FirebirdUSA
05.04.2013, 07:20
Ich meinte das irgendwo mal gelesen zu haben, aber da ich die Mitteilung in den News des Ärzteblattes nicht mehr finde, glaube ich hab ich was durcheinandergeschmissen ;)
So etwas liest man immer mal wieder. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es dazu auch Publikationen gibt. Wenn man sich jetzt aber überlegt welche Kinder häufig und nicht nur einmal ein Schädel-CT bekommen, sind das eben häufig Patientin mit Tumorerkrankungen die auch noch Chemo, Bestrahlung, etc. bekommen. Kinder erhalten ein Schädel-CT nach Trauma eigentlich auch nur bei einer Neurologie. Das es mikrostrukturelle Hirnschäden auch ohne Blutung gibt wissen wir durch MR Untersuchungen (SWI, DTI, T2*), von denen sehen wir sicherlich auch nur einen Bruchteil, auch dies ist ein möglicher Mechanismus für eine schlechtere schulische Leistung. Ich finde diese Thesen wie "jedes CT bedeutet X IQ Punkte" immer gewagt, wer kann den hier zwischen Hospitalisierungseffekten, Effekten durch die Chemo und Bestrahlung, Trauma und durch das CT wirklich unterscheiden.
Ich finde das man Kindern wirklich nur wenn es wirklich nötig ist einem CT aussetzen sollte und wirklich auf Dosiseinsparung bedacht sein sollte. Eine übersteigerte Angst die gerne mal mit entsprechend markigen Sprüchen geschürt wird halte ich persönlich aber für falsch und wenn ich aus lauter Angst die Dosis zu niedrig wähle muss ich im schlimmsten Fall noch ein zweites mal drüber fahren und dann ist die Dosis insgesamt immer höher wie wenn ich einmal eine passende Dosis gewählt habe. Eigentlich hat man ja auch immer die altersabhängigen Dosisreferenzwerte des BfS die man zur Planung nehmen kann, wenn man sich unsicher ist.
Gibt es hier eigentlich jemanden der in einer Kinderradiologie ist und entsprechende Erfahrung mit Dosiswerten bei Kindern hat?
So etwas liest man immer mal wieder. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es dazu auch Publikationen gibt. Wenn man sich jetzt aber überlegt welche Kinder häufig und nicht nur einmal ein Schädel-CT bekommen, sind das eben häufig Patientin mit Tumorerkrankungen die auch noch Chemo, Bestrahlung, etc. bekommen. Kinder erhalten ein Schädel-CT nach Trauma eigentlich auch nur bei einer Neurologie. Das es mikrostrukturelle Hirnschäden auch ohne Blutung gibt wissen wir durch MR Untersuchungen (SWI, DTI, T2*), von denen sehen wir sicherlich auch nur einen Bruchteil, auch dies ist ein möglicher Mechanismus für eine schlechtere schulische Leistung. Ich finde diese Thesen wie "jedes CT bedeutet X IQ Punkte" immer gewagt, wer kann den hier zwischen Hospitalisierungseffekten, Effekten durch die Chemo und Bestrahlung, Trauma und durch das CT wirklich unterscheiden.
Ich finde das man Kindern wirklich nur wenn es wirklich nötig ist einem CT aussetzen sollte und wirklich auf Dosiseinsparung bedacht sein sollte. Eine übersteigerte Angst die gerne mal mit entsprechend markigen Sprüchen geschürt wird halte ich persönlich aber für falsch und wenn ich aus lauter Angst die Dosis zu niedrig wähle muss ich im schlimmsten Fall noch ein zweites mal drüber fahren und dann ist die Dosis insgesamt immer höher wie wenn ich einmal eine passende Dosis gewählt habe. Eigentlich hat man ja auch immer die altersabhängigen Dosisreferenzwerte des BfS die man zur Planung nehmen kann, wenn man sich unsicher ist.
Gibt es hier eigentlich jemanden der in einer Kinderradiologie ist und entsprechende Erfahrung mit Dosiswerten bei Kindern hat?