Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Controlling - Krankenhaus
Ihr geht m. E. zu undifferenziert an diese Thematik ran, zumindest wenn man sich mal den Eröffnungspost anschaut und dann direkt alle Antworten liest. Man kann und sollte nicht einfach "Controlling" im Krankenhaus pauschalisieren und daraus die pure Geldgeilheit und Gewinnmaximierung ableiten. Selbstverständlich gibt es Themenbereiche, die von Medizinern geführt werden müssen, man nehme bspw. nur das strategische Medizincontrolling. andererseits braucht man auf anderen Ebenen des Medizincontrollings (trotz des Namens) nicht unbedingt einen Arzt, da reicht auch oftmals nichtärztliches medizinisches Fachpersonal mit entsprechender Zusatzqualifikation.
Natürlich kann man auch nicht einfach einen Wirtschaftswissenschaftler grundlegende Dinge (allein) entscheiden lassen, die direkte Auswirkung auf die medizinische Behandlung(en) haben. Genausowenig kann man allerdings von einem Arzt erwarten, dass er sich bspw. mit der Medizintechnik auskennt. Dass folglich bspw. Investitionsentscheidungen interdisziplinär getroffen werden müssen dürfte offensichtlich sein.
Es kommt also für einen BWLer wirklich auch darauf an in welches Gebiet er genau im Krankenhaus möchte. Für einige ist ein zusätzliches Medizinstudium auch unerlässlich. Man muss es aber nun auch nicht unbedingt haben, wenn man in einer Klinik arbeiten möchte und eben nicht erheblich in den klinischen Betrieb eingreifen möchte.
Generel ist es eben gut, wenn man auf beiden Seiten Leute hat, die wissen was sie tun und Ihre Perspektive präsentieren können. Man sollte daher BWLer nicht einfach so verteufeln. Wozu es geführt hat, dass zunächst sämtliche Entscheidungen im Krankenhaus lediglich von Medizinern getroffen worden, kann man ja heute noch ganz gut sehen. Das war eben genau die Einstellung "Qualität muss hoch bleiben" (nur mal am Rande: euch ist bewusst, dass ein Patient die medizinische Qualität meist überhaupt gar nicht beurteilen kann, ja?) und "Kosten sollen eben vom Staat gedeckt werden". Wovon denn? Es ist schon richtig, dass der Gesundheitssektor auch endlich mal wirtschaftlich arbeitet und Geld nicht einfach verballert wird und da schließe ich mich ganz dem Kommentar irgendwo über mir an: man kann dies eben auch auf eine Art und Weise machen, dass die Patienten und Behandlungsqualität nicht darunter leiden - irgendwo sind eben Grenzen, die man in solch einem Fall nicht unterschreiten darf und dazu gehört eben auch die Personalkapazität in der Notaufnahme.
Meine Meinung! Viele sind hier Idealisten und haben große Hoffnungen. Und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt - aber irgendwann stirbt auch sie!
Das Video ist ehrlich gesagt nicht angebracht, weil bei den Unternehmensberatung, bei den M&A-Dienstleistern und selbst bei IB mit Analyse-Abteilungen auch genügend Mediziner arbeiten. Die haben genauso den Arsch voll mit Kohle!
Ja und? Was hat das jetzt genau mit den BWLern in Kliniken zu tun? Aber wenn Dich NUR das Video an dem Post von mir stört, dann scheine ich ja mit meinen Aussagen recht zu haben.
Das Video ist ehrlich gesagt nicht angebracht, weil bei den Unternehmensberatung, bei den M&A-Dienstleistern und selbst bei IB mit Analyse-Abteilungen auch genügend Mediziner arbeiten. Die haben genauso den Arsch voll mit Kohle!
Ah, bestechende Logik zu sagen, dass das Video nicht angebracht wäre, weil _auch_ Mediziner beim großen Reibach, dem fröhlichen System-Aussagen mitmachen. Findest du dieses Denken nicht schon an sich abstrus?
Suspekte Welt.
Viele sind hier Idealisten und haben große Hoffnungen.
Gott sei Dank!
