Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausschleusen durch Chirurgen?
Evil, dein Verhalten ist nicht mehr nur infantil und peinlich, sondern mittlerweile eher sehr bedenklich. Scheint ja wirklich extrem an dir zu nagen, dass es Leute gibt, die nicht deiner Meinung sind. :-))
Evil und milz sind ein süßes Pärchen, was meinst du Dübel? :-D
Thomas24
30.05.2013, 20:59
Teil 3 der Cornetto-Trilogie kommt diesen Sommer!
WORLDS END!
*yay*
Echt jetzt? Yay!!
Aber die Verfilmung von WW- Z wird wohl verhunzt werden :(
Kackbratze
30.05.2013, 21:05
Ja, sicherlich, aber die 3D-Effekte sind besser als bei ResidentEvil. Zumindest im Trailer.
Ach ja, die chirurgische Arroganz und falsche Selbstwahrnehmung. Gibt halt Ärzte, die wollen ihren Grips nutzen und nicht bloß studierter Metzger bzw. Handwerker sein.
Anästhesie ist mehr als "Schlafen legen und warten" und fachlich interessanter als OP-Techniken. Da gehört die Notfallmedizin dazu, sprich schnell einen stabilen Kreislauf zu gewährleisten. Es geht hier mehr um Leben und Tod als in der Chirurgie.
Wie du siehst, es gibt verschiedene Meinungen. Und Chirurgie ist nicht das einzig begehrenswerte Fach.
Naja Grips nutzen bei Anästhesie im OP. Das ist doch wohl hauptsächlich Routine. Anästhesisten haben wie du ja sagst noch die Intensivstation.
Und ich wollte hier eigentlich nicht einen Streit entfachen:
Der eine findet es eben spannend Leute schlafen zu legen und der andere von der Aufnahme bis zur Entlassung zu betreuen.
Aber das Thema ist immer noch aktuell. Da hat sich in den letzten 10 Jahren nichts geändert, würde ich sagen. Von unseren PJler will fast keiner Chirurgie machen. Und das liegt nicht daran, dass wir die PJler so fies ausbeuten (was wir natürlich tun :-))), die haben diese Einstellung einfach schon vorher! :-nix
Naja, in meiner Abteilung herrscht kein Ärztemangel. Wir sind voll besetzt und würden eine freie Stelle auch jederzeit besetzen können. Als Haus der Maximalversorgung mit Nähe zu einer großen, attraktiven Stadt ist das aber auch keine Kunst. Andernorts ist der Nachwuchsmangel bestimmt eher spürbar.
Um die Frage des Threadstellers zu beantworten: ist doch ganz klar, wieso man sich für Chirurgie entscheidet! Man liebt es halt, im OP zu stehen! Wer das nicht mag, wird nicht Chirurgie wählen. Und ich steh lieber im OP am Tisch als auf Station oder vor piepsenden Geräten mit bunten Linien ;-) Ich könnte mir nie im Leben vorstellen, Anästhesie zu machen. Oder Innere. Oder Gyn oder Päd oder sonst irgendwas.
Das hört sich aber komisch an, wenn man als PJler gute Bedingungen in der Ortho/Unfall findet, macht das einem eigentlich Spaß und man kann sich durchaus vorstellen das später zu machen. Vllt wurden die PJler ja schon im Blockpraktikum vergrault.
Grundsätzlich finde ich es auch am besten im OP zu stehen (oder je nachdem zu sitzen) und zu operieren.
Man hat aber auch in der Chirurgie Tage zumindest als Student, an denen man für Stationsarbeit abgestempelt wird.
Müssen halt die Chefs/Oberärzte selbst wissen: Wenn man ein gut organisiertes Team hat, wo jeder gern mitarbeitet und nicht wie manche OP-Schwester nur im Innenhof steht zum Rauchen und die Anästhesie 2h für die Überleitung braucht, kann ich mir das gut vorstellen. Das ganze steht und fällt also mit der Organisation und den Mitarbeitern.
