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Also ein guter Freund von mir ist Ingenieur (Maschienenbau) und der verdient als Teamleiter mit Personal- und Projektverantwortung ungefähr soviel wie ich im letzten Weiterbildungsjahr vor dem Facharzt (wenn er nicht gerade wegen einer Finanz- und Wirtschaftkrise Kurzarbeit mit 60% Gehalt manchen muss). Mein Gehalt gerechnet incl. Dienste und Überstunden, seines incl. Überstunden und Dienstreisevergütung.
Über ihm gibt es an Ingenieuren aber nur noch den Werksleiter, eine Position, die dort nur mit promovierten Ingenieuren besetzt wird, das ist er nicht und wird es wohl auch nicht mehr werden, d.h. wenn er nicht das reine Ingenieurstum verlässt und irgendwie ins Managment geht, dann ist er da recht limitiert. Klar, er kann auch bei steigender Lebenserfahrung da höhere Gehälter raushandeln, aber viel geht da nicht mehr nach oben....
Kretschmann
22.09.2014, 17:32
Also ein guter Freund von mir ist Ingenieur (Maschienenbau) und der verdient als Teamleiter mit Personal- und Projektverantwortung ungefähr soviel wie ich im letzten Weiterbildungsjahr vor dem Facharzt (wenn er nicht gerade wegen einer Finanz- und Wirtschaftkrise Kurzarbeit mit 60% Gehalt manchen muss). Mein Gehalt gerechnet incl. Dienste und Überstunden, seines incl. Überstunden und Dienstreisevergütung.
Über ihm gibt es an Ingenieuren aber nur noch den Werksleiter, eine Position, die dort nur mit promovierten Ingenieuren besetzt wird, das ist er nicht und wird es wohl auch nicht mehr werden, d.h. wenn er nicht das reine Ingenieurstum verlässt und irgendwie ins Managment geht, dann ist er da recht limitiert. Klar, er kann auch bei steigender Lebenserfahrung da höhere Gehälter raushandeln, aber viel geht da nicht mehr nach oben....
Vor allem gibt es selbst bei Top-Arbeitgebern in der Automobilbranche
Wir reden hier nicht vom Mittelstand. Top-Arbeitgeber in der Automobilbranche sind Dax-Unternehmen. Wer da als langjähriger Ingenieur mit Personalverantwortung unter 70.000 Euro nach Hause geht, macht was falsch.
Wir reden hier nicht vom Mittelstand. Top-Arbeitgeber in der Automobilbranche sind Dax-Unternehmen. Wer da als langjähriger Ingenieur mit Personalverantwortung unter 70.000 Euro nach Hause geht, macht was falsch.Ich habe im letzten Jahr vor dem Facharzt weit über 70k verdient! :-notify
Kretschmann
22.09.2014, 18:42
Ich habe im letzten Jahr vor dem Facharzt weit über 70k verdient! :-notify
Die 70.000 bezogen sich auf das Grundgehalt eines Oberarztes (1. Jahr). http://www.gehaltsreporter.de/gehaelter-von-a-bis-z/151.html
Die Zahlen die ich für Ingis gesehen habe fangen ab 80.000 Euro an und gehen rauf auf 110k (je nach Bereich/Qualifikation). Dann bekommt man noch Vergünstigen, Zuschläge fürs Reisen und die Überstunden bezahlt.
Je nach Jahr auch noch ein Boni (4-8k)
Und mal ehrlich.. So ein paar Tage im Jahr in einem Hotel (ab 4 Sterne) in China bezahlt zu bekommen + Spesen ist doch auch Lebebsqualität.
Das schafft nicht jeder, keine Frage. Es sagt aber auch keiner, dass jeder das Medizinstudium schafft, geschweige denn Oberarzt wird.
Deine 70.000 Euro sind dann richtig toll, wenn du keine 60-X Stunden in der Woche gearbeitet hast. :-notify
Coxy-Baby
22.09.2014, 19:03
Gehaltstabellen würde ich vielleicht seriöserweise im TV nachschlagen. OA Uni Grundgehalt 84000€.
Kretschmann
22.09.2014, 19:11
Gehaltstabellen würde ich vielleicht seriöserweise im TV nachschlagen. OA Uni Grundgehalt 84000€.
Danke für die Richtigstellung. Auf meiner Seite wurden die ganzen Tariferhöhungen der letzten Jahre nicht mehr aktualisiert.
