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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich will Ärztin werden, aber schaffe ich das wirklich?



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Keenacat
30.11.2012, 10:40
Ich liebe diese pragmatische Einstellung im medi-learn-Forum.
Unter Kommilitonen ernte ich oft genug komische Blicke, wenn ich sage, dass ich Medizin nicht studiere "um Menschen zu helfen." :-keks

Das Problem mit der Einstellung ist ja auch einfach, das es immer Patienten gibt, denen man eben nicht "helfen" kann. Hallo burnout.
:-meinung

abi07
30.11.2012, 11:44
@Relaxo: Oh, da gibt es so viele Dinge...es beginnt alles bei der richtigen Fächerwahl. Nein, eigentlich kann man schon viel früher beginnen, die Grundlagen für ein gutes Abi zu legen, aber ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ein Mittelstufenschüler über solche Dinge noch nicht nachdenkt. Die Fächerwahl an sich ist ein sehr komplexes Gebiet - ich habe mich damit wochenlang beschäftigt und eine für mich perfekte Lösung gefunden. Ein Außenstehender hätte mich sicherlich für verrückt erklärt, habe ich doch mein bis dahin schlechtestes Fach als LK gewählt...
Und dann geht es darum, aus jedem einzelnen Fach, dessen Note zum Schnitt zählt, das Maximale rauszuholen. Wie das funktioniert, ist bei jedem Fach und Lehrer individuell verschieden. Aber wichtig ist auf jeden Fall, dass JEDER EINZELNE PUNKT zählt. Ich war beispielsweise immer eine miserable Künstlerin und doch habe ich es am Ende auf 13 Punkte gebracht. Voraussetzung ist, dass man aus seinen Möglichkeiten alles herausholt. Ich habe immer gute Referate gehalten, also habe ich mich da voll reingehängt, um die maximale Punktzahl rauszuholen. Unsere Kunstklausuren bestanden zu 1/3 aus Theorie/"Lernwissen" und zu 2/3 aus Praxis - ist ja klar, wo ich volle Punktzahl hatte. Und auch den praktischen Teil kann man vorbereiten: Ich wusste zwar vorher kein genaues Thema, aber es war klar, dass wir im Halbjahr "Zeichnen" irgendwelche Gegenstände abzeichnen müssen. Das kann man sogar üben! Und hinzu kommt, dass auch die Idee, das kreative Integrieren der Gegenstände in einen Hintergrund, bewertet wird. Ich habe mir also eine Reihe von Hintergründen ausgedacht, in die man versch. Dinge gut integrieren kann - und die habe ich dann zu zeichnen geübt. Kurz gesagt: Ich habe meine Kunstklausuren genauso gewissenhaft vorbereitet wie bspw. eine Matheklausur.
Das sollte aber nur als Beispiel dienen. Ich wusste eben, ich bin in Kunst schlecht, also muss ich schauen, dass ich da meine Möglichkeiten voll ausschöpfe.
Leider ist es sehr schwierig, allgemein gültige Tipps zu geben. Das ist alles sehr individuell unterschiedlich, hängt von den eigenen Stärken und Schwächen, dem jeweiligen Lehrer usw. ab.
Ich habe einfach über einen längeren Zeitraum hinweg alle Faktoren zu optimieren versucht. Optimieren ist das Zauberwort. Man darf nichts dem Zufall überlassen.

Das kommt jetzt so rüber, als hätte ich hier die Weisheit gepachtet und wäre ein totaler Freak - sorry, so ist es nicht gemeint. Wie gesagt, jeder kann das schaffen. Diese Erkenntnis stammt auch nicht nur aus meiner persönlichen Erfahrung, sondern aus jahrelangen Beobachtungen an Nachhilfeschülern. Mein schönster Erfolg dabei war Note 5 im Jahresfortgang in Klasse 9 Realschule in Mathe und dann eine glänzende 1 in der Abschlussprüfung am Ende der 10. Klasse. Danach konnte der Junge problemlos noch sein Fachabi dranhängen...