Und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt - aber irgendwann stirbt auch sie!
Gott bewahre.
Eine Gesellschaft muss versorgt werden, und für diese Grundversorgung müssen die Mitglieder dieser Gesellschaft einstehen. Ja, wir sind Idealisten, und das ist gut so. Wir haben dabei auch einen Blick für die Realität, die finanziellen Aspekte und für die Ethik. Niemand muss übertherapiert werden, weil es Geld bringt, und niemand sollte unterversorgt werden, weil es ein Minusgeschäft wäre.
Das Problem mit den BWLern in der Klinik ist doch folgendes: es wird irgendwann die Meinung vertreten, dass alles das, was man beim Einkauf / Technik /etc. einsparen oder gewinnen kann, auch auf die Medizin übertragbar ist.
Einkauf hat nichts mit Controlling zu tun. Fehler!
Da wurde man sich schon ordentlich erklären, warum man einen Patienten nach 85-90 Stunden extubiert hat. Und zwar nicht vor einem Kollegen, sondern vor einem Controller!!!
Nicht alle Controller sind so dämlich.
einen Aufschlag auf die Pauschale gab es erst ab 2500 IE. Wenn man jetzt rechnerisch 1500-2000 IE benötigen würde, um die Gerinnung wieder auf gesunde Füße zu stellen, dann bekam man schon vom Labor die Mitteilung, ob es nicht sinnvoll wäre, anstatt 2000IE lieber 2500IE zu substituieren.
Dann haben die Laboraten eine Macke.
für eine Patientin mit CO-Intox nach Wohnungsbrand gab es in ganz NRW keine Druckkammer für eine hyperbare Oxigenierung. Selbst die Suche in ganz Deutschland (!) ergab genau einen Treffer in südlicheren Gefilden. Und dazu muss man Wissen, dass eine Druckkammer in Westdeutschland (westliches Ruhrgebiet) aus wirtschaftlichen Gründen vor Kurzem aufgegeben und abgebaut wurde..
Das haben sicherlich Ärzte entschieden.
Das kommt dabei raus, wenn man Medizin gewinnmaximiert betreiben will.
Ja, und wie soll das bitte finanziert werden?
Ich bin auch der Meinung, dass nicht alle Entscheidungen im Krankenhaus von Medizinern getroffen werden sollten. Aber wenn sich ein Laie (BWL) in meine Therapieentscheidung einmischt, dann kriege ich Hitzepöckchen am ganzen Körper...
Sollte auch nicht passieren.
In einem kleinen KH wurde aus Kostengründen von einer Firma auf einen Andere gewechselt. Die packte nämlich statt 100 Stck. Handschuhe 120 in eine Packung. Und für die Drainagen im OP wurde ebenfalls eine größere Stückzahl verpackt. Ergebnis war, dass die Gummiprodukte in der Verpackung verklebten und nicht mehr verwendbar waren. Trotzdem wurden die "billigeren" Produkte weiter gekauft, weil sie ja eben billiger waren. Erst als die Chefärzte sich geweigert haben, weiterhin mit den vom Einkauf propagierten Produkten zu operieren, wurden wieder die altbewährte Firma beauftragt...
Einkauf ist kein Controller.
Also: Zustimmung mit Ausnahmen.
Gott sei Dank!
Gott bewahre.
Eine Gesellschaft muss versorgt werden, und für diese Grundversorgung müssen die Mitglieder dieser Gesellschaft einstehen. Ja, wir sind Idealisten, und das ist gut so. Wir haben dabei auch einen Blick für die Realität, die finanziellen Aspekte und für die Ethik. Niemand muss übertherapiert werden, weil es Geld bringt, und niemand sollte unterversorgt werden, weil es ein Minusgeschäft wäre.
Korrekt! Schau dir aber mal die orthopäden mit Ihren Therapien bei degenerativen Gelenkkrankheiten an - die schleifen doch teilweise nur die Gelenkoberfläche glatt und dann kommt nach 3 Monaten die Athrose wieder ... Böser Arzt!!!
