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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Impfungen als Voraussetzung fürs Studium bzw. Klinikalltag



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NETTL
23.01.2015, 08:25
@smanpodg:
Ich kann Deinen Frust ja durchaus verstehen, aber auch in einem (teil-)anonymen Forum sollte man doch einen gewissen Anstand an den Tag legen. Deine Aussage fand ich schon ziemlich daneben.

Dem/der TE kann ich nur raten, in sich zu gehen und sich impfen zu lassen.
Das wirklich schlimme an Impfgegnern finde ich diesen absoluten Egoismus. Was derjenige mit seinem eigenen Körper macht, ist mir herzlich egal. Aber die Impfgegner kapieren einfach nicht oder wollen nicht kapieren, dass sie mit ihrem Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in Ihrer Umgebung gefährden. Entschuldigung, aber das ist für mich einfach nur dumm. Und damit meine ich ausdrücklich nicht diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können/dürfen.

davo
23.01.2015, 08:34
Es gibt doch inzwischen eine riesige Anzahl an Schulmedizinern, die sich mit Homöopathie beschäftigen. Und in dem Krankenhaus, in dem ich als Patientin lag, wollten sie auch die ganze Zeit, dass ich diese Dinger nehme (großes Krankenhaus, eigtl. keine Naturheilkunde od. Homöopathie im Programm in Metropole).
Und ein Interesse an dem Studium ist ja offensichtlich da.

Natürlich gibts auch im Medizinstudium Narren, die Theorie und Empirie ignorieren, und sich lieber auf Voodoo konzentrieren. Aber Argument ist das für mich keines. Ich folge ja auch nicht dem Beispiel von Millionen Fliegen.

Was ich mich schon immer gefragt habe, da die ganzen Alternativmediziner ja leider stets sehr gut in Sachen PR und Lobbying sind: gibt es eigentlich einen Verband von Medizinstudenten, der sich für evidenzbasierte Medizin engagiert? Wenn nicht, sollte man so etwas ins Leben rufen...

smanpodg
23.01.2015, 08:39
Es gibt doch inzwischen eine riesige Anzahl an Schulmedizinern, die sich mit Homöopathie beschäftigen.

An der Stelle möchte ich die Marburger Erklärung nicht in gänzlicher Länge zitieren, das würde den Rahmen sprengen. Aber: "Der Fachbereich Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg verwirft die Homöopathie als eine Irrlehre. Nur als solche kann sie Gegenstand der Lehre sein."

(Ich kann nur jedem geistig klaren Mediziner empfehlen, dieses hier mal zu lesen^^Das verschafft Heiterkeit^^ http://www.hno-vahle.de/wp-content/uploads/Marburger-Erklärung-zur-Homöopathie.pdf)

Und zu deiner Reaktion auf meinen Post: Betrachte bitte meinen ganzen Post. Und versuche, die Aussage "homöopathieaffin" auf den gesamten Satz zu transferieren. Damit meinte ich, dass bestimmte Personengruppen trotz schwerster Erkrankung der Schulmedizin keinen Spielraum geben, weil diese Personengruppen von einem Wirken irrlehriger Millionstelverdünnungen von Menthol in der Zahnpasta überzeugt sind ;)

In dem Falle einer Infektion (ob nun Tetanus sei einmal dahingestellt) wäre also die Gefahr evtl groß, dass der TE dann eher nicht die schulmedizinische Hilfe als erstes sucht.

Und als Addendum: Ich habe lediglich meine Meinung geäußert. In dieser Republik herrscht noch die freie Meinungsäußerung und ein persönlicher Angriff auf die freie Entfaltung des TE habe ich nicht gestartet; eine Beleidigung war auch nicht im Spiel.

Aber zum Thema zurück: HepB, Pneumokokken, Meningokokken, HI, Tet/Diph, HepA, sind das absolute Mindestprogramm.

Eilika
23.01.2015, 09:05
Ich bin weder gegen Meningo- noch gegen Pnumukokken geimpft... Finde dafür Masern unabdingbar!

smanpodg
23.01.2015, 09:26
Stimmt, hab MMR vergessen.

