Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rund um FA-Prüfung - Anmeldung und sonstige Formalitäten
Wollt auch grad fragen, wann und wie man denn überhaupt lernen soll :-))
Die letzten Prüfungen sind schon so lange her und ich hab irgendwie nicht so viele Kollegen, die ich fragen kann. Ist ja auch jeder anders. Eine Kollegin von mir hat praktisch für jedes Thema ein eigenes Fachbuch (auswendig!) gelernt plus Leitlinie und die neuesten Fachartikel....
Ich hatte so ein fallorientiertes Buch zur Vorbereitung, das fand ich sehr gut. Hieß "Facharztprüfung Innere Medizin in Fällen, Fragen und Antworten" von Elsevier. Sowas gibt es sicher auch für andere Fachrichtungen.
Da wurde immer an einem Leitsymptom ein Krankheitsbild incl Differentialdiagnosen durchgekaut, auch mit weiterführenden Fragen. Da hab ich immer ganz gut gemerkt, was ich schon kann und wo noch Lücken sind. Die hab ich dann gezielt in den Fachbüchern oder den Leitlinien nachgelesen. Kolibris kamen da nur am Rande (z.B. in Kurzfällen) vor, das war schon sehr auf das klinisch relevante focussiert.
Die Qualität der Kapitel fluktuierte allerdings sehr wegen der unterschiedlichen Autoren aus den einzelnen Fachgebieten, die mit dem Konzept mal mehr, mal weniger gut zurecht kamen. Da gab es sehr gute mit klaren Fragen, wo schon dabei stand: 7 Antworten, nennen Sie 4 davon) und welche mit Wischiwaschifragen, bei denen die Musterantworten ins freie konfabulieren abgedriftet sind. Unterm Strich aber für meinen Lerntyp genau das richtige. Nur aus Lehrbüchern kann ich nur schwer lernen, weil am Kapitelanfang immer so ein "hab ich schonmal gehört"-Effekt auftritt und ich das nicht wirklich verinnerliche, auch wenn ich es aktiv nicht reproduzieren könnte.
Und halt viel Leitlinien, das hat sich auch gelohnt...
Christoph_A
18.07.2014, 11:40
Kann da meinem Vorredner nur zustimmen, habs ähnlich gemacht. Einmal den Herold durchgemacht zum wieder reinkommen, dann das Frage und Antwort Buch von Elsevier, sowohl für Allgemeininnere als auch Kardiologie, da gabs auch ein recht gut gegliedertes und danach Leitlinien, Leitlinien, Leitlinien, besonders die neuen Sachen.
Damit fährt man ganz gut.
Das schlimmste für mich war, nach all den Jahren wieder die Lernmaschine anzuschmeissen, am Anfang hat mein Gehirn schon nach ein-zwei Stunden dichtgemacht, aber auch da kommt na wieder rein.
Wünsche allen viel Glück für die kommenden Prüfungen!
Ich hätte in den vergangenen 5 Jahren das Lehrbuch "Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie" schonmal lesen können. :-? Hatte auch mal angefangen, aber schon nach einem Tag wieder aufgehört :-blush
Aber ehrlich gesagt, was ich dann später themenbezogen nochmal nachgelesen hatte zur Vorbereitung irgendwelcher Weiterbildungen war ganz schön dürftig und oberflächlich...
Willkommen im Klub, denn so wirklich weiss ich derzeit nicht, wo ich derzeit noch Zeit für´s Pauken einplanen soll...
Willkommen im Klub, denn so wirklich weiss ich derzeit nicht, wo ich derzeit noch Zeit für´s Pauken einplanen soll...
Moorhühnchen
22.07.2014, 22:23
Ich hab keine Ahnung, wie ich's so richtig anstellen soll. Mit Heck/Fresenius, den einige ja so super fanden, kann ich irgendwie sehr wenig anfangen, der kleine Striebel ist teils doch sehr oberflächlich, na und der große halt zu ausführlich. Nur in A&I oder dem Anästhesisten zu lesen is auch doof... irgendwie krieg ich keine klare Linie in die Lernerei. Und vor allem hab ich alles nach 2 Wochen schon wieder vergessen/verdrängt! :-))
Außerdem hab ich grad den Überblick verloren, welche Themen ich noch dringend abdecken müßte. *seufz*
Wie machst Du es denn, andréw?