Es geht um BWLer vs. Mediziner. Und: Wir leben nicht in einer Welt voller rosa Elefanten ;-) Ich finde meine Argumentation nicht verworren und daher unverständlich.
ole_cranon
02.10.2012, 14:52
Der Einkauf wird genauso "controlliert" wie jede andere Abteilung oder Geschäftsbereich. Und wenn die Packung Handschuhe 50 Cent weniger kostet, wird die eben gekauft. Die Einkäufer müssen sich aber nicht mit den Problemen rumschlagen. Genauso wie der Controller seine Nase in die Klinik steckt, wird er auch dem EInkäufer auf die Finger hauen. Ich denke aber, dass er vom Einkauf mehr Ahnung hat als von Medizin.
Ja, und wie soll das bitte finanziert werden?
Die Gemeinschaft, wie es usus ist.
Eine unnötige OP, die dem Krankenhaus Einnahmen bringt, wird von den Krankenkassen und somit dem Beitragszahler finanziert.
Notwendige Behandlungen, die nicht genügend Einnahmen bringen, müssen quersubventioniert werden. Entschuldige bitte, aber das lernt man sogar in kaufmännischen Ausbildungberufen. Nämlich, dass man sich in manchen Sparten/Projekten mit Defiziten abfinden muss, um durch andere Bereiche Gewinne einzustreichen, die durch Abschaffung der defizitären Sparte mitverloren gehen würden. ole_cranon hat ein Beispiel aus dem KH gebracht. Entweder durch das KH selbst (bei privaten Trägern), oder die Kommune, das Land oder die Kirche (durch Steuern, ergo wieder die Gemeinschaft). Da sind unsere fiktiven Staatsschulden besser aufbewahrt als in Griechenland, oder Eurobonds oder sonstigem.
Rosinenpickerei darf nicht sein.
Wir leben nicht in einer Welt voller rosa Elefanten ;-)
Tun wir in der Tat nicht. Die meisten die sich hier äußerten, haben allerdings auch bereits den "Reality-Check" seit längerem absolviert und sind z.T. seit einigen Jahren im Geschäft. Und das sicher auch ohne Ponyhof-Perspektive.
Ferner: Warum glauben Wirtschaftler eigentlich immmer, anderen bzw. einem Business-Basics erklären zu müssen!? Die Mehrheit der jüngeren Mediziner dürfte allein schon aufgrund der vorausgegangen schulischen/universitären (übrigens formal auch höchst defizitär ;-)) Selektionierung ein gewisses Universalinteresse mitbringen, sodass ein betriebs- und volkswirtschaftliches Fundament anzunehmen ist...
Gewagte These: Wohlmöglich gerade WEIL der ein oder andere (intelektuell ausreichend instrumentiert) über seinen Tellerrand hinaus schaut, kommt er zu der Meinung dass marktwirtschaftliche Prinzipien in bestimmten Bereichen einfach sehr kritisch -nicht per se ablehnend- zu beschauen sind...
Metaphilosophischen Gruß
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Es geht um BWLer vs. Mediziner. Und: Wir leben nicht in einer Welt voller rosa Elefanten ;-) Ich finde meine Argumentation nicht verworren und daher unverständlich.
Ist sie auch nicht. Und ich stimme Dir zu, daß wirtschaftliche Gesichtspunkte auch nicht übersehen werden dürfen.
Aber, und da hat die Politik auf ganzer Linie versagt: das Gesundheitssystem ist ein Zuschußgeschäft und wird immer mehr Kosten verursachen (genauso wie die Deutsche Bahn). Das muß den Wählern (und Beitragszahlern) einfach gesagt werden, deswegen funktioniert auch die Privatisierung nicht wirklich.
Natürlich muß ein BWLer den Medizinern ab und zu mal auf die Finger klopfen, aber grundsätzlich müssen erstmal Patienten versorgt und dann Kosten betrachtet werden. Nicht umgekehrt.
Falls dieses Prinzip mal umgedreht werden muß, dann können Kassen und Politiker nicht mehr von einer "hervorragenden Patientenversorgung" sprechen. Das möchte ich mal sehen...
