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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 2 Frage A 159/B 49 - Primacy-Effekt



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AileenRitter
24.08.2017, 13:12
Den Kommentar zu der Frage finde ich sehr gut! Ich denke auch, dass sie die Frage streichen werden. Wann erfährt man so etwas?

wurstbrot1337
24.08.2017, 13:28
Die Dozentenlösung wurde geändert und nach deren Meinung soll nun A richtig sein, was teilweise auch verständlich ist, da ja ein "additiver" Prozess stattfindet. Also ich find diese Frage ist eigentlich unhaltbar, weshalb ich hier einige Argumente nennen möchte und diese auch mit Textpassagen aus Faller Lang, dem Standardlehrbuch für Psychologie und Soziologie, belegen werde. Ihr könnt den Text kopieren und wenn ihr wollt was hinzufügen und dem impp schicken! Hier ist der Link: https://www.impp.de/internet/de/kommentierung-1.html

1. Die Aufgabenstellung der Frage A159/B49 aus dem Physikum Herbst 2017 übernimmt das Musterbeispiel für den Ankerheuristik-Effekt aus dem Standardlehrbuch Faller Lang. Die Aufgabenstellung gibt alle wesentlichen Punkte des Beispieles für die Ankerheuristik aus Faller Lang wider:

- Eine Patienten stellt sich bei einem Arzt vor, der den Eindruck gewinnt, dass sie an einer depressiven Störung leidet
- Sie verheimtlich die Vergewaltigung vor dem Arzt
- Der Arzt wird in seiner Vermutung bestärkt, nachdem er zusätzlich von der Patientin erfährt, dass sie depressive Symptome aufweist
- Der Arzt kommt zum Schluss, dass sie an depressiven Störung leidet, da er in seiner festen Annahme, dass die Patienten unter einer depressiven Störung leidet, nicht nach Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung frägt

Die wesentlichen Punkte des Sachverhaltes aus dem Faller Lang Beispiel zur Ankerheuristik werden demnach in der Aufgabenstellung genannt. Die Antwort (B) Ankerheuristik muss daher unbestreitbar als eine möglich Lösung akzeptiert werden.

2. Die Aufgabenstellung zeigt zudem Merkmale eines Primacy-Effekts auf. Insbesondere die Schlüsselbegriffe "erster Eindruck" und "Erstgespräch" in der Aufgabenstellung suggerieren, dass die Information, die der Arzt am Anfang gewonnen hat, besonders stark in seinem Gedächtnis haften bleiben. Zudem überdeckt diese am Anfang gewonnene Information das Vorliegen einer posttraumatischen Störung. Der Arzt bleibt bei seiner Anfangsvermutung, da der erste Eindruck andere relevante Informationen überdeckt. Folglich erkundigt er sich nicht nach einer posttraumatischen Belastungsstörung.
Charakteristisch für den Primacy-Effekt ist zudem, dass der erste Eindruck nur schwer korrigiert werden kann. Dies liegt auch hier vor. Der Arzt hat im Laufe des Gespräches seinem ersten Eindruck nicht hinterfragt, obwohl Zeichen vorlagen, dass die Patientin möglicherweise mehr als nur an einer depressive Störung leidet. Insbesondere die Tatsache, dass die Patientin motorisch gehemmt ist, lässt vermuten, dass die Patienten unsicher ist und möglicherweise etwas vor dem Arzt verbirgt. Aufgrund seines ersten Eindruckes hinterfragt er dieses merkwürdige Verhalten nicht und korrigiert nicht seinen ersten Eindruck.