Die 70.000 bezogen sich auf das Grundgehalt eines Oberarztes (1. Jahr). http://www.gehaltsreporter.de/gehaelter-von-a-bis-z/151.html
Die Zahlen die ich für Ingis gesehen habe fangen ab 80.000 Euro an und gehen rauf auf 110k (je nach Bereich/Qualifikation). Dann bekommt man noch Vergünstigen, Zuschläge fürs Reisen und die Überstunden bezahlt.
Je nach Jahr auch noch ein Boni (4-8k)Danke an Coxy schonmal für die Richtigstellung zum Tariflohn.
Grundgehälter sind in der Medizin übrigens belanglos, da ja immer noch was variables dazu kommt.
Dazu kommt, dass zumindest bei uns nur die frischen Oberärzte nach Tarif bezahlt werden, früher oder später haben die alle frei verhandelte Gehälter, die die weitgehende Erreichbarkeit, den Wohnort in Kliniknähe und meistens eine pauschale Überstundenabgeltung beinhalten und dadurch sehr deutlich über dem Tariflohn liegen. Dazu kommen Honorare für Gutachten und nicht zu vergessen die Poolbeteiligung zusammen ebenfalls im fünfstelligen Bereich dazu.
Und mal ehrlich.. So ein paar Tage im Jahr in einem Hotel (ab 4 Sterne) in China bezahlt zu bekommen + Spesen ist doch auch Lebebsqualität. Da sagen die Betroffenen aber was anderes:
10 Stunden im Flieger um dann mit dem Taxi vom Airportterminal zur Hoteltiefgarage gefahren zu werden, dann direkt in den Konferenzsaal bis zum Abend, dann Geschäftsessen mit den Leuten, mit denen Du den ganzen Tag im Saal gehockt bist, dann Bett, am nächsten Tag das gleiche, Tag 3 morgens Abreise, wieder 10h im Flieger. Vorher noch 3h am Terminal gesessen weil Flug verschoben. Flug übrigens Economy, weil Business-Klasse nur für Vorstände bezahlt wird.
Deine 70.000 Euro sind dann richtig toll, wenn du keine 60-X Stunden in der Woche gearbeitet hast. :-notifyHab ich nicht, unsere Dienstpläne sind arbeitszeitgesetzkonform, d.h. im Jahresdurchschnitt maximal 48h/Woche.
Jemand in der freien Wirtschaft (egal ob Ing oder BWL oder sonstwas) in leitender Position mit 80.000€ und mehr Jahresgehalt arbeitet garantiert nicht weniger.
Ich verdiene wenigstens einen Teil meines Geldes mit Rufbereitschaft zuhause im Bett.
Kretschmann
22.09.2014, 21:14
Danke an Coxy schonmal für die Richtigstellung zum Tariflohn.
Grundgehälter sind in der Medizin übrigens belanglos, da ja immer noch was variables dazu kommt.
Dazu kommt, dass zumindest bei uns nur die frischen Oberärzte nach Tarif bezahlt werden, früher oder später haben die alle frei verhandelte Gehälter, die die weitgehende Erreichbarkeit, den Wohnort in Kliniknähe und meistens eine pauschale Überstundenabgeltung beinhalten und dadurch sehr deutlich über dem Tariflohn liegen. Dazu kommen Honorare für Gutachten und nicht zu vergessen die Poolbeteiligung zusammen ebenfalls im fünfstelligen Bereich dazu.
Da sagen die Betroffenen aber was anderes:
10 Stunden im Flieger um dann mit dem Taxi vom Airportterminal zur Hoteltiefgarage gefahren zu werden, dann direkt in den Konferenzsaal bis zum Abend, dann Geschäftsessen mit den Leuten, mit denen Du den ganzen Tag im Saal gehockt bist, dann Bett, am nächsten Tag das gleiche, Tag 3 morgens Abreise, wieder 10h im Flieger. Vorher noch 3h am Terminal gesessen weil Flug verschoben. Flug übrigens Economy, weil Business-Klasse nur für Vorstände bezahlt wird.
Hab ich nicht, unsere Dienstpläne sind arbeitszeitgesetzkonform, d.h. im Jahresdurchschnitt maximal 48h/Woche.
Jemand in der freien Wirtschaft (egal ob Ing oder BWL oder sonstwas) in leitender Position mit 80.000€ und mehr Jahresgehalt arbeitet garantiert nicht weniger.
