PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Furstriert in der UCH- was nun?



Seiten : 1 2 3 [4]

mitallemundscharf
12.07.2012, 05:34
hm, ich denke Motivation hängt in ertser Linie davon ab, ob man Spaß hat bzw. sich mit seinem Tun gut identifizieren kann; dann kommt die Leistungsfähigkeit und das persönliche Wohlbefinden automatisch; es gibt nat. auch den Karrieretyp, dem eig. rel. egal ist, was er tut, so lange er dabei die Karriereleiter aufsteigt; sprich, er hängt sich weniger rein, weil die Tätigkeit an sich im Spaß macht, sondern er zieht den Großteil seiner persönlichen Befriedigung aus beruflichen Erfolgen; ob Medizin dafür das richtige ist, sei dahin gestellt; ich denke, dieser Typus ist aber in den Chefarztriegen vieler Unikliniken zu finden; ohne damit jemandem etwas unterstellen zu wollen...
Jupp, ohne Facharzt geht nicht viel, da haste Recht

Miss_Verständnis
12.07.2012, 21:12
Aber man scheint mich hier diesbezüglich nicht ernst zu nehmen (würde man aber auch nicht, wenn ich ein neues Thema aufgemacht hätte).



Hast du dich schon mal gefragt, woran es liegen könnte, dass du nicht ernst genommen wirst?
.. würde mich ja schon mal interessieren, wie dein reales Sozialleben so aussieht.. im Vergleich. Habe es selten erlebt, dass in diesem Forum jemand ständig missverstanden wird und sich andauernd falsch ausdrückt und aneckt...

wjsl
12.07.2012, 22:26
Das dürfte wenig repräsentativ sein, man umgibt sich ja doch eher mit den Leuten, die auch mit der eigenen Art klar kommen; allerdings fiel mir auf, dass das so gut wie keine Mediziner sind. Die Kommunikation mit Kommilitonen war tatsächlich eher so etwas wie ein "aneinander vorbei", zumindest größenteils.

Darf man sich aber wohl gar nicht länger einreden. Mit den Kollegen klarkommen ist wohl das A und O. Auch was die Motivation angeht.

Dass jemand aber nur durch Karrieregeilheit am Laufen gehalten wird, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür ist das ganze mit zu vielen Opfern verbunden, das kann kein Titel und kein Bewunderer "gutmachen". Man verbringt so viel Zeit mit der "Sache", dass man doch auch diese lieben muss, um sie machen zu können. Oder was legte dir nahe, dass das unter Umständen gar nicht mal so das Entscheidende für die Erfolgreicheren sein könnte?

Kackbratze
12.07.2012, 23:03
Dass jemand aber nur durch Karrieregeilheit am Laufen gehalten wird, kann ich mir nicht vorstellen.

Willkommen im Leben. Du musst es Dir nicht vorstellen. In der Medizin kannst Du das an Unikliniken live beobachten.

Thomas24
12.07.2012, 23:06
Ja, hat weit getragen ^^

mitallemundscharf
13.07.2012, 05:43
Das dürfte wenig repräsentativ sein, man umgibt sich ja doch eher mit den Leuten, die auch mit der eigenen Art klar kommen; allerdings fiel mir auf, dass das so gut wie keine Mediziner sind. Die Kommunikation mit Kommilitonen war tatsächlich eher so etwas wie ein "aneinander vorbei", zumindest größenteils.

Darf man sich aber wohl gar nicht länger einreden. Mit den Kollegen klarkommen ist wohl das A und O. Auch was die Motivation angeht.

Dass jemand aber nur durch Karrieregeilheit am Laufen gehalten wird, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür ist das ganze mit zu vielen Opfern verbunden, das kann kein Titel und kein Bewunderer "gutmachen". Man verbringt so viel Zeit mit der "Sache", dass man doch auch diese lieben muss, um sie machen zu können. Oder was legte dir nahe, dass das unter Umständen gar nicht mal so das Entscheidende für die Erfolgreicheren sein könnte?

sorry, aber du musst schon genau lesen, was jemand anderes schreibt: ich habe gar nicht geschrieben, dass Karrieregeilheit DAS entscheidende Kriterium für Erfolg ist; es ist EINE Möglichkeit, erfolgreich zu sein; 2 Sätze weiter oben habe ich geschrieben, dass Motivation und Leistungsföhigkeit, sowie persönliche Befriedigung automatisch kommen, wenn man Spaß an seinem tun hat, oder, um es mit deinen Worten zu sagen, "die Sache liebt"
ich hab hier auch schon den ein oder anderen Thread mitverfolgt, du scheinst hier des öfteren anzuecken; ich wollte eig. neutral auf dich zugehen, nur iwie bekommt man bei deinen Posts stark das Gefühl, gegen eine Wand zu reden; wollte eig. nicht auf den Zug anspringen, nur weil du auch diesen thread in diese Richtung gelenkt hast: Medizin ist ja ein kommunikativer Beruf, also solltest du auch gut kommunizieren können. In einem Forum ist sowas sicher schwierig, nur, wenn ich so im anderen Thread lese, wioe deine BEwerbungsgespräche gelaufen sind, denke ich, dass das auch ein Alltagsmanko ist. Dun wolltest im anderen thread "konkrete" Tips haben, hier mal 2-3 Denkanstöße:
Kommunikation beginnt mit zuhören, nur wenn man richtig zuhört, kann man auch eine passende Antwort geben. Versuch auch mal, auf die anderen Leute einzugehen und nicht alles sofort auf dich zu beziehen. Bei Hospitationen solltest du nicht ständig versuchen, dich mit deinem fachlichen Wissen zu präsentieren, haben dir ja schon etliche Leute gesagt, dass es nicht darauf ankommt. Beobachte das Team, schau dir an, wer die "Platzhirschen" sind, und versuche mit Ihnen auch mal, auf nichtmedizinsicher Ebene zu kommunizieren. Wenn die Platzhirsche der Abteilung sagen, der oder die passt gut ins Team, dass hast du schon nen Fuß in der Tür. Und: Glaub "alten Hasen" was und halte dich bei Ihnen mit Lebensweisheiten zurück. Du scheinst ja gerade erst fertig geworden zu sein. Auch ich habe nicht viel Berufserfahrung. Aber wenn du mir schreibst, bekomme ich iwie das Gefühl, als ob du schon seit 5 Jahren im Job stehst und ich noch Student bin. Sowas kommt nicht gut an. Ich kenne jemanden, der hat das soweit getrieben, dass er in einem Fach, wo ständig Ärzte und PJler mit Geld und anderen Vergünstigungen gelockt werden, doch tatsächlich ausm PJ geflogen ist, weil die Assis nicht mehr mit ihm arbeiten wollten. Und das, obwohl er immer gute Noten und fachlich sicher sehr fit wart. Aber er musste ständig allen seine Meinung aufdrängen und sein großes fachliches Wissen präsentieren. Sowas kommt einfach nicht gut an. Nimms nicht persönlich, ich denke, deine Grundeinstellung ist vollkommen i.O., nur es ist sehr wichtig, wie sie bei anderen rüberkommt.
Wurde dir ja schon in nem anderen Thread geraten, aber geh doch mal, anstatt auf die nächste Fachfortbildung, zu nem Kommunikationsseminar. Vielleicht hilft dir das was.
Das ist nicht böse gemeint, sondern wirklich nur ein Ratschlag.