Wenn jemand Nachhilfe im südlichen Bayern sucht...PN an mich! ;-)

Absolute Arrhythmie
01.12.2012, 10:01
Ich hab (trotz Abi von 2,4) nix falsch gemacht in der Oberstufe :) Ich hab viel gefeiert, hatte jede Menge Spaß, ahb hinterher ne gute Ausbildung gemacht, Berufserfahrung gesammelt, Geld verdient und werde nächstes Jahr mein Studium als Luxus betrachten können - lief doch super! :D

abi07
01.12.2012, 10:29
@Absolute A.: War mir fast klar, dass so ein Beitrag kommt. Ich hatte auch Spaß in der Kollegstufe - ich rede mit meinen Freunden heute noch oft darüber, dass die letzten beiden Schuljahre die besten der gesamten Schulzeit waren. Wir haben gefeiert, waren zusammen im Urlaub, ich persönlich habe damals noch Leistungssport betrieben, Führerschein gemacht, Nachhilfe gegeben, um mir mein Auslands-KPP finanzieren zu können...war eine super Zeit!
Freut mich für dich, dass du mit dem Verlauf zufrieden bist. Ist nicht so, als hätte ich mir keine Gedanken darüber gemacht, was ich machen würde, sollte es mit dem guten Schnitt nicht klappen...trotzdem wäre es für mich persönlich schlimm gewesen.

Muriel
01.12.2012, 10:42
Das Problem mit der Einstellung ist ja auch einfach, das es immer Patienten gibt, denen man eben nicht "helfen" kann. Hallo burnout.
:-meinung

Helfen kann man eigentlich jedem Patienten. Nur muss man erst mal verstehen, dass das ungleich heilen ist. Manchmal reicht ein fünf minütiges Gespräch und dem Patienten ist trotz infauster Prognose geholfen. Man muss lernen, was der Patient abseits der klassischen medizinischen Versorgung braucht. Und das ist schwieriger als das richtige Rezept auszufüllen.

Relaxometrie
01.12.2012, 11:10
@ abi07: Danke für Deine ausführliche Schilderungen bzgl. der Oberstufenplanung :-)
Hattest Du Kunst sogar als LK?

abi07
01.12.2012, 12:06
@Relaxo: Nein, glücklicherweise nicht! :-) Es gab bis zur 11. Klasse tatsächlich ein Fach, in dem ich noch schlechter war: Latein. Das habe ich dann als LK genommen. (Natürlich nicht, WEIL es mein schlechtestes Fach war, sondern OBWOHL...)

Relaxometrie
01.12.2012, 12:20
Latein. Das habe ich dann als LK genommen.
Ok, ich habe Deine Vorgehensweise fast verstanden ;-)
Aber warum hast Du ein Fach als LK genommen, in dem Du schlecht warst? Wenn Du von einem höheren Ausgangsniveau (also einem Fach mit besseren Noten) aus gestartet wärst und ebenfalls alles gegeben hättest, wäre das Ergebnis vielleicht leichter zu erzielen gewesen? Oder war das mit Latein eine Sache der Berechung, weil z.B.: netter Lehrer, der für sehr gute Notengebung bekannt ist / mitreißende Mitschüler in dem LK......u.s.w.?