Ich verdiene wenigstens einen Teil meines Geldes mit Rufbereitschaft zuhause im Bett.
Jetzt polarisierst du. Bei Daimler sind Langstreckenflüge in der Business Class. :-notify
Du wirst auch nicht am selben Tag zum Meeting geschickt. Du wirst auch Zeit haben die Stadt/Menschen zu erkunden. So erging es einem Ingi-Ehepaar. Die haben während ihren Geschäftsreisen nach China (nicht einmal ein DAX-Konzern sondern "nur" Mittelstand) das Land für sich entdeckt und leben nun dort. Das entspricht auch jeglicher Logik einen Mitarbeiter sofort an den Verhandlungstisch zu schicken.
Ist natürlich raffiniert wie du die - Rufbereitschaft - schönredest. :-kaffee
Irgendwie bringst du die Diskussion auch auf eine völlig falsche Richtung. Es ging darum, dass Ingenieure mit Personalverantwortung (DAX) genau so viel (wenn nicht mehr) verdienen wie ein Oberarzt.
Ich will nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen.
Absolute Arrhythmie
22.09.2014, 21:18
Lol, mein Freund hatte noch nie zeit bei einer Geschäftsreise ne Stadt anzugucken. Die fliegen z.T. morgens hin, sitzen dem ganzen Tag drinnen und fliegen abends heim.
Verdienst passt zu dem Niveau von dem ihr hier quatscht. Er ist bwler in nem großen Unternehmen.
Kretschmann
22.09.2014, 21:31
Lol, mein Freund hatte noch nie zeit bei einer Geschäftsreise ne Stadt anzugucken. Die fliegen z.T. morgens hin, sitzen dem ganzen Tag drinnen und fliegen abends heim.
Verdienst passt zu dem Niveau von dem ihr hier quatscht. Er ist bwler in nem großen Unternehmen.
Das will ich auch nicht bestreiten AA :-).
Es variiert nach Unternehmen, Person und Zielland. Wenn dein Freund nach Polen (1-2 Stunden) fliegt, kann es sein, dass er am selben Tag zurück muss.
Hier haben wir aber von China (z.B Shanghai) gesprochen. Dort dauert allein der Hinflug 13 Stunden. Dazu kommt noch, dass wir von einem DAX-Konzern + Führungskraft reden. Also werden vor Ort vermutlich sehr wichtige Projekte/Entscheidungen geplant, was wiederum einen "ausgeschlafenen" Mitarbeiter erfordert, der nicht bereits im Gedanken an den Rückflug die Motivation verliert.
Coxy-Baby
22.09.2014, 21:35
naja Führungskraft ist ja auch ein sehr schwammiger Begriff, der auch auf den Busfahrer zutrifft, vielleicht sonst btt oder neues Thema?
Absolute Arrhythmie
22.09.2014, 21:39
Naja, vielleicht ist er ja in einer hohen Position in einem dax Unternehmen? Mein Vater btw auch, und der ist auch schon paar mal nach China geflogen :-)) ich weiß das also nicht vom hören sagen ^^
Und daher weiß ich, dass man für viel Geld auch viel arbeiten muss.
Kretschmann
22.09.2014, 21:39
naja Führungskraft ist ja auch ein sehr schwammiger Begriff, der auch auf den Busfahrer zutrifft, vielleicht sonst btt oder neues Thema?
Coxy, was ist eigentlich los mit Dir? Habe ich Dir auf den Schlipps getreten? Dass ist nicht die erste Bemerkungen von Dir wo ein negativer Tenor mitschwingt.
Ich habe 3 Seiten von einem Ingenieur mit Personalverantwortung gesprochen, dann meine ich jetzt nicht mit Führungskraft einen Busfahrer...
Coxy-Baby
22.09.2014, 21:46
Nein hast mir nicht auf den schlips getreten, ich bin eher der Fliegentyp ;-) . Und der Busfahrer war ironisch gemeint, aber das ist im Internet immer schwierig. Es ging mir eher darum das Begrifflichkeiten an denen man Status/Verdienst festmacht genauer beschrieben werden müssen wenn man Vergleiche zieht, jemand mit "Personalverantwortung" kann halt jemand sein der eine McDonalds Filiale leitet oder jemand der Vorstandschef bei Bmw ist (achtung wieder etwas Ironie), aber wir schweifen schon wieder ab....
