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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Katja98 Beitrag anzeigen

    Den Aspekt mit der Ausbildung habe ich übrigens damals direkt nach dem Abi auch von meinen Eltern zu hören bekommen. Ich möchte hier auf gar keinen Fall Ausbildungsberufe herabwürdigen, aber es kann doch nicht sein, dass es außer soliden Ausbildungen und einem Medizinstudium nichts verwertbares gibt?[/I]
    .
    Warum hörst du so auf deine Eltern, die ziemlich in, dir keineswegs hilfreichen, Schubladen zu denken scheinen? Nicht, dass ich sagen möchte, höre gar nicht auf deine Familie oder Umfeld. Aber das sollte nicht ungefiltert deine Entscheidungen fällen. Die kommen dann schon mit deinen Entscheidungen klar, glaub mir.

    Kein Beruf gefällt einem immer, aber so die Grundbegeisterung für das Metier sollte da sein. Sonst kommt man durch harte Zeiten ja nicht durch. Und die wirst du als Mediziner durchaus haben.
    Du musst für dich entscheiden, ob du jemand bist, der über 40 Jahre einen Job ausüben kann, der ihm so gar nicht zusagt oder jetzt etwas wagen möchtest.
    Beim Arbeitsamt gibt es Beratungen, um passende Nischen zu finden. Kenne da Leute, die dort hin sind und sehr viele neue Ideen bekommen haben. Die Qualität dieser Beratung ist sehr von dem Berater abhängig, aber vielleicht gibt es bei euch auch einen Studienberater an der Uni. Die sind auch recht erfahren meistens und können dir vielleicht Input geben- entscheiden musst du trotzdem selbst. Aber ich habe den Eindruck dir könnte es gut tun mal eine objektive Meinung zu haben von jemandem, der öfter mit solchen Themen zu tun hat.



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  2. #12
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    Ich muss Trüffel aber größtenteils zustimmen, mit einer Ausnahme: Ich habe Ausbildung und Studium hinter mir und finde schon, dass wir mit unseren Abschlüssen durchaus das Privileg besitzen, uns einen Job zu suchen, der uns Spaß macht und erfüllt.

    Aber vor du alles hinschmeißt bin auch ich der Meinung: Mach doch erstmal parallel zum Studium Praktika. Erkundige dich, welche Möglichkeiten es gibt. Schmiede einen realistischen Plan B. Und dann rede mit deiner Familie. Natürlich kannst du auch sagen, dass du dein Leben ab jetzt selbst bestimmen willst und deine Familie kein Mitspracherecht hat. Aber dann könnte es sein, dass du auf dem harten Boden der Realität landest und dein Studium auch selbst finanzieren musst. Daher plädiere ich eher für ein kosntruktives Gespräch ;)



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  3. #13
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    Vielleicht solltest du dich auch nicht so darüber definieren was dein Abitur war oder deine "noten" im Studium. Die sind sicher toll und darauf kannst du auch stolz sein. Sie sollten dir aber nur weitere Tore öffnen und nicht Dinge verschließen, die du dir vorstellen kannst, nur weil sie "doch unter deiner Würde" liegen, weil du ein Abitur mit 1,x gemacht hast.

    Wenn dein Herz für Geisteswissenschaften schlägt (schreib dich doch parallel für ein semester da ein und guck dir das mal an, du musst ja keine Prüfungen schreiben. Vielleicht denkst du dann "boah ne, was ist das denn?"), dann mach es eben. Weil es dich glücklich(er) macht als Medizin. Oder du nimmst dir ein Urlaubssemester jetzt nach dem Physikum - sofern das noch geht - und machst Praktika. Anders wirst du wohl kaum herausfinden was du willst.



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  4. #14
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    Zitat Zitat von JenRic Beitrag anzeigen
    Ich muss Trüffel aber größtenteils zustimmen, mit einer Ausnahme: Ich habe Ausbildung und Studium hinter mir und finde schon, dass wir mit unseren Abschlüssen durchaus das Privileg besitzen, uns einen Job zu suchen, der uns Spaß macht und erfüllt.
    Natürlich! Das ist auch wichtig. Aber: Reicht es, wenn der Job meistens Spaß macht, einem die meiste Zeit ein sinnstiftendes Gefühl vermittelt, und ansonsten ein tolles Leben abseits der Arbeit ermöglicht? Oder muss der Job unbedingt die innerste Erfüllung und Auslebung aller Wünsche, Bedürfnisse, Interessen und Ideale mit sich bringen? Letzteres suchen junge Leute nämlich oft, mich früher eingeschlossen. Ich kenne das Dilemma zu gut, weil ich es selbst nach dem Abi durchlebt habe.

    Und das sind eben doch eher unrealistische Idealvorstellungen. Gerade wenn man sich für viele Dinge interessiert und (noch) keine ganz konkrete Vision hat, wo man langfristig landen will, läuft man Gefahr, sich in einem Endlosrad aus Unzufriedenheit zu verfangen, weil man eine perfekte Lösung sucht, die es für einen ganz individuell vielleicht gar nicht gibt. Ich möchte bloß vor chronischem Dilettantismus warnen: alles anfangen, von allem schnell gelangweilt oder enttäuscht sein, schnell wechseln, nie ankommen, repeat.
    Geändert von Trüffel (25.09.2020 um 20:24 Uhr)



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  5. #15
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    Zitat Zitat von Trüffel Beitrag anzeigen
    Natürlich! Das ist auch wichtig. Aber: Reicht es, wenn der Job meistens Spaß macht, einem die meiste Zeit ein sinnstiftendes Gefühl vermittelt, und ansonsten ein tolles Leben abseits der Arbeit ermöglicht? Oder muss der Job unbedingt die innerste Erfüllung und Auslebung aller Wünsche, Bedürfnisse, Interessen und Ideale mit sich bringen? Letzteres suchen junge Leute nämlich oft, mich früher eingeschlossen. Ich kenne das Dilemma zu gut, weil ich es selbst nach dem Abi durchlebt habe.

    Und das sind eben doch eher unrealistische Idealvorstellungen. Gerade wenn man sich für viele Dinge interessiert und (noch) keine ganz konkrete Vision hat, wo man langfristig landen will, läuft man Gefahr, sich in einem Endlosrad aus Unzufriedenheit zu verfangen, weil man eine perfekte Lösung sucht, die es für einen ganz individuell vielleicht gar nicht gibt. Ich möchte bloß vor chronischem Dilettantismus machen: alles anfangen, von allem schnell gelangweilt oder enttäuscht sein, schnell wechseln, nie ankommen, repeat.
    Da geh ich völlig d´accord

    Und es ist ja bekanntlich auch schwierig Entscheidungen in einer Welt voller Alternativen zu treffen. Und das werden von Jahr zu Jahr ja mehr Optionen.



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