Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausschleusen durch Chirurgen?
@Evil: Bitte auch vollständig zitieren:
Ich glaube, daß Du mangels Erfahrung (wohl nur aus Eurer Uniklinik) nicht nur wenig Ahnung von Anästhesie sondern überhaupt noch nicht viel Durchblick hast, was organisatorische Abläufe im OP-Bereich angeht.
Das ist im 9. Fachsemester legitim, da braucht man auch noch nicht über alles Bescheid zu wissen, aber evtl wäre es klug, den Ball dann etwas flacher zu halten.
Daraufhin Elite
Na ja...
Der Ton ist hier manchmal schon ein bischen... hmmm...
Bei einem großen Maximalversorger, bei dem ich tätig war, gab es eine elektrische Schleuse und jemanden aus der OP-Pflege (meist ZIVI/FSJ), der nur zum Ein-und Ausschleusen da war. Hier war nicht regelhaft ein Chirurg vonnöten und es war auch nicht üblich, dass er mitkommt.
Bei einem anderen großen Maximalversorger, auch mit Elektroschleuse, schleuste die Anästhesiepflege und der Chirurg musste mitkommen, wenn es die Anästhesie für nötig befand (selten).
So find ichs am besten geregelt
Bei uns geht auch kein Chirurg zum Ausschleusen mit. Von keiner Abteilung. Das macht der Anästhesist + Anästhesie Pflege + einer von der OP Pflege. Und darüber hat sich auch noch nie jemand beschwert. Ist halt einfach so bei uns. Manchmal frag ich, ob ich noch was helfen kann, aber das Angebot wurde bisher immer dankend abgelehnt.
][truba][
08.06.2013, 20:03
Also bei uns in der Herzchirurgie kommt ein Operateur mit (Chefarzt nie, Oberärzte regelmäßig).
In der Allgemeinchirurgie kommt kein Chirurg mit.
LG Thomas
da Costa, du empfindest eine Art Neid ("Futterneid") gegenüber anderen Berufsgruppen.
DIE ANDEREN rauchen, haben Pausen... DIE ANDEREN machen dieses und jenes.
Schau doch mal, was DU machst. Nach dem Umlagern und Tisch wegschieben sind gerade mal 5 Minuten (?) vergangen. Da sind die Putzfrauen noch am Reinigen des OP-Saals, dann muss dieser trocknen, dann gehen die OP-Schwestern rein, bereiten die OP vor (Tische beziehen, Materialen steril auspacken, herrichten). In dieser Zeit ist die Anästhesie mit der Einleitung beschäftigt.
DU hast 20-30 min Zeit nach dem Umlagern und Tisch wegschieben. DU kannst in der Zeit machen, was du willst. Rauchen (was du nicht tust) oder dich in den Aufenthaltsraum begeben und deine Zeit dort absitzen.
Der Anästhesist hingegen "rennt" vom AWR in den Einleitungsraum und arbeitet weiter. Die Schwestern gehen während der Reinigungszeit des OP rauchen, und fangen mit der OP-Vorbereitung an, wenn sie zurück sind und der OP-Saal trocken ist.
WOMIT hast du nun ein konkretes Problem?! Vorschlag: Kauf dir eine Packung Kippen und ein Feuerzeug, dann stehst du den anderen in nichts nach *augenroll* Vielleicht bekommst du dann auch paar Sozialkontakte in der Klinik.
@Nurbanu: Das läuft definitiv nicht SO in dieser Uniklinik. Ich kann sehr gut einschätzen nach diesem Studium was Ausbeutung ist und was Mithilfe und Teamarbeit ist. Und ja es würde sich wahrscheinlich dort lohnen Raucher zu werden, wenn man dort arbeiten möchte. Auf so dumpfe Sozialkontakte von dort kann ich verzichten ebenso auf die COPD, Lungenkrebs, vaskuläre Leukencephalopathie etc.
Und ich könnte mich noch weiter runter auf dein Niveau begeben und ebenso über Anästhesisten lästern (O2 Flasche mit ins MRT genommen und Gerät kaputt, Kaffee/Kuchen/Magazine bei 8h Radiointerventionen im Vorraum usw.) Das führt zu nix und ist nicht sachlich. Thema ist für mich abgehakt.
Wer einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten möchte, weiß was zu tun ist.
Bei uns geht auch kein Chirurg zum Ausschleusen mit. Von keiner Abteilung. Das macht der Anästhesist + Anästhesie Pflege + einer von der OP Pflege. Und darüber hat sich auch noch nie jemand beschwert. Ist halt einfach so bei uns. Manchmal frag ich, ob ich noch was helfen kann, aber das Angebot wurde bisher immer dankend abgelehnt.
