Abenteuer Zahnmedizin

Beta-Version des MEDI-LEARN Bereiches für Studienbewerber, Zahnmedizinstudenten und junge Zahnärzte

Softdrinks hoch im Kurs

24. August 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN


Sie enthalten meist viel Zucker und wirken erosiv, sind also alles andere als zahnfreundlich. Trotzdem trinkt laut einer aktuellen Studie der Techniker Krankenkasse (TK) jeder Sechste fast täglich Softdrinks.
Besonders beliebt sind die süßen Getränke bei jungen Menschen. 26% gaben an, Cola und weitere Limonaden gegen den Durst zu trinken. Ungeachtet des Alters zeigt sich, dass Softdrinks vor allem bei Männern beliebt sind. 21% der Männer gaben an, regelmäßig Softdrinks zu genießen. Bei den Frauen lag der Anteil bei lediglich elf Prozent, 37% gaben sogar an, nie zu Limonaden zu greifen. Bei den Männern gaben dies zumindest 27% an.
Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist bei den angehenden Akademikern sogar noch deutlicher. 28% der männlichen Studierenden trinke fast täglich Softdrinks, wohingegen bei den Kommilitoninnen dies nur 10% von sich behaupten.

Wie bei fast allen Thematiken ist auch hier ein regionaler Unterschied festzustellen so die Autoren der Studie. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird am häufigsten zu Softdrinks gegriffen. Über alles Altersklassen verteilt, trinkt dort jeder Vierte täglich Cola oder andere Limonaden. Das komplette Gegenteil hierzu: Nordrhein-Westfalen. Nur 13% trinken hier „fast täglich“ entsprechende Softdrinks. Ähnliche Gewohnheiten haben die Bewohner von Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie Mecklenburg-Vorpommern (14%).

Insgesamt gehe der Konsum von Softgetränken in Deutschland aber leicht zurück, so die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg). Waren es 2016 noch 64,5 Liter pro Person, so lag dieser bei 2017 bei 62,1 Litern.

Die Studie ergab sich aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Februar und März 2019 nach einem Auftrag der TK. Hierbei wurden mehr als 1.000 Personen zu ihren Trinkgewohnheiten im Privatleben und am Arbeitsplatz befragt. Die Befragten repräsentieren, so zumindest nach TK-Angaben, den Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland. 

Die vollständige Studie findet ihr hier.

Das mache ich mit links!

15. August 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Zum Weltlinkshändertag wollen wir uns einmal die Situation der Zahnärzte und der ZFAs angucken.

ZFAs die Linkshänder sind, sind wirklich sehr gefragt, da so das Zusammenarbeiten mit einem rechtshändigen Zahnarzt nahezu perfekt ermöglicht wird. Aber linkshändige Zahnärzte? Auch für diese ist es mittlerweile deutlich leichter geworden als noch vor einigen anfahren, denn mittlerweile hat die Industrie spezielle Linkshänder-Einheiten entworfen und sich so auf die Bedürfnisse der Behandler eingestellt. Zudem gibt es auch Kombieinheiten, die sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder leicht zu bedienen sind.

Immer noch benachteiligt sind Linkshänder oft im Studium, da sie hier oftmals an Rechtshändereinheiten arbeiten müssen. Mittlerweile verfügen modernisierte Behandlungssäle allerdings meistens über 1-2 Linkshänder-Einheiten, um das Problem zu beheben.

Der Anteil der praktizierenden Zahnärzte, die die linke Hand zum Arbeiten bevorzugen, liegt immerhin bei 15-20%. Wer jetzt denkt, dass jeder eine spezielle Einheit in der Praxis hat, hat weit gefehlt. Laut den Dentalherstellern entscheiden sich nur sehr wenige Praxen für eine Spezialeinheit. Sie wählen indes meistens eine Einheit mit hängenden Schläuchen, die diagonal über den Patienten gelegt werden können, so heißt e slaut Kurzinformation zur Linkshändigkeit im Beruf der Zahnärztin/des Zahnarztes des Netzwerks „Erste deutsche Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder e.V.“.

