Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wann habt ihr die manuelle RR Messung beherrscht?
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Heerestorte
10.09.2016, 12:31
Fährst du bei uns in Rettungsdienst? Ich habe teilweise schon selbst manuell messen müssen, weil die anwesenden Rettungsdienstler es nicht konnten und der C3 bei sehr niedrigen Werten ausgestiegen war. :-oopss
Ich fahre überall!
Eulaliusprim
10.09.2016, 13:03
und ich finde die Diskussion was nun besser ist (manuell oder elektrisch) unnötig.
habe auch das Gefühl, dass es so ein bisschen zum arztstatus dazu gehört, manuell zu messen. die etwas älteren pat. kennen das ja auch nicht anders
Fährst du bei uns in Rettungsdienst? Ich habe teilweise schon selbst manuell messen müssen, weil die anwesenden Rettungsdienstler es nicht konnten und der C3 bei sehr niedrigen Werten ausgestiegen war. :-oopss
Tja, Scheißteil! Der wahre Kenner nimmt den 08/16. Oder den LifePack12. ;-)
Außerdem wer braucht schon den Blutdruck. Atmet, antwortet und ist rosig. Mehr muss man doch nicht wissen, oder?
Gelernt am ersten Tag des Pflegepraktikums. Einmal zugeguckt, einmal unter Aufsicht gemacht und danach jeden Morgen für die RR-Messungen zuständig gewesen. ;-)
ehem-user-11022019-1151
10.09.2016, 13:12
und ich finde die Diskussion was nun besser ist (manuell oder elektrisch) unnötig.
habe auch das Gefühl, dass es so ein bisschen zum arztstatus dazu gehört, manuell zu messen. die etwas älteren pat. kennen das ja auch nicht anders
ganz ehrlich, es macht für meinen Patienten keinen Unterschied, ob ich den Blutdruck manuell oder elektrisch gemessen habe.
Und wie meinst du, es gehört zum Arztstatus dazu, manuell zu messen? Meinst du, manuell messen ZU KÖNNEN oder generell immer manuell zu messen?
Eulaliusprim
10.09.2016, 13:29
wenn man als Schlagwort "Hausarzt" eingibt, dann sieht man sehr oft die manuelle RR Messung. und gerade die etwas älteren pat. kennen das auch nicht anders...zu einem Arzt passt eher das manuelle als die elektrische Methode.
Wie definierst du ältere Patienten?
Bist du Medizinstudent oder PR-Berater?
Was ist jetzt eigentlich genau dein Problem? Bist du zu doof zum manuellen Blutdruckmessen? Willst du das machen, was du mit einem Arztimage assoziierst?
In städtischen Hausarztpraxen, die keine Einzelpraxen sind, hab ich in letzter Zeit fast immer elektronische Blutdruckmessgeräte gesehen. Manuelle Messgeräte werden meiner Wahrnehmung nach heute eher im Krankenhaus verwendet. Ist aber auch völlig irrelevant - du solltest, völlig egal was wo verwendet wird, in der Lage sein, manuell zu messen. Das ja echt eine der allereinfachsten praktischen Tätigkeiten im ganzen Studium. Wie willst du einen PVK legen, wenn du es nicht schaffst, manuell den Blutdruck zu messen?
ehem-user-11022019-1151
10.09.2016, 13:59
Ich finde deine Argumentation schon etwas seltsam. Das ist doch genauso wie man sich als Arzt über seinen Kittel definiert.
Ich bin zwar kein Hausarzt aber keiner meiner Patienten hatte bisher gesagt, dass sie finden, dass die manuelle RR-Messung viel mehr zu einem Arzt oder einer medizinischen Fachkraft passt und man bitte die elektrische Messung abnehmen soll.
Ich glaube, dass es den meisten einfach egal ist.
Ich finde es gut, wenn man das Handwerk kann und auch ohne elektrische Geräte messen kann.
Aber dann komplett auf diese Annehmlichkeiten verzichten, weil es ja nicht das Bild eines idealen Arztes wiederspiegelt, finde ich nicht richtig.
Absolute Arrhythmie
10.09.2016, 14:17
Mir hat noch nie ein Arzt den Blutdruck gemessen. Das hat (wenn überhaupt) immer die MFA gemacht. Und die im Normalfall elektronisch...
wenn man als Schlagwort "Hausarzt" eingibt, dann sieht man sehr oft die manuelle RR Messung. und gerade die etwas älteren pat. kennen das auch nicht anders...zu einem Arzt passt eher das manuelle als die elektrische Methode.
Dann gib mal Forscher bei Google ein. Immer Leute mit weißem Kittel und Pipette oder Petrischale in der Hand. Mit der Realtiät hat das aber nichts zu tun.
