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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Karrierenachteil bei spätem Studienbeginn?



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.Jordan.
10.01.2015, 07:16
teilweise seeeeehr eigentümliche osteuropäische Vorstellungen von Psychiatrie haben (O-Ton einer russischstämmigen Oberärztin: bei einer Fixierung kann man grob vorgehen, die merken in diesem Zustand eh nichts)

:-(….aber wer in Russland abgehärtet wurde, ist auch wirklich abgehärtet.

Gab es denn bei dieser Einstellung Konsequenzen? Oder ist man so sehr auch auf solche Mitarbeiter angewiesen und hofft nur, dass besagte Kollegin möglichst selten dazu kommt ihren Überzeugungen Taten folgen zu lassen?

FinalGorilla
10.01.2015, 17:12
Hallo Leute,

super dass hier genau die Frage diskutiert wird, die ich auch stellen wollte. Allerdings würde mich interessieren worauf Ihr eure Einschätzungen gründet, dass man im Großen und Ganzen keine Nachteile zu haben scheint - habt ihr eigene Erfahrungen damit gehabt? Ich denke dabei auch an Bewerbungsgespräche, Beförderungen u.ä.

Außerdem würde mich interessieren ob Vorqualifikationen als nützlich erachtet werden für spätere Bewerbungen (habe selbst um die Wartezeit zu überbrücken BWL und Niederländisch studiert in Österreich).

Da ich bis zu meinem geplanten Studienbeginn nächstes Jahr (falls sich die Wartezeit nicht signifikant erhöhen sollte) schon 28 sein werde, möchte ich natürlich nicht weitere 6 Jahre auf die Almosen meiner Eltern angewiesen sein - gibt es denn realistischerweise neben dem Studium die Möglichkeit noch etwas arbeiten zu gehen? Bisher hat das immer gut geklappt, aber ich hatte auch relativ wenig Präsenzstunden in meinen bisherigen Studien. Mich würde besonders interessieren, ob jemand (ohne vorherige Ausbildung als RA, KPfl. o.ä.) einen Nebenjob in der Klinik bekommen hat und welche Aufgaben man als Medizinstudent rechtlich überhaupt übernehmen darf.

Vielen Dank schonmal im Vorraus!

Grüße, Florian

Schnecke89
14.01.2015, 03:13
Hallo Leute,

super dass hier genau die Frage diskutiert wird, die ich auch stellen wollte. Allerdings würde mich interessieren worauf Ihr eure Einschätzungen gründet, dass man im Großen und Ganzen keine Nachteile zu haben scheint - habt ihr eigene Erfahrungen damit gehabt? Ich denke dabei auch an Bewerbungsgespräche, Beförderungen u.ä.

Außerdem würde mich interessieren ob Vorqualifikationen als nützlich erachtet werden für spätere Bewerbungen (habe selbst um die Wartezeit zu überbrücken BWL und Niederländisch studiert in Österreich).

Da ich bis zu meinem geplanten Studienbeginn nächstes Jahr (falls sich die Wartezeit nicht signifikant erhöhen sollte) schon 28 sein werde, möchte ich natürlich nicht weitere 6 Jahre auf die Almosen meiner Eltern angewiesen sein - gibt es denn realistischerweise neben dem Studium die Möglichkeit noch etwas arbeiten zu gehen? Bisher hat das immer gut geklappt, aber ich hatte auch relativ wenig Präsenzstunden in meinen bisherigen Studien. Mich würde besonders interessieren, ob jemand (ohne vorherige Ausbildung als RA, KPfl. o.ä.) einen Nebenjob in der Klinik bekommen hat und welche Aufgaben man als Medizinstudent rechtlich überhaupt übernehmen darf.

Vielen Dank schonmal im Vorraus!

Grüße, Florian


Zeitgleich finanzieren geht nicht. Kenne da einige, bei denen das studium wegen der arbeit leidet. ausserdem zahlst du ja einen berg steuern, wenn du soviel verdienen möchtest, dass du davon lebst.

Schnecke89
14.01.2015, 03:16
Looser- und Abfallfach? :-wow :-oopss Immer diese Klischees...

wers mit doppel o tippt, ist selber einer.

ehemaliger User_25062015
14.01.2015, 04:15
Zeitgleich finanzieren geht nicht. Kenne da einige, bei denen das studium wegen der arbeit leidet. ausserdem zahlst du ja einen berg steuern, wenn du soviel verdienen möchtest, dass du davon lebst.


wers mit doppel o tippt, ist selber einer.

Und wer keine Ahnung hat, einfach mal...na du weißt schon.

