Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alternative zur langen Wartzeit
Durch die Verringerung der restlichen Plätze würden jedoch neue Warter geschaffen werden, die dazukommen. Auch nicht wirklich lösungsorientiert.
Naja, ich glaube nicht dass wirklich alle, die nicht durch die Abibestenquote oder AdH einen Platz kriegen, ein lange Wartezeit in Kauf nehmen wollen. Also würde sich die Gesamtanzahl an Studienbewerbern trotzdem verringern.
Andererseits wüsste ich nicht, ob eine langfristige Verringerung der Wartezeit (auch wenns vielleicht nur um 3 Jahre oder so ist) im Gegenzug mehr Leute zum Warten verleiten lassen würde. Ich glaube dass es die meisten, die überhaupt warten, eher weniger kümmert, ob sie jetzt 4 oder 7 Jahre warten müssen.
Ich glaube dass es die meisten, die überhaupt warten, eher weniger kümmert, ob sie jetzt 4 oder 7 Jahre warten müssen.
Das glaubst aber auch nur du.
Also wer den unbedingten Willen hat, dies zu studieren den sollte es echt nicht jucken. Die 3 Jahre machen den Kohl imho auch nicht fett...
Haematopoesie
14.10.2014, 15:02
das sagst du jetzt mit 0Ws und wahrscheinlich gerade erst Abi gemacht, oder?
Du hörst dich sehr naiv an!
3 Jahre heißt immerhin die Hälfte des Studiums geschafft!
Außerdem wer weiß wo das mit der HSS noch hinführt, wenn jetzt dann bald noch die Doppeljahrgänge dazu kommen und die WS ins unermessliche steigen. Da bekommt man als Wartet mit der Zeit schon Angst gar keinen Platz mehr zu bekommen, oder zumindest vor dem Ziel dann noch ein Jahr aufgebrummt zu bekommen.
Klar gibt man dann kurz vor dem Ziel nicht mehr auf, aber man wird ja auch nicht jünger.
Du bist ja ein ganze Frischer... Na warte mal ab, die Zeit wird's richten - also deine Denke ;-) Jetzt klingt alles noch so easy, ne, aber die Zeit zieht sich.
Absolute Arrhythmie
14.10.2014, 16:10
Viel Spaß bei deinen easy sieben Jahren :-)) wir sprechen uns dann einfach nochmal ^^
Naja, rechne eigentlich schon fest mit 8 Jahren. Gerade hier gibt es doch immer so viele Leute die behaupten, dass man selbst mit Ende 20 noch nicht zu alt für das Studium sei. Deswegen kann ich die Aufregung um die Wartezeit gar nicht so wirklich nachvollziehen. Schließlich macht jeder 5. das Studium über die WZ-Quote...
Aber mal ernsthaft: Wären die meisten ernsthaft davon abgeschreckt, jetzt 7 anstatt der vor ein paar Jahren üblichen 4 Jahre warten zu müssen, dann wären die Bewerberzahlen für die Wartezeit-Quote langfristig eher rückläufig. Stand jetzt ist es demnach aber nicht so.
Du hörst dich sehr naiv an!
Ich bin sehr stoisch. Vielleicht liegts auch daran..
Hört hört, ein Anhänger der Stoa. Leider ein uninformierter.
Das die Bewerberzahlen noch nicht rückläufig sind liegt daran, dass die, die vor 7 - 10 Jahren angefangen haben zu warten nicht auf 7 Jahre eingestellt waren sondern eher auf 4 und die WZ sich vor ihren Augen erhöht hat und die ersehnte Zulassung immer mal wieder ein Jahr in die Ferne gerückt ist. Diese haben dann aber weiter gewartet. Es hat sich keiner vor 7 Jahren hingestellt und beschlossen 7 Jahre zu warten.
Ich glaub, ganz wichtig ist der Punkt, wenn die Wartezeit so lang wird, dass es ein wirklich tragfähiges Konzept braucht um sie zu überbrücken. Wenn man bei 6+ Semester mal mental drauf eingelassen hat, jetzt eine Ausbildung zu machen und dann eben zu arbeiten bis es klappt, dann ärgern die sich zwar wenn nochmal zwei Semester dazu kommen, aber sie haben ja einen Plan B für diesen Fall, nämlich halt -nolens volens - noch ein Jahr zu arbeiten. Deshalb "schreckt" eine Wartezeit ab einer gewissen Länge eben nicht mehr so ab, wenn eh alle auf langes Warten eingestellt sind.
Die gekürzte Quote tut dann ihr Übriges...
Absolute Arrhythmie
15.10.2014, 07:53
Die Zeit kann einem zwischendurch auch mit gutem Plan B extrem lang vorkommen (ging mir so und ich habe eigentlich ziemlich viele interessante Dinge gemacht während meiner sieben Jahre Wartezeit). Aber man verliert halt eben doch einiges an Zeit und nicht umsonst wird hier im Forum immer von "Wartezeit-Depression" gesprochen. Es ist einfach - mal mehr, mal weniger - hart, nicht das tun zu können was man wirklich möchte. Dazu kommen selbstzweifel, ob man es dann schaffen wird, finanzielle Bedenken,persönliche Entscheidung (Kinder - ja/Nein/später), etc.