Ob Sie mit rechten oder linker Hand den Bohrer schwingen, wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Es gibt nichts, was es nicht gibt

30. Juli 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Eine Prothese klauen und dann selbst tragen, das macht doch keiner! – Doch!
Genau dieser Vorfall ereignete sich am vergangenen Montag in Indiana. Depots Chris Gholson nahm die Anzeige über  geklaute Prothesen auf. Wie das Opfer berichtete, habe eine gewisse Dame namens „Joann“ die Prothese gestohlen und angeblich auch getragen.
Ein weiterer Deputy kontaktierte noch am selben Morgen die Bewährungshelferin der Verdächtigen. Sie konnte bestätigen, dass „Joann“ bei ihrem Bewährungsgespräch Zähne getragen hätte, die eindeutig nicht ihre waren, sodass sie durchaus glaube, dass es sich um die gestohlenen Zähne handeln könnte.
Zwei Tage später gelang es Deputy Gholson, „Joann“ in ihrem Haus zu überführen. Während eines Gesprächs mit der Diebin entdeckte er den gesuchten Zahnersatz. Auch die Zugehörigkeit der Prothesen konnte eindeutig geklärt werden, da der Name der Besitzerin auf dem Zahnersatz stand.

Die Täterin wird sich wegen Diebstahls verantworten müssen. Die Prothesen wurden mittlerweile desinfiziert, aufgearbeitet und wiederhergestellt.

1,5 Jahre Haft für 15 gezogene Zähne

26. Juli 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Zu 1,5 Jahren Haft wurde ein Zahnarzt jetzt vom Amtsgericht Hamburg verurteilt, weil er radikale Eingriffe an Patienten durchgeführt hat, unter welchen diese unter Umständen bis heute immer noch leiden. Er hatte unter anderem einer Frau 15 Zähne auf einmal gezogen, von denen 10 gesund waren.
Damit hatte sich der 55-jährige in vier Fällen der vorsätzlichen Körperverletzung
schuldig gemacht, so urteilte die Richterin.
Zusätzlich zur Haftstrafe muss der Verurteilte für das Schmerzensgeld der vier Geschädigten Patienten aufkommen. Jeder von ihnen erhält 90.000€.
Die Eingriffe führte er bei drei Frauen und einem Mann zwischen März 2009 und November 2010 durch.
Beim oben bereits genannten Fall, hatte er, Einer heute 58-Jährigen, in einer 8-stündigen OP am ersten Weihnachtstag unter Vollnarkose 15 Zähne gezogen, nachdem sie sich am Heiligabend mir Schmerzen in der Praxis vorgestellt hatte. 10 der 15 entfernten Zähne waren gesund. Zusätzlich entfernte er in einer zweitens Operation die komplette Restbezahnung der Patientin.
Das Gericht blieb nur knapp unterhalb der Forderung der Staatsanwaltschaft von 1 Jahr und 8 Monaten. Die Verteidiger hatten auf Freispruch plädiert.
Das Urteil war noch nicht rechtskräftig.

8/10 Patienten mit unnötiger Antibiotika-Prophylaxe vor Zahnbehandlung

13. Juni 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

80% der von Zahnärzten verordneten Antibiotika-Prophylaxen vor der Behandlung als unnötig eingestuft – so eine aktuelle Studie aus den USA.

Die Studie (retrospektive Kohorten-Studie) eines Forscherteams der Oregon State University beruft sich hierbei auf Daten einer medizinischen Datenbank im Zeitraum von 2011-2015. Für die Studie maßgeblich waren die Richtlinien der American Heart Association. Die Indikation für die Gabe einer Endokarditis-Prophylaxe bestehe nur für Patienten mit hohem Endokarditis-Risiko sowie bei investiven Eingriffen. Hierunter versteht man eine Manipulation der Gingiva, oralen Mugosa oder der periapikalen Region.

