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arbeiter79
26.08.2015, 12:07
Also ich habe im Studium auch immer nur alles grade so geschafft, war eben immer einer der Faulsten lol. Und ohne ins Detail gehen zu wollen. Doktorarbeit hatte ich nie geplant.. Das alles hat nie jemanden interessiert.

Ansonsten habe ich schon mitbekommen das sagen wir mal nicht-europäer bei bewerbungen eher mal ignoriert wurden, aber das hauptsächlich auch wegen der sprache und der unterschiede bezüglich mentalität, kultur usw., man hat eben schlechte Erfahrungen gemacht, ist leider so. Aber wenn man hier aufgewachsen ist die Sprache perfekt beherrscht und auch die deutsche mentalität kennt sollte es keine probleme geben. das man sollte aber schon irgendwie herrausstellen denke ich nur um nicht in den gleichen topf geworfen zu werden.

Fr.Pelz
26.08.2015, 12:15
Ach der Ärztemangel ist so krass- hier im Forum gibt es öfter mal Trauer darüber, dass man den ausländischen Kollegen kaum versteht und Patienten darunter leiden- solange man also fließend Deutsch spricht, ist die Herkunft egal. Hier im Osten Deutschlands könnte ich dir sofort eine Gastro-Stelle vermitteln...

Spoon
26.08.2015, 13:26
Vielen Dank für eure lieben Antworten, hat mich schon etwas beruhigt :)

Loewenzahn
26.08.2015, 22:48
Ich arbeite in einem Krankenhaus in Bayern, in einer Abteilung für Gastroenterologie.
In unser gesamten inneren Abteilung (GAS und KAR) gibt es keinen einzigen deutschen Assistenzarzt auch nicht jemand der zumindest in Deutschland studiert hat. Einheimische Ärzte gibt es erst ab Oberarzt. Das ist so schon seit mehreren Jahren.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr schlecht, ich glaube daher kommt keine inländischer Absolventen zu uns.
Insofern finde ich ist Vorsicht geboten bei Krankenhäuser die so großzügig Ausländer einstellen.

Kackbratze
26.08.2015, 23:29
Alle Krankenhäuser stellen großzügig ein sowie die Approbation erteilt wurde.
Wir "retten" unseren Mangel mit Hospitanten aus Kriegsgebieten und Praktikanten aus chinesischen Partnerkliniken.

Wenn von denen Einer eine Approbation erhalten würde, hätte derjenige sofort einen Arbeitsvertrag in der Hand.

wqertzuiop
26.08.2015, 23:35
sehe ich genauso wie löwenzahn:
da wo die meisten Namen ausländisch klingen bei Assistenzärzten würde ich mich auch nicht bewerben. Entweder ist die Klinik maximal schlecht gelegen, oder die Arbeitsbedingungen/Ausbildung ist grottig.
Es ist nunmal einfach so, dass die meisten chefs lieber deutsche bzw deutsch klingende Menschen einstellen
(Blabla Auffschrei: "ich kenne aber einen chef, der stellt auch gerne muslime und russen ein" bla bla...schön für dich, die meisten würde ich sagen tuns halt nicht.)
wenn man sich halt unikliniken anguckt, die sich zum großen teil die bewerber halt wirklich noch aussuchenkönnen, sind dort halt überproportional viele deutsche. und halt zb gastärzte (viele aus Syrien zb). Hier ist aber auch der Eigennutz der Chefs, das die ggf in den Unis der dortigen Länder Gastprofessuren/Ehrendoktortitel etc bekommen (bzw besseres networking etc).

also fazit: Ja, du wirst es als muslimische Frau (vor allem mit schlechten Noten (Kernproblem meiner meinung nach) schwerer haben als zB Katharina Müller mit nem 2,0 Durchschnitt. Derma kannst du sowieso knicken dann :D gibts hier massig threads, wie schwer es ist, selbst mit nem 1,5er schnitt dort genommen zu werden.
Und wie gesagt, innere in nem Haus machen, wo nur Ausländer arbeiten, würde ich mir auch echt überlegen.

trotzdem viel glück :)

jijichu
27.08.2015, 00:22
Dir ist aber schon klar, dass viele von denen “ausländischen Namen“ hier in Deutschland studiert haben und - Gott bewahre! - sogar in Deutschland geboren und aufgewachsen sind?!