Gleiches Erlebnis hatte ich im PJ an ner Uniklinik in Frankreich. War sehr zu empfehlen, was UCH/Ortho angeht. Gutes Arbeitsklima.
@Nurbanu: Das läuft definitiv nicht SO in dieser Uniklinik. Ich kann sehr gut einschätzen nach diesem Studium was Ausbeutung ist und was Mithilfe und Teamarbeit ist. Und ja es würde sich wahrscheinlich dort lohnen Raucher zu werden, wenn man dort arbeiten möchte. Auf so dumpfe Sozialkontakte von dort kann ich verzichten ebenso auf die COPD, Lungenkrebs, vaskuläre Leukencephalopathie etc.
Dumpfe Sozialkontakte? Wenn ALLE anderen so blöd sind, woran könnte das wohl liegen? Wie war das mit dem Geisterfahrer? Einer? Hunderte! :-nix
Und ich könnte mich noch weiter runter auf dein Niveau begeben und ebenso über Anästhesisten lästern (O2 Flasche mit ins MRT genommen und Gerät kaputt, Kaffee/Kuchen/Magazine bei 8h Radiointerventionen im Vorraum usw.) Das führt zu nix und ist nicht sachlich. Thema ist für mich abgehakt.
Um eine Sauerstoffpulle ins MRT zu bringen, da ist aber schon ein bißchen mehr schiefgelaufen als EIN dummer Anästhesist... Aber egal. Und einen Kaffee bei einer 8h Intervention in der Radio? Finde ich nicht sooo dramatisch. Du sitzt da im Vorraum ohne Aussicht auf Ablösung, Bewegung oder ähnliches. Da ist es doch wohl legitim was zu trinken?
Und über Niveau müssen WIR nicht sprechen, oder?
Wer einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten möchte, weiß was zu tun ist.
Nicht bei Dir melden, damit er attraktiv bleibt? :-nix
Bei uns geht auch kein Chirurg zum Ausschleusen mit. Von keiner Abteilung. Das macht der Anästhesist + Anästhesie Pflege + einer von der OP Pflege. Und darüber hat sich auch noch nie jemand beschwert. Ist halt einfach so bei uns. Manchmal frag ich, ob ich noch was helfen kann, aber das Angebot wurde bisher immer dankend abgelehnt.
Gleiches Erlebnis hatte ich im PJ an ner Uniklinik in Frankreich. War sehr zu empfehlen, was UCH/Ortho angeht. Gutes Arbeitsklima.
Naja, kann man so machen. Aber dann will ich keine Sprüche hören, wenn eben hinterher irgendein Schlauch nicht mehr da ist, wo er eigentlich sein sollte! ICH achte beim Umlagern auf MEINE Schläuche. Die anderen werden zwar mit registriert, aber ich kann nicht gleichzeitig alles festhalten...
Eigentlich sollte man auf so einen niveaulosen Beitrag garnicht reagieren, aber
a) in manchen Kliniken passt man halt zum Team in anderen nicht, beide Erfahrungen habe ich bereits gemacht. Habe auch nicht geschrieben, dass ALLE sich so verhalten haben.
b) Das sind Witze.
c) Wir kennen uns auch nicht. Ich denke man kann sich nur ein Urteil erlauben, wenn man auch dabei war.
d) SOLLTE man so machen. Punkt.
Coxy-Baby
09.06.2013, 21:23
*popcornreinstell* oder zählt das jetzt wieder als dumpfer Sozialkontakt?
Coxy-Baby
09.06.2013, 21:35
Vllt sollte man an Krankenhäusern Zigaretten umsonst für alle anbieten, um hochwertige Sozialkontakte zu ermöglichen und Pulmologen und THX-Chirurgen mit Arbeit zuzuschütten.
Bei deinem Geschreibsel würde ich es sogar begrüssen wenn du mit dem Rauchen anfängst..... Lustige Reisser gibts immer, hab auch schon nen Chirurgen gesehen der gefragt hat was man gegen zu niedriges Creatinin machen kann... So what Fehler macht jeder und nen Aussetzer hat auch mal jeder.....
b) Also soll man jetzt wirklich Anästhesistenwitze hier reißen? Wer soll denn sonst die Sauerstoffflasche ins MRT gebracht haben, der kleine Muck? der Weihnachtsmann? Am besten war ja noch der Kommentar der guten Dame: "Ach ich wusste nicht, dass es an ist.