Muss zu meiner Schande gestehen, dass es mir da ähnlich wie Dir geht, kein Faden/keine Linie. Derzeit lese ich irgendwie überall und nirgends, wenn ich denn überhaupt dazu komme. So langsam wird es allerdings Zeit, dass ich einen richtigen Plan finde, denn ansonsten wird das alles nix.
Moorhühnchen
23.07.2014, 10:02
Wann isses bei Dir soweit? Bei mir Anfang September...
Hätte mich am 15.7. schon anmelden können, kann und tu es aber nun wohl erst Anfang September, ausser, ich wechsele doch noch mal die Stelle...
Kackbratze
23.07.2014, 19:28
Ich persönlich fand den Wechsel danach entspannter, vorher hat man den Prüfungsstress UND den Abteilungswechsel. 2 Belastungen auf einmal.
Wenn, dann würde ich ja das Bundesland, respektive die ÄK wechseln und somit eh nen halbes Jahr warten, müssen
Wieso muss man bei Wechsel ein halbes Jahr warten?
Kam mir mal so zu Ohren, Zugehörigkeit mindestens ein halbes Jahr. Hab mich noch nicht definitiv schlau gemacht, da es noch nicht 100%ig klar ist...
Wäre ja ein Witz, denn bei Verlassen der ÄK auch nur einen Tag vor dem Prüfungstermin endet die Zuständigkeit der ÄK, das Stand dick und fett auf quasi jedem Schreiben drauf. Und dann soll man ein halbes Jahr nicht prüfbar sein? Dann würde ich auch ein halbes Jahr keinen Beitrag zahlen, wenn die ÄK mir ihre Leistung verweigert... und den finanziellen Verlust durch 6 Monate später FA-Gehalt geltend machen.
Wie schon geschrieben, hab es gehört, kann daher nichts Genaues sagen....Schlussendlich kann ich Dir an sich nur beipflichten
ElizabethCorday
29.07.2014, 08:38
Hallo!
Als frisch gebackene Fachärztin (Gyn) kann ich, was Anträge, Ärztekammern und Arbeitsplatzwechsel angeht, quasi von der Quelle her, mitreden :)
Hier im wilden Westen darf der Antrag zur Prüfung vier Wochen vor Erreichen der vorgeschriebenen 60 Monate eingereicht werden. Die Prüfung erfolgte bei mir fast genau 8 Wochen später (laut Ärztekammerordnung sollte sie nicht später als 3 Monate nach Zulassung sein).
Wenn Du das Bundesland während der Weiterbildungszeit wechselst, wird die Zeit im neuen BL erst nach 6 Monaten angerechnet, d.h., wer 4 Wochen vor Facharzt-Status wechselt muss tatsächlich im neuen Haus 6 Monate gearbeitet haben, bevor ihm die fehlenden 4 Wochen anerkannt werden. Völliger Stuss, wird aber begründet mit der Tatsache, in 4 Wochen könne man sich am neuen Arbeitsplatz nicht adäquat einarbeiten...
Gelernt habe ich mit insgesamt drei Büchern - Facharzt Gyn, Facharzt Geburtshilfe, 50 Fälle Gynäkologie. Vor allem letzteres war toll, da dort die wichtigsten 50 Krankheitsbilder in Form von "Kommt ´ne Frau zum Arzt" durchgenudelt wurden. Ich habe mir zusätzlich zu allen wichtigen Themen Karteikarten geschrieben, die ich dann - wie in alten Examenszeiten - gelernt habe. Gibt ein Online-Programm (Brainyoo) dazu, welches sowohl auf Mac/PC, als auch iPhone/iPad/Android arbeitet. Mit Statistik, Erfolgsfortschritt, usw.
Ich brauche so Mätzchen, um durchzuhalten... ;)
In der letzten Woche vor der Prüfung habe ich dann noch die Zeitschriften der letzten drei, vier Monate durchgeackert, um auch bei aktuellen Themen mitreden zu können.
So bin ich erstaunlich angstfrei in die Prüfung gegangen und nach 20 Minuten glücklich wieder heraus gekommen :)
wie ist das eigentlich bei den Chirurgen bzgl. Anforderungskatalog, wenn da als Zahl z.B. für Knieeingriffe 20 steht und ich nur 15 gemacht habe?
Dann musst du entweder noch fünf machen oder aber deinen Chef bequatschen, sie dir auch so zu bescheinigen.
Dann musst du entweder noch fünf machen oder aber deinen Chef bequatschen, sie dir auch so zu bescheinigen.
ganz sicher? manche sagen wiederum es sei nur eine Richtzahl, würde mich tatsächlich mal interessieren was nun richtig ist.
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