Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geld sparen
Matzexc1
12.03.2017, 13:09
Mein Ziel ist es Cash für ein Jahr ohne Einkünfte zu haben. Für mich und die Familie wären das etwa 40.000 Euro.
Gute Idee. Wobei ich von so einem Ziel weit entfernt bin. Aktuell hab ich 1000€ auf einem Konto liegen, weitere 500 auf einem Tagesgeldkonto und der Rest fließt komplett in Aktien und Aktienfonds, pro Monat leg ich 30€ Tagesgeld und nochmal 170€ an Sparplänen zurück
Heerestorte
12.03.2017, 14:31
Das Schöne ist doch, dass man mit einem Arztgehalt nicht jeden Cent im Supermarkt drei mal umdrehen muss, man auch mehrmals die Woche essen gehen kann und das Geld für eine schöne Wohnung und ein Auto reicht und dann sogar noch was zum auf die Seite legen übrig bleibt. Das variiert natürlich je nach Wohnsituation und -lage und ob man Familie etc hat.
Natürlich ist das nicht der Fall, wenn man 90% des Geldes für eine Penthouse-Wohnung ausgibt,
aber ich denke, dass Ihr wisst wie ich das meine :D
Eine doofe Frage, ich wundere mich gerade über die Nettogehälter hier. Ich bin im 3. Jahr und bekomme bei stkl. I Netto so gerade meine 3100 mit vielen Diensten im Monat in der Gyn/Geb. Gehts euch anderen ähnlich oder bin ich einfach unterbezahlt?
arbeiter79
15.03.2017, 11:23
Das ist zu wenig, das reine Grundgehalt sollte nur wenig drunter liegen.
Eine doofe Frage, ich wundere mich gerade über die Nettogehälter hier. Ich bin im 3. Jahr und bekomme bei stkl. I Netto so gerade meine 3100 mit vielen Diensten im Monat in der Gyn/Geb. Gehts euch anderen ähnlich oder bin ich einfach unterbezahlt?
Naja.
3 Jahre hieße bei Entgeltgruppe 1, Stufe 3/4 rund 5000 € Brutto bei nem kommunalen Haus. Unverheiratet, SK1, Kirchenmitglied ergibt dann ca. 2880 netto.
Plus Dienste, hier kriegst du für nen Bereitschaftsdienst von bspw. 18-6 Uhr mit Folgetag frei rund 100 Euro brutto (EG1 bei 95%/St. III ~25€/h). Bei Feiertagszuschlägen etwas mehr.
Kann man ausrechnen wie viele Dienste es braucht, um sich in diesen oder jenen Gehaltsbereich zu bewegen.
Pauschal wie arbeiter behauptet hat, zu sagen man/du verdiene zu wenig, kann ich so nicht nachvollziehen.
Aber er kann gerne sein Stundenentgelt lt. Tarifvertrag für Bereitschaftsdienst benennen und mal vorrechnen. Würde mich tatsächlich interessieren :-)
@Topic:
Wir legen derzeit das Gehalt meiner besseren Hälfte beiseite.
arbeiter79
15.03.2017, 15:55
Kann ich ziemlich genau sagen, hab die Tabellen nicht zur Hand grade aber aus dem Kopf sinds in der Woche gut 17 pro Stunde, Samstag gut 23, Sonntag 27 Euro. Alles Durchschnitt natürlich, am Tag sinds weniger, in der Nacht und Sonntag mehr. Bedenken muss man auch das die Zuschläge Steuerfrei sind, ich hatte im letzten Jahr knapp 10000 Euro Steuerfreies Gehalt.
Na du kommst ja auch schon auf 2880 in deiner Rechnung, mit vielen Diensten wird 3100 draus, haut nicht hin oder? Ich müsste einmal Sonntag Dienst machen und läge drüber. Und das bei mittlerer Vergütungsstufe im Bereitschaftsdienst.