abi07
01.12.2012, 12:58
@Relaxo: Mein zweiter LK war Mathe, da wusste ich, dass ich mit normalem Aufwand (einfach Aufgaben durchmachen - fällt mir viiiiieeeel leichter als "richtiges Lernen") gute Noten kriege. Egal, welcher Lehrer oder was auch immer - Mathe ist schön einfach, wenig subjektiv und gut berechenbar: die Lösung ist eben richtig oder falsch.
Gut war ich ansonsten immer in Deutsch (Deutschlehrerkind) und Englisch. Aber das sind subjektive Fächer bzw. Fächer, in denen nicht so leicht Einser gegeben werden, selbst wenn man richtig gut ist. Auch dann ist es oft "nur" eine 2. Der unschätzbare Vorteil an diesen beiden Fächern als Grundkursfächer war der, dass alle, die es einigermaßen konnten, LK genommen haben - so bin ich in diesen beiden Grundkursen eben sehr positiv aufgefallen. Sorry, hört sich bescheuert an, wie ich mich hier selbst lobe, aber Deutsch konnte ich einfach schon immer sehr gut und Englisch, seit ich 3 Monate in Australien zur Schule gegangen bin und nur noch englische Bücher gelesen habe, eben auch.
Ursprünglich wollte ich zu Mathe Sport dazunehmen, aber das kam aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande. Der Latein-LK schon - mit nur 7 Leuten (außer mir). Und ich wusste zwar, dass ich in Latein schlecht bin, aber mir war auch klar, dass sich das leicht beheben lässt: In Latein waren wir nach 3 Jahren mit dem kompletten Grammatikstoff durch, danach kamen nur noch Lektüren - also ein sehr begrenzter Stoff. Wie schwer kann es schon sein, das nachzuholen und die Lückern zu füllen? Denn letztlich ist es mit Latein ähnlich wie mit Mathe: Man muss einfach nur üben, üben, üben, dann klappt es auch. Nicht stupide auswendig lernen (habe ich immer gehasst), sondern einfach machen. Und was kann einem schon Schlimmes passieren? Man kriegt irgendeinen Originaltext und muss ihn übersetzen. dazu kommt der Interpretationsteil, mit dem ich - siehe Deutsch - nie Probleme hatte.
Hinzu kam, dass ich so den Sprachbereich für's Abi schon abgedeckt hatte und - nicht unwesentlich - dass wir eine absolute Spitzenlehrerin hatten. Nicht in dem Sinne, dass sie anspruchslos war oder nur gute Noten vergeben hätte, sondern dass sie uns absolut top für's Abi vorbereitet hat: Meine beste schriftliche Note habe ich im Abi selbst geschrieben (Zentralabi).
Von dem Moment an, in dem ich meine Kurswahl Mitte der 11. Klasse getätigt hatte, habe ich angefangen, Nachhilfe in Latein zu geben und so selbst die Grundlagen wiederholt (und mir nebenbei ein schönes Sümmchen angespart).

So habe ich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich hatte einen LK, in dem ich perfekt auf's Abi vorbereitet wurde und nebenbei sehr wenig von dem ungeliebten Auswendiglernen machen musste (nicht falsch verstehen, wir hatten immer sehr viele Hausaufgaben in Latein - aber eben schriftlich, was mir bedeutend leichter fiel), und gleichzeitig zwei Grundkurse (D und E), in denen ich sehr gute Noten bekam, weil das Niveau eben ein anderes war als in einem LK.

In Latein hatte ich im Übrigen auch die Gelegenheit eine sehr interessante und anspruchsvolle Facharbeit zu schreiben, die dann auch dementsprechend bewertet wurde.

So hatte ich auch eine ideale Kombination aus Abifächern: Latein, Mathe, Englisch und mündlich Religion. Der Lernaufwand war sehr überschaubar, denn in Latein und Mathe war hauptsächlich üben angesagt, was wir ja eh zwei Jahre lang getan haben und in Englisch dasselbe. Religion war das geringste Übel aus dem gesellschaftlich-sozialen Feld, das ja im Abi auch mit abgedeckt werden musste.

Alles in allem kann ich so schon den Rat geben, Deutsch oder Englisch nur dann zu wählen, wenn man wirklich absolut top ist UND den Lehrer kennt/schon mal hatte und weiß, dass er einen gut bewertet. Ist eben einfach subjektiv.
Okay, heutzutage sind die Wahlmöglichkeiten ja noch beschränkter, aber es gibt immer noch wichtige Entscheidungen zu treffen, was man nie leichtfertig tun sollte und schon gar nicht, weil andere einem das sagen.

EDIT: In Fächern wie Latein oder Mathe hat man es eben auch ein Stück weit selbst in der Hand, ob man sich verbessert oder nicht. In Deutsch ist das so spät in der "Schulkarriere" sehr schwierig. In Latein/Mathe weiß ich einfach, dass ich Topnoten kriege, wenn ich es eben kann. In Deutsch muss das nicht der Fall sein, in Englisch auch nur teilweise.

][truba][
01.12.2012, 13:18
Helfen kann man eigentlich jedem Patienten. Nur muss man erst mal verstehen, dass das ungleich heilen ist. Manchmal reicht ein fünf minütiges Gespräch und dem Patienten ist trotz infauster Prognose geholfen. Man muss lernen, was der Patient abseits der klassischen medizinischen Versorgung braucht. Und das ist schwieriger als das richtige Rezept auszufüllen.