Tun wir in der Tat nicht. Die meisten die sich hier äußerten, haben allerdings auch bereits den "Reality-Check" seit längerem absolviert und sind z.T. seit einigen Jahren im Geschäft. Und das sicher auch ohne Ponyhof-Perspektive.
Ferner: Warum glauben Wirtschaftler eigentlich immmer, anderen bzw. einem Business-Basics erklären zu müssen!? Die Mehrheit der jüngeren Mediziner dürfte allein schon aufgrund der vorausgegangen schulischen/universitären (übrigens formal auch höchst defizitär ;-)) Selektionierung ein gewisses Universalinteresse mitbringen, sodass ein betriebs- und volkswirtschaftliches Fundament anzunehmen ist...
Gewagte These: Wohlmöglich gerade WEIL der ein oder andere (intelektuell ausreichend instrumentiert) über seinen Tellerrand hinaus schaut, kommt er zu der Meinung dass marktwirtschaftliche Prinzipien in bestimmten Bereichen einfach sehr kritisch -nicht per se ablehnend- zu beschauen sind...
Metaphilosophischen Gruß
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Ich bin eigentlich auch ein guter Maschinenbauer ...
Jetzt mal Spaß beiseite:
Wieso soll den jetzt ein Controller Medizin studiert haben?
das Problem ist doch: Brutus hat vollkommen recht bei dem was er schreibt. So läuft es nunmal und ist doch auch einfach nachvollziehbar. Vielleicht nicht aus einer moralisch/menschlichen Perspektive, aber ökonomisch auf jeden Fall. Da werden die Anreize einfach falsch gesetzt, wenn ich mit einem halben Tag mehr Beatmung - die mich variabel quasi nix zusätzlich kostet - meine Erlöse erhöhen kann. Das ist einfach dem momentanen System verschuldet, dass eben noch angepasst werden muss und ja auch teilweise wird. Ebenso "schlimm" ist aber auch die andere Richtung, wenn man etwas nicht mehr Kostendeckend aus den Pauschalen erbringen kann und dann an irgendwelchen (elementaren) Dingen gespart wird. Jedoch muss man hier aus Sicht der BWLer auch hinzufügen, dass einige Kliniken nur glauben, dass das so sei und sie in Realität einfach nur sehr krass unwirtschaftlich arbeiten. Da wird es doch aber gerade interessant: wie entscheidet man das genau und wer kann das überprüfen? Der Chefarzt wird dem Controler immer sagen, dass das mit bspw. dem paar Handschuhe nicht geht und der Controler wird immer sagen "ja aber meine sind eben 20cent günstiger". Es wird dann auch nicht immer so sein, dass es wirklich nicht mit anderem Equipment geht, sondern das Personal sich einfach nur an Dinge gewöhnt hat und bei anderen Fällen wird es so sein, dass - wie schon beschrieben - sich das kaufmännische Personal einfach nur Unfug einfallen lässt, ohne die Situation und Arbeitsweisen vor Ort zu kennen.
Ok, das können wir als Fazit so stehen lassen.
Billige Handschuhe schlechterer Qualität sind in erster Linie ein wirtschaftliches, kein medizinisches Problem.
Kleines Rechenbeispiel?
- Wenn man 20 Cent pro 100 Stück spart, ergibt das eine Ersparnis von 0,4 Cent pro Paar.
- Wenn die Durchschnittslohnkosten im Krankenhaus (gemittelt vom Chef zum Praktikanten) bei (theoretischen) 12 EUR liegt, kostet eine Minute Arbeitszeit 20 Cent und eine Sekunde Arbeitszeit 0,33 Cent.
- D.h. wenn man durch die neuen Handschuhe nur 2 Sekunden länger braucht um sie zu entnehmen, wird aus der vermeintlichen Ersparnis ein großer Verlust.
- Wenn jetzt noch nur ein einzelner Patient (durch nosokomiale Infektionen) oder Angestellter (durch Infektion an kontaminiertem Personal) zu Schaden kommt geht die Rechnung erst Recht nach hinten auf...
