahrscheinlich. Frei nach dem Motto: "Mimimi, ich hab den Studienplatz viel mehr verdient als Du."

:-meinung

pesanserinus
03.04.2012, 18:53
Wahrscheinlich ist es so. Ich finde, verdient hat ihn JEDER, der es studieren will, weil er Interesse daran hat. Anders sieht´s aus bei Leuten, die nur prestigegeil sind und sich durch z.B. Familienkontakte alles in den A**** blasen lassen (habe da so Geschichten gehört....Arzttochter, Mutti ruft in der Uni an wenn was nicht so geht wie sie will etc.)....da hört es dann auf bei mir...

Brainie
03.04.2012, 19:50
@pesanserinus... hatte dich schon verstanden und sehe das auch genauso wie du , hatte den zweiten Satz nur geschrieben weil sonst immer negative aussagen dazu kamen wenn ich soetwas geäußert hatte.... aber stehe voll hinter dir was dieses zeugs angeht^^

pesanserinus
03.04.2012, 19:56
Sehr gut :-stud

Gesocks
03.04.2012, 20:41
Verdient hat den Studienplatz, wer ihn hat. Sonst hätte er ihn nicht. Das legt das Auswahlverfahren nahe.
Ob er aus vergleichbaren Motiven Medizin studiert wie der BWLer, der Vaterns Rüstungskonzern mit Kinderarbeitern erben wird, tut doch gar nichts zur Sache. Ich kenne einen, sein Vater ist ästhetischer Chirurg, der das das genauso handhaben will. Der ist nichtmal prestigegeil, der will die Kohle. Finde ich lustig, und ist auch sonst ein angenehmer Mensch. Wer ohne Interesse studiert ist halt ein Depp, und um sein Selbstvertrauen eher nicht zu beneiden...
Von den frischen Abiturienten, ich bin selbst einer, haben nicht nur ein paar was drauf. Und ein bisschen wundere ich mich, dass hier so häufig Wartezeitler von hochnäsigen, naiven, verständnisbefreiten Jüngeren erzählen, und gleichzeitig ihre Lebenserfahrung (Anhängsel?) gewürdigt haben wollen (... die ich bisher obsolet erachte, Abi reicht). Finde ich ehrlich gesagt genauso wenig in Ordnung. Mir ist weder das eine noch das andere bisher "in real life" begegnet, mir auch ganz recht.

Meridion
03.04.2012, 21:34
Dieser "Opfer bringen"-, "Blut und Tränen"-, "wenn du wiiirklich Arzt werden willst"- Mist hab ich mir ein paar Jahre zu lange angehört glaub ich.

Am Ende ist das ein Job wie absolut jeder andere auch, es gibt keine Ehrenurkunden für die jüngsten Doktoranden, keine Goldmedaillen für die meisten Auslandssemester und kein 'Mitarbeiter des Monats'-Täfelchen für die meisten Überstunden. Man kriegt keine 100 Euro extra wenn man seine Haustiere hat einschläfern lassen und keine Fortbildung bezahlt weil man die meisten Feiertage da war...

Familie > Beruf, egal bei was, egal wann. Ich hab jeden Tag 'Vollkontakt' mit Leuten, die genau das nicht beherzigt haben. In diesem Sinne, wenn du Bindungen hast würd ich zu ner heimatnahen Ausbildung raten und Wartesemester sammeln. Das Gerücht, es interessiere ausser in den Elfenbeintürmen der renommiertesten Uni-Abteilungen iiiirgendjemand ob du 26, 30 oder 35 bei Berufsbeginn bist, hält sich leider hartnäckig, ist aber Schwachsinn.

LG,
Meridion

hansfritz
03.04.2012, 22:34
es gibt halt menschen, die für karriere über die leichen gehen,
nicht mein geschmack, aber was solls
und nach m.m. auch spielt es keine grosse rolle, ob man mit 30 oder mit 35 nen beruf angeht
es ist halt vorteilhaft, zwischen schule und studium keine grosse pause anzulegen, damit das gehirn nicht einrostet;-)
und wenn familienleben noch dazu kommt wird es schwieriger,
aber mit ne guter organisation und planung ist alles schaffbar
und man kann alles unter einen hut zu bringen, sogar auch fürs studentenleben bleibt noch was übrig:-)
es ist nur meine meinung (möchte keinen angreifen), aber es erscheint mir engstirnig nur auf job oder studium sich zu konzentrieren

Absolute Arrhythmie
05.04.2012, 21:53
Jedem Tierchen sein Pläsierchen, wer meint dass man Blut schwitzen und über Leichen gehen muss um Arzt zu werden, viel Spaß. Gott sei dank bestimmt ja nicht Said darüber wer einen Studienplatz bekommt, sondern HSS.de. Und das ist auch gut so, es gibt nämlich auch Leute die darauf angewiesen sind in der Nähe ihres Wohnortes zu studieren, zum Beispiel weil sie bereits eigene Familie haben oder sich das Studium mit einem festen Job finanzieren müssen.
Aber das ganze Gerede ist müßig, soll doch jeder seine Meinung haben, solang ich am Ende meinen Platz bekomme :D

answerai
06.04.2012, 14:20
bei Medizin ist es tatsächlich sch.... egal, es sei denn du strebst eine Chefarztkarriere an, da wird es schwierig, wenn man mit 35 erst mit dem FA anfängt...aber bei diesem Mangel an Ärzten wird sich eine Klinik auch in 10 Jahren nicht erlauben können, großartig nach Alter zu selektieren

Sait
07.04.2012, 04:35
Jedem Tierchen sein Pläsierchen, wer meint dass man Blut schwitzen und über Leichen gehen muss um Arzt zu werden, viel Spaß. Gott sei dank bestimmt ja nicht Said darüber wer einen Studienplatz bekommt, sondern HSS.de. Und das ist auch gut so, es gibt nämlich auch Leute die darauf angewiesen sind in der Nähe ihres Wohnortes zu studieren, zum Beispiel weil sie bereits eigene Familie haben oder sich das Studium mit einem festen Job finanzieren müssen.
Aber das ganze Gerede ist müßig, soll doch jeder seine Meinung haben, solang ich am Ende meinen Platz bekomme :D

Wenn ich über Studienplätze bestimmen könnte, müsstest du keine 11 Wartesemester warten. Jemand, der das Opfer bringt, so lange zu warten, der verdient es durchaus.