Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeitsbedingungen in Klinik
wenn man nichts gegen die KH Arbeit an sich hat sollte man es vllt in dem Fall an einem kleinem Haus in einer anderen Fachrichtung probieren.
Die Frage ist nur: welche Fachrichtung? Gibt es momentan wirklich noch DIE Fachrichtung, in der man unter einigermaßen angenehmen Bedingungen ohne Druck arbeiten kann?
Kackbratze
14.10.2015, 22:28
MDK Gutachter
Feuerblick
15.10.2015, 05:45
*grins* Nee, Druck gibts auch da... und nicht zu knapp...
Fast... Maximalversorger und NDS ja, aber Neuro und nicht Innere.
Als ich deinen Post davor gelesen hab, dachte ich spontan: "Das ist doch bestimmt Neurologie!". Wobei ich das Glück hatte, als Anfängerin erst auf Normalstation ohne Notaufnahme und Nachtdienste und dann in ein langes Forschungsfrei rotiert zu sein. Somit war mein Einstieg eher behütet und erst später ging es rund. Da hatte ich aber schon mehr Berufserfahrung.
Wie wäre es mit erstmal einem Jahr Psychiatrie? Das wäre für den FA Neuro keine verlorene Zeit und man könnte seine Ziele evtl. in Ruhe neu überdenken und ggf. dann neu motiviert in die Neuro zurückwechseln oder wüsste, dass das gar nicht mehr in Frage kommt. Psych ist in der Regel etwas entspannter und nicht so eine Knochenmühle, wobei das Gras natürlich nicht überall grüner ist.
*grins* Nee, Druck gibts auch da... und nicht zu knapp...
Du arbeitest aber wahrscheinlich nicht im Schichtsystem und auch nicht nachts, oder?
Das macht die klinischen Jobs ja auch um einiges anstrengender.
arbeiter79
15.10.2015, 09:27
Die Frage ist nur: welche Fachrichtung? Gibt es momentan wirklich noch DIE Fachrichtung, in der man unter einigermaßen angenehmen Bedingungen ohne Druck arbeiten kann?
Die Garantie gibt's nicht, das hängt leider denke ich immer von der jeweiligen Abteilung ab, kann es ja auch im kleinen Haus geben das man schlecht besetzt ist selbst für die relativ wenige Arbeit.. Was operatives kommt nicht in Frage oder?
Feuerblick
15.10.2015, 09:35
Du arbeitest aber wahrscheinlich nicht im Schichtsystem und auch nicht nachts, oder?
Das macht die klinischen Jobs ja auch um einiges anstrengender.
Nun, zum einen ist mir ersteres durchaus bewusst - ich kenne Schichtsystem, 24-Stunden-Dienste, Nachtdienste ja auch in ausreichendem Maß. ;-)
Und zum anderen: Druck kann sich auf viele verschiedene Arten äußern. Auch bei Menschen, die geregelte Arbeitszeiten haben. Zum Beispiel durch zuviel Arbeit für zu wenig Leute und Arbeitszeit. Oder durch das, worüber man entscheiden muss. Oder, oder, oder. Anstrengender: Ja, gut möglich. Aber ich schrieb ja auch "Druck" und nicht "anstrengend", gell?! ;-)
Wie wäre es mit erstmal einem Jahr Psychiatrie? Das wäre für den FA Neuro keine verlorene Zeit und man könnte seine Ziele evtl. in Ruhe neu überdenken und ggf. dann neu motiviert in die Neuro zurückwechseln oder wüsste, dass das gar nicht mehr in Frage kommt.
Genau das überlege ich aktuell. :-) Das "Problem" ist nur, dass ich dafür kündigen und mich in einer Psychiatrie neu bewerben muss, denn in meiner Abteilung würde man mich gerade niemals die Rotation machen lassen... Ein Kollege macht das aktuell und hat da ganze 8 Jahre drauf warten müssen... Also werde ich das wohl so machen und Bewerbungen schreiben. Überlege aktuell nur, ob ich doch erst eine Babypause einbaue. Erscheint mir "klüger", das in der Abteilung zu machen, aus der man eh weg geht als relativ zeitnah nach einem Beginn bei einem neuen Arbeitgeber.
Und was mir auch schwer im Magen liegt: Wenn ich nach dem Psych-Jahr wieder auf Neuro gehen will, wüsste ich hier bei mir absolut keine Klinik ohne viel Pendelei. Leider bin ich noch einige Zeit durch meinen Freund an die momentane Stadt gebunden. Ich grübel und grübel momentan und lande immer schon bei den Überlegungen, wie das ganze in 1,2,3,... Jahren aussehen soll. :-wand
Was operatives kommt nicht in Frage oder? Ne, tatsächlich nicht. Habe in letzter Zeit ja durchaus über viel nachgedacht, aber letztendlich kann ich mich nicht mal gedanklich für Allgemeinmedizin öffnen, weil ich nicht mal kurzfristig Lust auf was Operatives hätte. ;-) Aber um ehrlich zu sein rechne ich auch nicht damit, dass es im operativen Bereich angenehmere Bedingungen gibt... In 5 Jahren OP-Assistenz während des Studiums und im PJ hatte ich auf jeden Fall nicht den Eindruck...
Feuerblick
15.10.2015, 10:39
@CNSVX: Ich würde mir nicht zu viele Gedanken über das "Was wäre in XX Jahren" machen. Vielleicht gefällt dir die Psych, vielleicht verändert sich etwas in deinem Leben oder in dem deines Partners und ihr seid in ein, zwei Jahren nicht mehr ortsgebunden. Und vieles mehr. An deiner Stelle würde ich erst einmal sehen, dass ich für die momentane Situation einen Ausweg finde - für das, was in ein oder zwei Jahren ist, kannst du dann immer noch Lösungen suchen ;-)
Nun, zum einen ist mir ersteres durchaus bewusst - ich kenne Schichtsystem, 24-Stunden-Dienste, Nachtdienste ja auch in ausreichendem Maß. ;-)
Und zum anderen: Druck kann sich auf viele verschiedene Arten äußern. Auch bei Menschen, die geregelte Arbeitszeiten haben. Zum Beispiel durch zuviel Arbeit für zu wenig Leute und Arbeitszeit. Oder durch das, worüber man entscheiden muss. Oder, oder, oder. Anstrengender: Ja, gut möglich. Aber ich schrieb ja auch "Druck" und nicht "anstrengend", gell?! ;-)
Ich wollte da bewußt in keine Diskussion einsteigen, weil es mir da gar nicht drum ging, ob anstrengend oder nicht anstrengend.
Ich finde einfach, klinische Jobs wären weniger anstrengend, wenn nicht noch der Schichtdienst dazu käme. Aber das kann man ja eh nicht ändern.
Feuerblick
15.10.2015, 10:49
Das ist leider wahr...
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