@TE Arbeiten geht nebenbei ganz gut. In der Vorklinik isses etwas schwieriger als in der Klinik, aber es gibt einige, die keine Wahl haben und nebenher arbeiten gehen.
Guck auch mal in die Suchfunktion, dss Thema ist auch recht beliebt und häufig diskutiert.

wischmopp
14.01.2015, 08:08
Und wer keine Ahnung hat, einfach mal...na du weißt schon.


:-dafür


Zeitgleich finanzieren geht nicht. Kenne da einige, bei denen das studium wegen der arbeit leidet. ausserdem zahlst du ja einen berg steuern, wenn du soviel verdienen möchtest, dass du davon lebst.

Quatsch.
Ich habe während dem ganzen Studium nebenbei gearbeitet, in einer Klinik in der Patientenaufnahme/Verwaltung. Ich konnte dort viele Kontakte knüpfen und habe dann auch Pflegepraktika und z.T. Famulaturen dort verbracht. Klar muss man mehr organisieren, wenn man Job und Studium unter einen Hut bringen will, aber es klappt auf jeden Fall! Weder mein Studium hat darunter gelitten noch das vieler Kommilitonen/-innen, die ebenfalls gearbeitet haben.

Nach dem Physikum kannst Du dann auch als Hakenhalter arbeiten. Mein Chef sucht z.B. gerade händeringend nach Studenten für den OP, man wird gut eingearbeitet, es wird keine Erfahrung vorausgesetzt. Aber rechtlich ist vermutlich das Physikum dazu nötig...

Bender B. Rodriguez
14.01.2015, 16:34
. . .

ehemaliger User_25062015
14.01.2015, 16:40
Das hängt aber sicher auch von der Vorbildung ab. Ne gelernte OTA wird auch ohne Physikum als Hakenhalter arbeiten dürfen, während in den allermeisten Fällen von allen anderen Bewerbern das Physikum gefordert wird. War bei meiner Stelle z.B. so.

Bender B. Rodriguez
14.01.2015, 16:44
. . .

ehemaliger User_25062015
14.01.2015, 16:48
Wie gesagt in den meisten Fällen wird wohl das Physikum gefordert. Ausnahmen gibt es sicher.

wischmopp
14.01.2015, 19:01
Jaja, schon klar. Der kam aber frisch von der Schule an die Uni...

Wie nett. Und schön für Deinen Freund. Die Norm ist es aber sicher nicht, wie Sanguis ja schon sagte.

Bender B. Rodriguez
14.01.2015, 20:07
. . .

hoppel228
14.01.2015, 20:12
hab auch einen hakenhalter-job bekommen - man muss nur viel suchen

Sticks
14.01.2015, 20:53
Das hängt aber sicher auch von der Vorbildung ab. Ne gelernte OTA wird auch ohne Physikum als Hakenhalter arbeiten dürfen, während in den allermeisten Fällen von allen anderen Bewerbern das Physikum gefordert wird. War bei meiner Stelle z.B. so.


ich bin OTA und wäre doof als Hakenhalter zu arbeiten. was bekommt man da? Studententarif für 10€ die Stunde. "Nur" Hakenhalter für schlechtere Bezahlung, nein danke.

ehemaliger User_25062015
14.01.2015, 21:09
War doch nur ein Beispiel. Das ne OTA auch als OTA und nicht als oller Hakenhalter arbeitet, ist doch logisch.

Schnecke89
17.01.2015, 02:27
Die Frage war ja, ob man sich das Studium ganz finanzieren kann und nicht ob man ein paar Stunden arbeitet. Gratulation wenn einige Hochbegabte hier das schaffen.

Die einzigen die ich kenne, die WIRKLICH ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren sind im 15+ Semester und haben gerade das Physikum bestanden.
Wenn man mehr als 20 Stunden arbeitet, muss man mehr Steuer, als auch für die Krankenkasse zahlen....

Solara
17.01.2015, 07:58
Schnecke, was kennst du denn für Leute??
Die, die ich kenne haben trotz intensivem Arbeiten, meist WE und nachts, entweder in Regelstudienzeit oder max 2 Semester mehr das Studium beendet. Kann also sehr wohl gehen und das auch in teuren Städten. Stressfrei ist es nicht, aber es ist machbar.

ehemaliger User_25062015
17.01.2015, 09:49
Ich glaub sie nimmt uns entweder ordentlich auf den Arm oder kennt nur um die 2 Leute....

Absolute Arrhythmie
17.01.2015, 10:36
Also ich kenne mehrere Leute die Viel arbeiten (50%-Stelle) und die im Studium zurecht kommen und bisher keine Zeit verloren haben. Gibt es alles.

Luciferase
17.01.2015, 11:18
Wie nett. Und schön für Deinen Freund. Die Norm ist es aber sicher nicht, wie Sanguis ja schon sagte.

Ich bin noch nicht mal Studentin und habe auch ein Job als Hakenhalterin.