Um mal wieder von völlig irrelevanten DaxFührungskräften auf Chinatour zum eigentlichen Thema zu kommen:
Was, außer den Kommentaren irgendwelcher Ärzte, hält dich denn vom weitermachen im Studium ab? Was willst du stattdessen machen, wo man mehr verdient und was interessantes zu tun hat? Hat es bei den entsprechenden Fächern denn wirklich so gute Jobaussichten? Und ein interessantes Studium?
Schlussendlich musst du das entscheiden, was DIR wichtig ist, ist ja dein Leben. DU musst schließlich auch die Konsequenzen für deine Entscheidungen tragen.
Seit der Wirtschaftskrise sind in vielen Unternehmen im Rahmen der Kostenersparnis die Flüge herabgesetzt worden. Obiges war der Alltag eines befreundeten BWLers bei einem mittelständischen Automobilzulieferer, der dort in der Asiensparte tätig war. Hat sich nach 5 Jahren ins Russlandgeschäft versetzten lassen, weil er dann wenigstens nur 5h Flieger hat.
Aber da will ich mit Dir nicht streiten, da wird es sicherlich zahlreiche Beispiele für unsere jeweiligen Positionen geben.
Rufdienst ist IMO mit die angenehmste Art Geld zu verdienen und seine Dienstverpflichtungen zu erfüllen. Du kriegst Deine Pauschale, egal ob Du was arbeitest oder nicht, wenn nicht hast Du einen Abend mit der Familie oder Freunden gehabt, bei dem Deine einzige Einschränkung darin bestand, dass Du keinen Wein trinken durftest und Dich nicht weiter als 50km von Deinem Arbeitsplatz entfernen durftest. 80% der Probleme lassen sich bei dem Hintergrund des ich mache telefonisch lösen.
Und wenn Du was arbeiten musst, dann verdienst Du Deinem Überstundensatz + Zuschläge ab dem Moment des Anrufs bis Du wieder im Bett bist.
Finde ich jetzt gut, ist aber Geschmackssache wie immer bei den Diensten. Gibt ja auch Leute, die 24h-Dienste total geil finden und welche die Schichtdienst bevorzugen.
Man kann auch als Arzt 110.000 Euro und mehr machen.
Ich wage mal zu behaupten, dass die Chancen für einen x-beliebigen Medizinstudenten, Oberarzt oder Praxisinhaber zu werden, größer sind als die einen BWL-Erstsemesters, in diese Gehaltsbereiche zu kommen. Dafür gibt es einfach zu viele BWLer und man muss zu den Topleuten gehören.
Erstmal EVT, ich denke ich habe mich schon durchaus genügend informiert: mit sämtlichen Professoren gesprochen, mit Klinikärzten (vom Assi bis zum Chefarzt) als auch mit ca. 20 niedergelassenen Ärzten mich unterhalten. Über die Möglichkeit, wieder ins Studium einzusteigen, weiß ich wirklich zu wenig, aber nur, weil jeder Mitarbeiter in der Studierendenkanklei und jeder Prof dazu was anderes sagt...
Ich denke allerdings, dass ich nach dem Physikum kaum mehr Motivation habe, ein anderes Studium zu beginnen, falls mir Medizin doch nicht zusagt (dazu verliere ich noch ein Jahr).
Auch wenn ich jetzt von allen Seiten Kritik bekomme, aber ich denke meine Bedenken sind ein bisschen berechtigt:
- einige Assis (keine Uniklinik) haben mir erzählt, dass sie nur noch 3 h täglich schlafen und das schon seit Wochen
- Oberärzte erzählen mir, dass jedes mal heimkommen von der Arbeit wie Urlaub ist, weil sie eig nur im KH sind und dass immer wieder Assis in Tränen ausbrechen...
- der niedergelassene Kollege erklärt, dass er jeden tag bis 3 Uhr nachts an der Bürokratie sitzt (war selber Oberarzt)
- der niedergelassene Augenarzt sagt, er musste auch mit 40° Fieber in die Praxis, weil er sonst die Fixkosten nicht deckeln könnte
Und das sind nur einige Beispiele. Wo bleibt denn da die Lebensqualität?