Aber ich könnte mir auch vorstellen Radio oder Anästhesie zu machen, vllt etwas weniger spannend, aber dafür bessere Arbeitsbedingungen. Es kenne genug Assistenten, die in der Chirurgie anfangen und dann in die Anästhesie gehen und genauso umgekehrt. Dasgleiche gilt für Radio.
Ist es doch! Nur die Zwischenrufe der Anästhesie (wie im OP) nerven ein wenig.
Ich hab nix gegen Anästhesisten. Nur wenn sie arrogant werden (wegen unserer Narkose kommen die Patienten, ohne uns geht nix) UND dann auch noch 2h für die Überleitung brauchen, der Patient schmerzgequält während der OP aufwacht und sie nicht allein Ausleiten wollen gehen sie mir auf die Nerven.
Es gibt wie immer solche und solche.
Kackbratze
05.06.2013, 18:37
Wenn Du doch "nix gegen Anästhesisten" hast, warum zählst Du nur Negativbeispiele auf?
dann auch noch 2h für die Überleitung brauchen
Ich möchte den Assi oder FA sehen, der die Hüfte wie ein OA in einer Stunde operiert. Aber für's Ego ist es gut, wenn man die Langsamkeit ausschließlich auf die Anä schieben kann, gell?
sie nicht allein Ausleiten wollen gehen sie mir auf die Nerven.
Ausleiten tun sie schon allein. Kann es sein, dass sich da die Assistenz zu schade für's Umlagern ist? Sorry, sogar OÄ machen das!
Naja Grips nutzen bei Anästhesie im OP. Das ist doch wohl hauptsächlich Routine.
Und OP's sind keine Routine?
Und OP's sind keine Routine?
Natürlich nicht ! Anästhesie ist reine Routine und OPs sind höchst individuell.
Wenn Du doch "nix gegen Anästhesisten" hast, warum zählst Du nur Negativbeispiele auf?
Tja unsere Uniklinik halt. Ich kenn allerdings außerhalb der lokalen Uniklinik nur die Anästhesie in einer ausländischen Uniklinik, da brauchte man so 20-30 Min und trotzdem beschwerten sich die Chirurgen (zu Unrecht!).
Also 2h für ne Hüft TEP finde ich schon top. Das ist ja auch mit Arbeit verbunden, Aufschneiden und so!
2h für eine Überleitung zwischen 2 OPs empfinde ich als grausam. Da gibts dann wirklich wen, der keinen Bock hat, das Rauchen liebt, Organisation nicht kann...was auch immer.
Naja zumindest im Ausland hat die Anästhesie nach der OP Umlagern und Ausleiten selber übernommen. Hilfe wurde dankend (ehrlich gemeint!) abgelehnt.
Im Gegensatz zu hier.
Ganz dickes NEIN: Die Anästhesie übernimmt das Ausleiten NICHT selbst, sondern will noch nen Chirugenassi mit zum Aufwachraum nehmen! Wofür ist denn die Anästhesiepflege da? Ist Umlagern so schwer auf eine Trage so schwer. JA bei 150kg, da hilft man gern, aber im Normalfall!? Da schaffts der Anästhesieassistent und seine Helfer nicht selbst zum Aufwachraum, und die Trage darf man dann auch noch zur Reinigung bringen und aufräumen und der Rest der Anästhesie(pflege) macht mal wieder Raucherpause.
Ist halt die Mentalität in manchen Unikliniken. Faul, fauler, öffentlicher Dienst. Hauptsache ein anderer machts. Arbeiten nicht mit- sondern gegeneinander.
Im Gegensatz zu hier.
