Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "EsKotztMichAllesAn" Thread
Matzexc1
08.01.2025, 08:19
Steuerbescheid vom Finanzamt erhalten 5 stellige Nachzahlung gefordert, ich hab die Nase restlos voll.
Fragt ihr euch auch manchmal warum ihr noch arbeitet?
denkstdu
08.01.2025, 15:09
Mir hat einmal jemand gesagt wer viel Verdient muss viel Steuern zahlen....
Relaxometrie
08.01.2025, 22:35
Die Information "5-stellige Nachzahlung" finde ich jetzt aber eher irrelevant, bzw. so alleine stehend überhaupt nicht aussagekräftig. Hast Du Einnahmen aus selbständiger Arbeit, die Du jetzt erst versteuerst? Hättest Du eine höhere Vorauszahlung leisten können? Letztlich ist doch nur relevant, wieviel "netto vom brutto" man hat.
Matzexc1
09.01.2025, 07:03
Ich fahre noch als Notarzt nebenher, das Finanzamt will je 6000 € für 2023 und 2024 plus zum 10.März nochmal 2000€.
Die Portion für 2023 habe ich so erwartet, da war mein Steuerberater deutlich. Mich erschlägt dabei die Gesamthöhe und die Aufforderung 2023 und 2024(wofür ich noch nicht mal alle Unterlagen für die Steuererklärung habe) auf einen Satz zu überweisen.
Trifft das einen auch bei der Niederlassung?
Edith: Ich muss dazu auch sagen, dass 2024 insgesamt ein finanziell Einschlagendes Jahr war.
Zusammenzug, Fortbildungskisten, etc
Die Steuer ist da nur die Spitze des Eisberges
Mir geht es ähnlich wie Matzexc1. Seitdem ich nicht nur angestellt bin und monatlich meinen Gehaltszettel kriege, auf dem ich wie eigentlich jeder nur auf mein Netto gucke sondern freiberuflich nebenher Notarzt fahre und da zwangsläufig sehe, wie viel da eigentlich so mir nicht, dir nichts an Steuern gefordert wird ärgere ich mich auch jedes Mal.
Kackbratze
09.01.2025, 21:32
Hättest Du eine höhere Vorauszahlung leisten können?
Diese Art der Abrechnung finde ich immernoch am Besten. Ich weiss als Selbtständiger zwar nicht wieviel ich verdienen werde, soll aber schonmal die amtliche Hochrechnung im Voraus bezahlen.
Relaxometrie
10.01.2025, 12:33
Mich erschlägt dabei die Gesamthöhe und die Aufforderung 2023 und 2024(wofür ich noch nicht mal alle Unterlagen für die Steuererklärung habe) auf einen Satz zu überweisen.
Aber es ist ja jetzt kein Geheimnis, dass Du für die Notarztdienste Steuern zahlen musst. Jeden Monat einen gewissen Betrag zurücklegen und fertig, dann stresst einen die Nachzahlung auch nicht, bzw. ist rein logistisch wenigstens leicht ausführbar.
Matzexc1
10.01.2025, 14:48
Mit Verlaub die Nachzahlung für 23 war klar, die Nummer mit 24 ist das was mich stört. Ich habe keine Ahnung wie hoch meine Einkünfte sind und soll Verdachtshalber zahlen und das bitte sofort
Relaxometrie
10.01.2025, 15:10
Sorry, aber dafür, dass Du hier oft Finanztipps postet, kennst Du Dich verdammt schlecht mit der Materie aus. Das, was Du bzgl. der Steuervorauszahlungen/ -nachzahlungen schreibst, ist alles nicht geheimnisvoll (https://www.lexware.de/wissen/buchhaltung-finanzen/steuervorauszahlungen/) (<--- anklickbar).
Klar, es ist lästig. Man kann auch über die Steuerhöhe ingesamt diskutieren. Aber dass Du derart überrascht von den Zahlungen bist, ist wiederum überraschend.
Wow, ich bin baff. Das ist das erste Mal, dass ich Relaxo wirklich zustimmen muss.