Aha. Du hast schon mal versucht, in ein MRT reinzukommen? Da musst Du an diversen RTA vorbei, die mindestens ebenso scharf gestellt sind, wie die intrumentierende Schwester im OP in Bezug auf ihren Sterilbereich! Also erzähl mir nix vom kleinen Muck. Natürlich war das ein Fehler, der nicht passieren darf. Aber es war nicht der erste dieser Art, noch wird es der letzte sein...
c) tja lieber Brutus wir kennen uns nicht, und wir legen beide auch keinen Wert darauf das zu ändern. Aber du kannst dir dein Urteil natürlich erlauben anhand des Geschreibsels hier und als unfehlbarer Stellvertreter bestellt von Gottes Gnaden
Ich kann mir ein Urteil erlauben nach 10 Jahren Erfahrung mit NETTEN Operateuren und solchen, die es eben nicht sind! Dat hat nix mit Unfehlbarkeit und Gott zu tun. Eher was mit Respekt! Nur, wer Respekt erwartet, der sollte auch seinen Gegenüber respektieren. Und wenn ich mir so durchlese, was Du hier so absonderst....
d) SOLLTE man so machen. Punkt.
Aha. Wenn Du erstmal fertig bist, dann hat der Patient fertig abgedeckt im OP zu liegen, dann erst darf man Dich anrufen, und wenn Du mit der Naht fertig bist, dann gehst Du also wieder und der Rest kann sehen, wie er den Patienten wieder los wird. Und Dich darf man dann wieder anrufen, wenn der nächste Patient fertig zum Aufschneiden ist?
Aber wehe, es dauert länger als 10 Minuten! :-wand
p.s.: Viel Spaß bei der Arbeit - IM TEAM! :-nix
p.p.s.: Und was das Niveau angeht. Auch wenn es mittlerweile wegeditiert ist: Die Frage nach der nächsten Firma, die im Ruhrpott dicht gemacht wird, hatte schon seeehr viel Niveau! :-wand
Dumpfe Sozialkontakte? Wenn ALLE anderen so blöd sind, woran könnte das wohl liegen? Wie war das mit dem Geisterfahrer? Einer? Hunderte! :-nix
Habe auch nicht geschrieben, dass ALLE sich so verhalten haben.
Ne, aber du hast es impliziert. Nämlich hiermit:
Auf so dumpfe Sozialkontakte von dort kann ich verzichten ebenso auf die COPD, Lungenkrebs, vaskuläre Leukencephalopathie etc.
Und ich könnte mich noch weiter runter auf dein Niveau begeben und ebenso über Anästhesisten lästern (O2 Flasche mit ins MRT genommen und Gerät kaputt, Kaffee/Kuchen/Magazine bei 8h Radiointerventionen im Vorraum usw.)
*lach* Mein Niveau ist vorhanden; ich weiß nicht, was du monierst. "Ebenso über Anästhesisten lästern" impliziert, dass ich bereits über Chirurgen gelästert hätte - habe ich aber nicht.
Nicht bei Dir melden, damit er attraktiv bleibt? :-nix
:D Das dachte ich mir auch.
Eigentlich sollte man auf so einen niveaulosen Beitrag garnicht reagieren, aber
Äh, Brutus hat gewaltig recht. Hunderte Geisterfahrer!
Wir sind alle niveaulose dumpfe Sozialkontakte und du irgendein Supertyp.
Zwei mal drei macht vier,
widewidewitt und drei macht neune,
ich mach mir die Welt,
widewide wie sie mir gefällt.
http://www.youtube.com/watch?v=vS4DNnp8ZhM
Kackbratze
09.06.2013, 22:48
Supertyp ohne Approbation. Wir wollen doch bitte genau bleiben ;-)
So habt ihr jetzt genug gelästert? Oder wollt ihr weiter Krieg führen?
@Brutus: Nein keineswegs will ich, dass das so läuft. Habe das auch so hier beschrieben. Lagern, Abpolster der Nervenaustrittspunkte, Abwaschen- und Abdecken des OP-Gebietes mit sterilen Tüchern ist eine Chirugenaufgabe, genauso wie Verband anlegen und Aufräumen, Ausschleusen in vielen Krankenhäusern jedoch nicht. Bei euch dann halt schon. Es gibt ja auch noch Stationsarbeit, schon ärgerlich wenn man dann 30 Min wegen Ausschleusen um 15:30 verliert, die Besprechung um 4 verpasst und dann halt Verbände/Blutabnahmen sich mal wieder weiter nach hinten schieben. Deine Aussagen sind ebenfalls nicht besonders respektvoll gewesen.