3. Auch Antwortoption (A) "additives Schlussfolgern" kommt als mögliche Lösung in Frage. Der Arzt verknüpft seinen ersten Eindruck mit der anschließend gewonnenen Information, dass bei der Patientin depressive Symptome vorliegen. Er integriert damit unterschiedliche Information und schlussfolgert aus dieser integrierten Information eine depressive Störung. Dies ist ein Kennzeichen für additives Schlussfolgern. Die Tatsache, dass er alle anderen Information nicht in diese Schlussfolgerung einfließen lässt, kann als eine unterschiedliche Gewichtung der Information interpretiert werden, die beim additiven Schlussfolgern vorkommt. In der Aufgabenstellung gewichtet er seinen ersten Eindruck und das Vorliegen depressiven Symptome mehr als alle anderen vorliegenden Informationen und damit die vorhandenen Informationen unterschiedlich. Auch die Tatsache, dass er bereits zu Beginn eine depressive Störung als Verdachtsdiagnose formuliert, ist ein Merkmal des additiven Schlussfolgerns.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Aufgabenstellung Merkmale des additiven Schlussfolgerns (Antwortoption A), der Ankerheuristik (Antwortoption B) und des Primacy-Effekts (Antwortoption E) aufweist. Es lässt sich daher nicht eindeutig feststellen, welche Antwortoption am besten das Verhalten des Arztes erklärt. Jede der oben genannten Antwortoptionen kann anhand von Informationen aus der Aufgabenstellung abgeleitet werden. Es ist auch nicht klar feststellbar, welche Antwortoption das Verhalten des Arztes am besten erklärt, da die Aufgabenstellung unterschiedlich interpretiert werden kann und die genannten Aspekte von den Prüflingen unterschiedlich schwer gewichtet werden können. Es kann daher keiner der drei oben genannten Antwortoptionen als eindeutig falsch bezeichnet werden. Somit lässt die Aufgabe mehrere Antwortoptionen zu, weshalb die Aufgabe nicht gültig ist.

Aufgabenstellung Physikum Herbst 2017 Frage A159/B49
"Eine Patientin sucht nach einer Vergewaltigung eine sozialpsychiatrische Beratungsstelle auf. Der Arzt erfährt nicht von der Vergewaltigung der Patientin, da sie davon aus Scham nicht von sich aus berichtet. Sie wirkt im Erstgespräch motorisch gehemmt, sodass der Arzt den ersten Eindruck gewinnt, dass sie an einer depressiven Störung leidet. Sein erster Eindruck verstärkt sich, als die Patientin bestätigt, dass depressive Symptome vorliegen. Er fragt infolgedessen nicht nach den Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung" (Physikum Herbst 2017 Frage A159/B49)

Definition zu Ankerheuristik
"Im diagnostischen Interview verfolgt der Arzt seinen ersten Eindruck, dass die Patientin unter einer depressiven Störung leidet. Folglich fragt er nach depressiven Symptomen, von denen sie tatsächlich viele aufweist. Zufrieden darüber, eine Diagnose gefunden zu haben, beendet er das Interview. Dass die Patienten zusätzlich Symptome einer posttraumatischen Behandlungsstörung hat, entgeht dem Arzt, da die Patienten sich des traumatischen Ereignisses einer Vergewaltigung, schämt und es daher nicht von selbst mitteilt." (S.248 aus Hermann Faller, Hermann Lang: Medizinische Psychologie und Soziologie. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag, 2016)

Definition zu Primacy-Effekt:
"Während des Erstkontakts nimmt der Arzt viele Informationen über den Patienten auf. Dabei hat sich gezeigt, dass manche Informationen besonders stark im Gedächtnis haften bleiben. Es sind dies diejenigen vom Beginn des Gesprächs (erster Eindruck; primacy-Effekt), z.B. das Aussehen des Patienten, und diejenigen vom Ende des Gesprächs (letzter Eindruck; recency Effekt). Durch diese beiden Effekte kann die in der Zwischenzeit vermittelte Information, die vielleicht wichtiger ist, überdeckt werden. Dass sich schon sehr früh ein erster Eindruck einer Person bildet, der nur schwer korrigiert werden kann, ist ein bekanntes Phänomen der Wahrnehmungspsychologie." (S.232 aus Hermann Faller, Hermann Lang: Medizinische Psychologie und Soziologie. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag, 2016)