*gefaelltmir*

Keenacat
01.12.2012, 13:33
Helfen kann man eigentlich jedem Patienten. Nur muss man erst mal verstehen, dass das ungleich heilen ist. Manchmal reicht ein fünf minütiges Gespräch und dem Patienten ist trotz infauster Prognose geholfen. Man muss lernen, was der Patient abseits der klassischen medizinischen Versorgung braucht. Und das ist schwieriger als das richtige Rezept auszufüllen.

Oh, klar. :) Das versteht sich von selbst. Aber so ab und an hat man so renitente Patienten, die sich mit aller Gewalt gegen jegliche Hilfeversuche stemmen. Wo man sich fragt, was die eigentlich beim Arzt wollen, weil sie komplett incompliant sind, alles ablehnen und auch nicht gesprächsbereit sind.

Kackbratze
01.12.2012, 15:02
was die eigentlich beim Arzt wollen, weil sie komplett incompliant sind, alles ablehnen und auch nicht gesprächsbereit sind.

Eigentlich wollen die auch Hilfe, aber nicht so, wie man es macht. Aber Anders auchnicht.

callida
01.12.2012, 15:47
Nach meiner Erfahrung sind das die Patienten, die mit dem Ausdruck "Hilfe zur Selbsthilfe" bzw "Eigenverantwortung" nix anfangen können... Denen kann man tatsächlich nicht helfen, in keiner Hinsicht. Zum Glück waren diese Patienten in meiner Praxis (PT) in der Minderzahl.

abi07
01.12.2012, 18:47
Sorry für die das Thema nur leicht anschneidende Schul-/Abidiskussion, aber einen Tipp für alle Abiturienten muss ich doch noch loswerden:
In der Uni später vollkommen selbstverständlich, in der Schule allzu oft vernachlässigt: Altklausuren. Sucht euch Leute aus den Jahrgängen über euch und kopiert euch die Altklausuren - optimalerweise von den Leuten, die denselben Lehrer hatten. Die erfinden das Rad nämlich auch nicht jedes Mal neu. Und oft schreiben die Lehrer auch immer zu denselben Themen ihre Exen (Stegreifaufgaben - für die, bei denen es das gibt).
Ich persönlich bin auf den Gedanken leider nicht bzw. nur teilweise gekommen, aber das hätte die Sache noch einfacher gemacht.

callida
02.12.2012, 14:43
Schätzelein du hast die Weisheit nicht gepachtet. Nur weil du glaubst dass jeder ein 1-Komma-Irgendwas machen kann muss das noch lange nicht stimmen. Komm mal runter von deinem hohen Ross bevor es die in die Jauche wirft

Solara
02.12.2012, 14:49
Schätzelein du hast die Weisheit nicht gepachtet. Nur weil du glaubst dass jeder ein 1-Komma-Irgendwas machen kann muss das noch lange nicht stimmen. Komm mal runter von deinem hohen Ross bevor es die in die Jauche wirft

Hui, hat abi07 Salz in deine Wunde gestreut?

Ist doch kein schlechtes Vorgehen, aber wahrscheinlich ist es doch immer noch so, dass 1er-Abiturienten von vielen schlechteren immer noch als Streber oder sonstiges gesehen werden.

Relaxometrie
02.12.2012, 14:56
Schätzelein du hast die Weisheit nicht gepachtet. Nur weil du glaubst dass jeder ein 1-Komma-Irgendwas machen kann muss das noch lange nicht stimmen. Komm mal runter von deinem hohen Ross bevor es die in die Jauche wirft
Schade, daß Du Dich von jemandem angegriffen fühlst, der sein Leben plant und damit erfolgreich ist. Was ist daran so schlimm? abi07 hat doch immer wieder geschrieben, daß er/sie erstens durchaus einen Plan B hatte, für den Fall, daß das mit dem Abi nicht so gut klappt, und zweitens hat er/sie an keiner Stelle behauptet, die Weisheit gepachtet zu haben.
Neid ist widerlich! Und zeigt nur, daß Du für die gleichen Träume nicht hart genug gearbeitet hast :-nix
Oder haben bei Deinen Versuchen, ein Einserabi zu erlangen, dramatische Lebensereignisse auf Dich eingewirkt? Dann wäre es zwar traurig, daß Deine Träume und Bemühungen durchkreuzt worden wären, das rechtfertigt aber trotzdem keinen Neid.
Auf Dinge, die man nicht gerne selbst hätte, kann man nicht neidisch sein. Und als halbwegs denkender Mensch versucht man, auf Dinge, die man haben möchte, hinzuarbeiten, anstatt sie denjenigen, die sie schon erreicht haben, madig zu machen.
Fühlst Du Dich mit Deiner Ausbildung (Physiotherapeutin?) so klein, daß Du anderen nichts gönnen kannst?

