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Koomann
28.10.2012, 16:05
ja aber sowas kauft du doch auf Ziel oder zum Festpreis und nicht im kleinen Mengen zum aktuellen Kurs, sodass du dich an den Pauschalen orientieren könntest. Wie gesagt: ich bezweifel, dass sowas überhaupt in irgendeinem Katalog abgedeckt ist...

Das nächste Mal kann der Preis steigen. Ich glaube nicht das die KH so enorme bestände an Edelmetallen halten, weil die Kapitalbindungskosten und die Lagerkosten sowie Versicherungsprämien hoch sind - genaues weiß ich aber nicht.

Koomann
28.10.2012, 16:06
Von was für einem Material sprecht ihr eigentlich? Braucht die MKG nochwas anderes als Zahnersatz und solchen "Bauteilen" wie sie die Chirurgie auch verwendet?

von reinen edelmetallen.

WackenDoc
28.10.2012, 16:13
Ja, aber für was? Was machen die damit?

Relaxometrie
28.10.2012, 16:25
Für die Rohstoffe (Gold, Silber, etc.), deren Preis schwanken, werden keine zusätzlichen Gelder eingenommen, obwohl z.B. der Goldpreis steigt.
Vielleicht ist es so, wie im ambulanten zahnärztlichen Bereich: da bekommt man für Zahnersatz, der über die reine Kassenleistung hinausgeht, eine Rechnung des Zahnarztes, die sich wiederum aus den zahnärztlichen Leistungen und den Leistungen des Zahntechnikers zusammensetzt. In der Rechnung des Zahntechikers ist dann der tagesaktuelle Preis für die Metalle, die er für die Legierungen des Zahnersatzes verwendet hat, enthalten.

LotF
28.10.2012, 17:22
Relaxometrie, eben - ich denke auch nicht, dass in der MKG die Metalle oft verwendet werden, wenn es um stat. Aufenthalte geht. Und Koomann natürlich kann das nächste Mal der Preis steigen, aber eben auch fallen und dann kauft man eben für diese Periode ein, um auch besser kalkulieren zu können. Was denkst du denn, was da für Massen von dem Kram verwendet werden? Es gibt zig andere Dinge im Krankenhaus, die gelagert und versichert sein müssen, die teilweise auch einen erheblichen Wert haben. Da dürften die paar (Fein-)Unzen Edelmettel nicht wirklich viel ausmachen...

Koomann
30.10.2012, 07:54
Ich habe keine Ahnung von der Masse an Edelmetallen im KH.
Edelmetalle werden also eher stationär verwendet. Kaufen die Chirurgen, dass dann nur bei Bedarf ein und geben dann die Rohstoffpreise komplett an den Kunden weiter oder zahlt das die Krankenkasse? Ich meine nur: Ein Chirurg ist ja an möglichst geringen Rohstoffeinkaufspreisen interessiert, sodass er den Preis für seine Dienstleistung möglichst gering halten kann, sodass er wiederum einen Wettbewerbsvorteil hat. Man kann sich ja am Finanzmarkt mH von derivativen Finanzprodukten gegen Schwankungen absichern.

Bandwurm
30.10.2012, 08:23
Betriebswirtschaft im Krankenhaus ist ja nicht nur das Geld. Wenn man wirtschaftlich denkt, heißt es ja auch, wie kann ich mit den Mitteln die ich habe. möglichst effektiv arbeiten. Da fällt z.B. auch die Förderung der Fort- und Weiterbildung darunter um möglichst qualifiziertes Personal zu haben, Arbeitsbedingungen, die einen hohen Krankenstand verhindern, Entlastung von Verwaltungsaufgaben und unnötigen Zeitfressern und eine endlose weitere Liste. Ich habe z.B. einmal in einer Ambulanz gearbeitet, da hätte sich ein BWLer wahrscheinlich schepp gelacht. Da haben die Ärzte alle Befunde selber abgeheftet, je nach Patientenumschlag, hat dass zwischen einer halben Stunde und Stunde Arbeit gefressen. Der stellvertretende chefarzt, hat persönlich Material zur Ambulanz gebracht und Post mitgenommen, mal 5 Min Arbeit, manchmal eine halbe Stunde Schlepperei. Da wäre ich froh gewesen, wenn jmd der Krankenhausführung eine kleine Vorlesung in betriebswirtschaftlichen Denken gegeben hätte, vielleicht hätte aber auch gesunder Menschenverstand als erster Schritt ausgereicht...