:-D:-D:-D:-D
Ich denke grundsätzlich sind wirtschaftliche Anreize auch im Krankenhaus nicht verkehrt. Diese Anreize müssen aber von außen (d.h. Politik = Gesellschaft) so gesetzt werden, dass sie den gesamtgesellschaftlichen Zielen nicht wiederlaufen sondern sie unterstützen. Grundsätzlich wird ja genau das durch die Fallpauschalen versucht: Nicht die Liegezeit zählt, sondern das Ergebnis (gesunder Patient). Eine kürzere Liegezeit und weniger, dafür gezieltere Untersuchungen entsprechen damit sowohl wirtschaftlichen als auch medizinischen Zielen. Die wirtschaftlichen Ziele unterstützen also optimalerweise die erwünschten gesellschaftlichen Ziele.
Das es in der Umsetzung hakt und noch viel Verbesserungspotential nach oben existiert ist dabei sicherlich unbestreitbar.
Euch noch einen schönen Sonntag!
Ich habe nochmal eine Frage an Euch:
In der Kieferchirugie wird ja oft mit Edel-Metallen gearbeitet. Für einen Eingriff erhält das Krankenhaus doch auch nur eine feste Fallpauschale nach dem DRG-Vergütungssystem, oder? Das bedeutet: Für die Rohstoffe (Gold, Silber, etc.), deren Preis schwanken, werden keine zusätzlichen Gelder eingenommen, obwohl z.B. der Goldpreis steigt. Ist das so richtig? Oder zahlt der Patient in der Kieferchirugie den Rohstoff selbst?
LG und vielen dank!
wäre mir neu, das irgendwas mit Edelmetallen o. ä. in die Regelleistung der GKV fallen würde... aber das kannst du ja aus dem DRG Katalog entnehmen, sofern sie für den Eingriff überhaupt Anwendung finden, denn die dürften ja vielmehr Ambulant sein und da spielt es dann überhaupt keine Rolle (wobei dein Grundgedanke sicherlich auch bei anderen Abrechnungssystemen zum Zuge kommt). Man sollte ja aber auch bedenken, dass Kliniken sowas auch nicht unbedingt direkt für die jeweilige Behandlung kaufen und somit die Schwankungen nicht extrem zu tragen kommen und die Vergütungskataloge würden ja auch regelmäßig angepasst werden. Nur wie gesagt: welche Kasse zahlt dir denn eine Goldfüllung?
wäre mir neu, das irgendwas mit Edelmetallen o. ä. in die Regelleistung der GKV fallen würde... aber das kannst du ja aus dem DRG Katalog entnehmen, sofern sie für den Eingriff überhaupt Anwendung finden, denn die dürften ja vielmehr Ambulant sein und da spielt es dann überhaupt keine Rolle (wobei dein Grundgedanke sicherlich auch bei anderen Abrechnungssystemen zum Zuge kommt). Man sollte ja aber auch bedenken, dass Kliniken sowas auch nicht unbedingt direkt für die jeweilige Behandlung kaufen und somit die Schwankungen nicht extrem zu tragen kommen und die Vergütungskataloge würden ja auch regelmäßig angepasst werden. Nur wie gesagt: welche Kasse zahlt dir denn eine Goldfüllung?
jup. hatte ich auch nicht im DRG Katalog gefunden.
Kauft das Krankenhaus denn insgesamt nicht Rohstoffe wie Silber, Gold oder Palladium ein? - Z.B. die Apotheke des KH. So ein Fallkatalog wird ja nur jährlich angepasst, oder? Da werden ja keine unterjährigen Schwankungen des Preises berücksichtigt, oder?!
LG
ja aber sowas kauft du doch auf Ziel oder zum Festpreis und nicht im kleinen Mengen zum aktuellen Kurs, sodass du dich an den Pauschalen orientieren könntest. Wie gesagt: ich bezweifel, dass sowas überhaupt in irgendeinem Katalog abgedeckt ist...
WackenDoc
28.10.2012, 14:23
Von was für einem Material sprecht ihr eigentlich? Braucht die MKG nochwas anderes als Zahnersatz und solchen "Bauteilen" wie sie die Chirurgie auch verwendet?
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