Mit den Schwierigkeiten zur Niederlassung habe ich zum Bsp Folgendes gemeint:
- Die Sitze für Augenärzte werden immer häufiger von großen Zentren, die sich auf Operationen spezialisieren, aufgekauft und die Ärzte angestellt (keine eigene Praxis)
- Nephrologen bekommen Konkurrenz von Industriebetrieben wie Fresenius
- Orthopäden landen zunehmend in MVZs
Die Privatisierung der Kliniken auf Kosten der Ärzte (mehr arbeit für weniger Ärzte, ganz oben steht nicht mehr der Chefarzt sondern der Betriebswirt) und die Kommerzialisierung des ambulanten Sektors nehmen immer mehr zu
Sorry vielleicht versteht ihr jetzt meine Bedenken. (ich weiß ich mach mir zu viele Gedanken :( )
1.
Das was andere dir sagen ist immer relativ subjektiv, lieber Hansmeyer…
Die meisten Menschen werden Dir erzählen, dass sie es besonders schwer hatten im Leben weil alle und alles ungerecht zu ihnen waren (es aber trotzdem sehr, sehr weit gebracht haben)
Und die meisten Menschen werden Dir auch erzählen, dass sie jetzt supergut in ihrem Job sind aber doch trotzdem viel zu wenig verdienen und total ausgenutzt werden.
Manchmal ist das wirklich so
aber oftmals sind es leider nur selbstverliebte oder unreflektierte Menschen, die ein bissl bewundert werden wollen.
Davon solltest du dich aber nicht irritieren lassen!
Natürlich ist es wichtig zu erfahren was andere so von ihrem Job erzählen, aber es ist immer nur eine ganz kleine Gruppe von Menschen deren Meinung Du erfährst.
Darum lass dich nicht verunsichern!
Genauso wichtig ist es sich diverse Statistiken der letzten Jahre/Jahrzente anzuschauen, wie Arbeitsmarktstatistiken und prozentualer Anteil der Festanstellungen (Mediziner und Arbeitslosigkeit kommt da nicht so häufig vor! Die Jobsituation/Verdientsmöglichkeiten von Ingenieuren sind super gut...viellt aber nur bis zur nächsten Wirtschaftskrise…, Gehaltsvergleiche wurden hier ja bereits fleißig diskutiert…..)
Der Job als Mediziner ist sicher eine Herausforderung, aber man wird einigermaßen gut bezahlt (anderen Berufsgruppen geht es deutlich schlechter). Als Ingenieur muss man ebenfalls sehr hart arbeiten…gemütlicher als Arzt ist es sicher nicht.
Oftmals kann man sich nicht vorstellen, dass man selbst in der Lage ist bestimmte Leistungen nach seinem Studium zu erbringen. Wenn es soweit ist wirst Du es aber können, weil Du im Vergleich zu jetzt viel mehr Selbstvertrauen und Erfahrung haben wirst.
Bio-/Chemieingenieurwesen bietet viele verschiedene Anstellungsmöglichkeiten aber meiner Meinung nach bietet Medizin mindestens genauso viele, wenn nicht noch mehr…
2.
Mach doch 1-2 Praktika in der Ingenieursbranche bevor du im Medi-Studium das Handtuch schmeißen solltest.
3.
Viellt gibt es an deiner Uni Beratungsstellen, die objektiv auf Deine Zweifel und Überlegungen eingehen können.
Die können dir auch genaueres sagen, ob und wie Du nach einer Auszeit wieder ins Medizinstudium einsteigen könntest.
Tja, dann kennst du nur scheiß Abteilungen. Die Ärzte die ich kenne wirken großteils sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Es wird schon teilweise gejammert, aber das ist lediglich Jammern auf sehr hohem Niveau.
Ich kenn die Welt der BWL... dort muss man für weniger Geld mehr arbeiten. Sicher, es gibt keine Nachtarbeit, und weniger Wochenendarbeit, aber dennoch...
Anatom90
25.09.2014, 11:11
Also du hast dich eindeutig falsch informiert. So viel Unsinn hab ich ja schon lange nicht mehr gehört.
Du solltest deine Entscheidung wirklich nochmal überdenken. Hinterher bereust du es nur!
Meine Schwestern sind auch FA in der Klinik und mein Papa war niedergelassener Arzt und von solchen Umständen so wie du sie erwähnst hab ich noch nie was mitbekommen. Da haben dir anscheinend mehrere Leute absoluten Quatsch erzählt!
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