Hast Du alle Chefärzte Deutschlands befragt? Wie so manch anderer hier schon gepostet hat sind die Sprachfähigkeiten wichtiger als der “ausländische Klang“ des Namens.

Feuerblick
27.08.2015, 06:09
sehe ich genauso wie löwenzahn:
da wo die meisten Namen ausländisch klingen bei Assistenzärzten würde ich mich auch nicht bewerben. Entweder ist die Klinik maximal schlecht gelegen, oder die Arbeitsbedingungen/Ausbildung ist grottig.
Es ist nunmal einfach so, dass die meisten chefs lieber deutsche bzw deutsch klingende Menschen einstellen
(Blabla Auffschrei: "ich kenne aber einen chef, der stellt auch gerne muslime und russen ein" bla bla...schön für dich, die meisten würde ich sagen tuns halt nicht.)
wenn man sich halt unikliniken anguckt, die sich zum großen teil die bewerber halt wirklich noch aussuchenkönnen, sind dort halt überproportional viele deutsche. und halt zb gastärzte (viele aus Syrien zb). Hier ist aber auch der Eigennutz der Chefs, das die ggf in den Unis der dortigen Länder Gastprofessuren/Ehrendoktortitel etc bekommen (bzw besseres networking etc).

also fazit: Ja, du wirst es als muslimische Frau (vor allem mit schlechten Noten (Kernproblem meiner meinung nach) schwerer haben als zB Katharina Müller mit nem 2,0 Durchschnitt. Derma kannst du sowieso knicken dann :D gibts hier massig threads, wie schwer es ist, selbst mit nem 1,5er schnitt dort genommen zu werden.
Und wie gesagt, innere in nem Haus machen, wo nur Ausländer arbeiten, würde ich mir auch echt überlegen.

trotzdem viel glück :)Na, du musst es ja wissen... *kopfschüttel*
Prinzipiell ist es nicht verwunderlich, dass deutsche Chefs gerne deutsche Assistenzärzte haben. Denn die sprechen die Sprache einigermaßen flüssig und können auch ihre Arztbriefe so verfassen, dass man zumindest erkennen kann, worum es geht. Das ist bei den allermeisten Absolventen aus dem Ausland eben nicht der Fall und macht mehr Arbeit... entweder dem, der sie korrigieren muss oder dem, der sich die Worte so zusammensetzen muss, dass sich vielleicht eine nachvollziehbare Aussage daraus konstruieren lässt. Von der Kommunikation mit Patienten und Kollegen wollen wir mal gar nicht reden :-nix

Absolventen mit ausländisch klingendem Namen, die hier aufgewachsen sind und hier studiert haben, soll es in einem Land, in dem Jahrzehntelang "Gastarbeiter" lebten und sich in unser Land integriert haben, allerdings tatsächlich geben. Erschreckend, aber wahr: Nicht jeder, der ausländisch klingt, ist auch wirklich ein "Ausländer", der nur gebrochenes Deutsch spricht.
Sprich: Wenn ein Chef sieht, dass dieser Mensch mit exotischer klingendem Namen in D studiert und einen deutschen Abschluss hat, wird er diesen Bewerber schon mal anschauen wollen. Denn dann sollten gute Sprachkenntnisse vorhanden sein. Und dann zählt bei vielen Chefs eher die "Nase" des Bewerbers und weniger der Notendurchschnitt.

Ja, Derma wird, zumindest als erste Stelle, vermutlich aufgrund der Noten schwierig. Das gilt allerdings auch für ein treudeutsches "Lieschen Müller".
Innere sollte auch an Häusern klappen, die vernünftige Arbeitsbedingungen haben. Da sind die Noten zweitrangig. Einzige Einschränkung: siehe Christoph A. Notfalls muss man eben doch etwas weiter von der Familie wegziehen...
Und mit etwas Berufserfahrung interessieren die Noten sowieso nicht mehr.