ProximaCentauri
23.01.2015, 10:24
Bei uns musste man bis zum klinischen Teil des Studiums eine Bescheinigung abgegeben haben, wonach man geimpft ist und eine Titerkontrolle bei z.B. HepB durchgeführt wurde.

Bonnerin
23.01.2015, 11:18
In Bonn muss man im Semester vorm Physikum zum Betriebsarzt vom Uniklinikum und da werden dann auch die entsprechenden Impfungen überprüft.

Ich musste für mein KPP den Nachweis über den HepB-Schutz erbringen und die meinten, wenn ich auf die Gyn wollen würde (wo ich nicht war) braucht man auch noch den HepA-Nachweis. Finde es unverantwortlich, als Mediziner nicht geimpft zu sein.

An meinem Präptisch hab ich auch ne totale Impfgegnerin, die hat KEINE einzige Impfung und hat es trotzdem geschafft, ne Aushilfsstelle in der Neonatologie zu bekommen. In ihrer Haut will ich nicht stecken, wenn da mal was schief geht.

Und mal abgesehen von Hepatitis: Was ist denn z.B. mit Röteln? Da sollte man sich auch dreimal überlegen, ob man sein ungeborenes Kind dem Risiko aussetzen will.

Mich stört aber auch wie viele hier die Aussage "meine Eltern sind Impfgegner". Wenn du dein Abi hast solltest du in der Lage sein, selbst Entscheidungen zu treffen. Wie realistisch ist überhaupt die Chance auf nen Platz? Oder gehts hier wirklich nur um die Schulmedizin v.s. Globuli Diskussion?

P.S. Ich finde es auch generell unverschämt, sich nicht impfen zu lassen. Denn damit schadet man nur denen, die sich auf Grund von Erkrankungen ect. nicht impfen lassen können. Wenn du dich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt schau mal hier vorbei: www.impfen-info.de

ehemaliger User_25062015
23.01.2015, 11:28
Ich glaub truba hat recht und das is wieder ein Troll...

.Jordan.
23.01.2015, 11:47
Dem/der TE kann ich nur raten, in sich zu gehen und sich impfen zu lassen.
Das wirklich schlimme an Impfgegnern finde ich diesen absoluten Egoismus. Was derjenige mit seinem eigenen Körper macht, ist mir herzlich egal. Aber die Impfgegner kapieren einfach nicht oder wollen nicht kapieren, dass sie mit ihrem Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in Ihrer Umgebung gefährden. Entschuldigung, aber das ist für mich einfach nur dumm. Und damit meine ich ausdrücklich nicht diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können/dürfen.

Nicht nur egoistisch, sondern auch parasitär. Wohl die wenigsten Impfgegner leben in Slums. Viele sind ja sehr gebildet und aus gut situiertem Haus.

-nookie-
23.01.2015, 12:13
Verstehe ich das richtig, dass man fürs Studium nicht zugelassen wird, wenn man sich einmal mit Hepatitis B angesteckt hat? Oder nur wenn man chronisch daran erkrankt ist?

ehemaliger User_25062015
23.01.2015, 12:15
Wo liest du das denn raus....

-nookie-
23.01.2015, 12:19
Naja, weil es hochgradig ansteckend wäre.

ehemaliger User_25062015
23.01.2015, 12:22
Ähm...ja..vielleicht mal informieren...

EVT
23.01.2015, 12:23
Ich habe bei HSS noch kein Feld für Impfungen oder Krankheiten entdecken können. ;-)

-nookie-
23.01.2015, 12:29
Danke :)

ehemaliger User_25062015
23.01.2015, 12:34
Sorry aber ich hab gerade wirklich keine Lust hier lang und breit zu erklären, weshalb man auch mit HepB ärztlich tätig sein kann. Fehlt mir gerade wirklich die Geduld für. Das RKI hat eigentlich auch alles was man wissen muss auf der Homepage, drum kann man sich auch ganz gut selbst informieren..