Definition zu additivem Schlussfolgern:
"Zu Beginn einer Behandlung trägt er meist möglichst viele Informationen zusammen, um sich einen Überblick zu verschaffen und eine Verdachtsdiagnose zu formulieren. Dabei kann es vorkommen, dass Daten erfasst werden, die im Einzelfall nicht so wichtig sind. Die Integration derart gesammelter Daten bezeichnet man als additives Schlussfolgern, da der Arzt alle Informationen aus der breiten Datenerfassung additiv miteinander verknüpft. Dabei kann er verschiedene Informationen gewichten." (S.243 aus Hermann Faller, Hermann Lang: Medizinische Psychologie und Soziologie. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag, 2016)

AileenRitter
24.08.2017, 14:07
Hast du dein Kommentar mittlerweile an das IMPP gesendet?

wurstbrot1337
24.08.2017, 14:12
Hab ich. Mirs aber irgendwie ein Fehler passiert und die Zwischenzeilen zwischen den Abschnitten sind verloren gegangen. Der Text ist irgendwie ein Fließtext geworden ohne Abschnitte und Untergliederung. Hoffe, dass sie das trotzdem noch lesen. Ich find aber, dass ihr das ihr auch den Kommentar oder euren eigenen Kommentar sendet, damit sie das auch wirklich zur Kenntnis, dass die Aufgabe eigentlich unmöglich ist.

Unregistriert
24.08.2017, 14:15
Ich hab 192 Pkte gehabt als die richtige Lösung E war. Jetzt bin ich bei 191 Oh Goooott!!!

Alpheus
24.08.2017, 14:36
Leute, es ist keine additive Schlussfolgerung. Der Faller/Lang dazu:

"Additive [...] Schlussfolgerungen. Der
Arzt hat verschiedene Möglichkeiten, Informationen
zu sammeln und zu verknüpfen. Zu Beginn
einer Behandlung trägt er meist möglichst viele Informationen
zusammen, um sich einen Überblick
zu verschaffen und eine Verdachtsdiagnose zu formulieren.
Dabei kann es vorkommen, dass Daten
erfasst werden, die im Einzelfall nicht so wichtig
sind. Die Integration derart gesammelter Daten bezeichnet
man als additives Schlussfolgern, da der
Arzt alle Informationen aus der breiten Datenerfassung
additiv miteinander verknüpft (aufsummiert).
Dabei kann er verschiedene Informationen unterschiedlich
gewichten."

Der Arzt erfasst aber eben nicht alle möglichen Informationen:
* "Der Arzt erfährt nicht von der Vergewaltigung..."
* "Er fragt infolgedessen nicht nach den Symptomen einer PTBS."

Die bräuchte er auch alle (weniger ökonomisch, aber vollständig), könnte sie dann verschieden gewichten und dann eine additive Schlussfolgerung daraus ziehen. (A) ist falsch.

Ich finde es relativ eindeutig, dass die auf die Ankerheuristik hinauswollen. Egal ob wir das gekreuzt haben oder nicht, mit dem Faller/Lang, in dem das Fallbeispiel fast wörtlich unter "Ankerheuristik" steht, gibt eigentlich keine andere Möglichkeit.

wurstbrot1337
24.08.2017, 14:47
Es steht im Faller und Langer nicht, dass er ALLE Informationen sammeln muss, sondern möglichst viele. Was ist nun möglichst viel? Muss er den Geburtsnamen der Oma erfragen oder reichen die Infos die er gesammelt hat? Wie soll er nach einer Vergewaltigung fragen, wenn sie nicht von sich aus davon spricht? Allein anhand einer motorischen Hemmung auf eine Vergewaltigung zu schließen ist nicht möglich. Auch wenn er fragen würde, ob sie sonst noch was belastet, würde sie ihm das nicht sagen, denn sie berichtet aus Scham nicht davon. Daher kann er auch nicht auf eine PTBS schließen, weil sie ihm nicht von dem Trauma, der Vergewaltigung erzählen will.

