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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Sehr geehrte Damen und Herren,

    momentan studiere ich in Mostar im ersten Semester Medizin.
    Ich frage mich echt ob das Fach für mich was ist.

    Warum habe ich überhaupt mit dem Studium angefangen ?

    Nun ich wusste nicht wirklich was ich machen sollte. Mein Vater ist Oberarzt in der Chirurgie. Er wollte immer das ich auch Arzt werde.

    Ich studiere Medizin eigentlich nur auf das drängen meiner Eltern.

    Grade mein Vater meinte das einige Fachrichtungen wie Labor oder Pathologie sehr entspannt sein. Viel Geld und wenn man in Teilzeit arbeitet wenig Arbeit.

    Naja aber überall lese ich das es das genaue Gegenteil ist. Anscheinend arbeitet man sehr hart.

    Mein Vater meinte dazu nur das man in der Patho bsp. teilzeit arbeiten kann oder direkt nach der Weiterbildung seine eigene Praxis aufmachen kann und seinen Alltag selber festlegt.


    Ich frage mich echt wieviel von dem wahr ist.

    Wie wahr ist es das man als Pathologe oder Laborarzt teilzeit arbeiten kann.(Ohne spezielle Begründung).

    Wie sind die Arbeitszeiten ? Nur 40 h die Woche ? Wochenende frei und keine Dienste (oder wenn dann insgesat nur 40h) ich rede hier von teilzeitbedingungen.

    Wie realistisch ist es nach der Weiterbidlung so direkt seine eigene Praxis aufzumachen?

    Für mich klingt das alles nach Wunschdenken. Teilzeitjob, Wochendende immer frei oder mit 30 schon eine eigene Praxis wo man sein eigener ''Boss'' ist, hört sich für mich alles nach so einem Wunschkonzert an.

    Überall lese ich wie schwer es Ärzte haben aber wenn die von mir o.g Bedingungen wahr sind warum machen das dann nicht alle so. Das wären ja sehr entspannte Arbeitszeiten. Viel Freizeit ,verhältnismäßig viel Geld ,entspannter Job das klingt irgendwie zu schön.


    Ich frage mich ernsthaft ob ich grade das richtige mache. Mein ganzes Leben habe ich nach der Devise gelebt einen Schei* auf die Meinung anderer zu geben (auch auf die Meinung meiner Eltern)

    Nur bei der Berufswahl habe ich mein eigenes Versprechen gebrochen und auf die Meinung meiner Eltern gehört.
    Persönlich habe ich halt echt nur aus den oben genannten scheinbaren Gründen angefangen.


    So langsam fang ich an zu verzweifeln..



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  2. #2
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    Hallo!

    Grundsätzliche Frage: Interessiert dich Medizin bzw. Naturwissenschaft generell? Oder bist du mehr der Typ, der sich für Musik&Kunst interessiert, oder Sprachen oder ein handwerklicher Beruf?

    Was könntest DU dir vorstellen? Was ist DIR im Leben wichtig?
    Der Mensch führe sein
    Leben nicht wie ein
    Würfelspiel, sondern
    er wähle stets vernünftig
    Weg und Ziel.
    -Billy





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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Hi IceTea1211, würdest du Mostar empfehlen bzw. wie sind deine Erfahrungen dort? Ziehen die Prof. das Studium in die Länge, um mehr Einnahmen zu generieren. Soll wohl in Ungarn so sein. Hast du dort abgeschlossen?
    Vielen Dank
    Timur



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  4. #4
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Timur25 Beitrag anzeigen
    Soll wohl in Ungarn so sein.
    Das halte ich für ein Gerücht.



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    Hallo erstmal.

    Beim Lesen deines Beitrags wird dem Lesenden vermittelt, dass du überhaupt gar kein Feuer für die Medizin hast. Ist das so? Wie gefällt dir das Studium? Hast du Spaß in den Vorlesungen? Natürlich ist es schwer das nun beurteilen zu können in der Vorklinik. ABer willst du dich durch die Vorklinik quälen um dann erst abzubrechen?
    Ich würde dir raten zu hospitieren und dir, ganz persönlich und unabhängig von deinem Vater, einen Eindruck zu machen. Hattest du schon Histo?
    Ich nehme mal an, dass du in Ungarn studierst weil es in Deutschland nicht gereicht hat? Viele, viele, viele die kein 1.0 Abi haben reißen sich den Arsch aus um Medizin zu studieren, machen alle möglichen Test und opfern viel Zeit und Geld. Du scheinst nicht das Bedürfnis gehabt zu haben wirklich alles zu geben für diesen Traum. Was ja auch völlig legitim ist,

    Ich nehme auch mal an, dass du direkt nach dem Abi gestartet bist? Vielleicht bist du auch "zu jung". So dumm es klingt. Aber manchmal braucht man Zeit, Reisen, ein FSJ oder ein abgebrochenes Studium um so richtig zu begreifen wer man ist und wer man sein möchte. Und das ist völlig ok! Besser so, als in 50 Jahren aufzuwachen und absolut unglücklich zu sein.

    An deiner Stelle würde ich mal ganz doll in mich reinhören. Was würde dich glücklich machen? Denk dran, es ist DEIN Leben und dein Leben kann unabhängig von den Wünschen deiner Eltern gelebt werden. Wenn ich du wäre würde ich mal ein Praktikum beim Pathologen machen.
    Allerdings finde ich die Einstellung "wenig arbeiten, ganz entspannt, direkt eigene Praxis" sehr realitätsfern. Würdest du das Studium auch durchziehen wenn eben all das NICHT sein wird?

    Auf jeden Fall wünsche ich dir ganz viel Erfolg, welche Entscheidung du auch treffen solltest. Hoffentlich wirst du glücklich



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