Ganz dickes NEIN: Die Anästhesie übernimmt das Ausleiten NICHT selbst, sondern will noch nen Chirugenassi mit zum Aufwachraum nehmen! Wofür ist denn die Anästhesiepflege da? Ist Umlagern so schwer auf eine Trage so schwer. JA bei 150kg, da hilft man gern, aber im Normalfall!? Da schaffts der Anästhesieassistent und seine Helfer nicht selbst zum Aufwachraum, und die Trage darf man dann auch noch zur Reinigung bringen und aufräumen und der Rest der Anästhesie(pflege) macht mal wieder Raucherpause.
Ist halt die Mentalität in manchen Unikliniken. Faul, fauler, öffentlicher Dienst. Hauptsache ein anderer machts. Arbeiten nicht mit- sondern gegeneinander.
Je mehr Hände man hat um diverese Gerätschaften mit umzulagern, desto besser. Finde deine Einstellung echt übel, wo bricht man sich denn nen Zacken ab, wenn man da kurz mitgeht und hilft? Du musst ja nicht während der ganzen Aufwachphase des Patienten neben der Anästhesie stehen und Händchen halten, die können das meist ganz gut einschätzen wie lange es dauert und dann geht man halt derweil schnell was trinken/essen/aufs klo/whatever und steht dann pünktlich zum ausschleusen wieder auf der Matte.
MissGarfield83
06.06.2013, 07:06
Ich kenns halt so, dass es sich gehört, dass der jüngste Assistent am Tisch, sofern er nicht den Eingriff gerade durchgeführt hat und den Bericht diktieren, codieren o.ä. muss, zum Ausschleusen mitgeht und darauf achtet dass man nicht achtlos mit Drainagen u.ä. umgeht sowie beim Lagern hilft. Schafft auch ein besseres Klima mit der Anästhesie ...
Kackbratze
06.06.2013, 07:49
Ich kenne es so, dass der Operateur mitgeht, damit es 1. eine gute Übergabe und 2. eine sichere Umlagerung gibt.
Als Operateur ist man für den Patienten verantwortlich und das endet nicht an der OP-Tür.
Absolute Arrhythmie
06.06.2013, 08:54
Ich kenne es so, dass der Operateur mitgeht, damit es 1. eine gute Übergabe und 2. eine sichere Umlagerung gibt.
Als Operateur ist man für den Patienten verantwortlich und das endet nicht an der OP-Tür.
In meiner Zeit auf ner kardiochirurgischen Intensiv ist immer der Operatuer mit auf Intensiv gegangen um die Übergabe zu machen und zu schauen, wie sich der Patient entwickelt. Und wenn der Chef operiert hat, dann kam eben der Chef mit! Das hat ja nix mit "Händchen halten der Anästhesie" zu tun!
In meiner Zeit auf ner kardiochirurgischen Intensiv ist immer der Operatuer mit auf Intensiv gegangen um die Übergabe zu machen und zu schauen, wie sich der Patient entwickelt. Und wenn der Chef operiert hat, dann kam eben der Chef mit! Das hat ja nix mit "Händchen halten der Anästhesie" zu tun!
Das "Händchen halten" war darauf bezogen, dass es daCosta offenbar als Zeitverschwendung ansieht, beim Lagern mitzuhelfen. Und tatsächlich steh ich auch ungern 20 Minuten neben der Anästhesie rum und guck zu wie sie den Patienten aufwecken, aber wie gesagt, da kann man ja auch kurz was trinken gehen... (Bei uns begleitet eigentlich kein Operateur den Patienten mit nach draußen, aber die Patienten sind ja zu 99% wieder wach bevor sie ausgeschleust werden. Andernfalls kommt der Operateur natürlich mit auf Intensiv..)
Je mehr Hände man hat um diverese Gerätschaften mit umzulagern, desto besser. Finde deine Einstellung echt übel, wo bricht man sich denn nen Zacken ab, wenn man da kurz mitgeht und hilft? Du musst ja nicht während der ganzen Aufwachphase des Patienten neben der Anästhesie stehen und Händchen halten, die können das meist ganz gut einschätzen wie lange es dauert und dann geht man halt derweil schnell was trinken/essen/aufs klo/whatever und steht dann pünktlich zum ausschleusen wieder auf der Matte.