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HepatitisB.html

-nookie-
23.01.2015, 12:51
Das macht doch nichts :) Brauchst ja dann nicht darauf zu antworten. Trotzdem danke für deine Hilfe :)

ehemaliger User_25062015
23.01.2015, 12:55
War nicht böse gemeint, hab schlechte Laune, sollte nicht an dich gehen sry.
Die Seite vom RKI wär auch interessant für die TE falls sie echt ist...

Dr.Bundy
12.06.2018, 10:59
wow. Dieses Thema sollte man sich durchlesen und die Beiträge dazu. So viel Unwissen und grosse Klappe, einfach unglaublich. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich mich dafür gerne entscheiden nicht mit solchen Leuten zusammen arbeiten zu müssen. Viele fragen sich, warum so viel Elend in der Vergangenheit und in der Gegenwart passiert, nun das ist ganz einfach: weil so viele blind dem Zeitgeist folgen ohne wirklich zu hinterfragen, man nennt das auch politisch korrekt. Ich bin mir sicher in der NS-Zeit war die Stimmung im Reich auch ziemlich pro Rasse Arier und pro Krieg usw.

Also, wenn ich von einer Meinung stark überzeugt bin, dann habe ich mir vorher sicherlich viele Gedanken gemacht und v.a. auch die Argumente und die Sicht der Gegner verstanden, das tun die meisten Menschen generell nicht v.a. die jungen. Meistens läuft es dann darauf hinaus, dass beide Seiten irgendwo Recht haben, nur selten gewinnt eine extreme Ansicht. Ich habe auch den Eindruck, dass so was im Laufe der Lebensjahre und d.h. mit mehr Lebenserfahrung sowieso passiert, da man im Laufe der Jahre immer mehr sieht, wie häufig man selber unrecht hat und wie häufig man belogen wird.
Im Studium war ich auch geblendet von Impfungen, weil uns das so gelehrt wird. Da aber das Internet zurzeit gut ausgebaut ist, kann man heutzutage sich aber sehr gut über andere Ansichten informieren (im Gegensatz zu früher, wo so was unterdrückt worden ist und weswegen heute die Mächte so sehr das Internet zensieren wollen). Also ich habe sehr wahrscheinlich meine Immunstörungen, die zum Teil meine Lebensqualität beeinträchtigen durch diese kack impfungen. Es passt sehr gut zu den Ansichten und Befürchtungen der Impfgegner, auch das Datum des Ausbruches passt zu den Impfungen. Natürlich werde ich so was nicht beweisen können, aber es gibt offensichtlich viele andere Geschädigte, bei denen das Impfdatum und spätere z.t. heftige Krankheiten ausgebrochen sind bei Kindern z.b. schwere Behinderungen. Ich empfehle heute keine Impfungen und wenn ich schon lese Impfpflicht, dann wird mir einfach so schlecht und Auswanderung ist die Folge.

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, keine Zeit dazu. Ich schätze das Problem ist eher, ob man verstanden hat, wie Politik funktioniert und das ist eine Erfahrung, die nicht alle haben. So ähnlich wie bei Matrix, entweder man bleibt in der Lügenwelt gefangen oder kann sich befreien und das dauert lange. Tut man dies, sieht man plötzlich auch viele andere politische Dinge stark anders.

Hier paar Links zum Thema Impfungen:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/warum-die-pharmaindustrie-das-impfen-so.html (bei diesem Blog einfach oben Impfungen suchen, da kommen viele Artikel heraus)
https://www.legitim.ch/single-post/2017/12/03/Masern-war-schon-lange-vor-den-Impfungen-praktisch-ausgerottet
Es gibt auch viele Dokumentationen über Impfgegner
https://zeit-zum-aufwachen.blogspot.com/2018/05/der-beweis-bevolkerungsreduzierung.html
https://www.beobachter.ch/gesundheit/medizin-krankheit/hpv-impfung-nutzen-hochgespielt-risiko-unbekannt
Ich könnte hier unzählige Links posten

Miss_H
12.06.2018, 11:06
Ich könnte hier unzählige Links posten
Du hast ja schon viele Links gepostet. Wenn du seriöse Quellen (z.B. wissenschaftliche Paper) hast, dann poste diese doch. Dann können wir auch sehr gerne mit einer Diskussion beginnen.