Wenn Sie aber viele Dienste in der Woche bspw. macht, dann sieht das anders aus, bspw.:
"24h" Dienst: 8-16:30h normale AZ, ab 16:30 bis Folgetag RB --> 15.5h - 8.5h des freien Folgetages = 7h x 0,95 (St. III) --> 6,65h vergütet à ~23€ ergibt vor Steuer ca. 160 €, nach Steuer ~80€.
Bei 4-5 Diensten im Monat hievt sie sich dann auf 3100-3200€.
Vielleicht sind das ja "viele Dienste"... Die Wahrnehmung ist ja unterschiedlich ;-)
Um mehr Zusagen müsste sie uns ihre Dienstzahl und den Modus mal verraten.
Grüße Logo
Lakemond
17.03.2017, 09:36
Bedenken muss man auch das die Zuschläge Steuerfrei sind, ich hatte im letzten Jahr knapp 10000 Euro Steuerfreies Gehalt.
Wusste ich gar nicht. Wie machst du es, wenn es in der Lohnsteuerbescheinigung gar nicht berücksichtigt ist?
arbeiter79
18.03.2017, 09:42
Auf dem Lohnstreifen wird es seperat aufgeführt bei mir. In der Lohnsteuerbescheinigung die ich bekommen habe wurde dann nur mein versteuerter Verdienst aufgeführt, anstatt ca. 88000 Gesamtbruttoverdienst waren es dort nur etwa 79.000 Euro steuerpflichtiges Brutto angegeben.
Da hast du aber einen sehr zuschlagfreundlichen Vertrag. Bei mir waren die Zuschläge als Assistenzarzt im kommunalen Haus pro Nacht etwa 40 Euro (15% für 9h). Für 12h Vollarbeit am Sonntag waren es etwa 90 Euro (25%). Feiertage 110-120 Euro, aber davon gibt es ja wenige. Ich hätte 160 Nächte, 25 Sonntage (Vollarbeit) und 4 Feiertage pro Jahr machen müssen, um auf 9.000 Euro steuerfreie Zuschläge zu kommen. Unrealistisch. Bei mir waren es etwa 3.500-4.000 Euro steuerfreie Zuschläge pro Jahr, und das fand ich schon viel und habe ich nur erreicht, weil ich wirklich viel nachts und am Wochenende gearbeitet habe.
arbeiter79
18.03.2017, 11:24
Da hast du aber einen sehr zuschlagfreundlichen Vertrag. Bei mir waren die Zuschläge als Assistenzarzt im kommunalen Haus pro Nacht etwa 40 Euro (15% für 9h). Für 12h Vollarbeit am Sonntag waren es etwa 90 Euro (25%). Feiertage 110-120 Euro, aber davon gibt es ja wenige. Ich hätte 160 Nächte, 25 Sonntage (Vollarbeit) und 4 Feiertage pro Jahr machen müssen, um auf 9.000 Euro steuerfreie Zuschläge zu kommen. Unrealistisch. Bei mir waren es etwa 3.500-4.000 Euro steuerfreie Zuschläge pro Jahr, und das fand ich schon viel und habe ich nur erreicht, weil ich wirklich viel nachts und am Wochenende gearbeitet habe.
Einmal das und ich habe auch wirklich versucht dann zu arbeiten wenn die Zuschläge am höchsten sind. Sonst weiß das keiner oder es ist den anderen egal.
Daher hab ich oft versucht meine Dienste extra an Sonntage und Feiertage zu legen. Ist bei mir also schon überproportional viel an Zuschlag.
Heerestorte
27.08.2017, 12:50
Ich grade den Thread hier mal aus...
Der allgemeine Tenor hier ist ja eher, dass wenig mit dem Geld, was man über hat, gemacht wird (also im Sinne von Anlegen etc.).
Ich frage mich zur Zeit halt, wie man am besten sein Geld anlegen sollte, wenn man es denn vorhat.
Für einen Immobilienkauf reicht mein Kapital logischerweise nicht, aber eine langfristige Finanzanlage mit ETF etc. sollte ja möglich sein, wenn man ungefähr einen 4-stelligen Betrag bzw vllt sogar einen niedrigen 5-stelligen Betrag nimmt und investiert.