@Nurbanu: Das hast du dann falsch interpretiert. Ich habe nicht von ALLEN Sozialkontakten gesprochen dort.
MissGarfield83
10.06.2013, 04:13
@daCosta : Ich frage mich wo du deine Arroganz hernimmst - Brutus ist schon FA und du dazu im Vergleich durchaus noch ein sehr kleines Licht. Respekt muss man sich halt verdienen und wenn man sich wie du, also wie die Axt im Walde , verhält, muss man sich nicht wundern wenn einem nicht unbedingt Freude entgegenschlägt.
Wie kommst du auf das schmale Brett, dass die Arbeit eines Chirurgen erst mit dem Abwaschen anfängt? Für die Lagerung ist genausogut der Operateur verantwortlich - erstens wenn der Patient Lagerungsschäden hat bist du dran, zweitens erleichtert doch die richtige Lagerung so ein paar Dinge. Aber auch da fängt die Arbeit eines Chirurgen nicht erst an ... die OP ist die Krönung, aber davor und danach gibt es doch auch noch so vieles was zu tun ist ...
Wenn du der Meinung bist dass ein gutes Arbeitsklima durchaus zweitrangig ist und du dich ja nicht mit den Mitarbeitern, bei der OP Pflege angefangen bis zum Anästhesisten und den anderen Kollegen am Tisch, abgeben müsstest ... dann warts ab - über kurz oder lang wirst du ziemlich übel auf die Schnauze fallen. Ein nettes Gespräch, mal ein gemeinsamer Kaffee in den Zeiten wo man doch mal warten muss oder doch auch der selbstgebackene Kuchen machen so vieles einfach leichter - nicht nur auf Station , sondern auch im Mikrokosmos OP - und mal ehrlich, es macht doch mehr Spaß mit Menschen zu arbeiten die man mag als wenn man sich zur Zielscheibe von Kollegen macht denen man unnötig auf die Füße getreten ist.
Bricht dir wirklich ein Zacken aus der Krone den OP Tisch mal kurz durch den OP trakt zu schieben ?
So habt ihr jetzt genug gelästert? Oder wollt ihr weiter Krieg führen?
Geh nicht weiter. Hör auf oder du hast einen Krieg, den du nie begreifen wirst! Lass uns aufhören. Lass es sein.
@Brutus: Es gibt ja auch noch Stationsarbeit, schon ärgerlich wenn man dann 30 Min wegen Ausschleusen um 15:30 verliert, die Besprechung um 4 verpasst und dann halt Verbände/Blutabnahmen sich mal wieder weiter nach hinten schieben. Deine Aussagen sind ebenfalls nicht besonders respektvoll gewesen.
Ich würde Dir ja vorschlagen, dass Du einfach mal über Deinen Tellerrand schaust, und Du einfach mal ein paar Wochen in die Anästhesie gehst. Aber Vorsicht! Es könnte Dein Weltbild verändern. Vielleicht siehst Du plötzlich auch dort arbeitende Menschen, die nicht nur rauchen, Pause machen und quatschen. Die genauso früh anfangen zu arbeiten wie Du, damit die OPs am Morgen pünktlich starten können. Die sich eben nicht die Eier schaukeln, wenn Du auf die Station gegangen bist. Aber das alles sind Dinge, die man eben nicht sehen kann, wenn man nicht da ist und die Arbeit nicht macht. Du siehst nur wieder: Boah, die haben schon wieder 2 (!) Stunden für die Überleitung gebraucht... Super. In der Zeit wurden von denen, die Du verlassen hast, der Patient wach gemacht, abgekabelt, ALLEINE vom Saal in den AWR geschoben, dort ALLEINE ins Bett getragen, wieder angekabelt, die Trage in die Waschbutze gefahren, zurück zur Schleuse, dort den nächsten Patienten geholt, verkabelt, eingeleitet und in den Saal gefahren. Und wer ist dann nicht da? DU! Weil da noch eine schnelle Blutentnahme war, und die Angehörigen von Patienten, Patienten selbst, die Schwestern, und und und....
Wie Du siehst, es gibt auch eine andere Sicht auf die Lage. Nicht immer nur meckern, sondern einfach auch mal gucken, was kann ich denn auch dazu beitragen, damit es flüssig läuft. Und wenn es "nur" eine Trage ist... Von einem freundlichen "Guten Morgen", "Hallo", "Bitte" und "Danke" gar nicht zu reden.
Ach und noch was: glaubst Du, es ist schön, nachmittags um 15:30 Uhr alleine auszuleiten und dabei 30 Minuten zu "vertrödeln", wenn Du weißt, dass da gleich noch ein Din-A-4 Zettel in Schriftgröße 6 darauf wartet, prämediziert zu werden?