Grundlage der vorliegenden Studie ist die Auswertung von insgesamt 168.420 Zahnarztbesuchen, bei denen ein Rezept für eine Antibiotikaprophylaxe an 91.438 Patienten ausgestellt wurde. Das Durchschnittsalter lag bei 63 Jahren und die Mehrzahl der Probanden war weiblich (57,2%).
Verschrieben wurde in den meisten Fällen Amoxicillin (57,2%), ersatzweise Clindamycin (16%). Nahezu alle Maßnahmen (91%) beinhalteten Manipulationen an Gingiva oder Apex, die eine Indikation für eine Antibiotikabei Hochrisikopatienten gewesen wäre. Allerdings wurden nur 19,1% der Antibiotika leitlinienkonform verschrieben, sodass 80,9% der Gaben unnötig waren.

Die Ergebnisse zeigen ein beeindruckender Weise, dass häufig keine kardiale Erkrankung vorlag, die einen Patienten zur Hochrisikogruppe zugehörig macht und daher eine Antibiotika-Gabe gerechtfertigt hätte. Im Durchschnitt wurde als häufigste Indikation für eine Antibiotika-Prophylaxe eine Endoprothese angegeben.

Studie:Quelle: Suda KJ, Calip GS, Zhou J, Rowan S, Gross AE, Hershow RC, Perez RI, McGregor JC, Evans CT (2019). Assessment of the Appropriateness of Antibiotic Prescriptions for Infection Prophylaxis Before Dental Procedures, 2011 to 2015. JAMA network open, 2(5), e193909-e193909.

Ängstlichen Mutter – erhöhtes Kariesrisiko

31. Mai 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Zu diesem Schluss kamen die Autoren der Studie, nachdem sie in einer Stadt in Nordindien 200 Mutter-Kind-Paare untersuchten, die zufällig ausgewählt wurden. Die Kinder waren 3-5 Jahre alt und die Mehrheit männlichen Geschlechts. Um die Schwere der Zahnarztangst der Mütter einzuschätzen, wurde eine fünfstufige Skala, die „Modified Dental Anxiety Scale“ (MDAS), genutzt. Hierbei wurden verschiedene Fragen rund um den Zahnarztbesuch gestellt und die Antworten ausgewertet.

Die meisten teilnehmenden Mütter kamen aus der sozioökonomischen Unterschicht. Nur 12 von Ihnen gaben an, keine Zahnarztangst zu haben. Etwa ein Drittel gab an, „ein wenig Angst“ zu haben und etwas mehr als ein Drittel gab an, „ziemliche Angst“ zu haben. 10% sprachen von einer „ausgeprägtem Angst“ und 4% von einer „Zahnarzt-Phobie“.

In der Auswertung der Studie konnte ein direkter Zusammenhang zwischen der Zahnarztangst der Mütter und der Mundgesundheit der Kinder hergestellt werden. Bei Kindern von sehr ängstlichen Müttern waren die Werte des Kariesindex (dmft) und des Modified Gingival Index Score (MGI) proportional erhöht. Als Ursache der Zahnarzt-assoziierten Angst wurde unter anderem die Vermeidung regelmäßiger Zahnarztbesuche genannt.

Angstpatienten beschäftigen Zahnärzte täglich. Die Autoren fordern deshalb, die Ängste der Patienten, besonders der kleinen, stärker zu berücksichtigen.

Studie:

Goyal J, Menon I, Singh RP, Sharma A, Passi D, Bhagia P (2019). Association between maternal dental anxiety and its effect on the oral health status of their child: An institutional cross sectional study. Journal of Family Medicine and Primary Care, 8(2), 535.


Brexit trifft auch in Großbritannien tätige Zahnärzte aus der EU

30. April 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Gekommen waren viele Zahnärzte (55% der Befragten), um in Großbritannien zu arbeiten, denn nach eigenen Angaben konnten sie dort deutlich mehr verdienen, als im restlichen Europa. Zudem konnten Dreiviertel der Zahnärzte innerhalb von 3 Monaten einen Job finden, da Zahnärztemangel vorherrschte.