Allerdings wäre es Aufgabe des Steuerberaters gewesen, auf die erwartbaren Nachzahlungen für 2024 und die Vorauszahlung für 2025 hinzuweisen, dafür wird er schließlich bezahlt.
Feuerblick
10.01.2025, 17:08
Zustimmung zu Relaxo und Evil.
Mit Verlaub die Nachzahlung für 23 war klar, die Nummer mit 24 ist das was mich stört. Ich habe keine Ahnung wie hoch meine Einkünfte sind und soll Verdachtshalber zahlen und das bitte sofort
Ähhhhm. Also, damals, vor langer Zeit, da war es so, dass mit der Einkommensteuererklärung 2010 die Steuernachzahlung kam, mit der ich gerechnet habe, weil eben 2009 angefangen Honorartätigkeiten anzunehmen. Auch in der Höhe so erwartbar.
Und mit gleicher Post kam dann die Aufforderung für Vorauszahlung auf der Basis der Einkünfte aus selbstständiger Arbeit aus 2009 für das Jahr 2010. Und ja, die zahlst Du, egal ob Du weniger oder mehr selbstständig gearbeitet hast oder nicht.
Übringens: solltest Du die freiberuflichen Tätigkeiten wieder ad acta legen: kurzer formloser Schrieb ans FA, dass Du die Tätigkeit nicht mehr ausführst und jetzt wieder einer geregelten abhängigen Beschäftigung nachkommst, und die Vorauszahlungen werden von denen aus ausgesetzt!
Und ja, fünfstellig kann das schnell werden. ;-)
Mein Mann muss auch immer Vorauszahlungen machen und das Finanzamt ändert die auch jedes Jahr. Und nicht immer nachvollziehbar oder logisch. Es gab da auch Unterschiede zwischen den Bundesländern. Aber egal, er legt sich jeden Monat einen Betrag zurück, dann reicht das auch für die Nachzahlung. Und - das gibt's auch - manchmal bekommen wir sogar eine Rückzahlung. :-nix
Ich ärgere mich jedes Jahr wieder über die Ärztekammern, wollen Nachweise um einen nicht auf Maximalbeitrag zu stufen, und selbst wenn man entlastet ist wollen sie für jeden Kleinkram ständig einen Haufen Geld. Fast wie Finanzamt etc.
Wofür sind die eigentlich alle gut? Womit rechtfertigen sie diesen Wucher?
Das ist der Punkt - wir können uns nicht dagegen wehren, das ist der einzige Grund.
Eine bodenlose Frechheit. Immer diese Bullshit Jobs mitfinanzieren zu müssen. Die werden sowieso alle "depressiv" und arbeitsunfähig weil sie das ab einem gewissen Punkt selbst vor sich selbst nicht mehr rechtfertigen können.
Feuerblick
17.02.2025, 19:41
Vielleicht solltest du insbesondere den letzten Absatz noch einmal überdenken! Haltlose Anschuldigungen gehen nämlich gar nicht.
Pampelmuse
20.02.2025, 17:58
Privatpatienten und ihre Angehörigen
Das gesamte Jahr 2025 bisher.....
Choranaptyxis
27.11.2025, 15:27
Individuelle Knieorthese beantragt, Befunde wie gefordert nachgereicht. MD sagt, ja, nachvollziehbar, ist sinvoll, Alternative ist nicht indiziert.
Schlussfolgerung Kasse: der MD sagt, die Alternative reicht. Auf Nachfrage, ja ok, das steht da vlt, aber die Wirschaftlichkeit ist ja wichtig und die hauseigene Orthopädietechnikerin sagt, Alternative reicht. Wozu dann überhaupt den MD fragen?
Nebensache: der MD hat noch das Pflegegutachten eines anderen Patienten in meine Akte getan. Oberschenkelamputation im "guten" Bein, KHK, COP, DM2. Deswegen sei die Knieorthese ja nochmal wichtiger. Ok, Ergebnis unabhängig davon war ja auch ok, aber sollte die Diskrepanz einem nicht auffallen beim begutachten?
Feuerblick
29.11.2025, 09:49
1. Der MD empfiehlt, die Kasse kann machen, was sie will. Leistungsrecht.
2. Ja, das sollte auffallen.
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