Sind da unabhängige Finanzberater das "Beste"? Oder sind die auch nur auf ihren Profit aus wie z.B. Sparkassen, welche halt ihre eigenen Finanzbriefe etc. loswerden wollen?
Weil wenn man ein wenig Kapital hat, dann wäre es ja eigentlich unklug das nicht irgendwie anzulegen;
zumindest denke ich das bisher. Wie sind da eure Erfahrungen?
Gerd Kommer: "Souverän investieren mit Indexfonds."
Du brauchst eine Reserve, auf die du jederzeit zugreifen kannst. 3 Nettogehälter sollten es schon sein. Den Rest kannst du anlegen, ob du für dieses Vermögen eine Aktienquote von 100% anstrebst, musst du selbst wissen. Grundsätzlich würde ich dazu raten, tranchenweise anzulegen. Weiter gedacht, solltest du versuchen einen monatlichen Sparplan einzuführen und den cost average effect auszunutzen.
Wie sind da eure Erfahrungen?
Komplett unerheblich, du kannst am Markt nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Wenn du heute kaufst, kann der Kurs morgen um die Hälfte sinken, und dann muss er um 100% steigen, damit du überhaupt wieder am break-even ankommst. Das Risiko muss man abkönnen.
Wallaby1985
27.08.2017, 13:57
Ich spare auf eine Immobilie. Spekuliere hin und wieder mit Aktien. Hierzu habe ich mir einen bestimmten Betrag ausgewählt, den ich dafür verwenden darf.
Anonyomus34dx
27.08.2017, 16:54
Tages- und Festgeld lohnen sich zur Zeit ja leider nicht und gleichen in der Regel nicht einmal die Inflation aus.
Für Leute wie mich, die vom Finanz- und Aktienwesen nur eine grobe Ahnung haben, keine Lust/Zeit haben, sich in die Materie einzuarbeiten, der Bank aber auch nicht trauen (zumal hier selbst bei Erfolg aufgrund der Provisionen am Ende nur wenig übrig bleibt), empfehle ich die Robo-Advisor (www.google.de). Und hier insbesondere Vaamo und Scalable Capital. Wobei jedoch jeder sich selbst informieren und dann auf einen Anbieter festlegen sollte. Tests und Vergleiche findet man genug über Google.
rettesichwerkann
27.08.2017, 17:10
investiert in euch selbst... macht Kurse, Fortbildungen, lernt eine Sprache, Fernuni MBA/MHBA
Was bringt eine Sprache so an Rendite?
][truba][
15.05.2019, 22:44
Weiss nicht ob das der richtige Thread ist aber was haltet ihr zur Zeit von der Bayer Aktie?
Meint ihr ein Einstieg lohnt sich eventuell oder ist mit Monsanto ein Fass ohne Boden?
Schorsche
16.05.2019, 07:36
Als einzige Aktie im Depot oder in einem größeren Portfolio? Es steht in den Sternen, wie hoch die Schadensersatzzahlungen ausfallen werden (ob, steht glaube ich nicht zur Debatte). Auch wenn die meisten Analysten auf Hold/Buy/Outperform stehen, würde ich wohl erstmal abwarten, bis die Aktie ihren Boden sicher erreicht hat (das sieht man beim besten Willen noch nicht) und dafür auf ein paar Euro verzichten - und das ganze auch nur mit "Spielgeld". Völlig abgesehen davon, ob man diesen Laden nach der Monsantonummer noch mittragen möchte...
Und wenn ich schon in diesem Thread bin: die Bauzinsen sind richtig absurd niedrig und relativieren häufig hohe Kaufpreise. Wir haben jetzt nach monatelangem Herumwälzen zugeschlagen und zahlen bald keine Miete mehr :)
][truba][
16.05.2019, 08:10
Wenn dann nur als ein Posten im Depot. Niemals würd ich auf eine mein Geld anlegen.
Aber dachte die Kurse erhöhen sich sicher wieder über die nächsten 10 Jahre. Dass da der Boden aber wohl noch nicht erreicht ist, kann stimmen.
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