Doch auch hier wirft das Referendum dunkle Schatten voraus, denn er drohenden Brexit habe vielen eingewanderte nicht Zahnärzten die Aussicht auf eine sichere Zukunft genommen, so die britische Kammer in der Auswertung ihrer kürzlich veröffentlichten Umfrage. Fast ein Drittel der EU-ausländischen Zahnärzte erwägt, in den nächsten Jahren, dem Land den Rücken zu kehren. Über 50% sogar innerhalb der nächsten 2 Jahre.

8 von 10 Befragten gaben an, dass die unklaren Regelungen für EU-Bürger, die im Vereinigten Königreich arbeiten und leben, Hauptgrund für die Entscheidung sei. Knapp 27% gaben familiäre Motive an, ein weiteres Viertel nennt die Arbeitsbedingungen der Branche und den schlechten Zustand der Zahnmedizin in Großbritannien als Grund.
40% befürchten negative Folgen des Brexits für ihren Arbeitsplatz und über die Hälfte mit schädlichen Konsequenzen für die Zahnmedizin. 60% fürchten gar die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen allgemein. Drei aus vier befürchten eine Verschärfung des Problems bei der Rekrutierung von Zahnärzten und 8 von 10 bei der Rekrutierung medizinischen Personals allgemein.

Als Folge des zu befürchtenden NHS-Zahnärztemangels wird es schwierig werden Zugang zu Zahnbehandlungen im NHS zu bekommen. Zudem sind lange Wartezeiten zu erwarten.

Ein daraus resultierender Mangel an NHS-Zahnärzten, heißt es, werde auch dazu führen, dass immer mehr Patienten Probleme haben, einen Zugang zu Zahnbehandlungen im NHS zu bekommen und lange Wartelisten für Termine in Kauf nehmen müssen. 

Wann der Brexit kommt, steht zwar noch in den Sternen, aber dass GB sich etwa so einfallen lassen muss, um das Land weiterhin für Zahnärzte attraktiv zu machen.

Die Zukunft ist weiblich!

28. März 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Wer sich einmal in einem Hörsaal für Medizinstudierende umgesehen hat, wird es vermutlich schon gemerkt haben – die Vielzahl der Studierenden ist weiblich.

Was das für die Zukunft bedeutet, ist klar. Die Frauen werden in einigen Jahren die Mehrheit in der ambulanten Versorgung stellen.

Die Stiftung Gesundheit hat eine Studie unter dem Titel „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2018“ durchgeführt. Hierbei wurde die Gesamtheit der 240.000 Ärzte, Zahnärzte, Psychologen und Psychotherapeuten untersucht, die in Deutschland in der ambulanten Patientenversorgung  tätig sind. Als Basis für die Hochrechnung des demographischen Wandels bei den Medizinern für die kommenden 5-10 Jahre wurde der Ist-Zustand genutzt.

Der aktuelle Ist-Zustand beschreibt, dass im Falle Angestellter Ärzte/Zahnärzte Frauen, schon zahlenmäßig gleichgezogen haben. Bislang dominieren die männlichen Kollegen allerdings noch als Praxisinhaber (60%). Jedoch wird in beiden Gruppen ein Anstieg der Frauenzahlen erwartet. Das Verhältnis der Geschlechter in der ambulanten Patienversorgung liegt mit 54% zu 46% leicht zu Gunsten der Männer. Die Zukunft liegt jedoch bei den Frauen. In 5 Jahren soll der Anteil der Frauen bei 51% liegen.

Besonders deutlich wird der Wandel in den Zahnarztpraxen zu Tage treten. Denn dort wächst der Anteil der weiblichen Angestellten besonders schnell. In den nächsten 5 Jahren wird dieser Anteil 10,1% zulegen. Der Anteil der weiblichen Praxisinhaber um 5,1%.