Bei einer normalen Person reichen da eigentlich 4 Hände. Wenn man bei 100kg + Patienten fragt, kann ichs verstehen.
Ich habe nie einen Chefarzt im Aufwachraum gesehen. Ein OA höchst selten und der lagert dann nicht mit um.
Warum soll man denn einen Patienten nicht in die Hände der Anästhesie nach der OP überlassen? Die sind doch die Experten?!
Und dass man dann auch noch die OP Trage wegbringen, reinigen und aufräumen darf, dient dann wohl auch zur Findung eines besseren Arbeitsklimas.
Und noch als Nachtrag: Während anderswo die Überleitung stattfindet, kann man ja schonmal mit der nächsten OP anfangen.
Das ist nicht nur effektiv für das Krankenhaus (nicht genutzte OP-Säle=teuer), sondern auch angenehm für den Patienten, wenn er nicht 3 Tage lang vom OP Plan fällt. Die Begeisterung der Patienten für lange Überleitungen und OP-Verzögerungen hält sich ja meist in Grenzen,
Ich glaube, daß Du mangels Erfahrung (wohl nur aus Eurer Uniklinik) nicht nur wenig Ahnung von Anästhesie sondern überhaupt noch nicht viel Durchblick hast, was organisatorische Abläufe im OP-Bereich angeht.
Das ist im 9. Fachsemester legitim, da braucht man auch noch nicht über alles Bescheid zu wissen, aber evtl wäre es klug, den Ball dann etwas flacher zu halten.
MissGarfield83
06.06.2013, 12:53
Als Operateur ist man für den Patienten verantwortlich und das endet nicht an der OP-Tür. *thumbsup*
Ich wollte halt wissen, ob man als Assistent weiterhin mit ausleiten "muss", die OP Trage wegbringen, aufräumen und reinigen darf. Ist wohl unterschiedlich je nach Haus geregelt.
Und ich finde nicht, dass man den "Ball flach halten muss", wenn man eine Überleitung von 2h kritisiert und eine entsprechende Verzögerung des OP-Plans. Der Anästhesist erklärt ja nicht dem nüchternen Patienten, dass er heute nicht mehr dran kommt.
MissGarfield83
06.06.2013, 13:41
@daCosta : Du übst da aber Kritik eindeutig über deiner Gehaltsklasse - sollen die Chefs das doch unter sich ausmachen. Weisst du wenn die Anästhesie jedesmal nörgeln würde wenn ein Anfänger näht oder das erste Mal unter Aufsicht operiert ... kleine Gesten erhalten die Freundschaft. Auch wenns mal etwas länger dauert - weisst du warum es länger gedauert hat den Patienten auszuleiten & den neuen Einzuleiten? Was für Probleme dabei aufgetreten sind ? Mir hat ein Anästhesist mal gesagt - der OP ist für meinen Patienten der sicherste Raum und wenn ich nicht sicher bin dass der Atmet und Schutzreflexe hat verleg ich den nicht in den AWR ... dann dauerts halt manchmal etwas. Na und ? Bist du jetzt Krankenhauscontroller? Wichtig ist dass der Patient das gut und unbeschadet überstanden hat ... nicht ob die Überleitungszeit jetzt ne halbe Stunde mehr oder weniger war ...
Und ich finde nicht, dass man den "Ball flach halten muss", wenn man eine Überleitung von 2h kritisiert und eine entsprechende Verzögerung des OP-Plans.
Deinen Äußerungen zufolge kennst Du die Situation ausschließlich aus Sicht der Chirurgen, womit Dir entscheidendes Wissen fehlt. Du hast doch bestimmt schonmal von Dieter Nuhr gehört, oder? ;-)
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