dr.page
24.08.2017, 14:55
Ich finde, das habt ihr beide für das IMPP sehr gut dargelegt. Ich persönlich habe Ankerheuristik angekreuzt, aber ich drücke euch die Daumen, dass sie die Unklarheit zugeben und die Frage streichen.

wurstbrot1337
24.08.2017, 14:58
Ich finde es relativ eindeutig, dass die auf die Ankerheuristik hinauswollen. Egal ob wir das gekreuzt haben oder nicht, mit dem Faller/Lang, in dem das Fallbeispiel fast wörtlich unter "Ankerheuristik" steht, gibt eigentlich keine andere Möglichkeit.

Also richtig eindeutig ist das definitiv nicht. Nur weil die Aufgabe im Faller Lang vorkommt, heißt das nicht, dass andere Möglichkeiten nicht zutreffen. Meiner Meinung nach ist der Fall ein Beispiel für eine Ankerheuristik mit Merkmalen von Primacy-Effekt und additivem Schlussfolgern. Nirgends im Faller und Lang steht, dass die Fallbeispiele nur auf ein Begriff anwendbar sind

h3nni
24.08.2017, 15:40
Also ich habe primacy gekreuzt, und jetzt mal ein bisschen nach Ankerheuristik gesucht. Und da finde ich immer was von Zahlenwerten, nie was zu Feststellungen oder Ähnlichem. Ideen? Steht noch wo anders als im Faller/Lang was vergleichbares zu Ankerheuristik?

Wunder-Medizin
24.08.2017, 15:42
Hey,

die Dozentenlösung lautet nun offenbar A (additives Schlussfolgern).

Schokoflocke
24.08.2017, 18:06
Jetzt mal ruhig Blut. Niemand von uns weiß, welche Antwort das IMPP als richtig erachtet hat. Vorher kann da auch nichts angefochten werden. Vielleicht sieht das IMPP ja alles genau so und hatte auch Ankerheuristik als richtige Antwort vorgesehen und ihr regt euch alle umsonst auf. Ich hatte auch Ankerheuristik. ;)

wurstbrot1337
24.08.2017, 18:14
Jetzt mal ruhig Blut. Niemand von uns weiß, welche Antwort das IMPP als richtig erachtet hat. Vorher kann da auch nichts angefochten werden. Das ist falsch. Das IMPP akzeptiert nur Einwände, die innerhalb einer Woche nach den Prüfungen eingegangen sind. Und wir erfahren die Antwort auf die Aufgabe erst in 3 Wochen. D.h. man muss grundsätzlich zweifelhafte Antworten anfechten, ohne zu wissen was das IMPP überhaupt für richtig hält.

Schokoflocke
24.08.2017, 18:26
Das stimmt zwar, aber man kann nicht anfangen eine Frage anzuzweifeln weil Medilearn eine bestimmte Antwort als richtig erachtet, sondern weil die Frage insgesamt fragwürdig ist. Am besten gar nicht auf Medilearn (die sind dem IMPP wohl eh ein Dorn im Auge) eingehen, sondern nur auf die Frage und die Antwortmöglichkeiten an sich(!!). Das scheinen hier viele nicht verstanden zu haben. Die Medilearnlösung ist NICHT offiziell und auch KEIN Grund zur Beanstandung einer Frage. Entweder muss man wirklich darlegen, dass die Frage falsch ist, oder man muss halt abwarten und damit leben.

wurstbrot1337
24.08.2017, 18:28
Hast du meine Kritik zu der Aufgabe gelesen? Nirgends nehme ich ich Bezug auf medi learn, sondern argumentiere sachlich und stichhaltig in Bezug auf die Antwortmöglichkeiten und mit den entsprechenden Quellenangaben, warum mehrere Antworten in Frage kommen und deshalb die Frage nicht eindeutig ist und damit nicht gewertet werden soll.

