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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : der Euro ---> ja/nein



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Nico
15.09.2003, 17:35
Original geschrieben von airmaria


Es gibt Analysen und Vergleichswarenkörbe, die belegen, dass ... und nun achte man auf die Feinheiten ... die Teuerungsrate durch Einführung des Euros nicht über der jährlichen Teuerungsrate zu DM-Zeiten liegt.



Während zum Zeitpunkt der Bargeldeinführung die Zahl der Preisänderungen sprunghaft anstieg, hat sie nun wieder ihren langfristig üblichen Umfang erreicht. Im Zeitraum von Juni bis Oktober 2002 war noch mehr als jede fünfte Preisänderung euro-induziert. Damit ist der Anteil der euro-induzierten Preisänderungen an allen echten Preisänderungen (21,3%) weiter zurückgegangen. Von den Preisänderungen zum Zeitpunkt der Bargeldeinführung (Dezember 2001 auf Januar 2002) war noch mehr als jede zweite (53,2%) euro-induziert. Euro-induziert sind Preisänderungen, die bei der Umstellung von einem attraktiven DM-Preis auf einen attraktiven Euro-Preis beobachtet werden.
(aus Mary's Link)

Mathe 6 . Setzen.
So und nicht anders kann man solche Aussagen kommentieren.
Wenn man die Preise erst um 30 % anhebt und dann um 2 0% senkt dann ist es immer noch kein Minus.

Mit Statistik kann man alles beweisen. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Preise am 01.01.2001 um mehr als 30% gestiegen sind und sich bis heute halten.
Wenn die Preise also im nächsten Monat um 10 sinken, dann zahlen wir immer noch zu viel.
(aus dem ntv-Forum)


;-)

airmaria
15.09.2003, 17:49
Original geschrieben von Nico

Mathe 6 . Setzen.
So und nicht anders kann man solche Aussagen kommentieren.
Wenn man die Preise erst um 30 % anhebt und dann um 2 0% senkt dann ist es immer noch kein Minus.

Mit Statistik kann man alles beweisen. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Preise am 01.01.2001 um mehr als 30% gestiegen sind und sich bis heute halten.


Ersteinmal richtig lesen! ... und verstehen!!

"Während zum Zeitpunkt der Bargeldeinführung die Zahl der Preis änderungen sprunghaft anstieg, hat sie nun wieder ihren langfristig üblichen Umfang erreicht. Im Zeitraum von Juni bis Oktober 2002 war noch mehr als jede fünfte Preisänderung euro-induziert. Damit ist der Anteil der euro-induzierten Preisänderungen an allen echten Preisänderungen (21,3%) weiter zurückgegangen. Von den Preisänderungen zum Zeitpunkt der Bargeldeinführung (Dezember 2001 auf Januar 2002) war noch mehr als jede zweite (53,2%) euro-induziert. Euro-induziert sind Preisänderungen, die bei der Umstellung von einem attraktiven DM-Preis auf einen attraktiven Euro-Preis beobachtet werden ."

... denk nochmal drüber nach:

Änderung = Erhöhung?
Anteil = Erhöhung?
Euro-induziert = verschlechtert?

"Der geschätzte Einfluss aller von Oktober 2001 bis Oktober 2002 festgestellten euro-induzierten Preisänderungen auf die Jahresteuerungsraten der untersuchten Produktgruppen – nicht für den Verbraucherpreisindex insgesamt – liegt zwischen – 1,6 und + 2,7 Prozentpunkten."

Verstehst du das? :-))



Das ist vielleicht einfacher:

"Unser Geld hat durch die Einführung des Euro nicht an Wert verloren. Die Jahresteuerungsraten der letzten Monate (Oktober 2002: 1,3%; November 2002: 1,1%) zeigen, dass die Euro Einführung auf die Lebenshaltungskosten insgesamt keinen wesentlichen Einfluss gehabt hat."


und das nur noch, weil es so schön ist:

"Bei Nahrungsmitteln folgte auf den erheblichen Preisauftrieb zu Jahresbeginn eine Phase deutlicher Entspannung. Die Verteuerungen, die mit der Euro-Bargeldeinführung zwar zeitlich zusammenfielen und insbesondere Obst und Gemüse betrafen, waren im Wesentlichen witterungsbedingt. Im November 2002 lag das Preisniveau für Nahrungsmittel um 0,8% niedriger als vor Jahresfrist, Obst und Gemüse sind 2,6% bzw. 5,1% günstiger."