Zumindest stehe ich BWL mit gesunden Menschenverstand durchaus recht positiv gegenüber. Man merkt schon wenn jmd in der Geschäftsführung versteht, wo man sinnvoll Geld investieren kann, bzw. auch umgekehrt erklären kann, warum eine Maßnahe hohe Dauerkosten produziert.

Koomann
09.12.2012, 16:45
Ich nochmal.

Wie ist das eigentlich: Bei Hochschulstart ist ja der Bewerbungstermin der 15 Januar. Wenn man sein Erststudium erst am 29 Januar abschließt, darf man sich dann auf die Altabiturienten Quote bewerben?

LotF
09.12.2012, 16:51
Hmn, wenn du dein Zeugnis bzw. schriftl. Bestätigung vom Prüfungsamt noch in der Nachreichfrist bekommen kannst (bis 31. Jan.) und für dich die Zweitstudienbewerberquote attraktiver erscheint als die Altabiturientenquote, kannst du dich auch schon als Zweitstudienbewerber bewerben. Wenn die offizielle Zeugnisvergabe erst später ist, darfst du dich auch noch als Altabiturient bewerben.

Koomann
09.12.2012, 16:56
Ok.

wisst ihr was so eine Medizinstudent etwa im Jahr an Lebensunterhalt bei sparsamer Lebensführung und moderaten Studiengebühren braucht? 9600 EUR im Jahr? Ich meine jetzt so wegen Büchern Präpariergebühren etc.. Im BWL Studium hat man ja fast keine Kosten.

LotF
09.12.2012, 17:02
öhm, dazu gibt es auch zig Forenbeiträge und Webseiten, nicht nur für Medizinstudenten. Es kommt immer darauf an, was man mit moderat genau meint. Für manche ist es eben schon nicht einen A7 zu fahren, sondern nur einen Golf 5. Hinzu kommt, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob man noch familienversichert ist oder eben nicht und in welcher Stadt genau man wohnt. In HH ist es ja nicht unüblich auch mal 400 Euro für ein WG Zimmer zu zahlen und das hat man in anderen Städten dann vielleicht nicht unbedingt. Mit 800 Euro im Monat kann man allerdings na vielen Orten in Deutschland überleben.

Koomann
09.12.2012, 17:04
ok. Ja ich versteh, ist sehr variabel. Ist jetzt nur so zur Kalkulation.

WackenDoc
09.12.2012, 17:30
Was für Präpariergebühren? Dafür braucht man Präpbesteck- keine Ahnung wieviel das aktuell kostet- aber geschätzt 30-40€.

LotF
09.12.2012, 17:37
und Bücher kann man sich im BWL Studium genauso kaufen, wie im Medizinstudium auch oder es eben auch sein lassen.... interessanter sind da schon Aspekte wie: noch ein Bundesland mit Studiengebühren oder nicht? 1000 Euro im Jahr sind eben eine andere Hausnummer als die 150 Euro für Bücher...

Präpbesteck wird ja auch manchmal gestellt, ansonsten sind die Kosten dafür wie schon gesagt auch überschaubar.

Koomann
09.12.2012, 17:56
Hi, ok. Welche Städte sind denn von wohnen + Studiengebühren am günstigsten? Ich habe mal meine Einschätzung in klammern dahinter geschrieben. g= günstig; t=teuer.

Berlin (g)
Erlangen / Nürnberg (t)
Gießen (g)
Göttingen (t)
Köln (t)
Mainz (g)
Münster (t)
Tübingen (t)
Würzburg (t)

ful32
09.12.2012, 18:08
Wie wäre es mal mit ostdeutschen Unis? Die haben nämlich auch einiges zu bieten und warten meist mit einer familiären Atmosphäre auf (=die gute alte Seminargruppe). Außerdem keine Studiengebühren und ne Menge inbegriffen im Semesterbeitrag.

Nur mal als Anmerkung am Rande... geht die aktuelle Diskussion nicht grade total an der Ausgangsfrage vorbei???

Koomann
15.12.2012, 13:18
Wie wäre es mal mit ostdeutschen Unis? Die haben nämlich auch einiges zu bieten und warten meist mit einer familiären Atmosphäre auf (=die gute alte Seminargruppe). Außerdem keine Studiengebühren und ne Menge inbegriffen im Semesterbeitrag.

Nur mal als Anmerkung am Rande... geht die aktuelle Diskussion nicht grade total an der Ausgangsfrage vorbei???

jup, ok.