Auch bei den niedergelassenen Kolleginnen in der Humanmedizin sieht der Trend ähnlich aus. Der Anteil weiblicher Angestellter legt um 7,7% zu. Zudem wird es 4!8% mehr Praxis-Inhaberinnen geben. Auch bei den Psychotherapeuten wird die Zahl der praktizierenden Frauen steigen. Allerdings sind die Frauen hier schon deutlich in der Überzahl. Fast 74% der Praxis-Inhaberinnen sind weiblich. Angestellte Kolleginnen machen 84% aus.

Trotz „weiblicher Zukunft“ werden die Leistungen von Ärztinnen sowohl von Patienten als auch von Fachkollegen im Schnitt schlechter bewertet, ohne sachliche Gründe.

Die Studie kann hier eingesehen werden: https://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/studien/Aerzte_im_Zukunftsmarkt_Gesundheit_2018.pdf

Welche Reihenfolge ist richtig?

18. Februar 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? – an dieser Frage scheiden sich schon seit Jahren die Geister. Auch im zahnmedizinischen Bereich gibt es eine solche Frage. Benutzt man sie Zahnseide vor oder nach dem Putzen?

Hierfür haben Forscher aus den Vereinigten Staaten eine Crossover-Studie mit 25 Zahnmedizinstudenten durchgeführt, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren. Eine Gruppe hat vor dem Putzen die Zahnseide genutzt und die andere Gruppe nach dem Zähneputzen.

Die Forscher konnten herausfinden, dass die Plaque besser reduziert werden konnte, wenn die Zahnseide vor dem Putzen genutzt wurde. Als Gründe gaben sie an, dass die Zahnseide entsprechende Bakterien und andere Ablagerungen zwischen den Zähnen löst und das folgende Putzen,  in Kombination mit dem Spülen mit Wasser, den Mund weiter von entsprechenden Partikeln befreit. Zudem zeigt die Studie weiterhin, dass das Fluorid aus der Zahnpasta so deutlich besser im Mund verblieb.

Also ist das eindeutige Ergebnis der Studie, dass der Gebrauch von Zahnseide vor dem Zähneputzen erfolgen sollte. Allerdings wissen wir, dass jeder Zahnarzt froh ist, wenn die Patienten überhaupt zur Zahnseide greifen.

Fatemeh Mazhari, Marzie Boskabady, Amir Moeintaghavi, Atieh Habibi, The effect of toothbrushing and flossing sequence on interdental plaque reduction and fluoride retention: A randomized controlled clinical trial, in: Journal of Periodontology, Vol. 89, Issue 7, July 2018, first published: 9 May 2018

https://m.youtube.com/watch?v=TXbEkBI1fO0

Nachputzen für Eltern einfach erklärt

25. Januar 2019 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Für jeden einfach erklärt, soll das neue Video des Arbeitskreises Zahngesundheit Westfalen-Lippe dabei helfen, dass Eltern für das Thema „Nachputzen“ sensibilisiert werden.

Denn: „Vom Säugling mit den ersten Zähnchen bis zum Grundschulkind ist die Unterstützung der Eltern beim Zähneputzen enorm wichtig“, betont Margret Höltke, Vorsitzende des Arbeitskreises Zahngesundheit Westfalen-Lippe und selbst Zahnärztin. Die Kinder lernen zwar mit zunehmendem Alter das richtige Zähneputzen mithilfe der KAI-Systematik (Kauflächen-Außenflächen-Innenflächen), garantiert ist damit aber nicht, dass die Zähne in genügendem Maße von Belägen und Plaque befreit sind.

Deswegen sei töglivbds (!) Nachputzen durch die Eltern besonders wichtig. Und das so lange, bis ein Kind die Schreibschrift flüssig beherrsche. Auch die Vorbildfunktion der Eltern ist nicht zu unterschätzen, weshalb ein gemeinsames Zähneputzen durchaus zu empfehlen sei.


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