"Mary" airmaria

Froschkönig
15.09.2003, 17:55
Original geschrieben von airmaria
Euro-induziert sind Preisänderungen, die bei der Umstellung von einem attraktiven DM-Preis auf einen attraktiven Euro-Preis beobachtet werden ."[/I]

Das bedeutet :

Wenn was 8,99 DM kostete, macht das in €uro 4,60...für supermärkte attraktiv ist aber eher sowas wie 4,99€....ergo 39 cent MEHR als vorher. Das war nunmal die Praxis, nur in den seltensten Fällen würde was billiger. Und das die Teuerungsrate jetzt normal sein mag, läßt die Tatsache nicht verschwinden, daß viele am Anfang gehörig Kasse gemacht haben mit einem Sprunghaften Preisanstieg, der bisher nicht zurückgenommen wurde. Aber diese Diskussion ist ja eigentlich hier falsch, weil es kaum am EURO liegt, sondern daran, was die Wirtschaft mit ihm anstellt bzw. wozu sie seine Einführung mißbraucht hat.

:-meinung

Abgesehen davon : Was interesieren mich statistiken, die mir erzählen, daß alles toll und normal ist, wenn ich aber andererseits feststelle, daß ich mit dem gleichen Lebenswandel bei gleichem Gehalt jetzt viel eher haushalten muß als noch zu DM-Zeiten ?

Nico
15.09.2003, 18:06
Original geschrieben von Froschkönig


Abgesehen davon : Was interesieren mich statistiken, die mir erzählen, daß alles toll und normal ist, wenn ich aber andererseits feststelle, daß ich mit dem gleichen Lebenswandel bei gleichem Gehalt jetzt viel eher haushalten muß als noch zu DM-Zeiten ?

Ja, sehe ich auch so. :-love

Hab noch was:

Mittlerweile hat auch der Handelsverband BAG eingeräumt, dass die Preise stellenweise sogar massiv gestiegen seien.

Allerdings seien gerade Waren des täglichen Gebrauchs viel teurer geworden, bei denen ein Preisanstieg besonders auffalle, so das IW. So habe sich das Gemüse um 14,3 Prozent verteuert, Molkereiprodukte und Bier sein um sieben Prozent teurer geworden, Brot und Fleisch um jeweils 4,1 Prozent. In Hotels und Gaststätten müsse 3,6 Prozent mehr bezahlen. Die Formel "Euro gleich Teuro" sei jedoch falsch, so die Kölner Wirtschaftsforscher. Demnach seien die Preiserhöhungen auf einen kalten Winter in den südeuropäischen Ländern oder Steuererhöhungen zum Jahresbeginn zurückzuführen.

Was haben denn die Butter und Molkereiprodukte mit einem kalten Winter zu tun? :-???

hier der ganze Text (http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/teuro/teuro.shtml)

Ich finde auch, dass alles teurer (insgesamt gesehen) ist.
2001 hatte ich weniger Geld und kam besser damit klar.....

Nico

airmaria
15.09.2003, 18:15
Original geschrieben von Nico

Was haben denn die Butter und Molkereiprodukte mit einem kalten Winter zu tun? :-???


Steht doch da:

"Als Grund für die höheren Preise für Michprodukte nannte die ZMP die Lebensmittelkrisen des vergangenen Jahres. Ähnliches treffe auch für die Fleischpreise zu, so Lennert."

... erinnert Ihr Euch noch an BSE und co?

"Mary" airmaria

airmaria
15.09.2003, 18:22
Original geschrieben von Froschkönig
Und das die Teuerungsrate jetzt normal sein mag, läßt die Tatsache nicht verschwinden, daß viele am Anfang gehörig Kasse gemacht haben mit einem Sprunghaften Preisanstieg, der bisher nicht zurückgenommen wurde.

Nein!!!

"Der geschätzte Einfluss aller von Oktober 2001 bis Oktober 2002 festgestellten euro-induzierten Preisänderungen auf die Jahresteuerungsraten der untersuchten Produktgruppen – nicht für den Verbraucherpreisindex insgesamt – liegt zwischen – 1,6 und + 2,7 Prozentpunkten."

Der Zeitraum von Oktober 2001 bis Oktober 2002 berücksichtigt die Euroeinführung und Umstellung von DM auf Euro!

"Mary" airmaria

Nico
15.09.2003, 18:27
Teuerungsrate 2000/2001
2000 ------- 2001
1,9% ------- 2,5%


Im Jahr 2001 sind Lebensmittelkosten bis zu 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Preise für Benzin und Haushaltsenergie wie Strom, Gas oder Heizöl verteuerten sich weit über 25 Prozent.
Die Inflationsrate stieg im Mai 2001 kurzzeitig auf 3,5 Prozent!

Die jährliche Teuerungsrate im Euroland ist im August 2002 um 2,1 Prozent gestiegen. Die Einführung des Euro, Missbrauch bei Preiserhöhungen, die Konjunkturflaute sind Faktoren von Preiserhöhungen.