WackenDoc
27.08.2015, 08:01
Du könntest den Spieß auch umdrehen- du sprichst Deutsch als Muttersprache- das ist schon ein riesiger Pluspunkt. Aber sprichst du auch noch eine exotische Fremdsprache? Also von da wo deine Familie ursprünglich her kommt. Dann wäre es ein weiterer Pluspunkt dass du dich mit entsprechenden Patienten und auch Kollegen mit schlechteren Deutschkenntnissen verständigen kannst.

Also zusammenfassend: Ausländisches Studium und schlechte Deutschkenntnisse- eher schlechte Karten. Aber auch diese Kollegen finden regelmäßig Stellen
Deutsches Studium und Deutsch als Muttersprache- da spielt der Name eine eher untergeordnete Rolle.

ehemaliger User_13052016-1
27.08.2015, 08:44
Ich finde auch-Angst muss man nicht haben bei der heutigen Situation...Es gibt eine Menge Leute, die jetzt nicht so gut im Studium waren und dann gleich eine Stelle an einer Uniklinik sogar antreten...Ohne Dr. Arbeit und nix...Mit mehr Urlaub als Famulaturen...

Bei Derma muss man eben nicht so wählerisch sein und schauen, dass man eben bei Not eine andere Fachrichtung anfängt (was wird denn alles angerechnet, hab mich für Derma nie interessiert) und dann umschwenkt...Aber es führen viele Wege nach Rom und so ein Umweg ist manchmal nötig, oder was denkst du machen alle Ärzte, die im EU-Ausland studiert haben, dann nach Deutschland kommen, um die Sprache zu lernen und Äquivalenzprüfungen machen währenddessen sie als Gott weiß was arbeiten?

Ich glaube auch nicht, dass der Name so eine enorme Rolle haben sollte...Wenn dann eher sekundär...Du hast eben in Deutschland studiert und bist hier aufgewachsen, also solange du das klar machst und dich so verhältst, sehe ich keine Probleme...Auf die Frage, ob man beim Ramadan voll einsatzfähig ist, muss man sich aber gut eine sehr gute Antwort überlegen...Ansonsten ist deine Religion doch nicht gleich ersichtlich, ich würde das Thema nicht von alleine ansprechen...

Ist halt so, man muss das Beste aus jeder Situation machen! Viel Erfolg!

PS Dass Deutschland nicht soooo offen für Ausländer ist, steht außer Frage...Beachte die neusten Entwicklungen...Es gibt einfach weniger Vielfalt an Rassen/Hintergründen, bestimmt geschichtlich bedingt...USA und England sind multikulturelle Staaten, die bestimmt tendenziell toleranter sind...Da darfst du nicht mal ein Foto im Lebenslauf haben, was ich im Prinzip richtig finde und keine Infos wie Geburtsdatum etc...Deutschland muss noch viel lernen...

Spoon
27.08.2015, 18:32
Mir ist durchaus klar, dass Derma wohl nichts werden wird. Muss.es primär auch nicht.
Ja, ich spreche meine Muttersprache fließend. Allerdings weis ich nicht, ob das ein Vorteil ist. Habe generell in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass sich die "Abneigung" meistens v.a. auf muslimische Ausländer bezieht. Ganz überspitzt formuliert: wäre ich Russin oder Asiatin hätte ich weniger Probleme.
Meine Noten waren im Studium nie wirklich gut, obwohl ich viel gelernt habe. Die Angst jetzt dann arbeitslos zu werden macht die Sache natürlich nicht entspannter.
Weis eben nicht, wie ich bei der Bewerbung vermitteln soll, dass ich hier geboren bin und hier studiert habe. Am Ende legt der Chefarzt meine Bewerbung einfach weg und ich habe keine Chance das irgendwie zu begründen.

ehemaliger User_13052016-1
27.08.2015, 18:40
Es steht doch alles im Lebenslauf, wo du studiert hast...Kannst meinetwegen auch angeben, wo du zur Schule gegangen bist, wenn du meinst, dass er das wissen will...Kannst im Anschreiben das Wort bilingual aufgewachsen etc. benutzen, Stichwort nach dem Erwerb des deutschen Abiturs da und da... Ich denke aber, dass das etwas zu viel Umstände sind, ich denke solange du da kein Problem mit deiner Herkunft hast, hat das keiner direkt...Mögen müssen die dein Land doch nicht, oder?