Also von "sieben Jahre vergehen doch wie im Flug"kann gar keine Rede sein :-))
xenopus laevis
15.10.2014, 12:11
7 Jahre sind einfach zuviel. Es gibt Momente da verfluche ich jeden Studenten auf Arbeit. "purer Neid"
Auch wenn ich stetig mit jedem neuen Arbeitsjahr mehr an Erfahrung dazu gewinne, so wächst auch eine gewisse irrationale Angst mit. Denn wer möchte nach 14 WS schon versagen. Dann war ja alles "umsonst". :-?
mtz93x .... Erreiche die 14 WS, dann sprechen wir noch mal über die vergangenen 2555 Tage.
PrinzessinAmygdala
15.10.2014, 13:52
Ja so kleine Versagensängste habe ich auch zum Teil. Insbesondere was so die Naturwissenschaften betrifft. Andererseits spornt es auch an, weil man ja nach sieben Jahren nicht gleich im ersten Semester Physik und Co. versemmeln will und sich so echt auf den Hintern setzt.
Darf ich fragen, wieso so viele behaupten, dass ich etwa sowas wie "die 7 jahre sind easy" bzw "die 7 jahre vergehen schnell" geschrieben habe? Ich habe lediglich erwähnt, dass es für mich nach jetzigem Stand keinen Unterschied macht, ob ich jetzt 4,5 oder 7 Jahre warten müsste. In der Zeit kann sich sowieso einiges für einen persönlich ändern.
"Ich glaube dass es die meisten, die überhaupt warten, eher weniger kümmert, ob sie jetzt 4 oder 7 Jahre warten müssen." war dass einzige, was ich gesagt habe. Dies stellt aber auch nur meine Meinung dar. Wenn es bei anderen doch nicht so ist, dann sei es mir verziehen, ich bin schließlich nicht unfehlbar.
xenopus laevis
15.10.2014, 15:38
Für mich persönlich ist es schon eine Bestrafung 4 Jahre warten zu müssen und jedes Jahr was verstreicht, ist ein Jahr zuviel. Aber wenn man z.B. 6 Jahre gewartet hat und nur noch eins vor sich hat, dann ist es nun auch "egal". Die einzige Fehlentscheidung, die ich getroffen habe, war die Ausbildungswahl. :-D Ich war jung, doof und naiv und brauchte zu dem damaligen Zeitpunkt eine finanzielle Absicherung.
Ob ich mir die 7 Jahre noch mal antun würde? Aber klar doch (nur würde ich dann CTA oder MTLA lernen). :-oopss
][truba][
15.10.2014, 16:52
Ich find mtz93x hat recht.
Ich hab auch angefangen zu warten, da waren es gerade mal 4 Jahre. Warten musste ich letztlich 6 und klar ärgert man sich, wenn gerade vor der Zulassung die WS hoch gehen. Aber ob nun 4 oder 5 oder 6 Jahre. Ist doch egal.
Und wer sich jetzt entscheidet zu warten, dem ist wohl bewusst, dass es mindestens 7 werden. Wenn es "nur" 8 sind am Ende, wird das keinen großen Unterschied machen.
Allerdings habe ich sehr sehr gerne gearbeitet und mache es heute noch.
Aber der Plan mit den alternierenden Quoten.... neee, das ist kein guter Plan.
Also ich sehe es als großen Unterschied an!
Ich war zwar sehr zufrieden in meinem alten Job, aber es war letzten Endes nur Wartezeitgestaltung. Und mit jeder Absage steigt die Frustration an. Ich Nachhinein ist die Wartezeit meist Easy gewesen. Aber mittendrin ist es grausam!
PrinzessinAmygdala
16.10.2014, 11:15
Sehe das genauso wie sticks. Im Nachhinein finde ich auch, dass die Zeit doch noch zügig vorbei gegangen ist. Aber mittendrin so nach 2-3 Jahren hat man schon ein richtiges Tief. Habe mich ursprünglich auf 5 Jahre Wartezeit eingestellt und dann kam leider immer noch eins dazu. Wenn man aber bereits 5 Jahre gewartet hat, ist dann eins mehr nicht schlimm. Aber wenn man frisch Abi gemacht hat, glaub ich schon, dass man sich das genau überlegt, ob man nun 4 oder 7 Jahre wartet. In 7 Jahren kann man zwei Ausbildungen absolvieren oder ein anderes Studium abschließen. Man muss das Medizinstudium schon wirklich wollen, um bereit zu sein 7 Jahre mit vielleicht mäßig glücklich machenden Alternativen zu füllen und den Weg konsequent zu gehen.
Absolute Arrhythmie
16.10.2014, 11:57
Naja, vor ein paar Wochen wolltest du vor lauter Frust noch was anderes studieren ;-)
PrinzessinAmygdala
16.10.2014, 13:56
Das war vor über einem halben Jahr und es war ein kurzer Hilfeschrei, weil ich an einem Horrorarbeitsplatz gelandet bin, wo es mir echt sch**** ging. Habe dort aber längst gekündigt und gehe nach wie vor den Weg, den ich auch 5,5 Jahre zuvor gegangen bin.
toni332012
16.10.2014, 14:14
So eine Phase hat doch jeder mal..und am nächsten Tag denkt man "Was für eine dumme Idee":-dance
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