Kyutrexx
02.12.2012, 15:03
Ist doch kein schlechtes Vorgehen, aber wahrscheinlich ist es doch immer noch so, dass 1er-Abiturienten von vielen schlechteren immer noch als Streber oder sonstiges gesehen werden.
Eventuell ist das ein total sinnloses Vorgehen.

Es gibt keine Allgemeinrezepte, um das Abitur gut zu machen.

Oft stehen einer besseren Note subjektive Gründe entgegen, zudem gibt es inzwischen fast ein Dutzend Schulformen, um zum Abitur zu gelangen - alle mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Organisationsformen.

Sich hinzustellen und zu meinen, das wäre alles uneingeschränkt machbar, ist Blödsinn.


So gibt es z.B. ehemalige Schüler wie mich, die garantiert nicht mit Beliebtheit gepunktet haben, sondern mit Leistung, während es an einigen Schulen offenbar auch funktioniert, wenn man den Lehrern in den Arsch kriecht.
Letzteres funktioniert allerdings auf dem 2. Bildungsweg ohnehin nicht.

Der 2. Bildungsweg ist eh ne Sache für sich (und inzwischen ein extrem wichtiger Faktor, da inzwischen ein beachtlicher Prozentsatz von Leuten von solchen Schulen kommt).
Auf manchen beruflichen Gymnasien ist es kaum möglich Noten besser als 2,0 zu bekommen, weil berufliche Schwerpunktfächer enorm hohe Anforderungen stellen.

Hat mich selbst nicht betroffen, ich bin aus genau diesem Grunde auf ein allgemeinbildendes Gymnasium des 2. Bildungsweges gegangen, was es mir ermöglichte, einen exzellenten Abschluss hinzulegen.


Deswegen:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fre*** halten ...

Laelya
02.12.2012, 17:54
Es gibt keine Allgemeinrezepte, um das Abitur gut zu machen.


vielleicht kein Allgemeinrezept:
aber ehrlich, wer weiß was er will, soll sich verdammt noch mal hinsetzen und büffeln (oder einen Plan B in der tasche haben) das Abi ist doch kein Teufelswerk, was unschaffbar ist. vollkommen egal ob dich jemand mag oder nicht. ist die rechnung in mathe richtig bleibt dem lehrer auch nichts anderes übrig als dir ne volle punktzahl zu geben.

und wer keinen Bock zu lernen hat, der stellt sich halt auf eine Wartezeit ein und nutzt die zeit für andere Sachen, Berufsausbildung, finanzielle Grundlagen schaffe etc...

viele Wege führen nach Rom
einige sind nur beschwerlicher und langwieriger als andere


@Abi:
ich bewundere deine Organisation und Planung. Ich hatte auch einfach nur versucht die besten noten zu schreiben und hatte zusätzlich meine LKs so gewählt, dass sie an den Unis viele Punkte geben :)

Absolute Arrhythmie
02.12.2012, 18:10
Ich finds auch super und beneidenswert, wenn jemand seine schullaufbahn so im Griff hat! Respekt!

Ich war damals zu pubertär und unreif, und habs deshalb halt nicht so gut gepackt, wie es hätte sein können und müssen. Ich wollte mit meinem Post oben auch nicht ausdrücken, dass ich es nicht anerkenne, wenn andere gute Leistungen bringen, oder dass Einser-Abiturienten keinen Spaß am Leben haben. Ich find einfach nur, dass man mit dem, was man erreicht hat, auch irgendwann mal abschließen und zufrieden sein sollte.
Man kann es im Nachinein ja auch net mehr ändern, daher ist jede persönliche Diskussion sinnlos.
Ich finde es allerdings nett, wenn jemand sich - wie abi07 - die Mühe macht anderen zu helfen, die das Abi noch vor sich haben. Und das sind ja doch viele Leute hier im Forum. Also sollte man vllt die läppischen Kommentare mal sein lassen und die Pferde im Stall...