Hallo !
Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben.
Die nächsten beiden Wochen werden Unterschriften gesammelt.
Eine Arbeitsgruppe (der Fachschaft ?) hat einen offenen Brief verfasst, wie auch medizinstudierende Eltern.
Eigentlich sollte Anfang Juli eine Sitzung statt finden, in der diskutiert werden soll, ob die Frist um ein Semester verlängert werden soll oder ob/wie Härtefallanträge angenommen werden.
Allerdings soll diese Sitzung nun in den August verschoben worden sein. Weiß dazu jemand mehr ?
Wer auf dem aktuellen Stand sein will kann hier in den Verteiler rein:
[email protected]
Ich persönlich frage mich ja, wieso man nicht vor der Klausurphase Klarheit schaffen kann ?
Aber wenn nun wirklich erst im August entschieden werden soll, haben sie ja zumindest einen genauen Überblick, wer und wie viele wirklich von der Zwangsexmatrikulation betroffen seien.
So ist ihrer Willkür freier Lauf geboten.
Nun, was wunder ich mich schon. Ändern kann man zumindest daran auch nichts.
Ich hab' mich mal mit ein paar Leuten unterhalten und mich mit ihnen ausgetauscht, was sie machen...
Ist hier noch jemand, der tatsächlich mit dem Gedanken spielt, sich zu exmatrikulieren, bevor sie/er seinen Prüfungsanspruch verliert ? -> Mail
Und an jene(n):
Mit so einer Einstellung gibt es wohl immer auch welche unter den eigenen Mediziner-Kommilitonen.
Aber jeder, der einen geraden Weg gehen kann, soll froh darüber sein und braucht nicht über andere urteilen, denen das nicht so möglich ist. Auf diejenigen noch zu treten, die schon bis zum Hals im Sumpf stecken, ist unnötig, die stecken schon tief genug drin.
Sich in andere Menschen versetzen zu können, sollte ein Mediziner auch können - zumindest etwas.
Jedes Wort dazu ist zu viel, ich weiß. Und man braucht da auch nicht ewig drüber diskutieren.
Einmal seine Meinung sagen, reicht.
Denn gäben die Klügeren ständig nach, regierten irgendwann nur noch Dumme alle Welt. Wir sind ja auf dem besten Wege dorthin.
Und mit dumm meine ich nicht mal so sehr den IQ als vielmehr den Charakter...
"Dumm ist, wer Dummes tut."
Soweit ich es mitbekommen habe, war die Sitzung im Juli gar nicht geplant. Es war also eíne reine Farce, um die Gemüter zu beruhigen. Dabei versucht die unabhängige Fachschaft die Interessen der Studentenschaft zu boykottieren. Zudem macht sie auch die andere Fachschaft die Basisgruppe mundtot. Ich habe schon bereits diverse male noch im letzen jahr versucht die Fachschaft zu kontaktieren und wurde stets ignoriert, daher bin ich felsenfest davon überzeugt das man sich mit dem Dekanat abgesprochen hat. Diese Tatsache ist zwar traurig, aber scheint der Realität zu entsprechen.
Für mich ist das überhaupt keine Option mich im Vorfeld zu exmatrikulieren, denn diese Studienordnung ist nicht wirklich gesetzeskonform. Ich habe einen Anwalt in der Familie, der sich mit dieser Thematik befasst hat und mir geraten hat zu klagen, da kann man definitiv davon ausgehen das die uni den kürzeren zieht. Natürlich will ich persönlich solch ein Vorgehen vermeiden, doch mir stehen noch alle drei versuche in anatomie zu und ich sehe es nicht ein, sollte ich die Klausur dieses Semester nicht schaffen weg vom fenster zu sein. Ich würde an deiner stelle die Option mit selbstexmatrikulation nicht in Erwägung ziehen.
Im August soll ja angeblich doch eine Sitzung stattfinden, aber ich glaube es könnte sich erneut um eine Farce handeln.