Ich kenne wirklich super mega giga schlechte Leute, die eben das Studium gerade so geschafft haben (mit vielen Drittversuchen, auch im Physikum) und gleich dann eine Zusage in sehr beliebten Großstädten hatten (v.a. aber durch Kontakte glaube ich)...Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...du musst dir halt schlau überlegen,wie du Zugang zu dem Fach kriegst...Am einfachsten wäre das über Forschung oder eben über ein anderes Fach (keine Ahnung was bei Derma Sinn macht, vlt mit Innere anfangen??)

Du schaffst das bestimmt, wenn du das willst...Zur Not halt eine kleinere Stadt erstmal, ist auch kein Weltuntergang...

PS ich würde mich nicht auf das Thema versteifen, bewerben und dann schauen...
Ist doch klar, dass du mal hier und da Nachteile haben wirst (vor allem in der "schlimmsten" Kombi-"Ausländer" ---> du hast doch die deutsche Staatsbürgerschaft und das deutsche Abitur, oder??? Wo bist du denn bitte Ausländer? Es gibt Ärzte die kommen nach Deutschland, um hier erstmal die Sprache zu lernen wie gesagt...Oder eben fürs Studium, kennst du keine ausländischen Komilitonen? Die sind doch auch nicht arbeitslos...
Frau---> glaubst du es oder nicht, es sind mehr Frauen als Männer in der Medizin unterwegs, besonders im Studium, so 60:40 sogar mehr...Müssen die alle das Studium aufgeben und erstmal eine Geschlechtsumwandlung machen?
Schlechte Noten----> wenn du deinen DN nicht sagst, kann ich eben nicht beurteilen...unterirdisch ist halt unter 3,5 glaube ich...und 3 ist doch auch nur Durschnitt oder so...also gar nicht so dramatischer Unterschied, oder? Ich persönlich glaube aber, dass wenn man ehrlich ist, hat man nicht genug gemacht, um auf eine gute Note zu kommen...Kenne wirklich niemanden, der sich den Tritt gegeben hat und dann schlechte Noten hatte...Da ist was anderes im Spiel...Meine Meinung mindestens...

Alles etwas mit Humor nehmen bitte...

Nurbanu
27.08.2015, 18:45
Diese Dinge wirst du erst in den Lebenslauf schreiben können.

Deine Befürchtungen verwundern mich doch sehr. Ich habe in meinem Jahrgang Türken, Araber, Iraner, Afghanen, Albaner, Schwarzafrikaner und sicher noch viele andere Nationalitäten, die nach deiner "Definition" "auffällig" wären. Halt neben den Osteuropäern und Asiaten.

Keiner von denen macht sich die Sorgen, die du dir machst. Jeder Chef kann doch, wenn er wissen will woher der Bewerber kommt schnell in den Lebenslauf sehen, um zu sehen von welcher Uni der Bewerber kommt.

Außerdem besteht die Möglichkeit bei Famulaturen und im PJ Kontakte zu knüpfen. Wenn es dafür zu spät ist, dann über Hospitationen.

WackenDoc
27.08.2015, 18:46
Zuerst mit Innere anzufangen, macht bei Derma durchaus sind. Viele dermatologische Krankheiten haben internistische Ursachen bzw. es besteht oft eine interdisziplinäre Behandlung der komplexeren dermatologischen Krankheitsbilder.

Die Religion würde ich komplett aus der Bewerbung raus halten und die interessiert außer in konfessionellen Häusern eh keinen.
Aus deinem Anschreiben und dem Lebenslauf sehen die Chefs ja, dass du kein Problem mit der deutschen Spache hast. Und wo du zur Schule gegangen bist und wo du studiert hast ,ergibt sich aus dem Lebenslauf.
Evlt musst wegen den schlechten Noten etwas weiter suchen, aber es findet sich sicher eine Stelle.