(Quelle (http://www.kostenguenstiger.de/preis.html))

Nico
15.09.2003, 18:41
Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, auf Grund endgültiger Berechnungen mitteilt, ist der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2001 gegenüber 2000 um 2,5 % gestiegen, nach + 1,9 % im Jahr 2000 und + 0,6 % im Jahr 1999. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit 1994 (+ 2,7 %).
(Quelle (http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p0160051.htm))

die Zahlen von 2001 (http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2001/p0090051.htm)

Und wenn es alle paar Jahre Gehaltserhöhungen von 3% gibt, gleichen die die Teuerungsrate nicht aus!

Froschkönig
15.09.2003, 19:03
Diese ganze %-Korinthenkacken (pardon) bringt doch nix.
Wer hier ist der Meinung, er bekommt für 50€ genauso viel beim Einkaufen wie früher für 100 Mark (die normal zu erwartende Teuerungsrate der letzten 3 Jahre mal außen vor), der möge bitte die Hand heben.

milz
15.09.2003, 19:11
Irgendwo hab ich auch mal gelesen/gehört, daß die Sachen im hypothetischen Warenkorb des statistischen Bundesamtes teilweise etwas exotisch oder antiquiert sind und nicht ganz das Konsumverhalten des Ottonormalverbrauchers widergeben und dadurch die sich ergebende Rechnung nicht ganz stimmen würde.

(Keine Gewähr für diese Angaben.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! )

airmaria
15.09.2003, 20:42
Original geschrieben von Nico
Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, auf Grund endgültiger Berechnungen mitteilt, ist der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2001 gegenüber 2000 um 2,5 % gestiegen, nach + 1,9 % im Jahr 2000 und + 0,6 % im Jahr 1999. Dies ist die höchste Jahresteuerungsrate seit 1994 (+ 2,7 %).
(Quelle (http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p0160051.htm))

die Zahlen von 2001 (http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2001/p0090051.htm)

Und wenn es alle paar Jahre Gehaltserhöhungen von 3% gibt, gleichen die die Teuerungsrate nicht aus!

Äh, ja!!!

Der Euro wurde als solches aber zum 01.01.2002 eingeführt!!

:-)) :-)) :-))

... schön daß es schon 2001 eine überdurchschnittliche Preissteigerung gab, was wiederum zeigt, daß diese Preissteigerungen - wie in allen Quellenangaben bislang beschrieben - von wirtschaftlichen Schwankungen und besonderen Umständen abhingen und nicht auf die Einführung des Euros zurückzuführen sind.

q.e.d.

"Mary" airmaria

airmaria
15.09.2003, 20:46
Original geschrieben von milz
Irgendwo hab ich auch mal gelesen/gehört, daß die Sachen im hypothetischen Warenkorb des statistischen Bundesamtes teilweise etwas exotisch oder antiquiert sind und nicht ganz das Konsumverhalten des Ottonormalverbrauchers widergeben und dadurch die sich ergebende Rechnung nicht ganz stimmen würde.

(Keine Gewähr für diese Angaben.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! )

Genau hier liegt die Crux... irgendwo habe ich mal gehört... alle meinen der Euro ist ein Teuro... usw... usw..

hartnäckige Gerüchte führen noch lange nicht zur Wahrheit!

Wie Du weiter oben in den Quellenangaben nachlesen kannst berücksicht der Warenkorb das Änderungskaufverhalten des Ottonormalverbrauchers und wird regelmäßig aktualisiert!

"Mary" airmaria

Froschkönig
15.09.2003, 20:49
Original geschrieben von airmaria
hartnäckige Gerüchte führen noch lange nicht zur Wahrheit!

Nochmal : Gegen den Euro SELBST hab ich ja nix....
Aber es kann wohl kaum ein Gerücht sein, daß ich für´s gleiche Geld weniger bekomme, diese Tatsache kann auch keine Statistik ändern.

@Mary : Bitte sieh davon ab, mir in diesem Punkt zu widersprechen, denn meine Kontoauszüge kenne ICH doch besser ;-)

airmaria
15.09.2003, 21:02
Original geschrieben von Froschkönig

Aber es kann wohl kaum ein Gerücht sein, daß ich für´s gleiche Geld weniger bekomme, diese Tatsache kann auch keine Statistik ändern.

Das mag im Einzelfall zutreffen, wenn man z.B. viel Auto fährt (Ökosteuer), viel Essen geht (Fleischprodukte... BSE...) oder sonst einen ungesunden Lebenswandel führt (Bier, Tabak...), aber das hat nun wiederum nichts mit dem Euro zu tun!