Mir hat noch nie ein Arzt den Blutdruck gemessen. Das hat (wenn überhaupt) immer die MFA gemacht. Und die im Normalfall elektronisch...
Hab grade mal überlegt - beim Hochschularzt misst die Ärztin tatsächlich selber, ansonsten waren das auch immer MFAs, aber tatsächlich immer manuell. Gott sei Dank, ich bin bei richtigen Ärzten in Behandlung! *gefaelltmir*
Aber mal im Ernst, Blutdruck messen ist, wie das
WackenDoc
10.09.2016, 20:58
Rettungsdienst: Radialispuls und mit Patient sprechen. Hat er Radialispuld und spricht normal mit einem- danb kann der Blutdruck schonmal nicht zu niedrig sein.
Feuerblick
10.09.2016, 21:09
*grins* Eulalius, aus welchem Jahrhundert hat man dich eigentlich in die Gegenwart gebeamt? Ich meine, auch ältere Menschen (wenn du damit die Generation Großmütter/Großväter meinst) bevorzugen in aller Regel einen Arzt, der fachlich was drauf hat. Und sind durchaus gewohnt, dass die MFA ihnen den Blutdruck misst und (oh ja!) Blut abnimmt. Oder andere Voruntersuchungen durchführt. Sogar auf dem platten Land!
Deine Ansichten zum Arztberuf sind irgendwie so.... 80er... ;-) Schwarzwaldklinik lässt grüßen.
Studier doch erstmal fertig, mach ganz viele Famulaturen und du wirst sehen, wie der Arztberuf wirklich ist. Du wirst weder der Held in Weiß sein, noch die allwissende Müllhalde. Und du wirst sehen, dass man so manch eine Tätigkeit durchaus auch an nicht-ärztliches Personal delegieren kann, ohne dass die Welt einstürzt. Und dass so manch eine Tätigkeit kein Hexenwerk ist - es sei denn, man denkt zuviel dabei.
Eulaliusprim
10.09.2016, 22:05
natürlich kann ich Blutdruck messen...lasse mir doch die Butter nicht vom Brot hier nehmen!
nunja, so großartig viel untersuchen tut der HA ja nun nicht (soferns kein niedergelassener Internist ist). RR, check up (entspricht einer groben aufnahmeuntersuchung im KH), ab und zu otoskopie, Medis...das wars eigentlich schon und ja, dokumentieren natürlich! warum zum Henker gibts so wenig HA`s ? ? ?
Blut ziehen, impfen macht doch eh die schwester...
Na wenn dus kannst, warum fragst du dann?
Finde auch nicht, dass es zum "Bild eines Arztes" dazugehört. Hier machen das immer die allerjüngsten Schwesternschüler und Praktikanten und die Patienten sind voll daran gewöhnt. Zum Arzt gehört es dann, die Werte zu bewerten und ggf zu verändern. Wenn mir ein Wert komisch vorkommt, kann ich natürlich auch mal selbst schnell nachmessen, aber das kommt soo selten vor. Da ist es häufiger, dass das Gerät mal was komisches anzeigt. Da muss man dann auch öfter mal prüfen, ob die Manschette die richtige Größe hat, richtig angelegt wurde etc.
Du machst einen typischen Anfängerfehler: du siehst die Denkarbeit nicht. Eine Anamnese erheben oder einen Patienten untersuchen kann (mit etwas Übung) jeder Idiot. Aber daraus dann die richtigen Schlüsse zu ziehen, die richtige Diagnose zu stellen, die beste Therapie auszuwählen, das ist die eigentlich anspruchsvolle Arbeit - dafür gibts dann eben den Arzt.
Eben noch war das manuelle Blutdruckmessen essentiell fürs Hausarztsein, und jetzt auf einmal untersucht der Hausarzt eh nicht mehr viel? Ziemlich flotte Meinungsänderung... :-))
Eulaliusprim
11.09.2016, 14:52
Nicht jeder Hausarzt ist niedergelassener Internist mit entsprechenden Geräten (US,...). Was - außer KU und Blut - will er denn untersuchen?
Hä? Natürlich haben auch Hausärzte, die Allgemeinmediziner sind, Geräte - Sono, EKG (plus Fahrrad für die Ergo), Lungenfunktion...
Warum sollte ein Allgemeinmediziner kein Sono haben? :-)) Bitte, bitte, bitte, geh doch einfach mal in ein paar Hausarztpraxen... so viel Ahnungslosigkeit tut echt weh :-))
Mist, ich bin ertappt, außer Labor und abhören tu ich nur meine Ocolyten schaukeln :-))
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