Spoon
27.08.2015, 18:53
Wären meine Noten gut, würde ich mir auch keine Sorgen machen. Sind sie aber halt gar nicht ( Ja, ich weis- eigene Schuld). Hätte auch kein Problem immer in der Inneren zu arbeiten. Nur komplett wegziehen, evtl. an das andere Ende von Deutschland. Ich glaube dazu würde mir der Mut fehlen.

ehemaliger User_13052016-1
27.08.2015, 18:56
Wenn Dir der Mut fehlt, für deinen Job umzuziehen, dann wirst du halt Hausfrau und 5-fache Mutter und gut ist :D :D :D Siehst du, es gibt immer tausende Wege!!! Oder gehst halt nach Dubai für die Facharztausbildung, die nehmen dich 100 % !!!

Du musst eben schauen, dass du eine sehr gute Bewerbung ohne Fehler und mit guten Referenzen ablieferst, dann wird das schon...

test
27.08.2015, 20:51
Meiner Meinung nach wirst du, wenn du irgendwo Probleme haben wirst, eine Stelle zu kriegen, diese nicht aufgrund deiner Religion oder Herkunft haben, sondern höchstens aufgrund anderer "Schwächen".
Gerade in der Dermatologie gibt es bis in höchste Positionen an Unikliniken sehr viele Ausländer, so dass man darauf nun wirklich nicht die Schuld schieben sollte, sollte es dort nicht klappen, was mit schlechten Noten eher wahrscheinlich sein wird. :-nix

icehell
28.08.2015, 01:00
Abhängigkeit, Zurückhaltung…am besten mit geriatrische Reha anfangen, bischen lernen mit der Patienten und Kollegen umgehen, danach kannst du entschieden welche Abteilung oder richtung möchtest du gehen…Krankenhäuser ist genauso ein Geschäft, du muss die Arbeit schaffen ohne viel Krankmeldungen oder viel beschwerden…hat kein zutun mit Kultur oder Sprache! wie Picasso Mallorca in Spanien, Scheksper in UK, Mafia in Italie, BMW Porsche in DE, Diamond in Afrika…jede Nation hat eigene Eigenschaften accept it or leave it.

Spoon
28.08.2015, 07:42
Mir ist durchaus bewusst, dass die Noten das eigentliche Problem sind. Habe mir über das Gesamte Studium Gedanken gemacht woran es liegen kann. Ich versage irgendwie immer bei großen Prüfungen, auch wenn ich viel lerne. Am Ende bin ich immer schlechter gewesrn, als beim Üben.
Abhängig bin ich sicher auch von niemanden. Bin ich auch nie gewesen- weder finanziell noch emotional. Ich denke es ist nachvollziehbar, dass ich gerne in meinem vertrauten Umfeld bleiben möchte. Wenn das nicht gehen sollte, ist das auch in Ordnung. Aber es wäre nicht mein Wunsch.
Mit Patienten kann ich auch gut umgehen. Meine Unsicherheit bezieht sich wirklich eher auf die Zukunft.
Was meine Situation mit Shakespear oder Picasso zu tun haben soll, versteh ich auch nicht ganz :)
Sorry für den langen Post, aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis mich rechtfertigen zu müssen.

ehemaliger User_13052016-1
28.08.2015, 09:45
Gut, bist halt kein Prüfungstyp, das gibt es durchaus...Jetzt kannst du es ehe nicht mehr ändern...
Du musst dir die weiteren Schritte überlegen, kreisende Gedanken bringen nichts als eine Depression...Du musst es dir bewusst machen, dass ein geschafftes Medizinstudium mega viel wert ist, egal mit welchem Ergebnis...Kenne Leute, die 10 Jahre studiert haben, immer sehr schlecht waren, super spät promoviert, mit 25 Studium angefangen und nun aber gute Praxen haben in sehr beliebten Städten...alles eine Frage der Perspektive, lass Zeit vergehen, dich vielleicht psychologisch und bewerbungstechnisch beraten, denn dieses Grübeln ist etwas suspekt, du kannst schon darüber denken, aber deinen Frieden damit musst du schon schaffen... :P