Schokoflocke
24.08.2017, 18:31
Es ging nicht um dich spezifisch, sondern um die ganzen Mädels, die hier hysterisch wie in der Schule rumkreischen weil Dinge gefragt wurden, die ihnen nicht in den Kram passen. Einfach alle etwas herunterfahren, sonst lacht sich das IMPP nur ins Fäustchen (und auch damit meine ich nicht dich). Hast du mal die anderen (nicht von dir stammenden) Kommentare hier gelesen? :P Das ist 99% absolut unsachliches "Ich dachte aber!!!!"

h3nni
24.08.2017, 18:37
wurstbrot1337 : Schau dir mal #38 von Uschi92 an. Die gibt die ML-Dozenten als Quelle an. So kann kein Einspruch oder Eingabe ernst genommen werden. Oder in einem anderen Thread sinngemäß "ihr wolltet 'Lymphbahnen' hören, das ist mir klar, aber xy könnte theoretisch ja auch richtig sein".

Als hätte man einen Anspruch auf Streichung der Frage. Oder als würden das IMPP unsere Gedanken wirklich tiefgründig interessieren.

Schokoflocke
24.08.2017, 18:57
Beim IMPP arbeiten Menschen und Menschen machen Fehler. Zumal die Mitarbeiter da auf einem ganz anderen Niveau sind als wir "dummen" Studis und daher häufig sich auch wenig in unser Verständnis hineinversetzen können. Ich finde es ganz schön fies wie darauf herumgeritten wird. Das Physikum ist eine insgesamt wirklich faire Prüfung und wenn Fehler passiert sind, sollte das sachlich thematisiert werden (wie du es ja auch getan hast). Aber insgesamt finde ich den Ton und die Diskussionen um schwierige, aber lösbare Fragen (z. Bsp. zur Impfung von hep B) wirklich fehl am Platz. Ich kann verstehen, dass man jeden Punkt rausholen will, aber wir müssen uns doch nicht lächerlich machen.

h3nni
24.08.2017, 19:04
Absolut richtig. Aber was man bei den Semesterprüfungen gesehen hat, bei denen bei uns von einigen ganz viele Fragen auch angefochten wurden, sodass man sich echt fragt, ob sich die Leute damit einen Gefallen tun oder nicht lieber noch ein Semester länger lernen sollten. Es wird so viel auf dem Rechtsweg o. Ä. versucht, wo man einfach mal hinnehmen sollte, was passiert ist.

Auch wenn mich jetzt viele dafür hassen könnten, aber irgendwann kommt mal ein Punkt, an dem man nicht mehr nur mit Klagen und Einsprüchen weiterkommt. Viele Dozenten meinen auch, dass keiner auf ne 4 zielen wollte. Wer wollte denn von einem Arzt behandelt werden, der nur 2/3 von dem weiß, was er wissen könnte.

wurstbrot1337
24.08.2017, 19:05
Da geb ich dir recht. Letztendlich arbeiten beim IMPP wie du gesagt hast auch nur Menschen, die wie alle Menschen Fehler machen. Und das mit der Hepatitis Aufgabe finde ich auch bissl absurd, weil man da wirklich nichts rütteln kann, weil das nun mal so ist.
Insgesamt fand ich die Prüfung auch fair. Es gab viele Altfragen, aber auch neue Fragen, die fair und gut gestellt waren. Das IMPP hat also insgesamt einen sehr guten Job gemacht, das will ich denen auf keinen Fall absprechen. Nur bei dieser Frage bin ich der Meinung, dass sie nicht eindeutig zu lösen war, weshalb ich es für richtig finde, dass man dem IMPP mit stichhaltigen Argumenten schreibt.