Außerdem vergißt man bei dieser Betrachtung allzugerne, daß die Fixkosten auch berücksichtigt werden müssen (Miete...), welche sich eben unterdurchschnittlich (siehe irgendeine Quelle weiter oben) verhalten haben.

Wie heißt dieser schöne Effekt noch, wenn ich durch den Laden gehe und 1000 Sachen übersehe, die preislich unverändert sind oder gar etwas billiger geworden sind, mir dafür aber die zwei oder drei Sachen ins Auge springen, die teurer geworden sind?

Richtig: Rosenthal-Effekt (self-fulfilling prophecy)

"Mary" airmaria

Froschkönig
15.09.2003, 21:10
Original geschrieben von airmaria
Das mag im Einzelfall zutreffen, wenn man z.B. viel Auto fährt (Ökosteuer), viel Essen geht (Fleischprodukte... BSE...) oder sonst einen ungesunden Lebenswandel führt (Bier, Tabak...), aber das hat nun wiederum nichts mit dem Euro zu tun!

Deinen Eisernen Standpunkt in Ehren, Mary.....aber ich fahre nicht viel Auto, gehe nicht viel außwärts Essen (und Mensa ist eher billig) und Bier und Tabak rechne ich bei der Thematik sowieso nicht mit ein. Aber wie bereits oben erwähnt, sollte man nicht alles auf den Euro schieben. Sagen wir´s mal so :

Ich wohne in einer wenn nicht DER teuersten Stadt Deutschlands und es wird immer schlimmer......ICH schieb´s jetzt nicht primär auf die Existenz des Euro´s behaupte aber mal, daß sich da viele eine Scheibe abgeschnitten haben.

:-meinung :-meinung :-meinung

Bastian
15.09.2003, 21:10
Der Euro wurde als solches aber zum 01.01.2002 eingeführt!!

Genau das war ja der Trick. Die eurobedingte Verteuerung hat ja kurz vor seiner Einführung noch 2001 statt gefunden. Man hat im Herbst/Winter 2001 kurzfristig die DM-Preise erhöht, so dass die Einelhändler behaupten konnten, der Euro würde genau zu DM umgerechnet werden.

airmaria
15.09.2003, 21:16
Original geschrieben von Bastian
Genau das war ja der Trick. Die eurobedingte Verteuerung hat ja kurz vor seiner Einführung noch 2001 statt gefunden. Man hat im Herbst/Winter 2001 kurzfristig die DM-Preise erhöht, so dass die Einelhändler behaupten konnten, der Euro würde genau zu DM umgerechnet werden.


Oh, ein wundersamer Trick... und noch viel schlauere Leute, die den entdecken...

... und warum um himmels Willen schlägt der sich nicht in den Zahlen von 10/2001 bis 10/2002 wieder???

:-)) :-)) :-))

"Mary" airmaria

Froschkönig
15.09.2003, 21:18
Original geschrieben von airmaria
... und warum um himmels Willen schlägt der sich nicht in den Zahlen von 10/2001 bis 10/2002 wieder???

Dazu nur folgendes :

"Statistisch gesehen lügen 74,4% aller Statistiken"

Der Frosch

P.S. Wer den Witz nicht kapiert......soll BWL studieren :-D

Nico
15.09.2003, 21:26
Original geschrieben von airmaria


Äh, ja!!!

Der Euro wurde als solches aber zum 01.01.2002 eingeführt!!

:-)) :-)) :-))



Das ist ja gerade der Haken an der Sache:
Damit es hinterher nicht heisst, durch den Euro wurde alles teurer, fingen doch die Preissteigerungen zum Ende des Jahres VOR der Einführung des Euros schon an - fast unmerklich für den Verbraucher!

:-(

oops...ich hatte die anderen Postings noch gar nicht gelesen.... :-blush

Bastian
15.09.2003, 21:29
... und warum um himmels Willen schlägt der sich nicht in den Zahlen von 10/2001 bis 10/2002 wieder???

Es schlägt sich sehr deutlich in den Zahlen für das Jahr 2001 wieder. Damals war die Teuerung (siehe Zahlen oben) bei 2,5%. Deutlich mehr als vorher und nachher.

Der Handel hat gehofft, dass die Leute mit der neuen Währung die Orientierung und vor allem das Gefühl für den Wert des Geldes verlieren und vor lauter Verwirrung mehr ausgeben.

Die Orientierung ging tatsächlich flöten, aber aus Unsicherheit wurde die Bevölkerung geizig statt verschwenderisch, was die Überwindung der Wirtschaftskriser nun zusätzlich erschwert.

Indirekt eine Folge der Euroeinführung.


P.S. Grundsätzlich halte ich den Euro für eine gute Idee, aber der Teufel liegt wieder mal im Detail