Und zum Thema Respekt habe ich Dir ja schon was geschrieben. Und das sollte nicht respektlos rüberkommen, sondern eher als "Ratschlag" für die Zukunft.
@Nurbanu: Das hast du dann falsch interpretiert. Ich habe nicht von ALLEN Sozialkontakten gesprochen dort. Zu einigen Chirurgen sowie dem Chef dort habe ich jetzt nach mehreren Jahren immer noch guten Kontakt. Es gab auch einige nette OP-Schwestern/Pfleger, so war es nicht.
Da gab es wenig falsch zu interpretieren...
ist aber falsch. Zu meiner Situation: Bin fertig, versuche Doktorarbeit zu vollenden.
Bist Du denn schon am Arbeiten dran oder machst Du "nur" Deine Dr.-Arbeit?
Dann würde ich vorschlagen, fang erst mal an zu arbeiten und dann sehen wir weiter...
Liebe Miss Garfield,
ja auch das Lagern gehört dazu, habe ich vergessen zu schreiben und jetzt noch hinzugefügt. Wird auch in so manchem OP-Bericht vergessen.
WO schreibe ich, dass mir ein gutes Arbeitsklima nicht wichtig ist?
Es ist das Gegenteil der Fall, ich fand das Chirurgietertial im Ausland gerade so toll, weil es ein super Arbeitsklima gab.
Das kam gerade dadurch zustand, dass man nach der OP einen Kaffee zusammengetrunken hat oder auch gern zur Mittagspause die OP-Schwestern getroffen hat. Zum Abschluss gabs dort natürlich auch Kuchen meinerseits.
Leider war es nicht möglich hier bei besagter Famulatur, wenn du 20-30min ausleitest, eine kurze Pause zwischen den OPs zu haben, du wirst direkt in den OP gerufen, selbst wenn der Patient nicht mal da ist.
Ich bin dort niemanden auf die Füße getreten, habe ja immer brav ausgeleitet und dann direkt Präsenz im OP gezeigt, während die anderen in Pause gingen. Fand diesen Zustand jedoch nicht ok. Vor allem, da das Ausschleusen in anderen Abteilungen oder im ambulanten OP sogar in derselben Abteilung nur von den Anästhesisten gehandhabt wird. Warum dann nicht im Zentral OP?
Wie gesagt: Es ist 15:30, OP zu Ende dann muss man als Famulant noch Ausschleusen/Ausleiten, man kommt zu spät zur Besprechung um 16:00 Uhr und dann steht ja noch Stationsarbeit (Patienten verteilt in einem sehr großen Haus) an. Alles schiebt sich unnötig nach hinten deswegen. Man bedenke Dienstbeginn ist morgens um 7 und ein Famulant macht das ja interessehalber.
@Brutus: Ich denke mal das ist auch der unpersönliche Kontakt des Forums, wir wissen ja nicht wer einem gegenüber sitzt: Mir ist durchaus bewusst, dass Anästhesie Arbeit ist und man nicht um PUNKT 15:30 Schluss hat. Es ist auch etwas anderes wenn man 2h Überleitung bei einem instabilen Patienten von dern Intensivstation brauch, als wenn man 2h Überleitung für einen fitten Patieten aus der Handchirurgie brauch oder? Das mit der Raucherpause richtete sich gegen (einige!) OP-Schwestern (nicht Anästhesisten/Anästhesieschwestern), die halt Pause machten, während ich im OP Präsenz zeigen durfte bzw. dort auf den nächsten Patienten warten durfte und sie dann anrufen sollte.
Also die Gynassis waren auch nicht zufrieden mit dem Wegbringen/Aufräumen der schweren Trage bei dem Gegenverkehr im Zentral OP. Dann hat ihr Chef das einfach geändert.
In den chirurgischen Abteilungen dort sind viele Stellen frei, muss ja auch irgendwo dran liegen?
So, da die gesammelten neuen Postings alle NIX mehr mit dem Ursprungsthema zu tun haben (es ging um den Chirurgenmangel... :-) ), werde ich das mal in ein neues Thema umbetten.
Und der Threadersteller dacosta darf sich auch mal eine Überschrift ausdenken...
Schreib die Überschrift einfach hier als neuen Post, dann werde ich das umsetzen.
Absolute Arrhythmie
10.06.2013, 08:19
Wie wäre es mit: "Ansichten eines Clowns"?
Wie wäre es mit: "Ansichten eines Clowns"?
Bleib doch höflich, wir haben gerade wieder zur Sachebene zurückgefunden.
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